Ein halber Deutz: Instandsetzung Porsche Diesel 219

Diskutiere Ein halber Deutz: Instandsetzung Porsche Diesel 219 im Forum Restaurationsberichte im Bereich Schau-Raum - Hallo, moin! Ich bin schon seit knapp einem Jahr hier am mitlesen und wollte mal die Möglichkeit nutzen, mich und mein Projekt hier vorzustellen...
Johannes678

Johannes678

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Hallo, moin!
Ich bin schon seit knapp einem Jahr hier am mitlesen und wollte mal die Möglichkeit nutzen, mich und mein Projekt hier vorzustellen.
Sollten hier tatsächlich nur Deutz gewünscht sein, so verschiebt mein Thema bitte in die passende Rubrik.
Über Rückmeldung, Kritik, Anregungen bitte ich und freue mich über eure Infos. Ich werde den Thread nach und nach bis zum Ist-Stand füllen, danach bei Updates.

Ich bin 22 und studiere Maschinenbau, eine vorangegangen Ausbildung habe ich nicht und außer, dass ich bereits meine Motorräder zerlegt habe, habe ich keine wahnsinnige Schraubererfahrung. Ich repariere auch sicherlich etwas kaputt, mache etwas falsch und zahle mein Lehrgeld, dafür weiß Ichs dann hinterher hoffentlich besser, Hilfe im Dorf gibt es sonst auch immer.
Einen (Bauern)Hof haben wir nicht, aber die elterliche Garage+Werkstatt+Keller wird dafür in Beschlag genommen. Gekauft habe ich den Traktor aus Spaß am Schrauben und Interesse an alten Traktoren.
Ursprünglich sollte es ein D30/3005 werden, nachdem ich mir da ein paar angeschaut hatte fand ich zufällig auf den Porsche, der stand nur wenige Kilometer entfernt.
Da ich nur in den Semesterferien zuhause bin, geht es eben auch nur in der Zeit weiter.

Es handelt sich um einen Porsche Diesel 219, Baujahr höchstwahrscheinlich Ende 61, Papiere sind leider keine vorhanden. Aus 2 Zylindern 30PS laut Werksangabe. Verbaut ist eine Doppelkupplung sowie eine Strömungskupplung von Voith. Gekauft im September 2018, seit dem bin ich daran ihn wieder aufzuarbeiten.
Alles ab dem Mitteltunnel ist relativ Baugleich zum D30S, Getriebe T25, Kupplung, Lenkgetriebe, Kotflügel, Hydraulik, Mähbalken, Bremse, Achsen, Räder, Verdeck, usw. ist alles baugleich, nur vorne eben anders.
Stunden hat er vermutlich weit über 10.000h runter, er sifft aus allen Löchern, aus den er siffen kann. Gas ging nur zur hälfte per Pedal, der Rest per Handgas. Handbremse defekt, Traktormeter defekt (300h auf der Uhr, also mindestens 1x rum, scheint auch original zu sein), Lichtanlage bis auf alten Kabelbaum nicht vorhanden. Ansonsten läuft der Motor recht gut, raucht minimal aus der Kurbelgehäusenentlüftung, Getriebe schaltet sauber, Gänge bleiben drin. Weitestgehend nicht rostig, keine wahnsinnigen Blechschäden, abgesehen von ordentlich Dellen und Löchern in der Motorhaube, die sind sehr ärgerlich und bereiten mir noch Kopfschmerzen.
Die Vorbesitzer, ein Oldtimertreckerverein, haben einem alten Herrn einen Trecker seiner Sammlung restauriert, dafür hat er denen 3 geschenkt, einer davon war meiner. Da dort nicht mehr alles dran vorhanden war, haben die gleich eine neue Batterie und Anlasser angeschafft, Reifen+Felgen ebenso, hinten gleich lackiert, damit er verkaufsfertig ist.

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So war der Zustand bei Kauf. Lack ist leider nicht mehr wirklich original, überall wurde mal was übergekleistert, dafür sind die Reifen hinten neu und vorne noch gut.
Erste Aktion war dann erstmal den Bügel abzubauen, damit er in die Garage passt und beim LU gegenüber ordentlich sauber machen.
Den Bügel mussten wir dann leider abflexen, da hat nichts geholfen, er ging nicht raus. Mit Druckzylinder drunter, mit Frontlader dran ziehen, nichts ging, er saß zu fest.

