D 5506 - technische Fragen eines Anfängers

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    • Moin zusammen,

      ich wollte euch mal einen kurzen Zwischenstand zu meinem Lichtmaschinenproblem geben.

      Habe mittlerweile diverse Kabel erneuert. Unter anderem das Massekabel der Batterie inkl. einem "Nato-Knochen" zur Unterbrechung des Stromkreises.
      Die Lichtmaschine habe ich auch neu verkabelt. Der alte Regler der Gleichstromlichtmaschine inkl. Kabel wurde entfernt.

      Das Problem scheint aber noch nicht behoben. Vor dem Umbau hat die Ladekontrollleuchte ja dauerhaft geleuchtet.
      Aktuell leuchtet sie gar nicht. Auch nicht wenn ich die Zündung auf Stufe 1 oder höher schalte. Die Ölkontrollleuchte und die Kontrollleuchte des Fernlichts funktionieren. Unter dem Amaturenbrett sieht es unauffällig aus (keine losen Kabel oder korrodierte Verbindungen).

      Ziehe ich nun das Hellblaue Kabel zur Ladekontrollleuchte an der LIMA ab und halte es gegen Masse beginnt die Kontrollleucht zu leuchten.
      Ich denke dass das Problem also am Regler der LIMA zu suchen ist. Seht ihr das genauso?! ?(

      Ich hätte an dieser Stelle noch eine weitere Frage zum Anschluss meiner Arbeitsscheinwerfer:
      Am Fritzmeier Verdeck hinten habe ich zwei Arbeitsscheinwerfer montiert. Zur Stromversorgung wurde ein 2,5mm² Kabel direkt von der Batterie unter das Amaturenbrett gelegt und mit einer fliegenden Sicherung abgesichert. Dort möchte ich die Scheinwerfer mit einer Relais-Schaltung schalten.

      Diesen Schalter habe ich dazu besorgt:


      Er hat folgende Eingänge:
      31
      +
      S
      S 1

      Am Arbeitsrelais habe ich die Eingänge:
      30
      85
      86
      87

      Die Schaltung soll so aufgebaut sein, dass sich der Schalter nur über Zündungsplus schalten lässt um ein versehentliches Schalten der Scheinwerfer zu vermeiden.
      Nun stellt sich mir die Frage (als Elektrik-Anfänger) wie das ganze verkabelt wird. Ich habe bereits etwas im Forum gestöbert und den ein oder anderen Thread gelesen. Dabei kam folgendes heraus:

      + am Schalter an Dauerplus
      31 am Schalter an Masse
      Klemme 15 an S am Schalter
      S 1 am Schalter an Klemme 86 am Relais

      Masse an Klemme 85 am Relais
      Dauerplus der Batterie an Klemme 30 am Relais
      Klemme 87 am Relais an die + - Leitung der Scheinwerfer

      Ich hoffe ihr könnt meinen Gedankengang nachverfolgen und mir etwaige Fehler aufzeigen... ;(

      Bleibt mir nur euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2019 zu wünschen.

      Grüße
      Heiner#2
    • Guten Abend in die Runde,

      nachdem ich letzte Woche dem Fehler an der Lichtmaschine etwas näher gekommen bin, habe ich gleich einen neuen Lichtmaschinenregler bestellt (den HELLA-Regler aus dem Link von Thomas). Heute morgen eingebaut uns siehe da: Die Ladekontrolllampe leuchtet bei Zündung an und erlischt kurz nach starten des Motors.
      Der Fehler lag also vermutlich die ganze Zeit im Bereich des Reglers. Das ich die Verkabelung neu gemacht habe, war denke ich kein falscher Schritt.

      So sieht nun der aufgeräumte Kabelsalat an der Lichtmaschine aus:


      Weil immer wieder die Frage im Forum auftaucht: Es sind nur zwei Kabel anzuschließen. Ein dickes Kabel (in meinem Fall 6mm²) von B+ der LIMA an den Anlasser und das hellblaue Kabel von der Ladekontrollleuchte an D+ (ist ein 1,5mm² Kabel). Mehr wird hier nicht angeschlossen! Ich habe in meinem Fall noch mal eine separate Masse Leitung (6mm²) vom Fuß der LIMA an den zentralen Vorderachsbock gelegt. Kann nicht falsch sein ;)

      Im Zuge der Überarbeitung des Kabelbaums habe ich auch gleich noch einen Batterietrennschalter (NATO-Knochen) eingebaut. Er sitzt innen an der Spritzwand und ist auch bei geschlossener Haube recht gut zu erreichen:


      Bei der anschließenden Probefahrt hat alles einwandfrei funktioniert. Der Schlepper hat kein Feuer gefangen und die Leitungen wurden auch nicht warm. :D


