Schwimmen der Servolenkung

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deutz13006as

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Hallo,

habe seit ich ihn besitze an meinem 130 06 festgestellt, daß wenn ich eine Kurve fahre und dann wieder nach geradeaus lenke die Lenkradkurbel immer an einer anderen Stelle ist, auch hab ich das Gefühl, daß ich z.B. beim zurrücklenken für geradeausfahrt ca. eine viertel umdrehung mehr brauche bzw. daß die Räder nicht voll auf meine Lenkbewegungen reagieren, besonders bei schneller Kurvenfahrt macht sich das bemerkbar. Auch habe ich festgestellt, wenn ich bei stehndem Schlepper mit laufendem Motor das Lenkrad ca. 10 cm immer hin und her bewege, ohne daß die Räder Ihre Position groß verstellen, ich mit der Lenkkurbel immer an eine andere Position komme bzw. nach einer gewissen Zeit einmal rum bin und die Räder immernoch geradeaus zeigen.

Auskunft der Werkstatt: Das sei ganz normal bei den frühen Servolenkungen

Habt Ihr da Erfahrung??
 
Berndt

Berndt

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ich habe damit zwar keine Erfahrung, aber hat mir ein älterer Schlepperfaher aus meinem Ort erzählt, dass die erstem Hydraulischen Lenkungen am Tag immer gewandert sind.
Da er schon seid fast 50 Jahren Schlepper fährt und auch eine Ausbildung zum Landmaschinenmechaniker hat, glaub ich ihm das. Also hat deine Werkstatt vermutlich recht.
Gruß Berndt
 
Meiko

Meiko

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Hallo !

Das ist tatsächlich normal, das die Kurbel wandert, denn im sog. Lenkorbitol endet die Lenksäule einfach nur auf einem Hydr. Steuerventil was auf "antippen" reagiert, aber nicht auf die Lenkradposition. d.h das kennt nur die Infos "weiter nach links" oder "weiter nach rechts" (sinngemäß !), und von welcher Ursprungsposition die kommen, ist egal.

Aus eigener Erfahrung (5206 und 5506:( Vollkommen normal !
Eigenartig finde ich allerdings das die Lenkung erst nach einer viertelumdrehung Leerlauf reagiert....ich weiß nicht...aber vielleicht kann man da was nachstellen ?
Kommt mir ´n bischen viel vor....so 5-10 cm Spiel sind aber OK.
 
Gernot Schnell

Gernot Schnell

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Kenne das aus eigener Erfahrung, scheint wohl auch ein wenig mit Verschleiß zusammen zu hängen, bei einem Schlepper merkt man fast gar nix, bei anderen wieder ganz viel.

Beispiel: Kenne einen D7207C, bei dem ist so gut wie gar nichts zu bemerken, und dann noch einen D6807CA, bei dem man sogar wenn die Lenkung voll eingeschlagen ist , das Lenkrad immer noch weiterdrehen kann... wobei man dazu sagen muss, das der ganze Schlepper in einem sehr schlechten Zustand ist...

Ich denke mal das in letzterem Fall das Orbitrol verschlissen ist und deswegen nicht genug Öl an den Lenkzylinder weitergeleitet wird.

Da gibt es aber soweit ich weiß auch Handbücher zur hydraulischen Lenkung, hat die jemand???


Gruß Gernot
 
Ö

Ölhand

Guest
Gernot Schnell schrieb:
Da gibt es aber soweit ich weiß auch Handbücher zur hydraulischen Lenkung, hat die jemand???
Hallo Gernot,
ja, ich!
Zum weiterdrehen kann man sagen, ein langsames weiterdrehen am Anschlag ist normal. Nur wenn man keinen Unterschied merkt ist der Orbitrol defekt. Und da sollte auch keiner beigehen der da keine Ahnung von hat, da die Dinger sehr empfindlich sind was das genaue Zusammenbauen angeht. Und etwas Spiel müssen die haben , da im inneren ein Schieber ist welcher durch das verdrehen betätigt wird. Normalerweise kann man so einen Orbitrol noch verwenden, wenn er ohne laufenden Motor die Lenkung bewegt. Sollte man jedoch das Lenkrad drehen können ohne das sich die Räder bewegen, ist was nicht in Ordnung.
Gruß, Achim
 
D

deutz13006as

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Hallo,

vielen Dank für eure Antworten. Beruhigend zu hören, daß es wahrscheinlich nichts schlimmes ist.

Vielleicht habe ich mich auch etwas falsch ausgedrückt. Die Lemkung reagiiert immer aufs Lenken, es gibt beim Zurrücklenken auf geradeaus keine viertel Umdrehung leerlauf, ich habe nur das Gefühl, daß ich gegenüber einer NICHT-Servolenkung etwas mehr Lenkbewegung benötige, um die Räder wieder in die Ausgangsposition zu bringen.

Grüße

Thomas
 
Thema: Schwimmen der Servolenkung

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