Untere Pleullagerschalen (Kurbelwelle)

Diskutiere Untere Pleullagerschalen (Kurbelwelle) im Forum Motor im Bereich Allgemeine technische Fragen - Hallo, wo bekomme ich die unteren Pleullagerschalen (Kurbelwellenseite) für meinen F1L514/51 Bj. 55 her? Danke schonmal! Gruß! Holger
Holger-76

Holger-76

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Hallo,

wo bekomme ich die unteren Pleullagerschalen (Kurbelwellenseite) für meinen F1L514/51 Bj. 55 her?

Danke schonmal!

Gruß!

Holger

 
C

Christian...

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Hast du es schon mal beim Deutz-Fahr-Händler versucht? Evtl. hat der das ja noch oder kann das bestellen.
 
G

Gast300

Guest
Hallo,

du kannst auch mal bei einem Motoreninstandsetzer in deiner nähe fragen. Die können meist sehr gut weiterhelfen.

Gruß
Jürgen
 
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7206A

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Hallo Holger,
welche Untermass-Stufe suchst du denn genau ??
Hast du die Kurbelwelle schon geschliffen oder muss das noch geschehen??

gruß
7206A
 
Holger-76

Holger-76

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7206A schrieb:
Hallo Holger,
welche Untermass-Stufe suchst du denn genau ??
Hast du die Kurbelwelle schon geschliffen oder muss das noch geschehen??

gruß
7206A

Keine Ahnung! Ich frage für meinen Vater.

Muß die geschliffen werden?


Gruß!

Holger
 
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7206A

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Ach so,
lernt ein Maschinenbautechniker so im allgemeinen nicht etwas über Lagersitze, Wälz- u. Gleitlager?


Nicht nur deine Lagerschalen nutzen ab, auch die Wellenzapfen, obwohl die Lagerschalen den Löwenanteil kompensiern sollen.
Die Kurbelwellen haben in der Regel neben einer Riefenhaltigen Oberfläche auch eine nicht zu vernachlässigende unrunde Form angenommen.

Deswegen meine Antwort:
NATÜRLICH muss die geschliffen werden.
Alles andere ist Murcksarbeit.
 
Ö

Ölhand

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Hallo 7206A,
warum muss eine Kurbelwelle grundsätzlich geschliffen werden? Für jede Welle gibt es Verschleißgrenzen und wenn die nicht erreicht wurden ist schleifen absolut überflüssig. Bedenke auch , das mit jedem schleifen die Welle etwas dünner wird. Bei manchen Wellen muss nach dem schleifen auch noch die Oberfläche gehärtet oder zumindest die Härte geprüft werden. Drum schleifen nur, wenn Verschleißgrenzen erreicht wurden oder die Oberflächen hinüber sind.
Und das hat dann nichts mit Murks zu tun.
Gruß, Achim
 
7

7206A

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Oh...,
ich habe vergessen das du noch antworten wirst.

Selbstverständlich hast du wie immer uneingeschränkt Recht. Die jeweilige Verschleißgrenze sollte überschritten werden bevor die Kurbelwelle geschliffen wird. Ich habe das bei meinen Vorbeiträgen vergessen extra zu erwähnen, all die weil ich es Voraussetzte das es so ist. Wer will schon Lagerschalen erwerben obgleich die Verschleissgrenze nicht erreicht wurde.
Schade das du diese Grenzen nicht direkt hier angegeben hast. Dann hätte Holger-76 sofort nachvollziehen können ob es nötig ist oder nicht.

Nur Unrundheit und Riefen rausschleifen ist ja blanker Unsinn von mir, wozu sollte das auch gut sein.
Selbstverständlich hast du auch Recht damit, das eine Welle immer um die jeweilige Reparaturstufe dünner geschliffen wird. (zumeist 0,25 oder 0,5mm je Stufe) Sie könnte also bei starker Belastung Verbiegen weil die Konstrukteure das seinerzeit nicht so vorgesehen haben und entsprechend dicker fertigen ließen sodaß man diese wiederrum nachschleifen kann.
Sicher haben sie damals auch nicht Bedacht, die Einsatzhärtetiefe mit entsprechender Tiefe anbringen zu lassen, damit ein Nachschleifen keinen zwangsläufigen Härteverlust bedeutet.
 
Ö

Ölhand

Guest
7206A schrieb:
Oh...,
ich habe vergessen das du noch antworten wirst.

Selbstverständlich hast du wie immer uneingeschränkt Recht. Die jeweilige Verschleißgrenze sollte überschritten werden bevor die Kurbelwelle geschliffen wird. Ich habe das bei meinen Vorbeiträgen vergessen extra zu erwähnen, all die weil ich es Voraussetzte das es so ist. Wer will schon Lagerschalen erwerben obgleich die Verschleissgrenze nicht erreicht wurde.
Schade das du diese Grenzen nicht direkt hier angegeben hast. Dann hätte Holger-76 sofort nachvollziehen können ob es nötig ist oder nicht.

