Deutz D40.1S Heckhydraulik undicht

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    • Deutz D40.1S Heckhydraulik undicht

      Moin Leute,
      Ich besitze seit Ende 2013 einen Deutz D40.1S ;) von Baujahr 1963, Ich interessiere mich sehr für alte Technik, wir haben jenen Traktor gekauft weil dies ein Deutz- Traktor ist, er in der Nähe stand, so alt ist, das er ein Oldie ist, und für unsere "Hof" Verhältnisse von der größe passt !

      Weil ich ihn noch nicht so lange habe, kenne ich mich auch ehrlichgesagt auch nicht sonderlich aus, ich informiere mich aber ständig weiter ....

      Jetzt aber zu meinem Problem:

      Die Heckhydraulik scheint i-wo undicht zu sein, sie senkt sich bei Last ab, es ist zwar nur sehr langsam aber kommt ja auch darauf an wie groß die hängende Last ist,...

      Zudem zischt i-wo etwas, es scheint als sei es die Pumpe, eine Zuleitung oder auch die Komplette Heckhydraulik,.. ich muss sagen das lässt sich auch schlecht Orten :(

      Verdammt,...

      Jetzt habe ich mich etwas hier informiert, das Forum fast durchgelesen xD aber nichts so richtiges gefunden,... Die Hubzylinder sind wahrscheinlich auch undicht zumindest ist es am Block hinten gut nass :(
      Wie fange ich am besten an, wer kann mir eine Schritt-für-Schritt Anleitung geben , wie ich am günstigsten Hinten abdichten kann , was ich brauche und und und ,..


      Ich hoffe ihr könnt mir helfen ;)
      Liebe Grüße,
      Lukas Scheuer
    • Hallo,
      ich habe vor kurzem meinen Kraftheberblock komplett abgedichtet, der Hubzylinder liegt im Block, dort ist wahrscheinlich der sogenannte Nutring defekt, darum senkt er sich langsam ab. Mit den undichten Hubzylindern meinst du wahrscheinlich die Hubarme, welche hinten links und Rechts am Kraftheber montiert und mit einer Welle durch den Block verbunden sind, diese haben jeweils einen Wellendichtring, diesen kann man tauschen indem mann die Segeringe außen demontiert und dann die Hubarme von der Welle zieht. Um den Nutring am Hubzylinder zu tauschen musst du das Steuergerät abschrauben, welches von vorne mit 4 Schrauben an den Kraftheber geschraubt ist.
      Ich hoffe du kannst mir folgen ansonsten meld dich nochmal dann suche ich dir ein paar Bilder davon zusammen ;)
      Mfg Raddel
    • Vielen Dank Raddel !;)

      Okay da wo wahrcheinlich die Nutringe sind , sitz davor das Steuergerät ,.. okay ,.. aber auf dem Block wo du den Deckel abmontiert hast, sind ja links und rechts die Hubarme ,.. und davor so eine runde aussparung , was sitzt denn dort ? ein Filter ? oder was ?

      Muss ich bevor ich das Steuergerät, dass mit Inbus - Schrauben befestigt ist, Hydraulik-Öl ablassen ? schießt mir das Öl denn sonst entgegen , Oder wie läuft das ?
      Wie gesagt bin mit solcher Art Materie noch nicht so geläufig ,... sorry ;)

      ;)

      LG
      Lukas

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von LukasD40.1S ()

    • Hallo,
      genau in dieser Runden Aussparung sitzt der Rücklauffilter. Vor allen Arbeiten an der Hydraulik sollte man das Öl ablassen (ca. 4 Liter Motorenöl) dazu gibt es hinten rechts am Block eine Ablasschraube. danach kannst du alles problemlos zerlegen, wichtig ist das du das ganze bei abgesenkter Hydraulik und stehendem Motor machst ;) Und ganz wichtig, den Motor nicht starten solange kein neues Öl aufgefüllt ist, da ansonsten die Pumpe trocken läuft und kaputt geht!
      Mfg Raddel
    • achso Klar nicht starten, weil sonst der Schmierfilm abreißt ,...

