Agrotron 80 und 90?

Diskutiere Agrotron 80 und 90? im Forum Agrotron und Neuer im Bereich Deutz / Deutz-Fahr Schlepper - Gab es einen "Agrotron 80" und einen "Agrotron 90" mit den gleichen techn. Daten (PS, Bj., Motorbez.) wie die Agrotron 4.80 und 4.90? Oder fehlt...
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Christian...

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Gab es einen "Agrotron 80" und einen "Agrotron 90" mit den gleichen techn. Daten (PS, Bj., Motorbez.) wie die Agrotron 4.80 und 4.90? Oder fehlt da nur das "4." vor der Bezeichnung?

Agrotron 80 und 4.80
75 PS bei 2300 U/min
BF4M1012E

Agrotron 90 und 4.90
88 PS bei 2300 U/min
BF4M1012EC

Beide: gebaut 1995-1997
Beide: Getriebe ZF 7100 24/8

Die anderen Agrotrons, die zu der Zeit gebaut wurden (1995 - 1997) hatten alle eine Bezeichnung mit "4." oder "6."
 
DX 4.30

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Hallo

die ersten Trons hatten die Bezeichnung 4.XX und 6.XX, da aber der Landwirt der Beta-Tester war und es einige Verarbeitungsmängel gab, haben sie die Serie überarbeitet und dann umbenannt in 80,90, u.s.w. Mit dem internen Qualitätszusatzt MK2.
da die Verarbeitung aber den Käufern immernoch nicht richtig gefiel, wurde die Serie wieder einmal überarbeitet und dann gab es den Zusatz MK3.
Die haben ein anderes Kabinendach und die neusten haben auch nicht mehr den 4 Zylinder mit 3,2 liter Hubraum zun dern einen mit 4 litern.....

Die guten alten Zeiten der Luftgekühlten sind ja leider vorbei, da hat die Qualität ja noch gestimmt.
Das Merkt man auch noch an den Preisen der Agrostars, die werden immernoch zu unverschämten Preisen gehandelt, die sind teilweise teurer als die ersten Agrotron......

MFg
DX 4.30
 
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Christian...

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Interessant wären die Jahreszahlen, wann die Bezeichnungen gewechselt wurden.

Gab es von 1995 -1997 Agrotrons mit der Bezeichnung ohne Punkt (80 und 90)?
 
DX 4.30

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Hi!

also die Trons 4.70 (68PS); 4.80 (75PS); 4.85 (82PS); 4.90 (88PS); 4.95 (95PS) wurden von 1995-1997 gebaut, dann wurden sie um benannt in
Agrotron 80 (75PS) von 1997-2003; 85 (82PS) 1997-2001; 90 (88PS)von 1997- 2003 und 100 (95PS) 1997-2003.

Der 4.70 viel aus der Produktpalette heraus.
Sowie der Agrotron 85.

Aktuell s.h. www.deutz-fahr.de werden die Agrotrons 90 - 110 gebaut mit 4 Liter Hubraum bzw. 6,1 Liter und wie es aussieht sind das auch schon wieder Auslaufmodelle, die bestimmt bald durch die parall angebotenen K-Modelle K90-120 ersetzt werden.

Mfg
DX 4.30
 
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Hallo,

ich bins nochmal, ich hab da eine sehr schöne Seite im Netz gefunden, da gibt es sehr viele Infos über Trecker und Mähdrescher, leider aber nicht auf deutsch, aber man kann sich schon durch klicken ;)).


http://www.konedata.net/


MFG
DX 4.30
 
Kirmer

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Hallo, Die Agrotrons mit den 6x und 4x bezeichnungen kommen alle noch aus Köln. Die 100 120 usw wurden ja dann schon in Lauingen gebaut da hat sich dann mächtig was getan dann liefen die. Und dann gings aufwärts. Dann haben die das Power Schuttle eingeführt und die Aufstiege verzinkt ........
 
DX 4.30

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Hallo Kirmer,

besser wurde es zwar schon mit dem wechsel nach Lauingen nach dem sie mit dem MK2 Standard geworben haben , aber das war ja immer noch nicht so das die Qualität top war, da kamen noch die MK3 Modelle die dann wieder annährend die Qualität hatten wie die alten Deutz und der Qualitätsdurchbruch kam erst mit dem Agrotron K. Das zeigen ja auch die Absatzzahlen.

Aber irgendwo fehlen da jetzt schon wieder neue Innovationen, sonst gab es immer etwas was die anderen Hersteller nicht zu bieten hatten, 100% selbstsperrdifferenzial in den 70er, Intrac, geregeltes Lüftergebläse das den Verbrauch sinken ließ im Teillastbereich, die leiseste Kabine der Welt,...
und dann kam die schräge Haube, seit dem Agrotron 1995/96 ist da nichts mehr gekommen, was andere nicht schon haben, da wurde nur hinterherentwickelt, wann wird es denn mal wieder die Urkunden geben für 10000 std. störungsfreien Betrieb?

Damals war die Zeit ja auch nicht so schnelllebig, da mußte kein Hersteller ein "Modellfeuerwerk" zünden um auf dem Markt zubestehen. Heute läuft eine Serie auch nicht mehr 10 jahre und mehr sondern alle paar Jahre gibt es ein "facelift" ....

mfg
DX 4.30
 
Kirmer

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Hallo, die MK3 waren schon besser vor allen diengen die klimaanlage, aber die MK2 waren auch gut.
Was sollte denn noch kommen? Also ich persönlich finde das Programm sowie es jetzt ist sehr gelungen. Finde das auch gut mit den Profiline Paketen. Da kann man halt entweder eine billigere Variante wählen oder halt wers will die teurere. Nur kann es nicht sein das beim 150 profiline dann nur noch ein parr tausend euro auf den TTV um sind.
Schlecht ist eigentlich nur der Agroplus (ja ich weiss es ist ein Same). Der wird aber demnächst auch abgelöst. durch ein neueres Modell.
Naja die alten Luftgekühlten zeiten sind wohl für immer Vorbei.

Für den K haben sie echt lange gebraucht aber dafür ist er sehr gelungen Als wir damals einen Agrotron 100 für unseren 6206 wollten war der einfach zu hoch frür unseren Stall. Dann hat aber unser händler schon bei den MK3 gesagt ja da gibt es dann einen mit Niedrigkabiene.
Das ist jezt der K. Wir haben dann einen Agroplus gekauft. Sollte man vielleicht jetzt tauschen. Beim K gefällt mir gut das der Ganghebel in die Seitenkonsole integriert ist. Aber die Bereifung bekommt mann nicht so ganz die die bein den Agrotrons möglich war.

@4.30
Das stimmt schon was du sagst Deutz hat zum Beispiel ewig gebraucht bis sie mal eine Automatik für die Lastschaltung gebracht haben. Klimaautomatik ist für die auch noch ein Fremdwort.

Ich persönlich würde meinen 6.38 niemals verkaufen der hat auch powermatic und klima was will man mehr? Und dafür ist er sparsam. Und hat noch Leistungsreserven.
 
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DX 4.30

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Hallo Kirmer,

den 6.38 würde ich auch nicht wieder hergeben, auch nicht mit vorgehaltener Waffe :) .

Ja der Agroplus muss wohl bald weichen aus der Produktpalette, das was dann kommen soll, ist dann der Agrofarm, für mich ist das auch ein Agroplus mit Deutzmotor. In der Kabine, besonders das Amaturenbrett und Lenkrad sehen sehr bescheiden aus, finde ich.

http://www.agrofarmtractor.com/


Was Deutz anbieten sollte, wäre einen Rapsölmotor, vielleicht sogar ein Komplettsystem mit Presse und Filteranlage, in den 80igern haben sie es ja schon einmal versucht, aber da war der Diesel noch viel zu billig.

Dann sollte die Motorentechnik mal optimiert werden, nicht mehr diese Hochdruckeinspritzung, die verursacht die vielen kleinen Rußpartikel die so gut lungengängig sind und man davon Krebs bekommt. Dann lieben richtige Plocken aus dem Ausspuff die mit einen Partikelfilter aufgefangen werden.

Vielleicht sollten sie auch einfache Schlepper anbieten ohne die Elektronik, so wie sie das mit den DX Maschinen gemacht haben StarCab Kabine drauf einfaches Getriebe, einfachen Motor, mehr Mechanik rein, einen "Volksschlepper" halt. Sonst werden die Chinesen diesen Markt abgreifen und wenn die erst fußgefaßt haben dann ist ein gewisser Marktanteil wieder weg. War ja bei den Autos und den Japanern damals auch so. erst nur billigen Plunder und dann viel Auto für wenig Geld.
Wenn ich sehe das ein Agrokid 50 mit Allrad ohne Kabine! um die 15.000€ kostet (glaube in Polen produziert) und ein Chinesentrecker für 20000€ mit Allrad, Kabine mit Klima, 80 PS bekomme dann denke ich mal das da einige schwach werden bei den Preisen....
Warum also einen alten verbrauchten kaufen wenn es den günstigen mit Garantie gibt und mehr Komfort bietet als der Alte?

Terra Trac 82

Es gibt denke ich einiges zu tun, um in der Zukunft als Landmaschinenproduzent weiter zu bestehen.

Mfg
DX 4.30
 
Lasca34

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Hallo DX4.30,

an der Hochdruckeinspritzung führt gar kein Weg vornbei, weil nur so Abgasqualität und Verbrauch in vertretbaren Grenzen gehalten werden können.

Wegen der "Volksschlepper": Das wird beim Bier immer wieder gefordert, nur verkaufen kann man sowas nicht. Siehe die ersten Agrotron: Von den Baureihen normal, S und tt sind fast nur S und auch viele TT verkauft worden. Ich weiß nicht, ob überhaupt je ein Agrotron in Grundausstattung das Werk verlassen hat. Vom Angebot eines Agrotron mit Synchron- statt Lastschaltgetriebe wollte auch niemend Gebrauch machen. Beim Agrotron K gibt es jetzt Grundausführung und profiline ( z.B. John Deere und Case machen Ähnliches ). Nur ist dabei die sog. Basisversion schon ganz viel mehr, als wir vor 20 Jahren als opulenten Luxus empfunden hätten. Ich kann es auch andersherum sagen: Sobald die Sparversionen weg gehen wie warme Semmeln, wird das Angebot in dieser Richtung ausgedehnt werden - verlaß Dich drauf!

Wegen der chinesischen Traktoren mache ich mir noch keine Gedanken. Du hast die Mechanismen ja selbst anhand der japanischen Autoindustrie beschrieben. Sicher wird es enger, wenn weitere Wettbewerber etwas vom Markt abhaben wollen, auch haben die Japaner den Automobilmarkt ordentlich aufgemischt, aber heute, da ein japanisches Auto nicht unbedingt schlechter sein muß als ein europäisches, sind auch die Preise ungefähr dieselben. M.W. wird auch in Asien mit Wasser gekocht.

Aber Du hast schon Recht: Man wird sich schon was einfallen lassen müssen, um in dem engen Markt der wenigen Traktorenhersteller zu überleben.