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So war dann der aktuelle Stand nach 2h Hochdruckreiniger.
Zuhause ging es dann nach und nach auch ans auseinanderbauen.

Das Ausmaß der Elektrik war schnell zu erkennen, alles bis auf die Vorglühanlage war letztendlich in einem Zustand wie die Anhängesteckdose. Die muss wohl neu.
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Der Auseinanderbau war meist relativ problemlos, am schwierigsten waren für mich in der Regel festsitzende Teile/Schrauben. Nachdem ich mir dann irgendwann einen Schlagschrauber zugelegt habe, war das Problem dann auch weitestgehend erledigt.
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Bis dann schon mal,
Johannes
 
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dreilagig

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Moin Johannes, willkommen im Forum.
Mir ist es egal, ob rote oder grüne Farbe auf Alteisen ist. Bei mir steht auch etwas in rot.
Die Elektrik vom einem 4 Zylinder Porsche hab ich schon mal für einen guten Bekannten gemacht. Da ist kaum ein Unterschied zu Deutz.
Schneid alle Strippen ab und in die Tonne damit. Nur das Fernthermometer mit der Geber Leitung mit Vorsicht behandeln. Das Rohr nicht abknicken.
Gruß Felix
 
Johannes678

Johannes678

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Weiter gehts.

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Bis hierhin alles recht problemlos, keine großartigen Überraschungen.

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Nachdem der Schaltdeckel runter war, kam leider eine tatsächlich negative Überraschung. Die Schaltstangen waren stark verrostet (kann mir den Grund wer erklären? Wasser im Getriebe?) Ebenso haben 3 Zahnräder starke Grübchenschäden bzw. teilweise eher Fressschäden. Was ich damit mache, weiß ich noch nicht genau. Die Zähne sind noch alle ganz, die Schäden betreffen auch nur genau diese Zahnräder, der Rest ist in Ordnung. Das große Tellerrad beim Differential weißt keine einzige Marke auf, der Kegeltrieb ist auch im besten Zustand - komisch. Vermutlich lief das Getriebe durch den starken Ölverlust durch die Undichtigkeiten des öfteren mit zu wenig Öl und stand auch lange rum.

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Als erstes habe ich mich um den Hydraulikbock gekümmert. Der Zustand war wie erwartet, undicht, aber sonst im vernünftigen Zustand. Die Wellendichtringe sind erneuert, den Zylinder bekomme ich bis Stand heute nicht runter. (Tipps?) Meine Idee ist da, dass ich mir bei Zeiten mal ein Werkzeug auf eine Nuss schweiße, welches genau in die zwei Bohrungen greift, um den dann hoffentlich mit dem Schlagschrauber abzubekommen. Der Nutring liegt seit Ewigkeiten bei mir, wartet auf den Einbau.
Ärgerlich ist an dieser Stelle, dass die einzige Info, die ich zum Zustand des Schleppers beim Kauf damals bekam, war: Getriebe noch sehr gut und Hydraulik überholt.
Leider keins von beiden stimmte. Getriebe seht ihr selber, kann man nicht als gut bezeichnen. An der Hydraulik stand sogar ein Hubarm sichtbar schief, erkennbar auf der Ansicht von hinten im vorherigen Post.
Ob es so sinnvoll war die neuen Wellendichtringe schon einzubauen sei mal so dahingestellt, die müssen später wahrscheinlich nochmal neu, da der Hydraulikbock die ganze Zeit noch offen liegt, bis ich den Zylinder runter bekomme.

Der Handbremse ging es als nächstes an den Kragen, hierzu existieren tatsächlich keine Bilder.
Der Grund, warum sie nicht funktionierte: Sie war komplett vergammelt, verrostet, Beläge verölt. Nachdem ich die Trommel abbekam, wurde alles gründlich entrostet, die Beläge entfernt, alles wieder gangbar gemacht und schließlich neue Beläge aufgenietet - das erste war in Stand gesetzt.

