Bewirtschaftung Streuobstwiese

Diskutiere Bewirtschaftung Streuobstwiese im Forum Ackerbauliche Fragen im Bereich die tägliche Arbeit - Hallo & Guten Abend, in diesem Bereich, des einfach absolut genialen Deutz-Forum, möchte ich vorstellen, warum ich mir überhaupt einen Deutz 3006...
Bauerfalk

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Hallo Simon, absolut toll all Deine Beiträge hier im Forum. Ich glaube, ich habe sie jetzt alle gelesen ( Stunden meines Lebens ...), auf jeden Fall alle aus der Rubrik 'Das tägliche Leben' und 'Streuobstwiese', besonders bei der Bewirtschaftung Deiner Wiese bin ich voll bei Dir und finde Deine Entscheidungen richtig! Weiter so!

Dank des Klimawandels hab ich dann heute mal ein paar Essmandelbäume gepflanzt - hier am Nordrand des Taunus!
 

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SimonS

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Vielen Dank - freut mich sehr deine positive Rückmeldung und schön, dass du auch Bäumchen pflanzt - TipTop.
 
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Dr. Pepper

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Flora incognita ist eine schöne App zur Bestimmung von den gängigsten Wildpflanzen.
Habt ihr keine Probleme mit wildverbiss?
 
Bauerfalk

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War grad in Giessen - Nachschub holen ...
 

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Deutz45nullfuenf

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Moin Falk, was macht das Hannoveraner Feuerwehrfahrzeug da...?
 
Bauerfalk

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... hab ich im Frühjahr dort geholt, soll eigentlich zu Freunden nach Afrika (Kongo) verschifft werden ................. leider!!!
Bei den Transportkosten (11 000.-€) sehe ich mich schon das Ding selbst dorthin gurken ( 9700 Km) ...
Grüße aus dem Taunus
Falk
 
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niedersasse

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... hab ich im Frühjahr dort geholt, soll eigentlich zu Freunden nach Afrika (Kongo) verschifft werden ................. leider!!!
Bei den Transportkosten (11 000.-€) sehe ich mich schon das Ding selbst dorthin gurken ( 9700 Km) ...
Grüße aus dem Taunus
Falk
Moin,

da hilft nur eins, selber behalten und aufarbeiten, auch wenn es MAN ist.:)
Sieht nach LF 8 aus.

Grüße

Richard
 
SimonS

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Guten Abend,

heute gibts einiges zu berichten, da es aber mehr oder weniger Off-Topic ist, hänge ich das mal ins Post Skriptum.

Vorab, mein wichtiges Werkzeug heute war die Stirnlampe.

Heute Nachmittag sind die Bäume aus Metz von der dortigen Bio-Baumschule geliefert worden. Die 10 Bäume habe ich natürlich standesgemäß mim Deutz und Wolfangel in unserer Streuobst-Zentrale im Nachbarort abgeholt. Auf der Rückfahrt habe ich dann noch etwas Wasser zum einschlämmen und angießen, samt Werkzeug und Gummistiefeln mitgenommen.

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Die Bäume habe ich dann recht zügig in die schon vorbereiten Pflanzlöcher eingeschwämmt und angebunden mit Kokusgarn.

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Die Wurzeln habe ich vorher noch angeschnitten um das Anwachsen zu beschleunigen.

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Anschließend habe ich noch den Verbissschutz angebracht und versucht gewisse Gießmulden um die Bäume zu gestalten. Da aber die Erde sehr Batzig nicht so ganz einfach.

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... das ganze immer zehn mal und mittlerweile bei Nacht.

Wie immer treu dabei mein 15er, ergänzt mit einem Akku-LED-Strahler und dem Wolfangel als Übergroße Werkbank.

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Jetzt werde ich die Tage mal bei Tageslicht alles "Kontrollieren" und ggf. nochmal etwas angießen. Der Rest wird sich die nächsten Jahre zeigen.

Viele Grüße Simon

PS: Wie Anfang angekündigt, hier mein Stückle der letzten Tage: Am Sonntag 17:49 Uhr kann die E-Mail, die Bäume kommen morgen, am Montag und sind dann abzuholen. Gott sei Dank habe ich es so ähnlich vermutet und schon einiges vorbereitet. Also habe ich am Montag früh um 6 Uhr meinen Chef informiert, dass ich nicht komme und Überstunden abfeiere. Gegen 10 Uhr am Montag kam dann die zweite E-Mail, der Lkw der Baumschule hat eine Panne und kommt erst am Dienstag - na toll. An diesen Dienstag, also heute, konnte ich erst um 15 Uhr Schluss machen, da wichtige Termine. Die Bäume sind aber schon einige Tage aus der Erde. Da Wurzel-Nackt musste ich also unbedingt heute noch pflanzen, so ist also die Nachtschicht entstanden. Theoretisch hätte ich auch wie im folgenden Bild dargestellt die Bäume lagern können, die nächsten Tage habe ich aber auch nicht wirklich Zeit.

