F1L 514/51 F1L514/51 Getriebe gerissen / gebrochen

Diskutiere F1L514/51 Getriebe gerissen / gebrochen im Forum FL 514 Baureihe im Bereich Deutz / Deutz-Fahr Schlepper - Hallo zusammen, ich habe gestern beim anschrauben der Unterlenkerhalter gemerkt , dass an der rechten Seite des Getriebes der Flansch zum...
Schorschko

Schorschko

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Hallo zusammen,

ich habe gestern beim anschrauben der Unterlenkerhalter gemerkt , dass an der rechten Seite des Getriebes der Flansch zum Achstrichter irgendwann mal angeschweißt wurde. Schlecht ist es nicht gemacht da es mir erst jetzt aufgefallen ist. Wenn man es weiß sieht man es aber deutlich. Das Teil muss wohl großflächig aus dem Getriebe gerissen wurden sein.

War das damals gängige Praxis das zu Schweißen anstatt die getriebehälfte zu tauschen und muss ich mir über die Haltbarkeit Gedanken machen? Ich hab leider keine gute Historie zu dem Schlepper.

Ist das auch schon jemandem von euch passiert?

LG
Georg
 
SimonS

SimonS

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Moin Georg,

deine Getriebehälfte ist ein Guß-Teil, dass zu schweißen ist deutlich komplexer als 0815 S235 jr Stahl. Wenn es dicht ist und einen guten Eindruck macht, hätte ich an deiner Stelle keine Bedenken. Der das damals schweißte hatte es vermutlich echt drauf.
Theoretisch kann man die Schweißnaht mit Schall und Ultraschall metallurgisch auf die Qualität untersuchen - aber das ist aufwendig.

Ich unterstelle jetzt einfach mal, dein 15er muss nicht täglich 10 Stunden schwere Feld- und Transportarbeiten leisten, sondern ehr für gemütliche Hobby-Arbeiten.

Einfach beobachten und gut,

Gruß Simon
 
Schorschko

Schorschko

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Vielen Dank Simon für die ermutigenden Worte.

Es sieht wie gesagt nicht schlecht aus. Die Steckachse hatte ich auch schonmal ausgebaut und auch die diff Sperre funktioniert und alles scheint gerade zu sein.

Ich hoffe einfach es wurde repariert um zu halten und nicht um den Traktor verkaufen zu können.

LG
Georg
 
Grafen

Grafen

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Hallo,
Das Problem ist bekannt. Dies betrifft vor allen die Fahrzeuge mit Dreipunkthydraulik. Die Befestigung am Achstichter ist starken Belastungen nicht gewachsen. Ich habe schon mehrere Schlepper mit dem Getriebe (F1L 514/51 oder F2L612/54) gesehen, die eine zusätzliche Verstärkung zum Zugmaulträger haben. Dann ist das kein Problem mehr.

Schöne Grüße aus dem Norden
 
W

Werder014

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Moin Grafen,
rein aus Interesse, hast du ein Bild von einer solchen Verstärkung? Ich habe zwar keinen der betroffenen Schlepper, aber ich würde schon gerne wissen wie das aussieht... Man weiß ja nie was vielleicht irgendwann mal auf den Hof kommt :whistling:.

Grüße
Henrik
 
Grafen

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Hallo, leider habe ich aktuell kein Foto davon, werde aber eines reinstellen, sobald ich wieder einen sehe.

Schöne Grüße aus dem Norden
 
Marcus Göbel

Marcus Göbel

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War das damals gängige Praxis das zu Schweißen anstatt die getriebehälfte zu tauschen.....
Hallo, immer beide Hälften, weil die zusammen gespindelt worden sind. Also doch Recht teuer.
In Facebook ist einer der hat am Elfer die Felgen gedreht, damit er eine breitere Spur hat.....Deutz schreibt dazu nur auf dem Acker, die wussten damals sicher von der Haltbarkeit. Mal sehen wie lange das hält......
Bis bald Marcus
 
Schorschko

Schorschko

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Danke für eure Antworten.

Ich werde den Lack demnächst an der Stelle mal runterschrubben und mir die Naht ansehen. Jetzt wo der Kraftheber dran ist ist die Belastung ja noch größer.

LG
Georg
 
Marcus Göbel

Marcus Göbel

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Hallo, von weiten sah es aus, als ob es verstärkt worden ist. Huch dachte ich, das 514/50 Getriebe unterscheidet sich doch vom Elfer Getriebe. Aber seht selber:
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Schorschko

Schorschko

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Hallöchen,

ich habe mal ein paar Fotos gemacht.
Ich verstehe nur den Aufwand nicht, mal angenommen der Flansch ist rausgebrochen. Dann muss ja die Achse verbogen, die Kralle der Differentialsperre verbogen oder gebrochen, und vielleicht auch das Differential selbst beschädigt worden sein. Wenn man das alles neu macht. Warum nicht auch den Rest?

Zu den Bildern, man sieht die Schweißnaht als glatten Verlauf. Oberhalb des Flansches ist eine leichte Delle zu sehen. Von unten sieht man nix, außer dass das Bauernschön seinem Namen alle Ehre macht.

LG
Georg

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