      Gut gut und weiß ich ja jetzt woran und wie ich mich da ran setzte !

      Danke erstmal dir !

      Bei Zeiten muss ich auchmal die Pumpe tauschen, und das Gestänge dazu das nach hinten läuft ,..

      Weißt du wo ich so eine Pumpe bekomme ? Ebay und Co. gibts keine ,.. bzw weiß ich nicht die genaue Bezeichnung, bzw das Typenschild ist nicht mehr leserlich ,..
    • Das Thema ist zwar schon ein paar Tage älter doch ich wollte noch ein paar Infos nachreichen.

      Der Hydraulikblock ist ein HY/BH 6/68 B1

      Der Nutring ist 60x80x10 (ebay diehr und rabenstein)

      Die Simmerringe für die Hubarme haben die Maße 55x70x8 und 65x80x8. Die Bohrung für den (in Fahrtrichtung) rechten Hubarm ist größer, die Hubwelle wird auch in diese Richtung herausgeschlagen.

      Für die Deckelplatte werden zwei O-Ringe benötigt: 82x3 und 13x3

      Falls der Sperrhebel (hinten links) undicht ist wird hier noch ein Simmerring 25x35x7 benötigt.
    • Hallo,
      habe auch das Problem mit dem Absinken der Hubarme...nach einiger Zeit.
      Hinzu kommt aber auch, wenn die Ackerschiene auf "unten" gestellt ist...also drucklos ist, die Hubarme nach oben gehen.
      Nur wenn man sich draufstellt gehen sie runter !
      Liegt das nun auch an oben beschriebenen Dichtringen und Nutring ??
      Gruss
      Jürgen
    • Sorry... dass ich erst jetzt schreibe...die Mail landete in meinem Junkmail-fach ;( dass sollte nun nicht mehr passieren.

      Ich habe auch den oben beschriebenen D40.1S mit Bosch HY/BH 1/68B Kraftheber.
      Wenn du den Filter meinst...der oben unter den ,mit 3 Schrauben verschraubten, Deckel meinst....den hatte ich erst heraussen, und sauber gemacht !!
      Nutring scheidet aus ??
      Könnten es Dichtungen vom Steuergerät sein ?
      Oder kann es auch mein höherliegender Hydraulik-Zusatztank sein ?
      Original konnte ich keinen bekommen...drum sieht es jetzt so aus bei mir ....


      Gruss
      Jürgen
    • Guten Morgen zusammen, bei mir steht auch eine Hydrauliküberholung an . . .
      Kennt jemand von Euch die Funktionsweise der Transportsperre an dieser Hydraulik ???
      Viele Grüße aus Mainz
      Stephan

      PS: Meine Hydraulik macht mit schweren Geräten nach kurzer Zeit starke Geräusche,nach
      Bedienung des Krafthebers ist das dann kurz weg . . .
      Ich wollte zuerst mal den Nutring austauschen, der ist schließlich auch schon über 50 Jahre alt
      und die Hydraulik fällt ab.
    • Stephan Becker schrieb:

      Guten Morgen zusammen, bei mir steht auch eine Hydrauliküberholung an . . .
      Kennt jemand von Euch die Funktionsweise der Transportsperre an dieser Hydraulik ???
      Moin Stephan!

      Wenn Du die Hydraulik bis zum oberen Anschlag angehoben hast, musst Du den Sperrhebel auf der linken Seite des Kraftheberblocks nach unten drücken. Dann ist die Sperre drin und das Anbaugerät kann nur noch ein kleines Stück nach unten absacken. Zum Lösen der Sperre musst du die Hydraulik wieder ganz nach oben fahren, danach kannst Du den Sperrhebel lösen.

      Viele Grüße
      Lutz

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Offesser ()