Restauration D40.1s

Diskutiere Restauration D40.1s im Forum Restaurationsberichte im Bereich Schau-Raum - Hallo zusammen, Ende 2018 habe ich einen D40.1s gekauft, der etwa 30 Jahre vergessen in einer Scheune stand. Ich komme zwar von einem einem...
krammerreini

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48 PS an der Kurbelwelle und 542 Nm an der Zapfwelle.
Ich hätte gern gewusst, wie das denn ermittelt wird. Der Prüfstand wird ja wohl nur an die Zapfwelle anfeschlossen, wie kommt das Gerät drauf, dass es das Drehmoment der Zapfwelle und im gleichen Augenblick die Leistung der Kurbelwelle anzeigt. Selbst mit
Der Rollenprüfstand hat einen eigenen Elektromotor und dieser beschleunigt das Hinterrad ganz kurz, wenn er am Motorrad den Gasgriff zurückdreht
dieser Erklärung, die für das Dynamometer wohl nicht zutrifft, komm ich irgendwie überhaupt nicht zurecht.
Kann mir das jemand erklären?
In meinem Lehrbetrieb hatten wir auch eine Zapfwellenbremse mit Wasserkühlung und analogem Zeigerinstrument. Aber da war immer nur von Zapfwellenleistung und -drehmoment die Rede.
Vielleicht klappt es ja mit der Freigabe vom Video und ich versteh es dann leichter.

Grüße vom
Reini
 
Rudolf Diesel

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Ich hätte gern gewusst, wie das denn ermittelt wird. Der Prüfstand wird ja wohl nur an die Zapfwelle anfeschlossen, wie kommt das Gerät drauf, dass es das Drehmoment der Zapfwelle und im gleichen Augenblick die Leistung der Kurbelwelle anzeigt. Selbst mit

dieser Erklärung, die für das Dynamometer wohl nicht zutrifft, komm ich irgendwie überhaupt nicht zurecht.
Kann mir das jemand erklären?
In meinem Lehrbetrieb hatten wir auch eine Zapfwellenbremse mit Wasserkühlung und analogem Zeigerinstrument. Aber da war immer nur von Zapfwellenleistung und -drehmoment die Rede.
Vielleicht klappt es ja mit der Freigabe vom Video und ich versteh es dann leichter.

Grüße vom
Reini
Hallo Reini, wie willst Du denn über das Video verstehen, wie die Leistungsmessung erfolgt und weshalb meinst Du, dass die Leistungsprüfung am Motorrad von Grundprinzip nicht der Leistungsprüfung am Schlepper entspricht - wenn man davon absieht, dass am Motorrad die Leistung am Reifen abgenommen wird und beim Schlepper an der Zapfwelle?

Ich bin kein Ingenieur, aber ich gehe mal davon aus, dass auch das Dynometer einen internen Elektroantrieb besitzt. Wenn der Elektromotor wähend der Messung etwas Leistung auf die Zapfwelle gibt, können Sensoren errechnen wie viel Energie der Elektromotor aufwenden muss, bis ein (leichter) Widerstand erreicht wird. Dieser Widerstand ist dann der Dieselmotor. Wenn dies ermittelt ist, reicht schon etwas Kopfrechnen und Du kennst die Motorleistung an der Kurbelwelle.

Schreib doch mal den Hersteller eines Dynometer an, dort wird man Dir das sicherlich genau erklären können.

Beste Grüße! Christian
 
Rudolf Diesel

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ich vermute da einen Fehler in der Messtechnik

34 kW sind schon mal nur 46 PS

man holt aus einem Saugmotor nicht plötzlich 30% mehr Leistung. da kann man an der Pumpe drehen soviel man will. es fehlt ihm ja die Luft

die Jungs sollen mal ihre Bremse kalibrieren lassen

die Zapfwelle ist doch fast direkt durchgetrieben, da ist der Verlust vlt. 2PS


bei einer Zapfwellendrehzahl von von 596 1/min ist die Motordrehzahl ca 2300 1/min, Nenndrehzahl vom 40.1 sind 2150 1/min, soviel noch zum Thema nicht an der Pumpe gedreht.


