Zwei F4L514 bei ebay

Diskutiere Zwei F4L514 bei ebay im Forum Deutz bei traktorpool, eBay, etc. im Bereich Deutz Community - Hier die 60er Raupe: http://cgi.ebay.de/Deutz-Raupe-DK-60_W0QQitemZ7551620090QQcategoryZ29094QQrdZ1QQcmdZViewItem und hier der Schlepper...
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Hallo


Die Raupe wäre interesannt aber für mich als Stift leider etwas teuer!
Der F4L514 aus Griechenland wäre auch nicht schlecht aber wer kauft den gern die Katze im Sack!


MfG Andy
 
J

Johannes

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Ja, ich bin mir bei dem F4L514 aus Griechenland auch nicht sicher. Er sieht ja wirklich nicht schlecht aus, aber irgentwie traue ich dem Anbieter nicht so :D
Ich habe mal nachgefragt, ob der Motor dicht ist und die Hydraulik funktioniert.
Als Antwort habe ich bekommen: "Die Hydraulik funktioniert. ob der motor undicht ist kann ich nicht sagen."

Aber wenigstens läuft und fährt er noch :rolleyes:
 
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Hallo Johannes

bei deinen Felgenbroblem könnte ich dir eventuel helfen.
Schreib doch mal die größe und die Einpresstiefe auf!


MfG Andy
 
J

Johannes

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4.209 Euro und dann noch 590 Euro Transport, also 4799 TEuro 8o
Da sind meine Chance auf einen F4L514 zu einem vertretbaren Preis doch sehr gering, zumindest brauche ich wohl nicht mehr im Internet danach schauen, aber es gibt ja auch noch andere Wege. :D
 
kohlemann

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Du bekommst sicher noch einen F4l zum vertretbaren Preis.Realistisch sind 3000-3500Teuro je nach Zustand.
Ich hab mittlerweile gelernt,mich in Geduld zu üben und abzuwarten,dann habe ich auch die Schlepper,die ich haben wollte zum fairen,manchmal auch zum Schnäppchenpreis bekommen.Wenn man überhastet an die Sache rangeht,kauft man entweder zu teuer oder Schrott.
Was den ebay-Deutz betrifft,viel zu teuer,komisch auch,daß den Einer gekauft hat,der erst 1Monat bei ebay ist und erst 1 Bewertung hat(ich möchte nichts unterstellen,vielleicht ist es auch ok),Zweifel bleiben allerdings.
Gruß Ralf
 
D

Deutzfrevel

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Was ihr immer für sorgen habt! Ts Ts...

Also meine Meinug:
Einen F4L514 gibt es halt nicht so oft wie ein F1L514 oder D25 e.t.c.
Somit auch eine andere Preißklasse.
Einen F4L514 konnten sich auch nur Großbetriebe leisten, somit sind kaum noch brauchbare dabei.
Ich habe bis jetzt 8 stück mir angesehen, die waren die Preißklasse 2000-3700. Aber was brings wenn man einen neuen Motor braucht, Gertriebe I.A.,alles bruch ist e.t.c.
Wie Michael schon sagte: Erst auf dem Hof und in der Werkstatt geht das Geldausgeben los.

Und das die Kummpels bei E-Bay den Preiß hochtreiben ist jawohl bekannt.
Hat jeder von euch wohl schon mal gemacht. Mal erhlich ;)

kohlemann schrieb:
Zweifel bleiben allerdings.
Das kann ich ausschließen!
Gerade wieder neu Angemeldet, da Käufer nerften.
Ich denke 4200 ist Okay. Und für 590 "Teuro" fahre ich nicht mit dem LKW dahin und hole das Teil ab!
Das verballert man ja schon an Diesel.
Und wer kann schon sagen: Mein Schlepper hat eine lange "Gyros Geschichte" *loll*
 
kohlemann

kohlemann

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Hallo Deutzfrevel
Klar fahre ich auch nicht für 590Euro nach Griechenland und zurück.Der Transport ist ok.Aber nach meiner Meinung ist der Verkaufspreis ein wenig zu hoch.Natürlich ist der F4l seltener vertreten und jeder hat finanziell andere Maßstäbe,aber dadurch werden die Preise hochgetrieben.Ich habe für meinen F4L zb.6500 DM bezahlt,Schnellläufer,65PS,Motor war gemacht,Druckluftanlage,Frontgewichte und Blechmäßig Top.Und mit dem Hochbieten bei ebay,das kann auch verdammt ins Auge gehen,zb.wenn man seinen eigenen Trecker teuer ersteigert,nur weil man so habgierig ist.Da hab ich schon einige in meiner Sammlung,die sich dann auch noch dummerweise gegenseitig bewertet haben,damit es auch der letzte kapiert.