Nur Unrundheit und Riefen rausschleifen ist ja blanker Unsinn von mir, wozu sollte das auch gut sein.
Selbstverständlich hast du auch Recht damit, das eine Welle immer um die jeweilige Reparaturstufe dünner geschliffen wird. (zumeist 0,25 oder 0,5mm je Stufe) Sie könnte also bei starker Belastung Verbiegen weil die Konstrukteure das seinerzeit nicht so vorgesehen haben und entsprechend dicker fertigen ließen sodaß man diese wiederrum nachschleifen kann.
Sicher haben sie damals auch nicht Bedacht, die Einsatzhärtetiefe mit entsprechender Tiefe anbringen zu lassen, damit ein Nachschleifen keinen zwangsläufigen Härteverlust bedeutet.
Oh da habe ich wahrscheinlich übersehen, das du Motoreninstandsetzer bist. Vielleicht solltest du dein Profil mal ausfüllen, dann wüsste ich was du tagein tag aus machst. Zu den Lagerschalen: Manche wechseln ihre Lager schon mal im Rahmen einer Motorüberholung aus ohne das die Kurbelwelle defekt ist. Was das schleifen an sich betrifft, lies dir mal Werkstatthandbücher durch, da steht oftmals was über das Schleifen drinn. Beim 912 z.B. steht extra das die Welle nach einer Bearbeitung auf ihre Härte geprüft werden muss und evtl. nachgehärtet werden soll. Desweiteren wird dir jede Motoreninstandsetzung bestätigen das jedes schleifen die Welle schwächt und nur in meinen oben genannten Fällen geschliffen werden sollte. Ich weiß ja nicht, wieviele Motoren du schon instandgesetzt hast, ich mache das beruflich zwar nicht täglich, aber doch mehrmals im Jahr. Ich verdiene nämlich mein Geld mit diesen Dingen. Und wenn dir meine Art das ich oft anworte nicht passt, bedenke mal das ich da überhaupt nichts von habe sondern mir im Gegenteil noch eher schade. Ich könnte auch schreiben das alle zu mir kommen sollen das ich eure Schlepper repariere.
 
D 6206 er

D 6206 er

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Hallo 7206A,

eine sehr süffisante Antwort. Bedenke aber, dass "der Ton die Musik macht". Gut, Holger-76 scheint Maschinenbautechniker zu sein und ggf. über ein umfangreiches Fachwissen zu verfügen. Dein erster Beitrag wird aber auch später einmal von Personen gelesen, die evtl. über kein alzugroßes Maschinenbauwissen verfügen. Für diese späteren Leser sind dann aber auch - für den Sachkundigen selbstverständliche Hinweise - notwendig, damit der Beitrag dann auch zum Ziel führt.

Dein Satz "Die Kurbelwellen haben in der Regel neben einer Riefenhaltigen Oberfläche auch eine nicht zu vernachlässigende unrunde Form angenommen " ist auch für einen Unkundigen nachvollziehbar. Riefen vorhanden, also schleifen. Unrunde Form: auch schleifen.
In diesem Zusammenhang sind die für den Sachkundigen (also für Dich und andere, die von einem Motor Ahnung haben) die Berücksichtigung der Verschleißgrenzwerte selbstverständlich. Für Unkundige aber nicht. Deshalb ist der Hinweis des nachfolgenden Beitrages vielleicht doch nicht so schlecht.

Etwas weniger Ironie betont den Aussagewert Deiner Beiträge und ist bestimmt sehr zielführend, auch für Leser, die in späterer Zeit die Beiträge aufsuchen, weil sie dann ein ähnliches Problem zu lösen haben.

Noch viel Spaß im Forum und beste Grüße

Elmar
 
Holger-76

Holger-76

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Danke für Eure Ausführungen.

Klar weiß ich Bescheid bezüglich Lagersitze etc.! Ich meinte, ob schleifen allgemein beim Deutz nötig ist.

Wir haben noch einen 51er Ferguson TE-D, bei dem alles noch wie "neu" ist.
 
Ö

Ölhand

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Hallo Holger,
schleifen beim Deutzmotor ist allgemein nicht nötig. Die Welle muss geschliffen werden wenn ein Lagerschaden die Welle angegriffen hat oder die Welle ausserhalb ihrer Toleranzen liegt. Ich kenne viele Deutzmotoren die jenseits der 10000 Std. liegen und noch den ersten Lagersatz verbaut haben.
Gruß, Achim
 
Holger-76

Holger-76

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Laut meinem Vater ist die Lagerschale in der Vertikalrichtung etwa einen mm verschlissen.
Bei der Kurbelwelle ist wohl nichst festgestellt worden.
 
Thema: Untere Pleullagerschalen (Kurbelwelle)

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