VG
Andreas
@ahomt Nicht nur im Antriebsstrang geht Leistung verloren, auch die Schwungmasse kostet viel Energie. BMW hat deshalb Anfang der 1980er Jahre die Schwungmasse an den 2-Ventil Boxern deutlich verkleinert; was ich allerdings schade fand, denn mit der großen Schwungmasse liefen die alten Boxer wie ein Traktor ... Viele Grüße! Christian
 
Oberschwoab

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hallo Christian

ein Dynamometer, wie sie in der Landtechnik verbreitet sind, ist nichts anderes, als eine Wirbelstrombremse, also ohne eigenen Elektromotor. Aus meiner Sicht kann halt das Moment der Zapfwelle gemessen werden, der Rest wird halt gerechnet über Drehzahl und so weiter.
Aber das ist doch eigentlich genug, oder? Auf 2 kW wirds nicht ankommen, egal, ob an der Kurbelwelle oder an der Zapfwelle. Die Erkenntnis, wieviel an der Kurbelwelle erzeugt wird, nützt nicht viel, es steht ja für die Arbeit nur das zur Verfügung, was an der Zapfwelle oder am Rad zur Verfügung steht.
 
Rudolf Diesel

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hallo Christian

ein Dynamometer, wie sie in der Landtechnik verbreitet sind, ist nichts anderes, als eine Wirbelstrombremse, also ohne eigenen Elektromotor. Aus meiner Sicht kann halt das Moment der Zapfwelle gemessen werden, der Rest wird halt gerechnet über Drehzahl und so weiter.
Aber das ist doch eigentlich genug, oder? Auf 2 kW wirds nicht ankommen, egal, ob an der Kurbelwelle oder an der Zapfwelle. Die Erkenntnis, wieviel an der Kurbelwelle erzeugt wird, nützt nicht viel, es steht ja für die Arbeit nur das zur Verfügung, was an der Zapfwelle oder am Rad zur Verfügung steht.
Moin Wolfgang,
vielen Dank für Deine Info - ich hatte versucht, mir die Messung so zu erklären, wie Sie am Motorrad durchgeführt wird. Wenn das Dynamometer lediglich eine Wirbelstrombremse ist, dann kann der Wert (Leistung an der Kurbelwelle) tatsächlich nur durch rechnerische Annäherung erfolgen.
Nochmals vielen Dank und beste Grüße! Christian
 
F

FahrM66Tfan

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Guten Abend,

Es gibt auch Leistungsprüfstände wo anstatt der Hinterräder je ein Leistungsmessgerät angeschlossen wird. Das wäre eine exakte Möglichkeit.

Friedrich
 
100er

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Hallo allerseits,

Es gibt auch Leistungsprüfstände wo anstatt der Hinterräder je ein Leistungsmessgerät angeschlossen wird. Das wäre eine exakte Möglichkeit.
Sowas hab ich noch nicht gesehen. Weiß man wo die eingesetzt werden? Der Prüfaufwand ist ja deutlich höher als bei "klassischen" Anlagen.

Kenne nur die Prüfstände für Autos und Motorräder mit Wirbelstrombremsen und die typischen Zapfwellenbremsen, die man in der Werkstatt oder bei größeren Oldtimertreffen mal sieht.

Was mich interessieren würde ist, was an diesen ich nenns mal "radlosen" Prüfständen exakt ist? Etwaige Verluste über Reifenreibung und Schlupf fallen damit normalerweise ja weg, das ist soweit schonmal ganz gut. Aber der ganze Weg vom Motorabtrieb über Kupplung, Getriebe, Hinterachse muss ja auch noch gegangen werden. Oder fällt dieser Teil so wenig ins Gewicht, dass es nicht weiter schlimm ist?