Den letzten Satz mit dem Ausschließen und Käufer nervten hab ich noch nicht ganz kapiert ?(
Gruß Ralf
 
Lasca34

Lasca34

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@Deutzfrevel:

Wie kann man einen höheren Preis damit rechtfertigen, daß ein Schlepper seltener ist - außer damit, daß man ein hemmungsloser Spekulant ist? Der Bezug zum Neuschlepper paßt auch nicht so ganz, denn bei Neumaschinen wird der Preis weit überwiegend von den Kosten bestimmt - und dann gibt es obendrauf noch so etwas wie den Fendt-Zuschlag oder sowas, je nach Fabrikat. Aber im wesentlichen sind's die Kosten, die den Preis ausmachen. Und nun wieder zurück zu gammeligen F4L 514: Der echte Wert eines solchen Schleppers ist ungefähr 0 € (in Worten: Null Euro), weil solche Schlepper im allgemeinen ihr Geld schon verdient haben und also gar ( verbraucht ) sind. Daß manch einer von uns ( so wie ich ) dennoch bereit ist, dafür etwas mehr auszugeben, liegt allein daran, daß er so einen Schlepper lieb hat. Daher Liebhaberpreis ( nicht Liebhaberwert! ). Das Entscheidende ist aber: Der Verkäufer kann gar keinen Liebhaberwert erkennen, denn er hat das Fahrzeug ja nicht lieb - sonst würde er's nicht verkaufen wollen. Wie also will der Verkäufer einen Wucherpreis rechtfertigen?

Und nochmal: Das Geldausgeben fängt erst an, wenn man das Ding zu Hause hat - egal, welchen Preis man dafür löhnen mußte.

Gruß
Michael
 
remeiti

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@Deutzfrevel:

das verstehe ich auch absolut nicht und wäre mal ganz interessant zu wissen. Was meinst Du mit: „...kann ich ausschließen...gerade neu angemeldet, weil Käufer nervten“ ?!?

Nun ja, wenn ich dann, wie Du schreibst, bei einem F4L von einer anderen Preisklasse ausgehen muss, als bei einem F1L und ich dann mein „Lieblingsblatt“ die Schlepperpost zugrunde lege, wo die F1L nicht unter 3000,- € angeboten werden, dann müsste ich mit dem Preis für den F4L ja schon an der 10.000er Grenze landen. Ist glücklicher Weise nicht so.
Da greift dann ja Michaels Theorie mit den Liebhaberpreisen so richtig gut.
Mit dem F1L kann sich so ziemlich jeder, der etwas älteren Semesters ist und mit Landwirtschaft zu tun hat(te) identifizieren. Das war nun mal der „Bauernschlepper“ schlechthin, der an jedem dritten Hof lief und auf dem viele das Fahren gelernt haben. Genau so eine „Kindheitserinnerung“ möchten dann viele haben und bezahlen dann diese utopischen Liebhaberpreise und treiben sie noch immer höher.
Für mich sind diese kleinen Muckels nette Ausstellungsstücke, aber mal ganz ehrlich, viel sinnvolles außer auf Ausstellungen hinstellen oder mal Nachbars Gemüsestück pflügen kann man da doch auch nicht mit machen. Da hat man mit den 2 bis 4 Zylindern schon viel bessere Möglichkeiten. Daher wäre (war) ich auch bereit, etwas mehr für meinen F4L auszugeben (gemessen an dem, was derzeit so angeboten wird, war das noch fast ein Schnäppchen). Ich wollte unbedingt einen schnellen und zugstarken Schlepper haben, um meine „Muckels“ zu transportieren.
 