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PSS: Die Tage reiche ich mal noch Bilder im Tageslicht nach.
 
Deutz45nullfuenf

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Moin Simon, super Einsatz, dann können die ja wachsen.

Mit dem Verbissschutz habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Der ist nicht lange UV stabil und zerbröselt. Aber vielleicht gibt es da auch solche und solche.
Ich habe diese, und die sind sehr stabil:
PlantaGard Baumschutz Anti-Knabb | GRUBE.DE
 
Volgre

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Hallo Simon
Ein sehr schöner und ( für mich Dorfkind ) auch Lehrreicher Beitrag . Natürlich auch mit dem zutun der anderen . Finde ich ein sehr schönes Hobby . Hier in der Eifel betreiben noch sehr viele diese Streuobstwiesen , nicht aus Profitgründen und schon gar nicht mit der Chemiekeule .
Danke für den Thread
Riesen Kompliment und schöne grüße aus der fruchtigen Eifel
Volker
 
SimonS

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Jetzt möchte ich gleich noch einen Nachtrag von heute machen. Zunächst aber Bilder bei Tageslicht. Für mich sieht alles gut aus...

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Mit dem Verbissschutz habe ich keine guten Erfahrungen gemacht. Der ist nicht lange UV stabil und zerbröselt.

Harm, besten Dank für den Tipp! Zerbröselndes Mikroplastik brauch ich beim besten Willen nicht auf meiner Streuobstwiese.
Ich habe dann gleich noch die richtigen Hülsen gekauft und dementsprechend ausgetauscht. Ich mache die Hülsen/Verbissschutz immer oben an der Bindung fest, damit unten circa 10 cm Abstand zum Boden ist. Durch den Kapillareffekt habe ich festgestellt das sich dort Erde ansammelt, die den Baum dort zu feucht hält - was nicht sein sollte, siehe Bild, wenn die Hülse auf dem Boden aufsteht.

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Anschließend habe ich nochmals rund 50 Ltr. Wasser jedem der zehn neuen Bäume gegossen. Alles in allem bin ich zufrieden, wenngleich ich heute bei Tageslicht gesehen habe, das die Bäume einige Beschädigungen der Rinde haben. Ist ein gewisses Risiko, dass hier dauerhaft schlechte Stellen entstehen oder Krankheiten, insbesondere Pilze eindringen, aber ich hoffe jetzt einfach, dass die Bäume jung und vital sind und das gut verheilt und die Bäume gut anwachsen.


Zum Abschluss der diesjährigen Pflanzaktion möchte ich mein F1L 514/51 Respekt mit diesem Bild zollen. Der kleine hat mit seinen 70 Jahren mich in keiner Situation im Stich gelassen. Springt auch bei unter 10 Grad Celsius an (gut ok, man muss schon ordentlich vorglühen und braucht ne geladene Batterie), aber läuft, Zylinderhub für Zylinderhub, für Zylinderhub, für Zylinderhub, für Zylinderhub... Nur dem Fahrer, ja dem Fahrer macht die Kälte beim Fahren zu schaffen, es wird bald Zeit für eine LÜ:thumbsup::saint:


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Gruß Simon
 
Deutz45nullfuenf

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damit unten circa 10 cm Abstand zum Boden ist.
Moin, denk bei Verbissschutz nicht nur an die großen Tiere. Der Schutz ist extra unten 10cm nicht gelocht, damit die Mäuse und Kaninchen unten nicht durch die Löcher knabbern können.
Ich habe die unten aufstehend angebracht und hebe die bei der Baumkontrolle einfach mal hoch.
Bisher keine Probleme. Die Ameisen füllen die Dinger meist mit Erde, da muss man den ab und zu mal bewegen.
das die Bäume einige Beschädigungen der Rinde haben.
Dafür habe ich lac-balsam in der Tube. Ob es hilft oder es auch ohne gehen würde weiß ich nicht. Aber unseren Schnucken finden ja ab und zu auch mal eine Stelle an der Rinde die lecker ist und da tragen wir das immer auf.
 