Die Zapfwelle sollte als nächstes überholt werden, hat sich aber gesträubt, das Gehäuse zu verlassen. Hier im Forum bekam ich Tipps für einen Abziehen, scheiterte allerdings daran, dass bei mir keine Bohrung zum blockieren in der Zapfwelle vorhanden war. Irgendwann habe ich diese zufällig im Öldreck entdeckt, kaum zu glauben. Also mal zu einer Maschinenbaufirma gefahren und im Abfall nach Teilen für den Abzieher gesucht - die waren schnell gefunden. Nach etwas rumgebrate mit dem Schweißgerät war der Abzieher fertig und hat bestens funktioniert. Vielleicht ist er auch etwas überdimensioniert..
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Die Teile wurden dann alle gereinigt, der neue Wellendichtring wurde verbaut, die Lager, Passfedern und Sicherrungsringe wurden ebenfalls erneuert. Die Welle ist mittlerweile wieder verbaut - die nächste Baustelle abgehakt.

Die Bremsbeläge waren beidseitig noch im guten Zustand und nicht verölt. Die Gestänge wurden wieder gangbar gemacht und die Beläge mit Schleifpapier angeraut.
Die Beläge waren nicht verölt, aber zumindest einseitig die Trommel teilweise. Also dies als nächstes angegangen. Steckachse zerlegt, neuen Wellendichtring verbaut und den Pressring runter geprügelt. War das eine Plackerei, bisher habe ich mich auch nur um die undichte Seite gekümmert. Der Pressring ist auch noch nicht ganz unten angekommen, etwa ein halber cm fehlt noch, da muss noch ein besseres Rohr für her.
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Alle Teile werden immer sehr gründlich gereinigt um mir später bei der Lackierung Zeit und Arbeit zu ersparen.
Erst wird der ganze Traktor technisch in Stand gesetzt und später dann lackiert.

Viele Grüße,
Johannes

P.S. Ich sehe gerade, das ganze wird doch recht viel Text, da muss ich mich wohl etwas kürzer fassen und weniger ins Detail gehen, sonst liest sich das hier ja niemand durch. :/
 
Johannes678

Johannes678

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Der Porsche wurde dann weiter auseinandergebaut, um sich um die weiteren Teile kümmern zu können.
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Die meisten Teile habe ich in einem Kellerraum eingelagert, Zwischenablage Regal in der Werkstatt.
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Der Motor ist am meisten versifft, dort sind alle Rippen komplett verdreckt/verölt, selten etwas so versifftes gesehen. Ist auf dem Bild auch sehr schlecht zu erkennen, aber es war ein einziger Ölsiff, in den Rippen kaum zu erkennen auf dem Bild. Aber gut, bekommt man wieder hin. Manchmal sind die Bilder recht schlecht geworden, ist leider nicht mehr zu ändern.
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Ich habe auch nicht alle Arbeitsschritte dokumentiert, in der Zwischenzeit wurden meist noch viele kleine Dinge erledigt worden, die ich mittlerweile schon vergessen habe oder nicht der Rede wert sind.
Insbesondere am Getriebe ist noch einiges passiert, dort sind noch Dichtungen und Lager getauscht worden.

Der Mähantrieb ist in der Zwischenzeit auch noch in Stand gesetzt worden und läuft mit neuen Lagern und Dichtungen!
IMG_2007.jpg
 
von Daheim

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Hallo Johannes
Sehr schöner Bericht.
Bin mal gespannt auf den fertigen Trecker
Gruß Marco
 
geessen

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Hallo Johannes,
Dein Porsche - schön - ganz schön - ganz schön viel Arbeit - Respekt, wer hat schon einen Zweisitzer Porsche Cabrio bei sich stehen.

bei festgerosteten Schrauben hilft oft ein Rostlöser mit "Eis" - hatte mal so eine Spraydose da und hab damit die Schrauben am 20 Jahre lang in Scheune vergessenen MAN gelöst ohne daß eine abgebrochen ist.

Gruß
Bernhard
 
Johannes678

Johannes678

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Hallo, moin!
Es war hier recht still, was aber keines Wegs an mangelndem Interesse liegt, es ist in meinen knapp zwei Monaten Semesterferien wieder ein Stück weitergegangen. Zwar etwas weniger als gedacht, aber ich habe ja auch keinen Zeitdruck.
Der Motor sollte auseinander, damit auch dort alle Dichtungen getauscht werden können, außerdem soll er richtig gereinigt werden.
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Hinter dem Lüfterrad ist dann noch ein ehemaliges Depot einer Maus oder eines Eichhörnchens aufgetaucht.
Der Spannstift des Lüfterrads hat mich etwas länger aufgehalten, ging aber dann doch und der Motor konnte weiter auseinander gebaut werden.

