Deutz D30 hebt kaum

Diskutiere Deutz D30 hebt kaum im Forum Frontlader im Bereich Allgemeine technische Fragen - Hey! Bin neu hier. Ich habe keine Konversation mit gleichem Thema gefunden. Folgendes Problem: Unser Deutz D30 von 1961 hebt bei Standgas circa...
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vWTwxnGEek

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Hey!
Bin neu hier. Ich habe keine Konversation mit gleichem Thema gefunden. Folgendes Problem:
Unser Deutz D30 von 1961 hebt bei Standgas circa 50kg. Als wir ihn bekamen waren die Kolbenstangen so kaputt, als hätte jemand die mit einer Kettensäge bearbeitet... Also hat mein Vater damals andere, noch funktionierende Doppelwirkende Zylinder genommen, den Anschluss zum einfahren abgeflext und zugeschweißt. Aus doppelwirkend wurde einfachwirkend. So konnten wir den Frontlader wenigstens wieder bewegen, ohne dass es tropft. Da die originalen Hubzylinder ein anderes Maß, als die modifizierten hatten musste die Aufnahme am Frontlader um einige cm verschoben werden. Nun bringe ich unseren grünen Drachen technisch wieder in einen vernünftigen Zustand.
Wir hätten die Möglichkeit, auch wenn ich das Material schonen möchte, die Aufnahme wieder an die Originale Stelle zu setzten (Mein Vater ist Schlosser und wir haben einen Handwerksbetrieb).
Das was mich interessiert: die Maße eures Zylinders beziehungsweise eine gute Quelle für Ersatz von einfachwirkenden Hubzylindern, können auch gute gebrauchte sein. Die Zylinder, die ich unten verlinkt habe hätten die gleichen Maße, wie die jetzigen, „provisorischen“ Zylinder.

Ich würde sonst sowas ähnliches kaufen:https://www.ebay.de/itm/Hydraulikzy...hash=item2cfa2b9142:m:mAoc3efxKnjB9IdgEHiHiyA

Die Hydraulikpumpe funktioniert recht gut, weil er mit der Ackerschiene sich selbst vorne anheben kann.

Wenn die Hydraulikzylinder nicht der Grund sind, dass er nur mit Vollgas 150kg hebt könnte das Steuergerät ein Problem haben? Oder ist das abwegig? Genug Hydraulik-Öl ist vorhanden. Würde es wohl mehr Sinn machen, die Originalen, oder gute Austausch Ware zu nehmen? Ich möchte, dass ich mich in meinem Leben nicht mehr um neue Hydraulikzylinder kümmern muss, also sind die „alten“ qualitativ besser, sind die neuen stärker? Was sind eure Erfahrungen? Die Hubzylinder haben aufgrund des rumbastelns keine Möglichkeit zum entlüften mehr.
Gibt es noch Geheim Tipps der Deutz Community?
Hoffe ich überrumple keinen,
Guten Rutsch!
Max
 
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krammerreini

krammerreini

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Servus Max,

willkommen im Forum.
Und ja, es gibt einen Geheimtipp:

Formuliere deine Frage so, das man sie auch versteht.
Erst schreibst du, dass die Hydraulik nur 50 kg hebt. Da denkt jeder erst mal an die Dreipunktaufhängung am Heck. Aber was zum Teufel haben da offenliegende Zylinder zu suchen? ?(
Erst im sechsten Satz erwähnst du den Frontlader.

Ganz ehrlich, dss ist für die meisten so verwirrend, dass sie sich nicht die Mühe machen weiter zu lesen.

Dann zwei Fragen in einer: sind die originalen besser oder die neuen stärker? ?( ?( ?(

Lass dir deinen Text mal laut von irgend jemand anderem vorlesen, vielleicht verstehst du dann was ich meine.

Grüße vom
Reini
 
Landybehr

Landybehr

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Also, ich würde ein Manometer in die Hydraulikleitung zum Frontlader einschrauben. Was du mit der Heckhydraulik beschreibst, ist nur ein Indiz. Die Messung kostet fast nichts und man hat Fakten.
Dass du andeutet, Vollgas macht in der Hydraulikleistung einen Unterschied, spricht nicht unbedingt für die Pumpe. Den Druck sollte sie auch bei geringer Drehzahl aufbauen. Bei hoher Drehzahl fördert sie nur mehr, hebt also schneller an.
 
