Die neue Scheune

Diskutiere Die neue Scheune im Forum Deutz bei der Arbeit im Bereich Schau-Raum - Moin, um Arne bei seinem Thema ein wenig zu unterstützen, gibt es vor mir einen Thread, bei dem die Deutze voll auf Ihre Kosten kommen. Hier der...
Nightingale

Nightingale

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Hut ab, schönes Projekt! Dachte mir beim anschauen der Bilder mit der Bodenplatte "Och, hätte ruhig was größer sein können..". Der Gedanke hat sich nach Sichtung deines Planes erledigt. :thumbsup:

PS: Leitungen zu Gebäuden kann man nie genug haben.
 
dreilagig

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So, natürlich bin ich schon ein wenig weiter mit dem Projekt.
Es war sehr spannend, ob all die Überlegungen, die ich getätigt habe aufgehen würden.
Da waren zum Beispiel:
Länge der Binder
Auflagefläche der Binder auf dem Stahlrahmen
Befestigungslaschen für die Binder
leicht ungleiche Höhe der Binder, ca 6cm
die Seitenwände der Scheune hatten unterschiedliche Längen < 10 cm
Aber nach dem Aufsetzen der Binder mit dem Kran eines Freundes war alles im grünen Bereich. Trotz aller Anstrengungen schleichen sich doch immer wieder Ungenauigkeiten ein.
Die Bodenplatte hätte auch größer sein können als der Stahlbau., damit dei Ständer nicht auf den Außenkannten der Platte lasten.
Es stand aber nicht mehr Platz zur Verfügung und drei Tore in der Breite wollte ich haben.
Frei nach dem Motto, es wird schon halten.
Wenn ich bedenke, in welchem Zustand die alte Scheune nicht zusammengeklappt ist, bin ich gut aufgestellt, meine ich.
Zusammengebrochen ist jedenfalls bei mir noch nie etwas. Aber wer weiß???


1 - Kopie.jpg

2 - Kopie.jpg

33 - Kopie.jpg

3 - Kopie.jpg

4 - Kopie.jpg

6 - Kopie.jpg

7 - Kopie.jpg






Um die Binder nach dem Aufstellen in Position zu halten, hatte ich auf der Betonplatte Kranösen mittels Klebeanker angebracht zum Abspannen.
Außerhalb der Baustelle diente auf der Rückseite mein D5505 als Anschlagpunkt für den Spanngurt und das 500kg Gegengewicht des Schleppers auf der Vorderseite.
Um 14:00 Uhr waren alle 4 Binder und 10 Pfetten aufgesetzt und provisorisch befestigt.
Ein leckeres Mittagessen war in dieaer Zeit auch enthalten.

Alles hat gepasst, alle haben gut mitgearbeitet, gute Laune und kein Pflaster.
 
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A

Andy_69

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Hallo Felix,

das ganze Projekt sieht für mich recht abenteuerlustig aus !?
Hast Du eine Statik für Deinen Scheunenbau?
Also bei uns brauchst Du für so ein Bauwerk eine Baugenehmigung, und um die zu erhalten, brauchst Du von einem Statiker eine genaue Berechnung mit, unter anderem, Berücksichtigung von möglichen Wind- und Schneelasten.

Grüße,
Andy
 
dreilagig

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Moin Andy, kannst Du bitte mal erläutern, welche Punkte der Ausführung für Dich abenteuerlustig aussehen?

Glaubst Du wirklich, ich würde ein Gebäude ohne Baugenehmigung incl. Statik bauen?

Gruß Felix
 
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buddyholly

buddyholly

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Hallo Felix,

mir gefällt´s :thumbup:
Bist du Landwirt? Wenn ja, darf man doch (zumindest in Bayern) Scheunen bis ich glaube 100qm Grundfläche ohne Baugenehmigung etc. aufstellen. Man braucht nur eine Landschaftschutzgenehmigung oder so ähnlich... aber keinen Bauplan, Statik, usw. Das liegt im Bauchgefühl des Bauherren.