Ansonsten um wieder etwas näher zum Thema zu kommen: schöner Deutz und tolle Arbeit. Sieht wirklich gut aus und technisch kann er ja auch noch was! Ganz egal ob er jetzt 3 Pferde mehr oder weniger hat.

Schönen Abend noch
100er
 
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Oberschwoab

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hallo zusammen

so einen Leistungsprüfstand, der "Radangetrieben" ist, hab ich bisher nur am KIT in Karlsruhe gesehen. Die haben einen Prüfstand für 8-Rad-Maschinen, der Bremsen und Antreiben kann. Das ist ein hoher Aufwand, es muss ja alles verschiebbar sein für unterschiedliche Achsabstände. Ausserdem ist die Verankerung einer Maschine mit mehr als 20to Zugkraft auch nicht ohne. Da haben wir mal im Rahmen von einem Forschungsprojekt einen Forst-Rückezug draufgeschnallt. Damit kann die Beschleunigung, Zugkraft und durch den Antrieb der Rollen auch die Bremskraft von hydrostatisch angetriebenen Fahrzeugen ermittelt werden.
So was kann sich halt nur die Wissenschaft leisten. Wir haben den damals frisch eingeölt, Bei der Messung ist ein Hochdruckschlauch vom Fahrantrieb geplatzt, das war eine Sauerei;(

Ich wünsch euch einen schönen Tag
 
oldi

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Hallo guten Morgen,
anbei einige Zahlen der Verluste am Traktor

Grüße

Hermann
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Rudolf Diesel

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Ich finde ja super-spannend, was hier für Informationen zusammenkommen!
Trotzdem muss ich mich wohl entschuldigen, denn ich wollte weder Klugscheißen noch irgendjemanden provozieren. Eigentlich wollte ich nur darüber berichten, dass mein altes Schätzchen (mit den rund 48 PS) noch ganz gut zu Fuß ist und dass der Motor nicht frisiert wurde ... Vielen Dank an alle!
Christian
 
ahomt

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Hallo Christian

es ging ja hier nicht um dich od die Leistung deines Schleppers, sondern um das Messergebnis.

ich will das nochmal kurz kommentieren. das was wir da auf dem 'Bild als Messergebnis sehen, sollte die Leistung an der Zapfwelle sein. jetzt hast du ja schon den Verlust von angenommenen 5 PS über das Getriebe ins Spiel gebracht. hat die Werkstatt das jetzt schon vorher im Dynamometer mit aufgeschlagen? wenn nicht würde das bedeuten, die 5 PS müssten noch auf das Ergebnis aufgeschlagen werden u man käme dann auf 53 PS an der Kurbelwelle. vlt. kannst du dich ja noch erinnern, was mit den 5PS war.


PS. eine Schwungmasse frisst kaum Leistung. diese braucht nur Energie, wenn man sie beschleunigt u da eine Leistungmessung quasistatisch erfolgt, spiel sie keine Rolle.

Vlt. willst du meine Frage ja noch beantworten. ein ordentlicher Schlepper ist dein D40.1s ja allemal

VG
Andreas
 
Rudolf Diesel

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Moin Andreas,
ich kann Dir das leider nicht sagen, ob die Männer den Getriebeverlust bei der Leistungsmessung schon berücksichtigt hatten. Das vermute ich mal nicht. Allerdings glaube ich auch nicht, dass der kleine 3-Zylinder 53 PS an die Kurbelwelle drückt. Weil ich die "Werkstatt" nicht mit Anrufen nerven will, frage ich nach, wenn ich mal wieder vor Ort bin. Ich kann mich, wie schon beschrieben, nur daran erinnern, dass der Altgeselle von 48PS an der Kurbelwelle und etwa 43 an der Zapfwelle sprach und dass er Lauf und Abgasverhalten des Motors gelobt hat.
Was die Schwungmasse betrifft: Ja, da hast Du sicherlich recht, die verbraucht dann Energie, wenn sie beschleunigt wird - deshalb hat BMW in den frühen 1980ern die Schwungmasse an den alten Boxern verringert: Die Motoren wurden damit zwar deutlich agiler - verloren damit aber auch ihre Bulldog-Charakteristik ...