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Hier sieht man dann teilweise auch mal, wie versifft der Motor ist. Aber so sehen wohl tatsächlich die meisten nach der jahrelangen Arbeit mit wenig Pflege aus.

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Die Köpfe und Buchsen ließen sich problemlos ziehen, Motor war recht schnell auseinander.

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Der eine Kopf war sehr rissig, insbesondere die Risse in der Vorkammer waren sehr lang, tief und breit, auf dem Foto kaum zu erkennen. Der andere Kopf war im sehr guten Zustand, lediglich ein kleinerer Einschlag, vermutlich von einem Stück vom Trapezring. Der gerissene Kopf wird aufbereitet, der andere Kopf bleibt so.
Die Zylinderlaufbahnen sahen noch akzeptabel aus, aber auch eher am Ende der Lebenszeit. Beide Kolben hatten gebrochene Trapezringe. Da mir überall gesagt wurde, es sei Pfusch nur die Ringe auszutauschen und der Schlepper auch schon aus der Kurbelwellenentlüftung qualmte, habe ich mich entschlossen die Laufbuchsen samt Kolben zu tauschen. Die sind leider beim Porsche deutlich teurer als bei Deutz, kosten etwa 300€ das Stück - aber dann ist hier immerhin Ruhe.
Die Gleitlager der Kurbelwelle tausche ich bewusst nicht aus. Zum einen, weil ich es mir dann tatsächlich nicht zutraue, Stellung Kurbelwelle/Nockenwelle zu trennen, hierzu habe ich kein Material. Zum anderen sind die Lager der KW alle sehr sehr teuer, sodass ich diese nicht tauschen möchte. So viel muss der Schlepper eh nicht mehr laufen.

IMG_2479.jpg
Hat irgendwer Vorschläge, wie man sowas reinigen kann?

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Der Motor ist mittlerweile auch sauber, ging mit Diesel und nem alten Lappen sehr gut, dauerte trotzdem lange.
 
Johannes678

Johannes678

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Währenddessen habe ich mich noch um das Lenkgetriebe gekümmert.
Das Lenkrad musste ich leider aufflexen, habe es sonst nicht abbekommen. Das war allerdings eh komplett auf, von daher auch nicht wirklich schade drum.
Der Lenkfinger, bzw. generell das Lenkgetriebe, war im ausgezeichneten Zustand. Unmengen altes Fett mit Wasser und Rost gemischt wurde aus dem Inneren geholt, unter anderem auch ein nicht verbauter/verbogener Sicherungssplint. Wer auch immer da vorher so ein Mist gebaut hat.. Sowas in der Lenkschnecke zu haben, muss nicht immer gut ausgehen.
Die Lager im Lenkgetriebe habe ich getauscht. Das Axiallager oben, fast am Lenkgrad war bisschen schwerer aufzutreiben, der LaMa wollte erst 250€+Mwst. haben. Er hat es dann über einen anderen Händler für 70€ bekommen. Immer noch zu viel, aber das Lager kam mir in allen Einzelteilen entgegen. Auf dem Bild ist es schon so gut es ging zusammengesteckt.
IMG_2715.jpgIMG_2732.jpg60CEF590-5E68-4B79-A580-F123B0D2C7E2.jpgIMG_2733.jpg
Vom vollständig montiertem Lenkgetriebe habe ich leider kein Foto, aber ihr könnts euch sicher vorstellen.