      Die Arbeitsscheinwerfer konnte ich heute auch fertig verkabeln. Leider habe ich unter dem Amaturenbrett (hatte es nur leicht angehoben, weil ich das Lenkrad nicht demontieren wollte) kein Zündungsplus gefunden. Also habe ich die Scheinwerfer aktuell auf Dauerplus liegen. Das muss ich zu gegebener Zeit mal ändern. Dazu brauch ich aber wohl erst mal einen Lenkradabzieher...
      Von der Lichtleistung bin ich von den 15W Leuchten sehr zufrieden:


      Eine kurze Frage in die Runde hätte ich allerdings wieder (falls das hier einer liest :huh: ):
      Wenn ich langsam rückwärts fahre quietschen meine Bremsen dauerhaft. Was ist hierfür die Ursache?
      Kann ich das durch eine anderen Einstellung der Bremsen evtl. abstellen?!

      Grüße und schönes Wochenende noch
      Heiner#2
    • Wenn im Bereich des Lichtschalters kein Zündungsplus ist, dann vielleicht dort, wo das Relais sitzt?
      Das Relais muss ja nicht zwingend mit Dauerplus gespeist werden.
      Wenn an den "Leistungskontakten" nur Zündungsplus anliegt, dann kann man versehentlich zwar das Relais einschalten und so bleibt es bei abgestelltem Schlepper. Der Verbraucher bleibt jedoch aus.
      Das ist zwar nur die zweitbeste Lösung. Doch der wesentliche Zweck ist erfüllt und die Batterie als auch Relais dürften es verkraften (es ist ja nur zur Sicherheit und nicht der Regelfall).
    • Guten Abend in die Forenrunde,

      ich wollte mal einen kurzen Zwischenstand zu meinem D 5506 Langzeitprojekt liefern.

      Die Elektrik funktioniert seit meinem letzten Beitrag problemlos. Die Batterie wird sauber geladen und auch sonst bin ich glücklich und zufrieden über die teils neu verlegten Kabel.
      Einzig die Flammglühkerze ist noch nicht geprüft und auch im Moment nicht angeschlossen. War aber bis heute auch nicht nötig. Der Deutz springt selbst bei Temperaturen unter 0 Grad Celsius zuverlässig an.

      In den letzten Wochen habe ich immer mal wieder Gummiformteile erneuert (wahnsinn was an dem Schlepper alles nicht mehr vorhanden war...) und mein Fritzmeier Verdeck bereits teilweise zerlegt. Hier möchte ich im Frühjahr den Überollbügel neu lackieren und die Dachhaut erneuern. Ein neuer Scheibenwischer und neue Stoßdämpfer für die Scheibe müssen wohl auch noch sein ;)

      Der Deutz hat mir bis jetzt im Rahmen des Hausbaus gute Dienste geleistet. Letzte Woche ist er zwei Stunden vorm Hacker gelaufen:


      Der Motor hat trotz knapp 11.000 Stunden gut Leistung gebracht. Allerdings ist mir aufgefallen, dass er unter Kraft doch zum rauchen neigt. :huh:
      Die Motorentlüftung baut auch ganz leicht Druck auf und raucht etwas mit. Meiner Meinung nach ist dies aber noch nicht bedenklich! Viel schlimmer war der nach hinten verlegte Auspuff bei der Arbeit am Häcksler. Falls mir mal eine Haube mit Loch für einen Auspuff über den Weg läuft, werde ich wohl doch umbauen.

      Wenn es etwas wärmer ist, werde ich mir auch mal die Ventile und deren Lagerung ansehen. Darüber habe ich hier im Forum bereits viel gelesen. Ich denke, dass der Vorbesitzer hier auch an der Wartung gespart hat. Danke noch mal an die Forumsgemeinschaft für solch informative Beiträge! Ohne diese Unterstützung würde ich mich an soetwas nicht heran trauen (bzw. gar nicht daran denken dort mal nachzusehen...).

      Heute habe ich mittels Oscha Hecklader die großen Kirsch- und Apfelbaumstücke sortiert. Daraus sollen Möbel und Dekorationsgegenstände für das Haus entstehen. <3
      Hier ist mir mein Problem mit der nachregelnden Hydraulik wieder verstärkt aufgefallen. Die Hydraulik hat bei den großen Brocken alle 5 Sekunden nachgeregelt...
      Ich werde wohl mal den Nutring am Hubkolben tauschen und den Ölfilter der Hydraulik reinigen. Vielleicht bringt das schon Besserung?!



      Alles in allem bin ich immer wieder überrascht, dass der Deutz trotz der ganzen Mängel so zuverlässig läuft. Nicht alles läuft tadellos, aber er läuft und hilft ungemein bei so vielen Dingen!
      Bis heute habe ich den Kauf dieses Models nicht bereut (hatte mir davor diverse Fendt und einen Hanomag angesehen)!