Beste Grüße! Christian

PS: Mal eine ganz andere Frage, die mich wirklich interessiert: Wir haben früher, auf unserem kleinen Hof, mit einem 5006 A und 4006 gewirtschaftet. Beide waren etwa Baujahr 1972. Dem 5006 (48PS) war anzumerken, dass er über eine deutlich andere Motorcharakteristik verfügte - auch das Motorengeräusch war unter Last viel kerniger als das vom 4006. Meine Frage: Wie hat Deutz die Leistungssteigerung vom 4006 zum 5006 vorgenommen? Ausschließlich über die höhere Drehzahl und geänderte Einspritzmengen und -zeiten oder hat Deutz (über die Nockenwelle) auch die Steuerzeiten geändert - was aber vermutlich deutlich mehr technischen Aufwand bedeuten würde.
 
Nightingale

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Spannendes Thema.

Kleine Anmerkung: Rechnerisch hängen hier die 34KW direkt mit der angezeigten Drehzahl und den Drehmoment zusammen.

Da wir wissen, dass ein D40.1S Motor keine 542Nm abgibt, ist das auf jeden Fall das an der Zapfwelle gemessene Drehmoment. Über die angezeigte Zapfwellendrehzahl errechnen sich dann ziemlich exakt die 34KW.

Leistung in KW, Drehzahl und Drehmoment sind also defintiv Werte an der Zapfwelle.

33,94 KW entsprechen 46,16PS: auch mit "Rundungsfehlern" erklären sich nicht die angezeigten 48PS.

Aber egal wie man es dreht: der Motor steht wohl gut im Saft. :D


Edit:

Was mir grad noch durch den Kopf gegangen ist: es handelt sich ja um ein Standbild: die angezeigten Werte pendeln sicherlich: ggfs. ist also der KW- Wert gerade auf die 34KW gesprungen, jedoch wurde der PS- Wert noch nicht "nachgezogen". Ggfs. kann Christian im Video erkennen, ob sich PS und KW immer gleich bewegen, oder die Werte immer etwas versetzt angezeigt werden?
 
F

FahrM66Tfan

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Guten Abend,

Was interessant zu wissen wäre ist, auf welche Leistungsangabe sich die benötigte Leistung eines gezogenen Mähdreschers bezieht. Auf die Motorleistung oder auf die tatsächliche Leistung an der Zapfwelle? Fahr schreibt zum M66T das ein Schlepper mit einer Motorleistung von mindestens 35 PS notwendig ist bei einer Normdrehzahl von 540 1/min bei voller Motordrehzahl. Das würde dann ja bedeuten, dass ein Schlepper ausreichen würde der an der Zapfwelle 30 PS bei voller Motordrehzahl bringt. JF schreibt zum MS 70, benötigter Kraftbedarf (bei 540 1/min an der Zapfwelle) von 30 PS in der Betriebsanleitung sowie im Werbeprospekt ein Kraftbedarf Schlepper ab 25 PS. Das würde ja laut Werbung heißen, dass ein Schlepper mit 20 PS an der Zapfwelle ausreichend wäre. Das kann ich mir nicht so recht vorstellen. Vor allem aus damaliger Sicht, wo das Getreide noch nicht kurz gespritzt wurde und die Halme ungefähr 150 cm erreicht haben. Das muss ja alles durch die Trommel und eventuell noch durch den als Sonderzubehör lieferbaren Strohhäcksler bzw. Strohschneider, wie es JF bezeichnet. Eventuell beziehen die sich im Prospekt auf die erforderliche Zapfwellenleistung und in der Betriebsanleitung auf die Motorleistung. Claas schreibt zum Junior- Automatic lediglich, Kraftbedarf, Schlepper ab 25 PS, beim Super Automatic-S heißt es, Fahr- und Arbeitsantrieb Schlepper ab 35 PS mit Zapfwellenantrieb sowie beim Garant steht, Fahr- und Arbeitsantrieb Schlepper ab 45 PS mit Zapfwellenantrieb. Auch hier muss jeweils an die Möglichkeit eines angebrachten Strohhäckslers gedacht werden. Beim John Deere 360 wird das ähnlich ausfallen wie bei Claas Garant.