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Den Hydraulikbock habe ich wieder vom LaMa abgeholt, der sollte mir den Zylinder lösen. Mir war er vorher zu fest, er hat ihn leider auch nicht abbekommen. Ärgerlich, der Nutring liegt hier bereits. Ich werde es jetzt erstmal so lassen, wenn die Hubarme sich dann unter Belastung senken, kann ich mir immer noch mal was überlegen und mir ein besseres Werkzeug bauen.
Der Bock wurde soweit dann auch wieder zusammengebaut und mit neuen Dichtungen versehen.
Und ja, auf dem Bild sind die Hubarme Falschrum montiert, ist mir dann später aufgefallen, nachdem mir das sehr komisch vorkam. :D

Der Schlepper soll noch an beiden Stellen getrennt werden, dazu sind die Achsen verbaut worden. Die Hinterachse bleibt auch dran und ist fertig, die Vorderachse ist nur provisorisch dran.
Immerhin war der Trecker dann auch nach einem Jahr in etwa mal wieder rollfähig und stand auf eigenen Beinen, wenn auch nur für kurze Zeit.

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Die Schrauben am Getriebe waren bös fest, da brauchte ich etwas Nachhilfe. Das längere Rohr kam beim herunterschlagen des Pressrings im Einsatz, hat nachher ausgezeichnet funktioniert.

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Ich bin mit meiner Abstützung des Schleppers nicht 100% zufrieden, hat aber den Zweck erfüllt. Ich hatte mir Sorgen wegen des Wagens unter dem Hinterteil gemacht, aber die war nachher tatsächlich völlig unberechtigt. Im Schlimmsten Fall wäre der gebrochen und das Getriebeteil runtergekommen, aber da ich auch nicht unter dem Schlepper arbeite, war das für mich in Ordnung - wirklich instabil war es eh nicht.
Der Balken unter dem Vorderwagen diente nur als Sicherheit, falls der Wagenheber zu weit vorne angebracht gewesen wäre und der Vorderwagen drüber gekippt wäre, ist er aber nicht. Die Vorderachse hing frei in der Luft, da der Motorblock wieder wie vorher auf Böcken stand.

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Aus dem Getriebetunnel habe ich dann erstmal knapp 2kg 50 Jahre altes Fett entfernt, dort waren die Schmiernippel für die Kupplungswelle für verantwortlich. Auf dem Foto sieht es nach nicht so viel aus, es waren aber Unmengen an Fett.
 

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Norbert Spiegel

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Thema Hydraulikblock.
Hast du ein Sechkant am Ende vom Zylinderrohr oder dieses mit zwei Bohrungen?
Ich würde auf alle Fälle versuchen den Ring jetzt zu tauschen, denn sonst machst du die Arbeit 2mal.
Wir hatten damal den Block auf der Kipperladefläche mit massiven Spanngurten fixiert ( gegen verdrehung gesichert), den Zylinder fuß gut warm gemacht, und dann mit einer Verlängerung ( größer 2 Meter) das Rohr gelöst.

Gruß norbert
 
Johannes678

Johannes678

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Ist der Block mit den zwei Bohrungen.
Sicherlich kein falscher Ratschlag, es jetzt noch irgendwie zu versuchen, mich stört das so auch. Habe einen etwa 1m langen Flachstahl genommen, auch zwei Bohrungen gebohrt und etwas passendes reingesteckt. War leider nicht die optimalste Konstruktion dafür, gerade auch weil einer den Block halten musste und das bei 1m Hebelarm nur so halb geht, ordentlich heiß war der Zylinder auch.
Hat irgendwer ein Beispiel von einem passendem 'Drehwerkzeug'? Meine Idee war noch, sich ein Werkzeug für den Schlagschrauber zu bauen, vielleicht hat der mehr Erfolg, obwohl ich das auch nicht glaube.
 
Norbert Spiegel

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Das mit den zwei Bohrungen in einem Flacheisen sollte funktionieren. Wichtig ist das die Bohrungsabstände stimmen. das Flacheisen sollte mindestens 12 mm starksein. Die
Pins dürfen ruhig Passstifte sein, hinten mit dem Eisen verschweisst..
Ein relativ genaues Werkzeug muss da schon bei, sonst verhunds man sich die Bohrungen und dann Gute Nacht Petersberg.

Gruß Norbert
 
Basti_88

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Währenddessen habe ich mich noch um das Lenkgetriebe gekümmert.
Das Lenkrad musste ich leider aufflexen, habe es sonst nicht abbekommen. Das war allerdings eh komplett auf, von daher auch nicht wirklich schade drum.
Der Lenkfinger, bzw. generell das Lenkgetriebe, war im ausgezeichneten Zustand. Unmengen altes Fett mit Wasser und Rost gemischt wurde aus dem Inneren geholt, unter anderem auch ein nicht verbauter/verbogener Sicherungssplint. Wer auch immer da vorher so ein Mist gebaut hat.. Sowas in der Lenkschnecke zu haben, muss nicht immer gut ausgehen.
Die Lager im Lenkgetriebe habe ich getauscht. Das Axiallager oben, fast am Lenkgrad war bisschen schwerer aufzutreiben, der LaMa wollte erst 250€+Mwst. haben. Er hat es dann über einen anderen Händler für 70€ bekommen. Immer noch zu viel, aber das Lager kam mir in allen Einzelteilen entgegen. Auf dem Bild ist es schon so gut es ging zusammengesteckt.
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Vom vollständig montiertem Lenkgetriebe habe ich leider kein Foto, aber ihr könnts euch sicher vorstellen.
Hallo Johannes,

ich restauriere auch gerade einen PD219. mit dem Motor bin ich schon komplett fertig, den hatte ich bis auf die letzte Schraube zerlegt.
Jetzt bin ich gerade am Getreibe. Das ist aber noch in einem recht guten Zustand, das werde ich nicht komplett zerlegen.
Wie weit bist du mit deinem mittlerweile?

Hast du zu den Lagern im Lenkgetriebe genauere Infos (oder wer anders)? Also zu allen dort verbauten Lagern. Würde mich auch sehr interessieren.
Ggf. auch die Adresse von deinem LMM das er mir solche Lager bestellen kann.
Die Kugeln habe ich mir auch schon besorgt.

Saubere Arbeit übrigens!
Danke und schöne Festtage.

Grüße
Sebastian
 
Johannes678

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Hallo, Sebastian!
Treiben sich also noch mehr hier herum, die einen Porsche restaurieren - sehr erfreulich.
Beim Porsche ist es mittlerweile schon deutlich weiter gegangen, ich komme nur nicht dazu, den Thread hier regelmäßig zu füllen, aber da kommt demnächst wieder ein Update. Das Getriebe ist mittlerweile auch neu gelagert.

Das Lager habe ich über "Roden Landtechnik" in Lensahn bezogen, Deutz-Fahr Händler. Der konnte in seinem System sehen, welcher von den Händlerkollegen mal mit dem Lager in Kontakt gekommen ist und hat die abgeklappert, ob einer noch zufällig eins rumliegen hatte.
Ruf dort an, macht der bestimmt nochmal! Dafür am besten gleich die Nummer aus der ETL zur Hand haben, hilft während des Telefonats.

Im Lenkgetriebe selber ist nicht viel zu tauschen. Zum einen das Axiallager oben, fast am Lenkrad, ist oben abgebildet. Dann noch die Kugeln weiter unten, da kann man auch die Lagerteller tauschen, aber dazu habe ich keine Adresse, meine waren auch noch gut. Ansonsten ist nur noch die statische Dichtung am Deckel und der Wellendichtring für die Lenkwelle. Recht übersichtlich eigentlich im Lenkgetriebe, ist kein Hexenwerk. Grundvoraussetzung ist allerdings, dass der Lenkfinger im guten Zustand ist, aber auch dafür gibt es Adressen für Fachmänner.

Viele Grüße,
Johannes
 
Basti_88

Basti_88

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Hallo Johannes,

vielen Dank dir. Denke auch, dass es noch in relativ gutem ist. Werde mal bei deinem Händler anrufen.
Wie ich sehe, hast du auch einen Zwischenhub Zylinder. Der ist bei mir auch total undicht und er braucht neue Dichtungen.
Hattest du den schon überholt? Wenn ja, wäre ich auch hier über Tipps zu den Dichtungen dankbar. Gerne auch wenn jemand anders was weiß :).

Anbei mal die Bilde von meinem Zylinder mit Auszug aus der Porsche ETL.

Grüße

Sebastian
 

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Hallo Johannes

könnte das eine Nutringmanschette mit den Maßen 32-40-8 sein?

