Infos über den Agrostar 6.81 gesucht

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    • Hallo miteinander,

      @Stefan (Essibauer):
      Könntest du mir evtl. etwas mehr Informationen zu dem gebrauchten 6.81 geben? Wie Baujahr, ungefähre Betriebsstunden, Ausstattung mit Frontkraftheber/ evtl. Frontzapfwelle, Bereifung und Zustand des Fahrzeugs, Standort?
      Kennst du den Besitzer?
      Am besten per PN, gehört m.M. nicht ganz öffentlich hier ins Thema.
      Ich bin z.Zt. auf der Suche nach so einem Kaliber, AgroStar 6.61, 6.71 o. 6.81.

      Anbei noch eine Frage zum Thema 6.71/ 6.81 hier:
      Schaltet die Heckzapfwelle bei den großen AgroStar´s beim zuschalten/ anlaufen lassen eines Anbaugerätes recht hart, bzw. ruckartig ein, oder doch eher sanft?
      Das wäre meine Frage an die 6.71/ 6.81er -Besitzer hier. Eventuell kann der geschätzte Karel hier auch etwas dazu sagen?

      Gruß, Stefan
      Er ist traurig, weil er nur einen Bulldog hat, und keinen DEUTZ !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Deutz AgroStar ()

    • da in Deutschland nix an Unterlagen zu haben ist, habe ich erstmal eine Cd in Kanada erworben über den Rubin 200. Wenn sie da ist, werde ich berichten, ob dort etwas über Sensoren usw. drin steht. Hat sonst jemand was an Unterlagen zum 6.81 ? hauptsächlich Getriebe.
      Gruß Wilfried
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.
    • Hallo,
      Ich kann nur bestätigen was hier schon geschrieben wurde; der Anlauf des
      Zapfwellen war beim 6.81 in Ordnung.
      Dank ein von Same standard eingebauten Speicher.
      Wir haben das System übernommen und auch alle Agrotons mit ZF Triebwerk, Standard mit ein Speicher ausgeliefert. ( lieferung Sauter)
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
    • Hallo miteinander,

      Danke an Friedhelm für den Link, den Schlepper darin habe ich auch schon vor längerem im Banner entdeckt. Dieser war/ist auch schon länger in div. Gebrauchtmaschinen-Börsen ausgeschrieben. Allerdings spricht mich dieser Schlepper nicht an, schon vom optischen zustand her, trotz Fronthydraulik und Frontzapfwelle!

      Danke auch an Stefan (Hansen Tuning) und Karel für die Rückmeldung zum Zapfwellen-Anlaufverhalten, dies hilft mir sehr weiter!
      Sehr interessant auch Karel, daß ihr bei Gaspart die Agrotrons auf ZF-Basis so modifiziert habt! Einen solchen Speicher von Sauter habe ich bereits vor Jahren in meinen AgroStar 6.31 eingebaut- allerdings in die Fronthydraulik als Schwingungsdämpfer (0,7 l Volumen, Stickstofffüllung von 40 bar)!

      @Wilfried:
      Ich besitze übrigens ein Service-Training-Handbuch zu den 6.71/6.81. Habe auch schon den ein oder anderen Scan daraus hier eingestellt.
      Es hat 102 Seiten und informiert über Motor, Getriebe (Allgemeiner Aufbau incl. Hinterachse, Getriebehydraulik, Meßstellen, Zapfwelle, Fehlersuche Getriebeelektronik), Hydraulik mit Schaltplan plus Zusatzsteuergeräte; Bremsen, Vorderachse; Wartungs- u. Inspektionstabelle mit Füllmengen und Ölspezifikationen. Das Buch ist von 5/94 und trägt die Bst.-Nr.: 0298 6884 D.

      Dieses Handbuch ist, zumindest für mich, sehr interessant und hat mir beim befassen mit den Schleppern schon sehr geholfen. Ich habe es aus der Bucht, evtl. gibt´s sowas noch beim "Fachliteraturversand"?

      Sind Unterlagen speziell zum Getriebe evtl. von einem Same-Händler zu bekommen?

      Gruß, Stefan
      Er ist traurig, weil er nur einen Bulldog hat, und keinen DEUTZ !