Lausbua

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Servus Simon,

zuallererst meinen größten Respekt vor deiner Arbeit und deinem Engagement. Einfach super.

Ich habe keine wirkliche Erfahrung mit Obstbäumen, aber wo ich jetzt richtig stutzig geworden bin ist der Zustand der gelieferten Bäume.
Da ist ja so gar kein Krümelchen Erde mehr dran, die die Wurzeln vorm austrocknen und damit absterben schützt und wenn du jetzt auch noch berichtest, dass die Stämme auch noch beschädigt sind, frage ich mich ob es nicht möglich bzw. sinnvoller gewesen wäre die Annahme der Lieferung zu verweigern.

Ich habe 2018, als ich meinen Wald mit Eichen, Winterlinden und Weißtannen aufgeforstet habe, einmal ein Gebinde von 25 Pflänzchen in ähnlich erbärmlichen Zustand von der Baumschule mitgenommen, weil gerade nichts anderes da war. Bereits ein Jahr später musste ich 20 von ihnen durch neue ersetzen. Bei 2 Euro pro Stück kein großer Verlust und ich habe sie ohnehin auf Kulanz ersetzt bekommen, aber meine Arbeit und Mühe war trotzdem für die Katz. Sehr ärgerlich, wenn man ohnehin alles nebenbei macht.

Ich drücke dir die Daumen, dass die Bäumchen trotzdem gut anwachsen und dir viel Freude bereiten. Bitte berichte weiter.

LG Emanuel
 
SimonS

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Guten Morgen,

ich nutze die Gelegenheit noch etwas Hintergrundinfos zu unserer Betriebsstruktur und den Kosten zu erklären, dann wird auch ersichtlich warum ein Verweigerung der Annahme quasi ausgeschlossen ist.

Unsere Streuobst-BIO-GbR besteht aus rund 170 Gesellschaftern. Jeder Gesellschafter muss eine Einlage (€) leisten und hat einen Landwirtschaftlichen Betrieb. Kleine Gesellschafter wie ich sind pauschalierende Betriebe, große durchaus auch mit Ackerbau im Haupterwerb. Aber jeder Betrieb hat einen Betriebsleiter und ist selbständig.

Die GbR wird von einem Geschäftsführer-Trio geleitet. Die GbR verkauft also für die einzelnen Betriebe wie mich gemeinschaftlich das Obst. Der Zusammenschluss hat ein anderes Auftreten zur Folge. So haben wir einen 5-Jahres Vertrag mit Jährlichen Liefergarantie der GbR an den Bodensee mit über 100 Tonnen Obst p.a. Durch die Nutzung des Synergieeffekts ist auch ein anderes Auftreten bei den Preisverhandlungen möglich. Eine Ebenfalls wichtige Aufgabe der GbR ist der Einkauf neuer Bäume und das unterstützen der Gesellschafter bei den Formularen. Unser GbR-Chef hilft bei Förderanträgen, EU-Bio-Zertifizierung und und und...

Somit hat also die GbR 2022 rund 100 Obstbäume bei einer BIO-Baumschule gekauft (Hohe Menge=Günstigerer Preis) und ich wiederum habe mit meinem Betrieb die Bäume von der GbR (also von mir selbst) gekauft.

Die Kosten für diese Pflanzaktion ohne Lohn:
Baumkosten (Hochstamm-BIO-Apfel) = 30 € pro Stück x 10 Bäume = 300 €
Verbissschutz = 4,40 € pro Stück x 10 Bäume = 44 €
Pfähle = 8 € pro Stück x 11 Stück (einen Reserve) = 88 €
Kokosstrick = 1 € pro Meter x 15 Meter = 15 €
Sonstige Kosten wie Diesel/Wasser etc. = pauschal 53 €

Zwischensumme = 500 €

Förderung durch das LRA Main-Tauber-Kreis 30 € pro Stück x 10 Bäume = - 300 €

Kosten für die Pflanzaktion = 500 € - 300 € = 200 €
(Kleine Anmerkung am Rande ein findiger BWLer macht hier 700 € Umsatz, bzw. Cash-Flow draus8o obwohl nur 200 € am Ende der Tage zu zahlen sind)


Ich bin nach wie vor in einem gewissen innerlichen Zwiespalt. Einerseits Lohnt sich der Verkauf von BIO-Obst durch die GbR und die Unterstützung durch "Soft-Skills" wie bspw. bei Beantragung der Förderung der Pflanzprämie und BIO-Zertifizierung (Die Formulare und Anträge würde ich nie schaffen selbst auszufüllen und richtig einzureichen). Andererseits ist die Qualität der zehn im Jahr 2022 gepflanzten Bäume durch "BIO" schlechter geworden. Die Baume der Baumschule rund 3 km von mir entfernt (Pflanzung 2021) haben ein deutlich höheres Niveau und auch der CO2-Fußabdruck des Baumes wäre deutlich kleiner, denn die Rund 600 km Transport würden entfallen.