Lasca34

Lasca34

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Aber Andre, da muß ich jetzt doch mal eine Lanze für den spezifisch stärksten Schlepper aller Zeiten brechen ;) : Wenn ein 60er viermal soviel könnte wie ein F1L 514/51, dann gäbe es heute keine 100 PS-Traktoren. Ich muß das jetzt sagen, denn jahrelang war ein solcher 15er bei mir die Stütze des Betriebes, weil ich keinen anderen zugelassenen Schlepper besaß. Der mußte sogar den Dreizylinder zu Oldtimertreffen bringen! Sicher kann man mit größeren Treckern auch größere Geräte bewegen, aber abgesehen von der Stoppelbearbeitung ( der Schälpflug ist ja nun megaout ) und, falls man vom Fingermähwerk die Schnauze absolut voll hat, vom Kreiselmäher kann der 15er eigentlich alles. Langsam, aber es geht :D .

Wolltichnumasogesachtham.....

Gruß
Michael
 
D

Deutzfrevel

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Einerseit regt man sich über die hohen Preise auf.
Aber andersherum will keiner seinen Schlepper fü´n Abel und Ei abgeben.
Da sagt man: "So ist eben der Kurs"
Der Euro hat sein Werk schon getan, aber trotz der hohen Preiße verzichte ich nicht auf mein Hobby.
Dan spare ich halt ein bischen, und gönne mir das. :]

@remeiti
Lese mal zwischen den Zeilen dan weißt was ich meine :D
Michael weiß schon bescheit*g* hihi!
Und 3000 für einen F1L, wird verlangt, aber bekommen die es dan?
Hängt immer meine meinung davon ab wie gut er Restauriert ist. Ich meine nicht nur 1 Wellendichtring und 3 Liter Lack.
 
Lasca34

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Da bin ich jetzt aber ganz dagegen! Nicht der Euro hat irgendwelche Preise kaputtgemacht oder in die Höhe getrieben oder was auch immer. Ganz und gar nicht! Es gibt nur einige schamlose Leute, die die Euro-Umstellung ausgenutzt haben, um sich, teilweise ohne Maß und Ziel, zu bereichern. Und das sind eben nicht "die Konzerne" wie manche, oft auch politsch motiviert, so gerne herumbölken. Vielmehr sind es in erster Linie Leute wie Du und ich ! Uns beide natürlich ausgenommen :D . Was ich damit sagen will: Niemand, nicht einmal die Bäcker, hat die Euro-Umstellung derart unverschämt ausgenutzt, wie jene Privatleute, die irgendwas zu verkaufen haben. Ein 15er Deutz ging vor 5 Jahren schon mal für DM 500,- oder DM 1000,- (dann aber mit TÜV und Mähwerk) übern Tisch, und wenn er denn DM 2000,- gekostet hat, war das noch zu ertragen. Heute kostet aber schon die erbärmlichste Möhre, und wenn's ein Güldner ist, grundsätzlich schon mal über € 1000,-. Ja, mittlerweile kann man den Preis von € 1000,- schon direkt übersetzen mit: "Schrott". Fahrbares dann ab € 2000,- aufwärts. Aus gegebenem Anlaß habe ich mal im Internet (traktorpool, technikboerse und tec24) nach Deutzen unter € 2000,- geschaut. Von dem Schock werde ich mich lange nicht erholen: Da gibt es praktisch nichts mehr! Noch'n Beispiel: Noch 2001 war ich drauf und dran einen gut erhaltenen D 4006 für DM 3000,- zu kaufen. Versuch mal heute sowas für € 3000,- zu erwerben - zwecklos.

So, genuch geschimpft. Aber einer geht noch: Euro und D-Mark sind fast genau im Verhältnis 1:2 umgestellt worden. Bei denen, die alte Trecker oder Landmaschinen loswerden wollen, bedeutet das, daß DM 1000,- jetzt € 2000,- sind.

Gruß
Michael
 
remeiti

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@ Michael

habe ja nicht behauptet, das ein F4L 4x so viel kann. Mein Vergleich war zum einen mehr auf die Bauzahl/Stückzahl bezogen, zum anderen halte ich halt den F4L gerade zu heutigen Zeiten für besser einsetzbar.
Zu den Preisen: 1:2 ist nicht so abwegig. Den Preis bestimmen die Käufer!