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    • @ Hansen-Tuning

      Hast du den Speedsensor gefunden ?

      ich hab ein Bild, danach sitzt er hinter dem Tank vor dem rechten Achsgehäuse.
      Achtung, mit Loctite gesichert.
      Bilder
      • speedsensor.png

        212,41 kB, 2.938×2.204, 455 mal angesehen
      • übersicht.jpg

        175,14 kB, 2.938×2.204, 404 mal angesehen
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Wilfried ()

    • Ich habe mich heute in Nordhorn um ca. 16:30 noch sehr ausgiebig mit Lothar Fritz unterhalten . Er erzählte von der Entwicklung des Intracs und des Agrostars. Daraus läst sich gut abschätzen, wie die Geschäftsführungen großer und kleiner Betriebe denken. Ich sage es den Kunden unseres Maschinenringes ( Landwirte) auch immer wieder. Es soll Geld verdient werden. Das Interesse des Kunden ist eigentlich zweitrangig. Viele fragen immer, warum maches so und nicht anders gebaut worden ist. Er berichtete davon, das das ZF-Getriebe für den 6.81 seiner Zeit doch erheblich teurer gewesen sei, als die Sameversion. Schließlich entscheiden Krawattenträger über das ob und wie .Und da werden Vorgaben gemacht, die nicht immer optimal laufen. Er berichtete von Versuchen und Mitbewerbern in der Schlepperscene. Er nannte einen Hersteller, dessen Monteure und Mitarbeiter oftmals noch selber nach Feierabend in der Landwirtschaft tätig gewesen wären. Dadurch haben diese eine engere Beziehung zu der Maschine die sie teils selber auf dem Hof hatten. Das dadurch natürlich schneller einige "Probleme" die es bei Wartungsarbeiten geben kann, dann schneller den Weg in die Kundendienstabteilung finden kann( muss es nicht,aber möglich) , leuchtet mir ein. Es habe bei Feldversuchen in Köln ,Ingenieure gegeben, die Angst davor gehabt hätten, einen solchen Schlepper zu fahren, das ist natürlich ein Problem.

      Ich bin schon länger der Meinung , ( hat jetzt nix mit Deutz zu tun) das die Ingenieure, die so von der Schule kommen, einfach nicht sofort ans Konstruieren gelassen werden dürften. Ein paar Jahre an der Werkbank macht aus diesen Anfängern erst richtig kluge Leute. Wer sich nicht mit den realen Problemen auseinander setzt , wird nie ein genialer Konstrukteur. Dieses müsste im eigenen Interesse der Betriebe stehen. Wie sagte ein Bekannter mir mal, auf dem Pc hängt eine 8 m lange Welle nicht durch.

      Die Mitarbeiter von den Fachwerkstätten ,die es im ganzen Land gibt, wissen ja oftmals erheblich mehr, als die, die den Schlepper gebaut u entworfen haben.

      Um auf den 6.81 zurrück zu kommen.
      Die Motorenentwicklung des MWM Motors habe einige Zeit in Anspruch genommen( z.B. andere Kurbelwelle mit größerem Zylinderrohrabstand ). Da man aber unter einer gewissen Zeitvorgabe gestanden habe, hätte er vom äußeren Motorgehäuse eine Vorabversion in Holz erhalten.Somit konnte die Getriebekonstruktion mit dem Holzgehäuse schon beginnen, wobei der Motor noch garnicht zuende konstruiert war. Die Abmessungen des Kupplungsgehäuseflansches war somit schon fest gelegt. Diese Methode beschleunigt das gesamte Konstruieren erheblich. Der Motor sei bis zu einer Dauerleistung von ca. 220 Ps ausgelegt.

      Ferner berichtete er von anfänglichen Schneidringproblemen der italienischen Hydraulikleitungshersteller. Die Leitungen seien immer wieder an den Schneidringen abgerissen. Bei einer Feldvorführung im Ausland ( Vukovar ) habe es Servostatprobleme gegeben, da keine Saugfilter im Hydrauliksystem eingebaut gewesen seien.

      Insgesamt ein sehr interessantes Gespräch. Hat mich gefreut , ihn kennen lernen zu dürfen .


      achja, bald hätte ich es vergessen, noch ein herzliches Dankeschon an Jan S. von der Firma Lankhorst und an den Treckerclub Nordhorn.

      Gruß Wilfried
      :) Gruß vom Wilfried

      Update 24.12.2016 - Private Anfragen von Usern nicht mehr erwünscht.