      Schöne Grüße noch mal in die Runde und bis bald,
      Heiner#2
    • Hallo Heiner
      Bei deinem Verdeck musst du mal links und rechts hinter die beiden Kunststoff-Verkleidungen schauen, da ist je Seite eine Feder eingebaut.
      Die Federn sind mit einer ca 5cm langen Kunststoffhülse vorgespannt, die kann gebrochen sein und dann hält die Scheibe nicht mehr richtig.
      Das habe ich bei meinem D3006 auch schon gehabt, ich habe dann ein Stück Rohr eingebaut, seitdem hält die Scheibe wieder.
      Gruß Alois
    • Mahlzeit in die Runde :)

      Ich wollte mal wieder ein kurzes Update meines 5506 mit euch teilen. Aktuell läuft der Deutz hauptsächlich vor dem 5-Tonnen Krone Kipper oder dem Hecklader.



      Auf der Hausbaustelle wurden mittlerweile alle "störenden" Bäume gefällt. Die Wurzelstöcke haben wir mit dem Radlader gelockert und aus dem Boden gehoben (hier wäre der Deutz denke ich doch ETWAS überfordert gewesen :D ).



      Mit dem Hecklader bin ich nun dabei die Löcher wieder zuzuschieben und etwas Mutterboden aufzufüllen.



      Die Türen des Fritzmeier-Verdecks sind nun auch abgebaut. Es kommt tatsächlich etwas Cabrio-Feeling beim fahren auf ^^
      Morgen gibt es noch einen neuen Oberlenker und einen Heckcontainer. Der ist für kleinere Arbeiten doch ideal und schnell mal angehangen.

      Wenn dann mal wieder etwas Budget in der Deutz-Spardose ist, möchte ich gerne die Düsen abdrücken lassen um dem Rauchen unter Last etwas entgegen zu wirken...

      Grüße
      Heiner#2
    • Hydraulikkupplung Argus

      Guten Abend in die Runde,

      ich hätte eine kurze Frage bezüglich einer Hydraulikkupplung, die an meinem 5506 verbaut ist.
      Das Teil sieht folgendermaßen aus:



      Soweit ich mich jetzt einlesen konnte, handelt es sich dabei um eine ARGUS Schraubkupplung.
      War diese damals original verbaut? Kommt so etwas heute noch vor?

      Am Kipper den ich mir gelegentlich leihen darf ist eine "normale" Steckkupplung verbaut.
      Gibt es einen Adapter von dieser ARGUS-Kupplung auf eine "normale" Steckkupplung wie sie aktuell verbaut wird?
      Oder ist es sinnvoller die ARGUS-Kupplung gegen eine Steckkupplung zu tauschen?

      Grüße
      Heiner#2
    • Hallo Daniel,

      ich würde diese Anschlüsse gegen heute gängige Steckkupplungen austauschen.

      Es sei denn du betreibst Geräte die das passende Gegenstück verbaut haben. Wenn ich das richtig erinnere hatte mein Vater am LKW so Ähnliche in den 70er Jahren. Jedenfalls hab ich in den letzten Jahren keine Kupplungen dieser Bauart an Schleppern verbaut gesehen. Das heißt zwar nicht, das es die nicht geben wird, vielleicht aber sehr selten im Vergleich zu den Steckkupplungen.
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Zwei Steckkupplungen Größe 3 habe ich nun mittlerweile besorgt (eine für die Druckseite, eine für den drucklosen Rücklauf).
      Dazu einen Abreißhalter zum anschweißen. Die Steckkupplungen werden mit zwei Seegerring im Abreißhalter gehalten.

      Wenn ich die Kupplungen nun mit Hydraulikrohr montiere, dann kann ich den Klemmmechanismus der Muffe nicht mehr öffnen, weil sie sich nicht mehr vor und zurück bewegen lässt!

      Habe ich vom Zusammenbau eventuell etwas falsch verstanden?
      Gibt es hierzu Tipps?

      Oder lassen sich die Kupplungen nur mit flexiblen Hydraulikschläuchen montieren?!

      Grüße
      Heiner#2
    • Moin Heiner,

      du hast Abreißkupplungen so angebaut, dass der äußere Ring fixiert ist und das Innenleben (samt Verschraubung) im Notfall herausgezogen wird und den Schlauchanschluss löst? Bist dann aber hingegangen und hast feste Rohrleitungen angeschlossen?
      Nicht vorteilhaft... verwende hier lieber ein kurzes stück Schlauch, das leichtes Spiel/ einen Bogen hat. Die Steckkupplung sollte sich einfach komplett herausziehen bzw hereindrücken lassen.

      MfG Kai