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vWTwxnGEek

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Ja ich habe nen Talent für sowas.. :D
Ich Versuchs nochmal kürzer zu halten. Der Frontlader vom Deutz hebt im Standgas nur circa 50kg. Mein Gedanke war, dass die nachgerüsteten, eigentlich doppelwirkenden Zylinder nicht so stark, wie die originalen sind. Andere Idee: Das verschieben der Aufnahme am Frontlader hat eventuell den Hebewinkel so stark verändert, dass er dadurch kaum noch Kraft besitzt.
Mit der Doppelfrage war gemeint, ob die Originalen Baas Zylinder Qualitativ besser oder schlechter als irgendwelche Standard Austausch Zylinder sind.-Stichwort Haltbarkeit, Dichtigkeit... In welchem Verhältnis steht die Hubkraft?
Hast du oder sonst jemand denn die Maße von den Zylindern? Den Hub kenne ich schon: 300mm

Ein anderer Lösungsansatz: Das Steuergerät hat innerhalb eventuell eine Undichtigkeit und der gesamte Druck von der Pumpe kann nicht ausgenutzt werden.
Danke für deine konstruktive Kritik, solche findet man im Internet immer weniger.
Bei Unverständlichkeiten einfach schreien.
Mit freundlichen Grüßen Max
 
d25s1155-00-122

d25s1155-00-122

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Hallo Max

Also für mich ist die Verwirrung jetzt komplett.

Schreib am Besten mal in genauer Reihenfolge das Problem und eure Lösungsversuche.
Habt ihr den Frontlader selber an den Schlepper gebaut oder habt ihr die Aufnahme geändert damit
die anderen Zylinder passen?
Hat der Frontlader vorher auch schon nicht richtig gearbeitet?

Wenn möglich, stell noch einige Fotos ein.

Viele Grüße
Thomas
 
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Danke Landy auf den Trick mit dem Manometer hat nen Bekannter mich schon gebracht. Ein paar Kilometer entfernt hat ein Lama Händler ein Messgerät, das man an den Anschluss für die Zusatzhydraulik anschließen kann. Dann hat man es schwarz auf weiß. Ich verzweifle langsam an der Hydraulik.. :S
 
Landybehr

Landybehr

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Ich vermute, Baas hat sich damals Mühe gegeben, gute Qualität zu liefern. Aber das muss jetzt nicht dazu führen, alte Zylinder zu suchen, oder sowas. Kauf dir neue, und gut ist es..
Dass ich vorschlug, das Messgerät in die Druckleistung einzusplicen hatte die Idee, dass man damit das Steuergerät gleich mittestet. Liegt voller Druck an, muss man nur noch über Zylinder und deren Kinematik (oder wie das heißt) nachdenken. Ist der Druck niedrig, kann eine Vergleichsmessung in der Zusatzhydraulik differenzieren helfen, ob Steuergerät oder Pumpe hin ist.
 
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vWTwxnGEek

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Der Frontlader war schon als wir den D30 gekauft haben dran, aber es suppte Öl daraus. Die alten Hydraulikzylinder waren Kernschrott. Es mussten neue Zylinder her. Durch Zufall hatten wir noch 2 doppelwirkende fast passenden Zylinder. Also hat mein Vater jeweils einen Anschluss pro Zylinder zugeschweißt. Die Austauschzylinder waren zu lang- man konnte den Lader nicht bis auf den Boden absenken, also hat er die Aufnahme am Frontlader, da wo der Zylinder mit nem Bolzen mit dem Lader verbunden wird versetzt. Die fehlende Hubkraft wird von uns auf entweder eigentlich völlig unpassende Zylinder oder eine fehlerhafte Regelsteuerung zurückgeführt. Aber der Gedanke mit der Pumpe ist auch interessant, die habe ich bis jetzt nicht beachtet, weil ich dachte, dass wenn er an der ackerschiene so viel heben kann die Ursache nicht die Pumpe sein kann. Macht es Sinn diese mal auszubauen und zu überprüfen?

Der Traktor wurde vom 1.Besitzer fast ausschließlich richtig aktiv auf dem Feld eingesetzt. Wie der Lader damals funktioniert hat kann man nur erahnen. Beim Besitzer danach, also dem Besitzer vor uns stand er die ganze Zeit im Schuppen und musste nur eine Kreissäge antrieben.
Fotos werden in den nächsten Tagen folgen!
Danke an euch!!
 
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vWTwxnGEek

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Ok Landy werde ich mal ausprobieren. Der tüv läuft sowieso im Januar ab, dann bringe ich den Traktor zum Lama Shop und frage direkt mal nach dem Manometer Test.
 
