D80, D9005 und F6L514

Diskutiere D80, D9005 und F6L514 im Forum Schau-Raum im Bereich Deutz Community - Hallo, Wir haben ein oldtimertag gehabt mit meine freunde. Darbei waren shone DEUTZ Schlepper. Sehe foto. Ein F6L514, D80, meine D9005 und nog...
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genderen

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Hallo,

Wir haben ein oldtimertag gehabt mit meine freunde. Darbei waren shone DEUTZ Schlepper. Sehe foto.
Ein F6L514, D80, meine D9005 und nog ein D9005


boerendag1.jpg


Seht shon aus nicht!!!!!!
 
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Johannes

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Super Schlepper!
Da wird man ganz neidisch ;)
 
Stoss30

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KLASSE!!
Die Deutz-Bären vereint. 8)
 
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Christian...

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Klasse Foto ... 24 Zylinder *schwärm*
Welcher ist denn der D80?
Haben die eigentlich alle original den Auspuff nach oben?
Den F6L514, gab es den auch in Deutzschland? Der fehlt noch min meiner Liste ;)
 
Lasca34

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Ich bitte meine momentane Erregung zu entschuldigen, aber es muß wohl sein:

Es gibt keinen Schlepper Deutz F6L 514 , es gibt keinen Schlepper Deutz F6L 514 und vorsichtshalber nochmal: Es gibt keinen Deutz-Schlepper F6L 514 . Und nun ganz langsam zum mitschreiben: Es gibt keinen Schlepper Deutz F6L 514!

Und nur für den Fall, daß irgendjemand dazu noch Fragen haben sollte, hier noch kurz eine interessante Information:

Es gibt keinen Schlepper Deutz F6L 514 .

Es mag jeder selbst entscheiden, ob er einen historisch wertvollen Deutz F4L 514 mit einem Sechszylindermotor zu einem völlig belanglosen Eigenbau massakriert, aber dann soll wenigstens nicht behauptet werden, daß das ein F6L 514 sei, und schon gar nicht, daß das ein Deutz-Schlepper sei. Das ist unredlich oder Betrug.

Hatte ich eigentlich schon erwähnt, daß Deutz niemals einen Schlepper F6L 514 hergestellt hat? Wollt' ich bloß nochmal klarstellen.......

Gruß
Michael Bruse
 
Lasca34

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Jetzt muß ich doch nochmal kurz meine Meldung von oben wiederholen:

Es gibt keinen Schlepper Deutz F6L 514!

Sowas gibt es weder in Deutschland noch sonst irgendwo auf der Welt.

Natürlich hat DECA den DECA A 110 gefertigt, und da ist ein Motor nach Art des F6L 514 drin, aber

1. ist das ja eben auch ein DECA A 110 und kein Deutz F6L 514, und
2. entsteht deshalb durch das Umfrickeln eines Schleppers F4L 514 mit Motor F6L 514 dadurch noch lange kein DECA A 110 - und schon gar kein F6L 514.

Ich bin dafür, daß Eigenbauten Eigenbauten und Deutz-Traktoren bei ihrem Namen genannt werden. Dann gibt es auch keine Mißverständnisse.

@Christian:

Das von Dir angeführte Zitat
hat einen kapitalen Fehler: Es ist einfach falsch.

Gruß
Michael
 
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Christian...

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Also ist der D80 der erste DEUTZ-Sechszylinder?
 
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genderen

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HAllo,

Entschuldigung Michael, es ist ein F4L514 mit ein F6L514 motor um eine deca 110 nach zu bauen. Aber ich finde deine reaction nicht ganz net.
Wir haben das selbst gemacht, umdas ein Deca a110 nicht zu finden war. Die DECA A110 sind nur im Argentieen gebaut, und nicht im Europe verkauft.
Die andere deutz schlepper sind orginal. Ein echte D80 und zwei orginalen D9005. Die sind shon selten.
 
Lasca34

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@christian

Der D 80 ist der erste Deutz-Sechszylinder, der in Deutschland verkauft worden ist. Ich weiß leider nicht genau, wann DECA den A 110 lanciert hat, aber in Deutschland ist er erst nach der Vorstellung des D 80 eine Zeit lang herumgereicht worden (meist gemeinsam mit dem D 80 05, etwa 1965 und 1966). Ins offizielle Verkaufsprogramm ist er aber nicht gelangt.

@genderen:

Na klar, so ist das, das ist ja nicht zu übersehen. Schon lange bewundere ich heimlich die Qualität Eurer Restaurationen. Hut ab! :] Und auch der Sechszylnder-Umbau des Deutz F4L 514 sieht ja auf den Fotos sehr professionell aus. Handwerklich ist das nun wirklich nicht zu kritisieren.

Ob meine Reaktion mehr oder weniger nett war, kann und will ich hier nicht diskutieren. Ich meine aber weiterhin, daß man einen Eigenbau auch als Eigenbau bezeichnen soll und nicht versuchen darf den Eindruck zu erwecken, daß man es hier mit einem besonders seltenen Deutz zu tun hätte. Ein Bild von einem van Gogh ist eben auch kein Bild von van Gogh.

