Ölverlust am Motor

    • Hallo;

      Na klar sind die alten O-Ringe platt gedrückt!!!
      Wie hast du denn die Pumpenkörper wieder eingebaut? einfach nur wieder reingeschoben? oder auch drauf geachtet- das der Bügel vom Einspritzpumpen Element auch in die Gabel passt- sonst funktioniert der Verstellhebel nicht mehr.
      Sicherlich musst du nun auch vorpumpen und entlüften.

      Gruß- Michael
    • Hallo Sascha,
      wolltest du dich nicht erstmal richtig einlesen?
      Irgendwie verstehe ich solche Hau-Ruck-Aktionen oft nicht. Bevor ich was so sensibles, wie die EP ausbaue, mach ich mich mal schlau, wie das alles danach wieder hin haut. Auch mit dem Entlüften. Grade letzteres kann man doch wunderbar im Forum nachlesen. Möchte nicht motzen, aber irgendwie kommt es mir so vor, als würdest du alles vergekaut haben wollen.

      Grüße,
      Michel
      DEUTZ-D15s
      IHC - 353
      Land Rover Serie und noch ein paar Mopeds !
    • Die Anleitungen dazu sind ja auf der 1. Seite des Themas hier. Das habe ich mir schon seit Tagen alles angesehen.
      In der Anleitung steht ja auch drin, dass man die Bügel der ESP keinesfalls drehen darf. Wohl damit sie halt wieder in die Gabel einrasten.

      Das man nach der Aktion entlüften muss, habe ich nicht gewusst, richtig. Den Hinweis habe ich hier ja nun bekommen. Die Boardsuche gibt dazu ja einiges her
    • Man darf die Bügel sehr wohl drehen, das müssen sie sogar in der Reglergabel! ABER: das bezieht sich auf festsitzende Plungerhaken. Wenn man die versucht zu drehen, kann es ein, daß dabei der aufgepreßte Haken zur Schrägkante entweder verstellt oder gar ganz runtergedreht wird. Ich spreche da aus eigener Erfahrung!

      Ich habe nicht wirklich das Gefühl, daß Du Dich da richtig eingelesen hast. Dieseleinspritzsysteme dieser Bauarten müssen grundsätzlich entlüftet werden.
      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Moin zusammen;

      Eigentlich keine gr. Fummelei- wenn man es schonmal gemacht hat. Die Gabel im Inneren genau mittig stellen (12 Uhr) und demnach auch den Krückstock des Pumpen Elemts ebenfalls grade- und dann vorsichtig in die Pumpenplatte einschieben. Mit einem neuen O-Ring wird das allerdings schon etwas schwieriger werden-da Widerstand zu spüren ist.
      Wenn das Element sich nicht recht justieren lässt (sondern nach rechts o. links wegnickt) dann alles mit steifem Fett einschmieren-dadurch wird es dann etwas gehalten und bleibt in der geraden Stellung stehen.
      Achtung auch- Beim Ausbau- die vorhandenen Einstellplättchen wieder genau an den einzelnen Pumpenblöcken verwenden.

      Gruß- Michael
    • Hallo Michael

      Vielen Dank für deinen Tip,
      ich habe mir das gestern noch mal angesehen.

      Und habe schon wieder eine Frage.

      Wenn es möglich ist, das der "Krückstock" wenn nicht in der Gabel "eingehängt", auf Nullförderung stehen bleiben kann, ist es doch auch möglich das wenn auf der Vollförderung Seite neben der Gabel "eingehängt" der Motor nicht runterregeln kann und bis zum Exitus hoch dreht.

      Hier könnte dann wieder nur Schraubenschlüssel oder Bolzenschneider den Motor retten da ja weder Gas oder Abstellhebel eine Verbindung zur Mechanik der Einspritzpumpe hat.

      Oder gibt es doch eine Kontrollmöglichkeit?

      Vielen Dank
      Thomas
    • Danke.