@ all

nun, ich habe bisher zwei Schlepper über ebay abgegeben. Beide waren für mich nicht restaurationswürdig und ich habe alle mir bekannten Mängel beschrieben. Startpreis war ab 1,- €. Was dann daraus geworden ist, habe ich nicht beeinflusst. Alle emails mit Anfragen wurden freundlich beantwortet und immer der Hinweis auf eine jederzeit mögliche Besichtigung. Die Käufer haben den Preis selbst bestimmt. Die waren zufrieden, ich erst recht und konnte es gar nicht recht glauben, was so an Summen bezahlt wurde.
Wenn jemand denn meint, er muss unbedingt für irgendetwas mind. 100,- € bekommen, dann kann der ja auch damit starten.
Was Ersatzteile unter Gleichgesinnten betrifft, da tausche ich, wenn möglich, eh lieber als zu verkaufen.

@ Deutzfrevler

Da hast Du vollkommen recht, einiges wird nicht verkauft, aber vieles schon. Zumindest reichen die Anzeigen dazu, potenziellen Verkäufern utopische Preise ins Hirn zu brennen. Die leihen sich solch ein Heftchen und meinen wunders welche Werte Sie noch in der Scheune stehen haben. Uns Käufern werden dadurch recht üble Preisvorstellungen aufgetischt.
Was manche so als „Restaurierter Schlepper“ anbieten, ist die absolute Frechheit. Das „Restaurieren“ bezieht sich dann meist nur auf die Farbe. Daher sehe die meisten angebotenen Exemplare für mich als nicht restauriert an, da meine Vorstellungen einer Restauration recht hoch sind. Gruß
Andre
 
kohlemann

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Tja,Michael da hast Du Dir natürlich auch das Dubai der Schlepperbörsen herausgesucht.Die Preise dort sind grundsätzlich überteuert,aber natürlich hast Du recht.
Das Preisniveau hat schon kräftig angezogen,glücklich,wer seine Schäfchen im trockenen hat.Da greift auch wieder meine These,man muß auch mal die Füße still halten und warten können,dann laufen auch nochmal Schnäppchen über den Weg.Wenn man mehrere Schlepper hat fällt das wahrscheinlich leichter,denn man muß ja nicht kaufen,aber wenn man keinen hat und brennt darauf einen zu besitzen,finde ich es unschön,daß ein paar Leute mit Geld und keiner Ahnung der breiten Masse die Preise kaputtmachen(man sollte dabei auch mal an den Nachwuchs denken).
Gruß Ralf
 
Lasca34

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@kohlemann:
Und ich hatte immer geglaubt, das Dubai der Schlepperbörsen wären mobile.de und truckscout24. Zumindest habe ich bisher darin die größte Lacherfolge gefunden. Wo ist denn, um im Bild zu bleiben, das Zentralafrika der Schlepperbörsen?

@remeiti:
Das kann man wohl nicht oft genug wiederholen:

Den Preis bestimmen die Käufer!
Erst wenn ein geforderter Preis auch gezahlt wird, dann kommt der Preis zustande. Da dürfen wir Käufer uns auch gerne mal an die eigene Nase fassen. Und natürlich hat Kohlemann recht, wenn er sagt, daß die Kunst im Füße still halten liegt und daß das eben einfacher ist, wenn man ohenhin schon den Schuppen voll hat.

Das Übelste, was ich je gekauft habe, war ein F2L 514/6-H, der als "restauriert" feilgeboten wurde. In der Tat hatte man auf den vorhanden Lack eine zweite Pinsellackierung angebracht und die Schriftzüge freihand nachgepinselt. Zudem war der Auspuff nach oben gelegt, und zwar so, daß man ihn erst demontieren mußte, um die Motorhaube zu öffnen. Das läßt tiefe Einblicke in den Wartungszustand zu. Der Motor hatte überhaupt keinen Mumm mehr, die Kotflügel rosteten so langsam durch - na ja, restauriert eben.