VG
Andreas
 
Johannes678

Johannes678

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Moin, hier kam ja schon länger kein Update mehr, ich schaffe es leider selten, den Bericht fortzuführen.
In der Zwischenzeit ist noch einiges passiert. Letzter Stand hier war, dass das Hinterteil getrennt wurde. Hintergrund war zum einen das Tauschen weiterer Dichtungen am Getriebeeingang, außerdem hatte die Oberwelle merkliches Radialspiel. Dass die Schaltklauen reichlich rostig waren, ist weiter oben bereits zu erkennen.
IMG_2819.jpgIMG_2836.jpg
Die Zahnräder waren davon leider auch eher weniger verschont, insbesondere das Doppelzahnrad vom 1. und 2. Gang. Vermutlich lief das Getriebe mal mit deutlich zu wenig Öl, daher auch die massiven Pittingschäden. Ich habe leider kein Zahnrad vom 1. und 2. Gang im vernünftigen Zustand bekommen, meins ist sogar auch nicht an den Flanken durch falsches schalten verschlissen - immerhin etwas. Das Zahnrad ist wieder verbaut worden, sollte doch mal ein Zahn brechen, besorge ich mir ein neues Zahnrad und verbaue das, so ein Aufwand ist das ja nicht an die Oberwelle zu kommen.

IMG_2931.jpg
Die Getriebeeingangswelle war ebenfalls stark verschlissen. Eventuell hätte die noch ewig ihren Dienst verrichtet und im Schadensfall wären auch keine großartigen Konsequenzen zu erwarten, sie würde einfach durchdrehen. Allerdings bin ich günstig an eine sehr gute Gebrauchte gekommen (oben), daher ist die Entscheidung auch nicht schwer gefallen. Außerdem war es auch mein Ziel, dass Spiel im Antriebsstrang zu verringern, da passt die Welle auch sehr gut hinein.

Die Überholung des Getriebes verlief problemlos, einzig die untere Welle habe ich drin belassen. Die Lager hatten bisher noch kein merkbares Spiel, den Stress mit der Kegelwelle wollte ich mir nicht antun, zumal auch keine relevanten Wellendichtringe verbaut sind, die Undicht werden könnten. Der Schlepper hat seinen Dienst eh verrichtet, vielleicht recht sich diese Denkweise später, aber dann ist das so.
Ansonsten wurden die Lager der Oberwelle getauscht und neue Wellendichtringe verbaut, die Arbeit war schnell erledigt.
IMG_2945.jpgIMG_2943.jpgIMG_2949.jpg
IMG_2950.jpg
Die Arbeiten am Getriebe sind bis dahin soweit erledigt, einzig die Bremsplatten mussten noch einmal runter, aus irgendwelchen Gründen habe ich die nur provisorisch montiert ohne Dichtungen und co - hätte man sich sparen können.
Da auf der rechten Seite die Differentialsperre eh nicht korrekt eingefädelt war, kam das nochmal alles runter. Mittlerweile ist auch dort alles korrekt montiert, einzig das einfädeln der Differentialmuffe war eine ganz schöne Plackerei, sehr doof konstruiert.
Dennoch: Getriebe erledigt. :thumbup:
 
Johannes678

Johannes678

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Ende des Jahres habe ich die Motorhaube 400km weiter gefahren zu einem Blechaufbereiter. Die Haube ist im vorderen Bereich stark verbeult und löchrig. Ein Blechspezialist bin ich nun wirklich nicht, von daher ist das Geld sicher gut angelegt.
IMG_3133.jpgIMG_3135.jpg
Der Herr hat sich auf das überarbeiten von Porschehauben spezialisiert, im Hintergrund seht ihr auch diverse Hauben rumliegen. Anfang März habe ich wieder Semesterferien und kann die Haube abholen, ich bin gespannt, wie sie dann aussieht.

Das hintere Trennen war erledigt, also war als nächstes das Trennen an der Kupplung angesagt.
Beim auseinanderziehen an der Kupplung ist die Welle der Zapfwelle in der Kupplung oder im Pilotlager stecken geblieben und ging erst nicht heraus, ging nur mit Kraft raus. Dabei hat sich die Kupplungsscheibe der Zapfwelle in der Doppelkupplung etwas verschoben, ist jetzt leicht dezentriert. Kennt wer eine Möglichkeit, die wieder leicht zu zentrieren? Oder zentriert die sich automatisch im Betrieb?
IMG_3129.jpgIMG_3128.jpg
Über das Chaos einfach etwas hinwegsehen, unter dem Vorderteil liegt u. a. mein Holz zum unterkeilen. Die Kupplung die oben drauf liegt, habe ich mal zufällig erworben - neu und unbenutzt, lag nur 30 Jahre im Regal, aber Originalteil. Die Kupplung die zum Vorschein kam, war ausgesprochen gut, ist wohl auch mal getauscht worden, da bereits neue Schrauben im Schwungrad steckten.
Auf dem rechten Bild sieht man, dass ich schon mal kurzzeitig angefangen habe, den Schlepper zu entlacken um zu sehen, wie gut das alles mit einer Zopfbürste funktioniert. War ok, wird trotzdem ein gutes Stück Arbeit.