      So habe ich es gemacht. Die Plungerhaken sitzen in der Gabel. Kann man mit einer Lampe beim Einschieben der Pumpen ganz gut erkennen.
      Hufeisenbleche sind alle korrekt dazwischengeschraubt.

      Anfangs ging ein Vorpumphebel ganz leicht zu ziehen. Also pumpt er ja nicht weil die Nockenwelle die Pumpe gerade schon gedrückt hat. Die Pumpe des 1. Zylinders ging einmal schwer, also nur mit Vorpumphebel. Geht nun aber auch leicht nur mit den fingern zu ziehen.

      Denke daher dass der Plungerhaken hier fest sitzt oder ? Der ging auch nicht ganz so einfach im ausgebauten Zustand.

      Die Nockenwelle dreht sich doch wenn ich den Motor mit dem Anlasser drehe richtig? So hatte ich es gelesen.
      Die Pumpe des 2. Zylinders geht aber weiterhin leicht. Kann es andere Gründe geben? Der Plungerhaken ist hier definitiv nicht fest.
      Oder hält die Nockenwelle immer in der selben Stellung?
      Wie kann ich sie am Deutz von Hand bewegen?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Polklemme ()

    • Hallo Thomas;

      Eine Kontrollmöglichkeit wüßte ich nicht- du kannst ja nicht da rein schauen.
      Ich hatte das Problem noch nie- es hat immer funktioniert, sowie ich es beschrieben habe.
      Schon ok- das du dir Werkzeug bereit hälst- aber man sollte es positiv sehen und nicht allzu theoretisch zerreden- einfach drangehen- sich was zutrauen!! Und- es ist ja keine NEUE Technik die zu bearbeiten gilt- sondern eine Technik die bereits aus der Vorkreigszeit stammt. Und wenn dies zuuuu kompliziert gewesen wäre-dann hätte Deutz bestimmt nicht diese Steckpumpen bis in die 60er jahre verwendet.

      Gruß- Michael
    • Hallo Polklemme-oder wie soll man dich ansprechen? ok.

      Der Plunger (Stössel) des Einspritzpumpen Elemets soll selbstverständlich leichtgängig sein- alles andere wäre nicht von sonderlichem Vorteil. Evtl. ist das Element verunreinigt- oder defekt. Hast du es auseinander gehabt? ging es vordem auch schon schwer?
      Aber beim lesen deines Beitrages fehlt mir auf- das du besser jemanden dazu holst der sich auskennt. Wenn du dir schon nicht vorstellen kannst-ob die Nockenwelle sich mitdreht beim betätigen des Anlassers...!!

      Gruß- MIchael
    • Hallo Polklemme oder Thomas (ich weiß jetzt nicht mehr, wer hier die Hilfe braucht),

      mach(t) folgendes:

      • Glühkerzen rausschrauben - Kompression ist weg
      • Pumpenplatte abnehmen (8 Schrauben, 2 Muttern mit Zentrierhülsen links und rechts mittig)
      • passende/n Ringschlüssel/Ringratsche an der Keilriemenscheibe vorne am Motor ansetzen und Motor nach RECHTS drehen (Blick zum Lenkrad) - Nockenwelle muß sich drehen mit halber Drehzahl der Kurbelwelle, die Du da bewegst, Nockenwelle hat 6 Nocken, 2 davon für die ESP'en
      • Pumpenplatte innen ansehen und die Druckrollen betätigen (drücken) - die müssen sich bewegen lassen - ca. 1cm, mehr ist das nicht, unbetätigt stehen die etwas vor ca. 0,5 bis 1cm
      • Reglerstange innen auf der Pumpenplatte links/rechts bewegen - die Plunger bewegen sich mit
      • Reglerspiel am Umlenkhebel unten zur unteren Reglerstange prüfen - 0,1mm
      Wenn das alles stimmt, muß das Ding laufen. Hol jemanden, der sich damit auskennt - die meisten LaMa - jünger als 50 Jahre Alter - können damit aber meist nichts anfangen!

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...

      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)

      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)

      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii