Verwendung des Oldi's

Diskutiere Verwendung des Oldi's im Forum Umfragen im Bereich Deutz Community - Hallo Leute, mich würde mal interessiern, wie (und je nach Antwort warum) ihr eure Traktoren nutzt. Also z.B.: > "Artgerechte haltung" ->Ich bin...
Tim_Tayler2

Tim_Tayler2

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Hallo Leute,

mich würde mal interessiern, wie (und je nach Antwort warum) ihr eure Traktoren nutzt.
Also z.B.:
> "Artgerechte haltung" ->Ich bin Landwirt, irgendwie hat die Kiste die letzten Jahrzehnte überlebt und muß noch richtig (im Rahmen ihrer Möglichkeiten [PSzahl]) arbeiten.

> "Rentnerdasein" ->Bin auch Landwirt, aber der Oldi ist kein Nutzfahrzeug mehr; er darf aber einmal in der Woche an die frische Luft.

> "Hobbyfahrzeug" ->Hab mit Landwirtschaft überhaupt nix am Hut, stehe auf Oldtimer bzw. Fahrzeuge die man nicht an jeder Ecke sieht.

Ich weiß, daß das nur sehr grobe Auswahlmöglichkeiten sind; aber wenn euch dieses Thema interessiert, können wir sie ja gemeinsam erweitern.

Bei mir trifft Punkt 3 zu:
Ich stehe auf ungewöhnliche Fahrzeuge und bin gleichzeitig von der soliden, einfachen Technik fasziniert.
Da ich in München wohne hat das Fahrzeug für mich wenig praktischen nutzen.
Ich werde damit ab und zu in die Arbeit fahren, oder zur Eisdiele.
Wenn ich an "Velvet Parking" denke, hab ich jetzt schon ein breites Grinsen in Gesicht. ;)
 
H

HOPSA2007

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Hallo,

mein F2L/612 muss trotz seines Alters immer noch 2-3
Monate im Jahr arbeiten.Ich benutze ihn für die Forstarbeit: Arbeiten mit dem Holzspalter,Stämme ziehen und Hängerbetrieb.
Desweiteren benutze ich ihn für gelegentliche "Fahrten
über den Berg".
Mir macht es Spass mit alter Technik zu arbeiten und sie
am Leben zu erhalten.

Gruss

Helge
 
J

Johannes

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Interessante Umfrage!

Ich halte meine Traktoren sowohl auf "Rentenbasis" aber auch als "Hobby". Arbeiten dürfen die alle mal: z.B. Stroh fahren bei der Ernte oder Holz transporieren im Winter. Und in der Zwischenzeit fallen auch immer wieder kleine Arbeiten an, damit sie nicht aus der Übung kommen :D
Bald, wenn der F3L514 fertig und zugelassen ist, wird er auch als Hobbyfahrzeug für Ausfahren und Treffen etc. genutzt.

Gruß,
Johannes
 
Berndt

Berndt

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unsere Oldies nutzen wir hauptsächlich als Hobbyfahrzeuge. Manchmal haben wir die Gelegenheit etwas auf dem Acker eines Landwirts in unserm Ort zu machen, zb Schälen, Stroh pressen, mit dem eigenen Drescher dreschen und Getreide fahren.
Dann fahren wir manchmal für ein paar Pferdebesitzer ein Wasserfass auf die Wiese.
Am meisten fahren wir aus Spaß an der Freude in der Feldmarkt rum und zu Oldtimertreffen.
Also hauptsächlich Sachen, für die ein 50 und 60 PS Trecker viel zu groß sind :D .
Gruß Berndt
 
Lasca34

Lasca34

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Meine Trecker tun das, was sie schon immer getan haben - nur viel weniger. Bei dem bißchen Landwirtschaft kann man einen Deutz nicht ins Schwitzen bringen. Aber es reicht, wie Johannes schon sagt, daß sie nicht aus der Übung kommen. Trecker kommt von trecken - sonst müßte er Kieker heißen!

Gruß
Michael Bruse
 
C

Christian...

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Mein D30S ist ein reines Hobbyfahrzeug. Ich fahre mit dem Trecker manchmal "nur so zum Spaß" durch die Gegend und zu Oldtimertreffen in der Nähe. Seitdem ich den Mähbalken fertig restauriert habe, wird dieser aber auch "produktiv" eingesetzt: Feldwege freischneiden. Das Gras wächst aber leider nicht so schnell :( , so daß der Deutz nur relativ selten dafür gebraucht wird.
 
remeiti

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Hm, sehr gute Umfrage. Bei uns passen alle drei ! Unsere restliche Landwirtschaft ist zu klein, um da viel zu ermöglichen. Dennoch brauchen wir für Punkt 1 z.B. unseren 700er Allrad Hanomag für die Saatbeet-Kombination zum ziehen, da die eigentlichen Arbeitsmaschinen (zwei Fendt, mittlerweile auch schon Oldies) damit ihre Leistungsgrenze erreichen. Ebenso zum Pflügen, wenn die Bodenverhältnisse schlecht sind. Auch bei Oldtimertreffen muss er ran, wenn er den Tieflader mit zwei großen Bulldogs ziehen muss plus einen zweiten mit zwei Zippies (kleinen Deutz u. kleinen Kramer). Da erreicht man auch mal die Betriebstemperatur, was merklich gut tut.
Die meisten passen auf einen erweiterten Punkt 2 . Mal mit ein bisschen Pflügen, vor die Brennholzsäge oder auf div. Veranstaltungen wie kürzlich vor eine Torfpresse. Die wenigen, die zugelassen sind, können dann halt auch Arbeiten erledigen, wo Straßen mit im Spiel sind z.B. als Zugmaschine
für kleine Tieflader zu Oldtimertreffen, Planwagenfahrten, mal den Kipper mit Korn vom Feld oder Holz aus dem Wald holen.
Und dann für Punkt 3 die kleinen Zippies mit 10 bis 15PS. Da haben wir leider groß keine Arbeiten für. Höchstens mal zum Walzen oder für Rangierarbeiten. Das sind dann leider wirklich mehr “Kieker“ als Trecker.

Ich halte es für recht wichtig und für die Maschinen gut, wenn diese öfters in ihrer Leistungsklasse betreiben werden. Ist wie mit dem Auto den Opa “Harms“ nur bei guten Wetter und nie über 2500 U/min fährt. Die Kiste läuft nachher auch wie ein Klo und verrußt.
Allerdings nicht viel übrig habe ich für die Leute, die Ihre Schätzchen auf jedem Treffen 3mal hintereinander an die Motorbremse klemmen oder im 5ten Straßengang mit dem Pflug über den Acker jagen und schwerste Gewitterwolken produzieren. Da wird so manche Maschine eindeutig überlastet.
Also, mal artgerecht auf Betriebstemperaturen bringen und angemessen arbeiten lassen OK, aber bis zum Ende quälen muss nicht sein.
Das Problem ist nur, das für viele Arbeiten die Maschinen zugelassen sein müssen und das nicht immer Anbaugeräte vorhanden sind.
Wahrscheinlich haben wir auch wohl etwas zu viele Schlepper. Gruß
Andre
 
reggie92

reggie92

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Bei mir kommt Punkt 3 hin. Hat aber in erster Linie was mit dem Alter den Schleppers zu tun - Zum "richtigen" Arbeiten im eigentlichen Sinn ist der F2L514/50 ohne Hydraulik, Synchronisation und Lenkhilfe nicht mehr geeignet. Ab und an mal nen Hänger ziehen oder den ein oder anderen Baum ausreissen klappt ja noch ganz gut, aber mehr wollte ich dem Opa-Deutz nicht zumuten - seine Rente hat er sich verdient. Ganz anders sieht es bei den anderen Schleppern in der Familie aus, da muss auch ein top restaurierter Schlepper Mist fahren, häckseln und Baumaterialien bewegen.

Aber mein Kleiner wird nur noch bei gutem Wetter aus der Garage geholt und zu Treffen bewegt - auch wenn er nach der Restauration sicher noch einiges mehr könnte.
 
boatman

boatman

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Unser Kleiner hat sich seine Rente verdient (vermute ich zumindest, wenn ich schaue, in welchem Zustand er ist).

Damit er aber nicht rostet, würde ich ihm gerne mal eine oder zwei Taten auf dem Feld gönnen, z. B. habe ich da an Heuwenden oder Anhängerziehen beim Pressen gedacht.