SachsDolmar

SachsDolmar

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Also hat mein Vater jeweils einen Anschluss pro Zylinder zugeschweißt.
Hallo Max,
Verstehe ich das richtig? An einen doppeltwirkendem Zylinder wurde der zweite Anschluss einfach zugeschweisst dass er nur noch einen Anschluss hat?
Grüsse,
Max
 
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vWTwxnGEek

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Hi, genau so war das. Wir hatten noch irgendwelche doppelwirkenden Zylinder rumliegen, also haben wir den Ölanschluss zum einfahren abgeflext und zugeschweißt. du hast das richtig verstanden.
Grüße
 
Landybehr

Landybehr

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Eleganter wäre ein Verschlusstopfen gewesen, so wie : https://www.hytec-hydraulik.de/normteile/verschlussschraubenshop.htm#03
Ich meine, noch besser, es gibt richtige Entlüfterstopfen, für genau diesen Zweck.
Ich bin nicht so wirklich Hydraulikexperte. Mutmaße nur, dass man in der durchs Verschweissen geschlossenen Kammer, je nachdem, wie es gemacht wurde, mal Unterdruck hatte, oder sogar Überdruck durch Luftpolster. Ich weiss, dass ein Anbaugerätehersteller seine Zylinder mit Luftdruck testet. Aber das heißt nicht, dass über längere Zeit nicht doch Luft durch die Dichtung kriecht. Vielleicht auch Öl. Und das bekommt man dann nicht heraus.
(?)
 
DX80

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Servus


Eleganter wäre ein Verschlusstopfen gewesen, so wie : hytec-hydraulik.de/normteile/verschlussschraubenshop.htm#03
Ich meine, noch besser, es gibt richtige Entlüfterstopfen, für genau diesen Zweck.
Ich bin nicht so wirklich Hydraulikexperte. Mutmaße nur, dass man in der durchs Verschweissen geschlossenen Kammer, je nachdem, wie es gemacht wurde, mal Unterdruck hatte, oder sogar Überdruck durch Luftpolster. Ich weiss, dass ein Anbaugerätehersteller seine Zylinder mit Luftdruck testet. Aber das heißt nicht, dass über längere Zeit nicht doch Luft durch die Dichtung kriecht. Vielleicht auch Öl. Und das bekommt man dann nicht heraus.
(?)
Genau da dürfte dann das nächste Problem enstehen denn auch der Hydraulikdruck kann nicht gegen das Luftpolster an der verschlossenen Seite störungsfrei arbeiten.
Hier ist ein Entlüftungsstopfen notwendig, sonst fängt der Zylinder irgend wann an zu ruckeln und es lässt sich nicht mehr präzise arbeiten.

m.f.G.Harald
 
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Hi, Ok das könnte sein. Mein Vater erzählte nur, dass der gesamte Zylinder auf einmal in Flammen stand, als er dran rumgeflext hat..
 
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Kobold 514

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Hallo,

ich sehe den Fehler auch im Verschließen des zweiten Anschlusses an den Zylindern.
Die fahren vermutlich nur deshalb überhaupt noch aus, weil die wirksame Kolbenfläche an der Kolbenstangenseite kleiner ist.

Den Druck würde ich trotzdem messen (lassen), das schadet nie.

Gruß Reinhard
 
Lausbua

Lausbua

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Servus miteinander,

Mal eine Zwischenfrage: falls die noch da sind, die originalen Hydraulikzylinder mit neuen Kolbenstangen aufarbeiten (lassen) und die Konsolen wieder umarbeiten wäre keine Alternative? Plan B: gute gebrauchte, aber originale.

Aber als erstes würde ich auch den Druck an den Zylindern messen und schauen, ob es an der Pumpe liegt oder an der Kinematik der geänderten Konsolen.
 
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Das Aufarbeiten hätte sich damals kaum gelohnt. Überall waren Risse, nicht nur die Kolbenstange war völlig fertig. Außerdem hat mein Vater sich damals nicht direkt an die Hydraulik getraut und ich war 8 .Die alten wurden entsorgt. Ich werde mal den Druck nachmessen.
 
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D30Benno

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Hallo.
Bei den doppeltwirkenden Zylinder kannst auch an der Dichtung des Kolbens eine kleine Öffnung machen, damit verhindert man den Staudruck. Dann hast Du die volle Hubkraft wie bei einfachwirkenden Zylindern. Die Dichtung würde ich als Führung nicht komplett entfernen.
Grüsse
Benno
 
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vWTwxnGEek

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Hi, wenn ich morgen mal zu viel Langeweile habe probiere ich das mit dem Loch mal. Ich hab ja kaum was zu verlieren. Kennt jemand nen Trick, wie ich die negativ Kammer anbohren kann, ohne, dass mir Öl, oder Luftdruck entgegen kommt? Klar am jetzigen Anschluss, zum Heben lasse ich Druck ab, aber wie überlebe ich das Bohren an dem Einzugsanschluss?
Kann ja sein, dass da noch irgendwie Druck drauf ist..
Des Weiteren wollte ich mich mal bei euch allen für diese schnelle und Kompetente Hilfe bedanken!!!
Gruß Max
 
O

Oberwesterwälder

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Hallo Max,

wenn du die Zylinder ausbaust, und dabei den Hydraulikanschluß der im Betrieb befindlichen Seite (Kolbenseite) löst,
sollte der eventuell vorhandene Druck in der gegenüberliegenden Seite (Stangenseite) die Kolbestange soweit bewegen ,
dass beide Seiten nahezu drucklos sind.

Gruß Martin
 
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