Gruß, Holger
 
S

Stihl_026

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@buddyholly

Hier der Text der Vollständigkeit, den Du meinst:
Grundsätzlich bedürfen die Errichtung, Änderung und Nutzungsänderung von Anlagen der Baugenehmigung, soweit in Art. 57 BayBO nichts anderes bestimmt ist. Zu Anlagen zählen nicht nur Gebäude, sondern auch Aufschüttungen, Abgrabungen größeren Umfangs, Ablagerungen oder Lagerstätten sowie Fahrsilos (außer für Biogasanlagen) und bestimmte Einfriedungen.

Privilegierungsvoraussetzung nach Art. 57 sind beispielsweise freistehende Gebäude ohne Feuerungsanlagen, die dem landwirtschaftlichen Betrieb dienen, eingeschossig, nicht unterkellert und zur Unterbringung von Sachen oder zum vorübergehenden Schutz von Tieren bestimmt sind. Sie dürfen nur eine Brutto-Grundfläche von höchstens 100 m² und eine überdachte Fläche von 140 m² haben. Verfahrensfrei sind auch Gülle- und Jauchebehälter und -gruben mit einem Rauminhalt bis zu 50 m³ und einer Höhe von 3 m.

Quelle: Hartnäckigkeit des Bauherrn kann sich lohnen.

Das gilt nicht generell in Deutschland!
 
A

Andy_69

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Naja,
es klingt für mich auf jeden Fall ungewöhnlich:
- dass man sich den Stahlrahmen für die Scheune aus "Transporteisen von Strommasten" zusammenschweißt
- die Binder unterschiedlich hoch sind (6cm)
- die Scheunenwände unterschiedlich lang sind
Außerdem hätte ich gedacht, dass die Länge, Auflagefläche und Befestigungslaschen der Binder in der Statik vorgegeben sind.
Ich bin aber kein Bauhandwerker .........

Schöne Grüße und weiterhin gutes Gelingen,
Andy
 
Wiesenblitz

Wiesenblitz

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...für gewöhnlich und unter Voraussetzung reicht der Meisterbrief. Auch was Spannweite und Befestigungstechnik betrifft.
Gruß Matthias
 
egnaz

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Auch in Niedersachsen können Landwirte bis 100qm genehmigungsfrei bauen, aber nur für den vorrübergehenden Unterstand für Tiere oder Erntegut.
Auch mit Genehmigung gibt es bei den kleinen Bauten keine Bauabnahme mehr. Da interessiert es erst wieder wenn der Bau einstürzt.
Das die Binder unterschiedlich sind, wundert mich nicht. Normal werden Binder auf dem Boden zugelegt. Dann kann man die entscheidenden Maße gut kontrollieren.
Beim Binderdach auch gut auf den Windverband achten, da kann leicht ein Schaden auftreten.
Weiterhin viel Spaß beim Bauen.
 
Wiesenblitz

Wiesenblitz

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So wie es scheint war wohl schon einer mit etwas Ahnung dabei. Neigung der Streben, Anzahl der Nägel pro Knotenpunkt, Auflage, Querschnitt KVh wird sich der Themenstarter nich aus den Finger gesogen haben. Der eigentliche Sinn eines Binderdaches ist allerdings die Stützen Freiheit. Kein Dachraum und noch Stützen ist schade.
Weswegen ich mich frage warum der Querschnitt nicht dementsprechend gewählt wurde. Der Querschnitt mit 6/24 und zwei zusätzlichen Fall Stützen sowie die Ausführung der Knoten mit Nagelplatten hätten bei einem Sprungmaß von schätzungsweise ~1,25m zu einem gänzlich stützenfreien Bau geführt. Die Ausführung in Bauholz wäre hier ausreichend. Die Knotenpunkte sind hier die wichtigsten Verbindungen. Der Unterzug sowie die Sparren Bohlen können dann durchaus auch in der Länge gestoßen sein. Die Lastabtragung in Mittelstützen entfällt. Aussteifung nur über Windverband in der Dachebene ist hier nicht ausreichend. Diaaussteifung in der Konstruktion unbedingt erforderlich. Wenn mit dieser begonnen wird, bedarf es bei der Montage keinerlei Abstrebung mit Ratschgurte oder der gleichen welches den Arbeitsablauf deutlich erleichtert und vorallem sicher macht.
ABER :
JEDER SO WIE ER WILL!
War nur eine Anmerkung und keine Kritik!
Gruß Matthias
 