Viele Grüße Simon
 
A

agp8x

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Hallo,
wir haben letztes Jahr 12 Hochstämme gepflanzt die ähnlich aussahen. Bis auf die Gräfin von Paris sind die alle gut angewachsen. Eine Zwetschge wurde wohl beim Transport verletzt, da ziehen wir jetzt eine neue Krone hoch.
"Bio" ist leider nur für das Gewissen gut. Für Pflanzen und Umwelt ist es erstmal eine größere Belastung. Es gibt mehr Konkurrenz durch Unkraut, Pflanzenschutz ist nur sehr eingeschränkt möglich, und wenn dann meist nur breitbandig. Wir haben uns deswegen entschieden, keine Zertifizierung zu verfolgen. Unsere Kundschaft fragt das auch nicht nach, und wir können uns das Beste aus beiden Welten zu eigen machen. Für mich als ITler ist die Landwirtschaft ja mehr Erholung als Arbeit, vor allem die freie Entfaltung dabei. Mit den Bäumen gefördert über den LPV stört mich das schon, dass es hier dann wieder Einschränkungen gibt. Z.B. wollten wir im Herbst vor dem Weizen Mist streuen. Nur war da der Ansprechpartner im Urlaub, da Düngen auf den geförderten Flächen erstmal nicht erlaubt ist. Nach dem Urlaub war der Mist vom Kollegen dann halt schon anders verteilt und der Streuer eingewintert.

Viele Grüße,
Clemens
 
geessen

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"Bio" ist leider nur für das Gewissen gut. Für Pflanzen und Umwelt ist es erstmal eine größere Belastung.
sorry, aber das würde ich so nicht behaupten. Bio ist sicherlich eine Einstellungssache und im ersten Moment mehr Arbeit (für Umstellungsbetriebe die Veränderung Kritisch betrachten), aber Deine Aussage führt Unwissende in die Irre.
 
A

agp8x

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Wie gesagt, wir als Kleinbetrieb sind auf beiden Schienen unterwegs. Beispiel Kartoffeln: Gegen die Käfer kannst du defakto biologisch nur manuell Absammeln oder ein Produkt auf Neemölbasis verwenden (Einstäuben mit Gesteinsmehl zähle ich jetzt mal unter manuellem Absammeln). Das erwischt halt *alle* Insekten auf dem Acker, und wird bei Regen abgewaschen. Das konventionelle Mittel wirkt nur gegen die Kartoffelkäfer, und wirkt systemisch, sprich auch auf Neuaustrieben. Im Biofall muss man dann wieder raus, und nochmal alle Insekten belasten. Dieses Jahr hatten wir das biologische Mittel verwendet, was sich z.B. deutlich auf Marienkäfer ausgewirkt hat. Bei Krautfäule gibt es im Biobereich nur das Schwermetall Kupfer. Im Getreideanbau ist meines Wissens nach Mutterkorn ein größeres Problem. Unkrautbekämpfung durch Hacken ist entweder personalintensiv oder viele Überfahrten mit Striegel, Flachgrubber und co. Da freuen sich Bodenbrüter so richtig, und mehr Diesel läuft auch durch.
Das ist halt die alte Frage: Ist es besser, Ausfallgetreide und Unkraut einmal mit Glyphosat abzuspritzen und mit Direkt-/Mulchsaat ohne Bodenbearbeitung einzusäen, oder zwischen Ernte und Saat mehrere Überfahrten mit Grubber, Scheibenegge, Striegel usw. zu veranstalten.
Wenn du mit "in die Irre führen" meinst, dass man sich kritisch mit seinen Lebensmitteln und deren Produktion auseinandersetzt, habe ich genau mein Ziel erreicht. Blind zu glauben "Label X = gut" hilft doch niemanden, außer den Zertifizieren des Labels.

Viele Grüße,
Clemens (der viele Juniabende mit der Hacke in der Hand auf dem Kartoffelacker unterwegs ist)
 
Thema: Bewirtschaftung Streuobstwiese

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