Wenn jemand einen Schlepper anbietet und ihn als restauriert anpreist, dann juckt es mich mittlerweile zu fragen, wieviel er denn deswegen im Preis nachlassen möchte. Übrigens waren das bei dem erwähnten 34er Hochrad DM 400,- von ursprünglich geforderten DM 2000,- (1993). Das würde heute wohl insgesamt immer noch als Schnäppchen durchgehen, obwohl es keins ist.

Gruß
Michael
 
boatman

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Ich sehe die Straßenpreise der Schlepper auch als zu hoch an. :)

Das liegt natürlich am Angebot und an der Nachfrage.

Doch das wäre mir zu einfach zu sagen der Käufer ist schuld, weil er ja schließlich den Preis bezahlt.

Ich glaube hier muss man strukturiert in die Tiefe gehen. Wer bietet an, wer kauft und vor allem, wie ändert sich momentan der Markt in Bezug auf Freizeitgestaltung.

Fangen mit letzterem an. Ich bin der Meinung das aufgrund fehlender Kaufkraft, sich die Globalisierung bei uns in Deutschland rückbildet. Deutschland wird wieder in, das sieht man an dem steigenden Inlandstourismus.

Man schämt sich nicht mehr für Deutschland und seine Produkte. Viele Hobbyszenen wurden schon abgegraben und sind out. Doch was verbindet den Deutschen ausser Fußball noch mit seinem Land. Die Landwirtschaft.

Bislang immer als etwas hinterher verschrien, machen doch gerade Hightech und dipl.Ing. Agrarberufe ein besseres Licht und die Szene ineteressant.

Und da wären wir bei den Verkäufern. Mittlerweile auch mit Internet und anderen Medien ausgestattet lang nicht mehr weltfremd sondern im Markt drin. Auch die Verkäufer haben nichts zu verschenken.

Und die Käufer? Wie ich oben schon geschrieben habe, besinnt man sich wieder, da das Geld knapper ist, auf Werte die ein wenig bleiben. Nicht nur kurz mal nach Ibiza jeten, sondern mit der Familie ein Hobby gemeinsam frönen.

Ist zumindest bei mir so. Wenn ich mit dem Jung durchs Dorf fahre, dann ist das immer spektakulär für ihn UND Papa. Das schweißt die Familie zusammen und die Kinder sehen auch mal was anderes als Playstation + Co.

Ich gehe ganz einfach davon aus, dass durch die wirtschaftliche Entwicklung im Lande, sich mehr Leute mit der Heimat und ihrer Historie identifizieren und ihr Freizeitverhalten anpassen.

Das Hobby Schlepper sammeln wird attraktiv, wer weiss wie lange noch, und dann sinken irgendwann auch wieder die Preise.

Zum Zustand der Restaurationen. Hier würde ich mir die Verkäufer mal ansehen. Am Anfang wahrscheinlich eher die eingefleischte Szene mit sämtlichen Technikkenntnissen, genug Platz und einer Werkstatt. Dann sind auch die Ergebnisse einer Restauration gut.

Jetzt verkauft doch schon jeder hinz und kunz, der gerade mal mit Pinsel und Bauernblender umgehen kann und schon werden die Ergebnisse schlechter.

So einer bin ich übrigens teilweise auch (hinz und kunz). Ich bin Kaufmann und habe keine entsprechende Reparaturausrüstung. Dennoch bin ich bemüht, den Schlepper sehr ordentllich herzurichten. Das dauert, denn Werkstättensind teuer. :(

Und das Thema wer darf sammeln, hatten wir schon mal
woanders. Dürfte ich nicht, weil keine Landwirtschaft, würde die Szene immer einseitg bleiben. So kommen viele Charaktere zusammen und ich meine das ist gut so. Das macht es interessant.

Was ich oben geschrieben habe, ist natürlich nur meine Meinung, die sich gerade auf die wirtschaftlichen Änderungen hin rein subjektiv bei mir so einprägt.

Auch möchte ich niemanden zu nahe treten, was ich oben über Landwirte geschrieben habe. Bin schon als Junge immer zum füttern und Trecker fahren mit der Fiets hin und stehe voll dahinter. Kommste jedoch in die "Stadt", dann hört man sich schon einiges an. Selbst erlebt.