Friedrich
 
Kai6.05

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Moin Friedrich,

das hat nu gar nix mehr mit dem ursprünglichen Thema zu tun... Da hättest du ruhig ein neues Thema aufmachen können...

MfG Kai
 
Rudolf Diesel

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Moin zusammen!

Habe gestern den Gesellen gesprochen, der die Leistungsmessung vorgenommen hatte, weil ich mir noch rasch so eine kleine "Mulde" für die Dreipunkthydraulik anschauen wollte. Zu meinem Erstaunen erklärte mir der Mann jetzt, als wäre es ganz selbstverständlich: "Ach so, Du meinst die Messung mit dem Dynamometer? Ne, das ist immer die Leistung an der Zapfwelle! Die 48 PS haben wir bei Deinem Deutz an der Zapfwelle gemessen ..."

Und das Video habe ich mir, wie @Nightingale vorgeschlagen hatte, heute auch noch mal angesehen. Es ist tatsächlich so, dass die PS und Kw häufig versetzt angezeigt werden! Nur verstehe ich nicht weshalb das so ist.
 
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Kai6.05

Kai6.05

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Moin zusammen,

ich habe das Video dankenswerterweise von Christian zur Verfügung gestellt bekommen.

Aus dem Video schließe ich, dass diese 48Ps mehr als Peak Leistung zu verstehen sind und nur für einen Bruchteil von Sekunden anlagen. Wenn ich mir aber insgesamt die gemessenen Werte über den Zeitraum der ca 5s dauernden Messung nahe des Maximallastbereichs anschaue, so ist der Motor wohl eher mit durchschnittlich 45Ps zu bewerten.

Ich will der Werkstatt keine Kompetenz absprechen, frage mich aber dennoch, ob eine so kurze Messung mit schnellem Anfahren des Maximallastbereichs noch hinreichend genau ist.

Wie dem auch sei. Der Motor hat noch ordentlich Leistung für sein Alter und auch das verhältnismäßig kleine Wölkchen aus dem Auspuff zeugt eher von guterm Motorzustand, als von einer gedrehten ESP. Interessant wäre jetzt eine Vergleichsmessung zu meinem D40.1S, der sogar Fendt 105S mit Kemper Sprinter beim Maishäckseln vor sich her scheucht ;)

MfG Kai
 
Deutz45nullfuenf

Deutz45nullfuenf

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Moin. Ähnlich würde bei meinem R22 aber auch gemessen. Der hat 18 Dauer-PS und 22 Spitze. Das ist für einen bisher nicht überholten Motor ja auch noch ganz knackig.
 
Kramer Daniel

Kramer Daniel

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Moin

Kurz am Rande bezüglich verschiedener Leistungen am F3L912.
Ich habe momentan zwei Kramer Eckhauber hier stehen. Einmal 35 und einmal 50PS.
Beide F3L912 und beide das selbe Getriebe.
Der 50er hört sich deutlich kerniger an und zeigt auch beim hochdrehen ein etwas anderes verhalten. Ich müsste mal gucken welche Pumpenelemente jeweils verbaut sind… jedenfalls schätze ich das bei dem 50er größere Plunger verbaut sind und deshalb die geförderte Menge größer ist.
Von den Zweizylinder 612-812 weiß ich, das die mehr PS mit höherer Drehzahl einhergehen.

PS die Messung ohne Räder wird eher in der Forschung und Entwicklung angewendet. Mir geistert da noch ein Bild aus der Profi(Landtechnikmagazin) im Kopf rum, wo sowas an einem großen John deere gezeigt wurde. Dazu noch Unmengen Kabel und Sensoren.
Leistungsmessung ist ein spannendes Thema…

Gruß Daniel
 
Thema: Restauration D40.1s

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