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dreilagig

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Moin, natürlich ist der Bau noch weiter ausgesteift worden. Wir hatte schließlich schon einen Tornado erlebt. Aber die Fotos gibt es später.
Die Stützen im Bau werden gebraucht und sind nicht im Weg. Es werden noch verschiedene Krananlagen montiert.
Demag KBK II Arbeitsplatzkran, Demag KBK I Arbeitsplatzkran bei den Werkbänken im Werkstattbereich. Beide als H Traverse und ein 180 er Doppel T 4 m mit Laufkartze in der Durchfahrt.
Der Werkstattbereich wird teilverkleidet um heizen zu können. Der Ofen ist mit dem Schornsteifeger schon besprochen.
Und, es gibt eine Baugenemigung mit Statik. Beitrag 15
Ansprüche habe ich eigentlich ganz andere. Aber die Finanzierung muss auch zu wuppen sein.
Noch ein mal,
dieser Bau läuft nebenher. Wir sind mit dem Haupthaus noch beschäftigt.
Gruß Felix
 
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dreilagig

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So, es ist natürlich einiges bis jetzt passiert.
Der Bau ist versteift worden, damit die Bedachung angebracht werden konnte.
Der Stahlrahmen hat oben Quereisen in allen Ecken bekommen und die ineren Stützen sind auch ausgesteift worden. Im hinteren Teil der Scheune sehr großzügig, weil da eh eine Wand eingezogen wird. So hält der Bau erst einmal dem Winddruck stand, der bei uns oft herscht.
Zum Eindecken hatte ich Freunde und Bekannte eingeladen.
Und wieder einmal der Fendt im Einsatz. Ein tolles Gerät.


Die Breite der Tore ist gut gewählt. Der Monsteranhänger passte zum Abladen der Bühne rein.
3.jpg


4.jpg

5.jpg

6 - Kopie.jpg

7 - Kopie.jpg

8.jpg

Das war klar, das er sofort als Erster in die Scheune fährt, bevor da nur ein Deutz drinsteht.
Der Kommentar vom Besitzer des Fendt: Viel zu schade für einen Deutz

9.jpg
 
dreilagig

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Hier mal etwas vom Stahlbau dazwischen geschoben.
Die Bilder waren irgendwie eine Zeit lang unauffindbar.

Ich schrieb ja, das ich von Tenet Stahl bekommen habe. Das waren einige Tonnen Winkeleisen 100x100x10 und 140x140x15 mm.
Da ich erst die Ständer auf den alten Restfundamenten aufsetzen wollte, hatte ich die 140 er schon abgelängt. Dummerweise etwas zu voreilig.
Das schöne an Stahl ist ja, das man problemlos verlängern kann, wenn die richtigen Mittel vorhanden sind.
Gesägt, tun getan.

Hier das Lager des Rohmaterials. Einige Stangen sind schon runter.
P9030004 - Kopie.JPG



Für die Säge war es ein Leichtes mit dem Ablängen der 140 er Winkeleisen
P9030003 - Kopie.JPG

Ein 180 er Träger diente als gerade Unterlage und Richtungsweiser

P9030002 - Kopie.JPG

Dann die Löterei, hat echt Spass gemacht.

P9040007 - Kopie.JPG

P9040006 - Kopie.JPG#

P9040005 - Kopie.JPG

P9040008 - Kopie.JPG

Die Bodenplatten gleich mit angebracht und ein wenig Rostschutz für die Nähte.
P9030001 - Kopie.JPG

Nur von Hand umlagern ging gar nicht. Da musste immer der Deutz ran.
Wird Zeit, das ich mein Schlauchpaket mal Instand setze. Die Ummantelung von der Drahtführung ist ziemlich abgeschmort.

Beim nächsten Beitrag geht es wieder mit Holz weiter.
Gruß Felix
 
Holz Deutz

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Sehr coole Sache, so eine Scheune wünsche ich mir auch.
Leider reicht mein Grundstück im Neubaugebiet nicht dafür aus 🤣
 
Thema: Die neue Scheune

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