Das gleiche gilt natürlich für hinz und kunz. Nur die wirklichen Betrüger dürften sich bei der Ausdrucksweise die Haare raufen, der Rest ist wohl zwischen den Zeilen zu lesen.

Grüße, Thomas
 
boatman

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Junge Junge, das war jetzt mehr Text als mein Bildschirm lang ist. ;)

Thomas
 
remeiti

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Hi Thomas,
nettes brain storming! Es gibt etliche Theorien und in allen steckt etwas Wahrheit drin. Deine sind auch sehr interessant und sicher nicht verkehrt!
Zu der Restauration: es gibt wohl kaum ein Thema, bei dem die Ansichten weiter auseinander laufen. Wer die Möglichkeiten hat, kann „mehr“ machen, braucht aber nicht zu sein. Ich kenne „Restaurierer“ mit guter Werkstatt aber aus meiner sicht falscher Einstellung und entsprechendem Ergebnis.
Manchen liegt z.B. die Farbgebung nicht, der Schlepper sieht optisch sehr bescheiden aus, ist aber technisch absolut top. Andere spachteln sogar Motorblock und Gussfelgen, haben aber auf die Technik keinen Wert gelegt, und der Schlepper läuft trotz hochglanz – Autolackierung wie ein Klo.
Was möchte man haben, einen Hingucker für Schönwetter Sonntagsausfahrten oder wie ursprünglich gebaut zum Arbeiten. Wir haben welche von beiden Sorten.
Aber schon viel zu viel darüber gesprochen, ich will hier bloß keine Diskussion lostreten ... würde zu nichts als „Ärger“ führen.
Was noch interessant ist, wenn einer seinen Schlepper verkauft und eine Foto-Dokumentation vorzuzeigen hat. Dann kann man relativ sicher nachvollziehen, was gemacht worden ist.
Anders herum, wer viel Arbeit und Mühe in eine Restaurierung gesteckt hat, verkauft der dann sein „Schätzchen“?! Das sind wohl eher die Ausnahmen. Also ich könnte es nicht so ohne weiteres. Gruß
Andre
 
reggie92

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boatman schrieb:
Junge Junge, das war jetzt mehr Text als mein Bildschirm lang ist. ;)
dann ist wohl ein größerer Monitor angebracht - bei mir passt alles drauf 8)

Zum Thema:
Ich sitze auch den ganzen Tag vor dem Rechner und sehe meinen Deutz erstmal als Hobby. Als Hobby habe ich auch die Restauration meines Schleppers gesehen denn nicht das fertige restaurierte Produkt, sondern der Weg dorthin war das Ziel. Viele Dinge hab ich erst durch die tägliche Arbeit am Schlepper und durch die fachkundige Hilfe meiner Familie gelernt und gerade diese Erfahrung ist unbezahlbar.
Aus kaufmännicher Sicht hab ich bei der Restauration total versagt und viel (Lehr)Geld bezahlt. Ich kann nicht sagen ob ich bei einem Verkauf des Deutz mein eingesetztes Kapital jemals wieder herausbekomme, da ich eben nicht aus der Sicht eines Interessenten meinen Deutz sehe - aus meiner Sicht heraus ist er es allemal wert.
Wenn jemand einen top restaurierten Schlepper haben will ist er eventuell bereit den Preis zu zahlen, aber wie definiert man "Top-Restauriert"? Vielleicht wenn er technisch überholt wurde optisch aber draufsteht als wäre er gerade erst aus einem Tümpel gezogen worden? Oder ein gut lackierter technischer Totalausfall? Oder eine Kombination aus beiden? Eine gute Arbeit zu erkennen ist in manchen Fällen sicher nicht ganz einfach, allerdings ist eine schlechte manchmal noch schwerer zu identifizieren. Solange der Schlepperboom noch anhält werden wir noch häufig im Internet oder auf Treffen so manchem Blender begegnen der - auch wenn ich es ofters nicht glauben mag - durchaus stattliche Preise erziehlt.
Da hilft nur ein kühler Kopf!
 
Thema: Zwei F4L514 bei ebay

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