Ansonsten: Nix für ungut. Bei Deinem Bild in dem ursprünglichen Posting kann ich ja einfach weiter nach rechts sehen :D . Da gibt es wahrhaftig genügend, wobei mir warm ums Herz wird!

Gruß
Michael
 
Masseyferguson_Deutz

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Sag mal Michael regst du dich auch immer so auf wenn du einen Ursus siehst wo ein lanz bulldog schild drauf gemacht wurde????????? ?(

(nicht angegriffen fühlen)
 
Lasca34

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Nee, ich habe bloß die Marotte Ursus als Ursus und Lanz als Lanz zu bezeichnen. Und da es in den letzten zwanzig Jahren schon hier und da mal erwähnt wurde, daß es keinen Schlepper Deutz F6L 514 gibt, ohne daß das auf fruchtbaren Boden gefallen wäre, dachte ich, es könnte nicht schaden, wenn man diese Bemerkung ein paar mal extra spendiert. Vielleicht bleibt es dann irgendwann mal kleben. :D

Ich gebe zu, daß mir die Gedankenwelt jener Mitmenschen, die einen frei erfundenen Eigenbau zusammenbasteln, ziemlich fern liegt (außer, natürlich, jenen, die das aus ganz praktischen Erwägungen und dann auch immer irgendwie aus einer Notlage heraus gemacht haben, wie z.B. früher oft in der DDR). Ich kann nicht verstehen, was jemanden treibt, sowas zu tun. Sollte das tatsächlich pure Eitelkeit sein? Oder welche Erklärungen könnte es dafür noch geben? ?( Und ich kann diesen, aus meiner Sicht merkwürdigen Gedanken auch nicht besser folgen, wenn dann stumpf der Eindruck erweckt werden soll, daß es sich um einen Deutz, einen MAN oder einen Lanz usw. handeln soll. Wenn man schon technisches Kulturgut schlachtet, dann soll man den daraus gefrickelten Eigenbau bitte auch so bezeichnen. Dann wäre zumindest formal alles in Ordnung, und man könnte bei einer Flasche Bier gemütlich diskutieren, was der Sinn so eines Massakers ist. So sehe ich das eben. ;)

Gruß
Michael Bruse
 
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UNd es gibt ihn doch ! :]
Ich habe in einem Buch welches nur in einer bestimmten Stückzahl von wenigen exemplaren herhältlich WAR gesehen, den "F6L514" wirklich hieß er natürlich Deca A110 ! Ich bin z.T. nicht zuhause, sobald mir ein Scanner zur verfügung steht, poste ich ein Bild !

MfG der 8006er
 
boatman

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Ohne davon Ahnung zu haben, aber der Michael hat doch genau das bzw. dieses widerlegt.

Und Du schreibst doch selber von einem Deca und nicht von einem Deutz.

Also für mich ist das unlogisch.

Verstanen habe ich folgendes.

Es gibt einen Reihen-6-Zylinder von Deutz. Aber eben nicht als F6L514 sondern eingebaut in einen D80 oder einen Deca.

Ist das so richtig?
 
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Johannes

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Einen F6L514 Motor gibt es, dass hat Michael auch nicht wiederlegt.
Es geht hier im Wesentlichen um die Schlepper Bezeichnung, diese ist nicht F6L514 sondern Deca A110. Folglich gibt es auch keinen F6L514 Schlepper.
Ich habe diesen Schlepper u.a. auf der Deutz Webseite auch F6L514 genannt, weil ich es nicht besser wusste und diese Bezeichnung anhand des Motors nahliegend war. Doch nun bin ich, dank Michael, schlauer.

Ein F4L514 mit F6L514 Motor ist weder ein F6L514 noch ein Deca A110. Es bleibt ein F4L514, allerdings mit falschem Motor.

Gruß,
Johannes
 
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Ok,
es tut mir leid das ich so umständlich schreibe... :(
Aber Johannes hat es auf den Punkt gebrcht ! Es gibt den F6L514 nicht !
Aber es gibt einen Deca A 110 ;)

Also bitte ich nochmals inständig um etschuldigung das ich solche verwirrungen werursacht habe !

Ich hoffe ihr nehmts mir nicht "krum" ?(

MfG der 8006er
 
boatman

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Bei dem Wirtschaftsboom den Deutz erlebte, hatten die wohl keine Zeit sich eine vernünftige und getrennte Schlepper-/Motorbezeichnung auszutüfteln.

Genau das Problem kann ich an meinem Schlepper nachvollziehen. ein 612er mit 712er Motor.

Kann man halt nix machen.