Ich habe dann unter dem Schwungrad durchgeschaut und festgestellt, dass der Kurbelwellewellendichtring leicht undicht war, aber nur ganz minimal. Ich war schon kurz davor alles wieder so zusammenzubauen, Kupplung war ja auch im ausgesprochen guten Zustand. Ich wollte mir das schwere Schwungrad nicht antun mit der Strömungskupplung (laut ETL 115kg als Paket), einen Kran habe ich auch nicht. Mir wurde dann aber geraten den Wellendichtring doch zu tauschen, den neuen hatte ich auch schon vom Dichtsatz liegen.
Habe es dann doch getan, so ein Akt war es nachher auch nicht. Man braucht auch keinen 75er Schlüsse wie beim D30, es müssen nur ein paar Schrauben gelöst werden. Aus dem Schwungrad kann man dann noch die Strömungskupplung als Paket herausnehmen, so wiegt das eigentliche Schwungrad vielleicht noch 60, 70kg, zu zweit ging das problemlos.
IMG_3182.jpgIMG_3179.jpgIMG_3180.jpg
Der Wellendichtring der Kurbelwelle bereitete mir dann erst noch Probleme, aber mit einer Spaxschraube und einem Hebel war der dann auch problemlos draußen.
(Der Fleck unter dem Vorderteil ist kein großer Ölfleck, das war nur Reiniger um die Ölflecken vom Öl der Strömungskupplung zu entfernen.)

Hinterher das Chaos erstmal aufgeräumt..
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Jetzt ist der Motor prinzipiell noch weiter auseinander, eventuell schaue ich mir dann doch noch einmal die Kurbelwelle und deren Gleitlager an. Wenn ich das ganze zusammen lasse, ist das Schwungrad wieder schnell zusammen und der Schlepper auch zusammen geschoben.

Bis hierhin bin ich bis jetzt gekommen, bis Anfang März ruht erstmal wieder alles, dann geht es in den Semesterferien weiter. Wenn ich die Kurbelwelle an Ort und Stelle lasse, ist der Plan den Rumpf im März zu lackieren. Mal sehen, wie weit ich damit komme.
 
S

swd40

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Moin,

die Kupplung sieht nach ZF do200/200K aus (evtl anderer Durchmesser der Scheiben? 225, 250 gibts auch, die sind aber gleich aufgebaut).

Eigentlich sollte man die Scheiben in der Kupplung nicht verschieben können. Solange die eingerückt ist soll die ja schließlich einige zig PS durchleiten.

Im WHB vom D30/D40.2 ist die Demontage beschrieben. Beim Zusammenbau des Automaten müssen die Scheiben (beide!) zentriert sein ansonsten kriegst du den Schlepper nicht wieder zusammen geschoben.

Gruß,
Josef
 
Basti_88

Basti_88

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Hallo Johannes,

vielen Dank dir. Denke auch, dass es noch in relativ gutem ist. Werde mal bei deinem Händler anrufen.
Wie ich sehe, hast du auch einen Zwischenhub Zylinder. Der ist bei mir auch total undicht und er braucht neue Dichtungen.
Hattest du den schon überholt? Wenn ja, wäre ich auch hier über Tipps zu den Dichtungen dankbar. Gerne auch wenn jemand anders was weiß :).

Anbei mal die Bilde von meinem Zylinder mit Auszug aus der Porsche ETL.

Grüße

Sebastian
Hab mitlerweile alle Dichtungen gefunden, siehe Bilder.
Kosten ca. 20€, online ist es noch günstiger, wusste aber nicht, was zu bestellen ist :)

Grüße
Basti
 

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