Sonst läuft er bei dem schönen Wetter derzeit zwei bis drei mal in der Woche abends für eine halbe Stunde und nach einer kurzen Aufwärmphase, dann mit 2/3-Gas über den Asphalt.

Grüße, Thomas
 
Lasca34

Lasca34

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@reggie92:

Wieso hindert fehlende Synchronisation und Lenkhilfe den Schlepper an sinnvoller Arbeit? In der deutschen Landwirtschaft arbeiten noch Tausende solcher Schlepper jeden Tag, und das nicht schlecht. Vom Ausland will ich da gar nicht reden. Und, ehrlich gesprochen, meine Schlepper haben bisher auch noch nicht nach Synchronisation gefragt ( obwohl es manchmal natürlich schön wäre, wenn man eine hätte ).

Gruß
Michael Bruse
 
Stoss30

Stoss30

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Mein Herzchen läuft unter Punkt 3.
Vielleicht mal ein Einachshängerchen Holz aussm Wald zerren und Gartenabfälle in den selbigen transportieren aber sonst ist Schaulaufen auffm Asphalt angesagt.
 
reggie92

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@Michael: Hindern ist natürlich das falsche Wort. Natürlich könnte mein Deutz ohne Probleme noch die ein oder andere Aufgabe übernehmen, allerdings machen es die vorhandenen Alternativen leicht auf einen moderneren Schlepper zurückzugreifen. Ausserdem ist das ZF A-15 Getriebe nicht eben das komfortabelste Triebwerk seiner Art ;)
Du hast natürlich Recht wenn Du sagst das auch alte Schlepper durchaus zur Arbeit herangezogen werden sollten, allerdings sollte der zumutbare Rahmen auch dem Alter und Zustand gerecht werden. Mir persönlich und dem Schlepper bringt es nichts wenn ich ihn über den Acker jage und nachher die Zahnräder aus dem Getriebe fischen darf (überspitzt ausgedrückt), so einfach sind Ersatzteile für die alten Geräte auch wieder nicht zu bekommen, vor allem in brauchbarem Zustand.
 
Tim_Tayler2

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Kann einer von euch dem "Stadtkind" mal erklären, was man unter Synchronisation bei einem Traktor versteht?

Ich kenne den Ausdruck in Verbindung mit Getrieben.
Soviel ich weiß, kann man bei synchronisierten Getrieben ohne Zwischengas durch die Gegend Schalten.
 
C

Christian...

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Stimmt. Genau so isset. Beim runterschalten brauchst du bei synchronisierten Getrieben kein Zwischengas geben.
 
Moorhorst

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Hallo
Mein D15 BJ63 hat jetzt endlich frische Farbe bekommen und eine neue Elektrik.Er wird nur für Ausfahrten genutzt.Der D25S BJ60 muss immer noch unser Kaminholz ziehen und beim Schaupflügen mit einem 2Schar mitmachen.Auch er wird im nächsten Jahr restauriert.
Gruss
Horst ;)
 
G

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Hallo;
Was hat der vorgenannte Eintrag mit dem schon zuvor verdrehten Beitrag zu tun????
Alles bisken Wirre-oder?
Liebe Grüße- Michael In het Panhuis
 
Andy.Link

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Hallo

Meine Oldtimer 2x D 25 S und D 3005 arbeiten teilweise noch bei Heumachen
und abundzu holen sich Bekannte meine Schlepper zu Holzmachen. Meine anderen drei 2x F1L514/51 sind find ich zu schade zum Arbeiten und ein D25 S ist gerade bei der renovierung.

MfG Andy
 
Frankie

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Mein "Roter" hat genug gearbeitet und geniesst nun seine Rente. Er darf nur noch zu Treffen fahren und regelmässig aus Spass durch die Gegend donnern.
 
Andy.Link

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Hallo

Frankie

hast du auch grüne Rentner?
Bei uns im Dorf fährt so einer auch nur noch am Sonntag
spazieren! :D Der gute Mann hat keinen Autoführerschein und fährt desshalb mit dem Schlepper :D

MfG Andy
 
matthiasgennermann

matthiasgennermann

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intrac 2002- mähen,wenden schwaden
und alle frontladerarbeiten.

8006 -pressen und transport.

F 1 l 514 - Wasser fahren,Dreschkasten,Holzspalter
und Kreissäge.

Also immer ran an Speck.

Gruss Matthias
 
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