Grüße, Thomas
 
Lasca34

Lasca34

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Hallo Thomas,

doch, doch, sie hatten die Zeit: Kein Schlepper heißt so wie ein Motor und umgekehrt. Der Motor F1L 514 wurde verwendet in den Schleppern F1L 514/50 und F1L 514/51 ( die übrigens nur recht wenig gemein haben ), der Schlepper F2L 612/54 hatte immer den Motor F2L 612, während in den Schleppern F2L 612/5 und /6 anfangs Motoren F2L 612, dann F2L 712 eingebaut worden sind. Ist doch eichentlich sehr übersichtlich, oder :D ? Und ob die scheinbar griffige Bezeichnung "D 40" für zwei völlig verschiedene Schlepper wie D 40.1 ( D 40 S ) und D 40.2 (D 40 L ) nun mehr zur Klarheit beiträgt als die alten motororientierten Typ-Bezeichnungen, wäre noch zu prüfen ( dasselbe gilt für die vielen " D25 " ). Auch unter einem Lanz D 1506 oder D 5506 kann man sich nur dann etwas vorstellen, wenn man diese Typologie studiert hat. Auch das scheinbar so klare " R 28 oder " R 27 " bei Hanomag ist nicht besonders pfiffig, weil diese Bezeichnungen auf der Motorleistung nach DIN beruhen. Im Export gehen die Schwierigkeiten dann los. Wie will man einem Engländer erklären, warum sein Hanomag mit, meinzwegen, 32 SAE-PS die Bezeichnung " R 27 " trägt? Aus eben diesem Grund hat Fahr 1954 von den alten Motor-PS-orientierten Typenbezeichnungen auf hubraumorientierte umgestellt. Wie man es auch macht: Es gibt immer wenn und aber dabei.

Gruß
Michael
 
boatman

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Also das muß doch möglich sein sich was ordentliches auszudenken.

Mein 612er Bj. 55 ist mit der Bezeichnung /54 das erste mal in dieser Ausführung bereits 1954 gebaut worden. Das ist noch klar. Aber dann noch die Bezeichnungen z. B. /5 und /6 einzuführen verwirrt dann doch ein bischen.

Somit sollte eine einheitliche Hubraumzuordnung sinnvoller sein. Aber was machste, wenn diese Motoren dann teils aufgeladen sind, dann ist es wieder hinfällig.

Ach was ein Schei...

Meine vollständige Bezeichnung lautet ja .../54-I.

Was bedeutet denn das "I" dann noch? Konnte ich bisher noch nicht finden.

Grüße, Thomas
 
Lasca34

Lasca34

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Hallo Thomas,

was das -I bedeutet, weiß ich leider auch nicht. Beim F2L 514/53-II deutet -II auf Hochrad hin, aber eine solche Erklärung scheidet beim F2L 612/54 aus. Es sei denn, daß auch hier mal eine Hochradvariante geplant war.

Etwas Vernünftiges als Typenbezeichnung hat Deutz m.E. ab der D-Serie gehabt, wenn man sich nur daran hält zwischen der Verkaufsbezeichnung ( D 40 L oder D 7807 ) und der technischen Bezeichnung ( D40.2 oder D 1017 ) zu unterscheiden. Bei Eicher sieht das ganz ähnlich aus: Der wahre Eicher Profi spricht nie vom Königstiger, sondern sagt immer gleich Königstiger EM 300 oder Königstiger 3007 usw., je nachdem, welcher Schlepper gemeint ist. Da haben wir Deutzer es doch einfacher: D 40.2 ist so klar wie D 40 L, und F2L 612/54 ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Was nicht geht ist nur, von dem F2L 612 oder dem 15er zu sprechen - dann weiß nämlich keiner Bescheid.

Das mit /5 und /6 ist auch gut durchschaubar: Ab 1956 wurde das Erscheinungsjahr nicht mehr zwei-, sondern nur noch einstellig an die Motorenbezeichnung angehängt. Der F2L 612/6 erschien also 1956 , so wie der F2L 612/54 bereits 1954 erschien. Übrigens werden in Druckerzeugnissen der Jahre ab 1956 die älteren Typen schon mal mit F2L 612/4 statt F2L 612/54 oder F2L 514/3 statt F2L 514/53 angesprochen.

Ist der F2L 612/5 also demzufolge 1955 auf den Markt gekommen? Nee, natürlich nicht. Nur geht bei diesem stoffeligen System mit dem Anhängen der Jahrezahl das Chaos los, wenn mehrere Varianten eines Schleppers in demselben Jahr erscheinen - so wie F2L 612/6 und F2L 612/5 in einem Jahr vorgestellt wurde, nämlich 1956.

Eine hubraumorientierte Typenbezeichnung ist auch nicht lange konsequnt durchzuhalten. Denke nur an die vielen, vielen Schlepper mit dem Motor F4L 912 - darunter völlig unterschiedliche Konstruktionen, wie z.B. D 5506 und D 6006. Aus diesem ganzen Schlamassel kommt man heraus, siehe oben, wenn man konsequent nach Verkaufsbezeichnung und technischer Bezeichnung trennt. Dann geht's.

Gruß
Michael
 
Thema: D80, D9005 und F6L514

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