Gruß
Michael
 
DX 4.30

DX 4.30

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Hallo Lasca34,

na ja das mit den Abgas kann man auch anders sehen, warum führt der Staat härtere Abgasvorschriften ein, ich glaube mal um die Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung zu schützen. Aber die Definition der Abgasvorschriften gehört überarbeitet! Die haben sich gedacht wenn wir die Schwärzung des Abgases reduzieren und ein paar anderere Werte definieren da wird das schon. Bloß die Industrie hat sich gedacht, wir machen die Partikel schön klein dann kann sie keiner mehr messen. Ich gebe ja zu das die Verbrennung ja auch noch besser Abläuft, aber irgendwie hat man da den Beelzebub mit dem Teufel ausgetrieben. Jetzt gibt es das Feinstaubproblem .....
Das Schöne ist ja auch noch, das durch die schärferen Abgasnormen der Verbrauch in die Höhe getrieben wird, irdendwie ist das ein Teufelskreis.
Bis jetzt haben die Abgasgrenzwerte keine Problemverbesserung gebracht nur eine Verschiebung in Richtung Feinstaub, was das bedeutet kann sich ja jeder denken.


Zum "Volksschlepper" den Agrotron hat es ja nie als Volksschlepper gegeben das war klar das sich sowas nicht verkaufen läßt, denn der war in der Grundausstattung auch schon zu teuer. Wenn sie die alten DX 6.06 oder sowas wieder produzieren würden, alles mechanisch und ohne den Schnickschnack von wegen erstmal den Labtop anschließen und dann schauen welche Birne von Bremslicht durchgebrannt ist,....
Wenn sie so eine Serie bringen würden von 80-130PS ohne Lastschaltung ohne Wendeschaltung, das einfache TW 900 Getriebe, die guten 4 und 6 Zylinder luftgekühlt, dann darf der 80 PS Allrad mit Kabine keine 30.000€ kosten und der 100PS keine 35000€. mit solchen billigen Schleppern kann man auch in anderen Ländern an den Start gehen.
An statt mal wieder was zu produzieren wo Made in Germany draufsteht,was man auch mit gutem Gewissen verkaufen kann, da wird lieber Hightech billig im Ausland zusammen gebastelt und Käufer gesagt entweder er läuft oder es steckt der Italiener drin.....
Gut ohne die Italiener gäbe es Deutz vielleicht nicht mehr...


Wie du richtig erkannt hast mit den japanischen Autos, die sind jetzt wohl schon besser als manches Inlandsprodukt! s. Pannenstaistik. Aber anfangs wurden die nicht ernstgenommen und wie viele Arbeitsplätze in der Automobilindustrie es in Deutschland nicht mehr gibt das interessiert immer keinen, nur wenn es hier zu "Arbeitslosenschwämmen" und HARTZ 4 oder wie es in Zukunft heißt ....
Aufständen kommt, dann hat mal wieder keiner das Kind in den Brunnenfallen gesehen.
Der deutsche Arbeitnehmer gehört zur aussterbenden Rasse:).



mfg
DX 4.30
 
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Hallo DX4.30,

"die Industrie" ist kein großes, unbekanntes Ungeheuer, sondern sie besteht aus einer Vielzahl von Firmen, die genau das produziertm was sie an die Kundschaft verkaufen kann. Zumindest im Kapitalismus ist das so. Dabei gibt es geseztzliche Schranken, zum eispiel ei der Abgaszusammensetzung. Um beiden Forderungen zu genügen ( den gesetzlichen und den Kundenwünschen ) ist ein hoher Einspritzdruck nötig. Das machen alle so, und das ist ein seit Jahrzehnten anhaltender Trend. Anders sind die heutigen Abgasvorschriften nicht einzuhalten, ohne daß der Verbrauch in astronomische Höhen steigt. Abgas besteht ja schließlich nicht allein aus Ruß.

Womit wir zu der albernen Feinstaubdebatte kommen. Es gibt kein Feinstaubproblem! Aber die EU-Fidos brauchten mal wieder etwas, um von ihrem Versagen auf allen wichtigen Gebiten abzulenken.Und das kommt mancher nationalen Regierung auch nicht ganz ungelegen. Tatsache ist: Die Erde stirbt den Wärmetod. Das ist eine naturwissenschaftliche Grundtatsache, an der sich nichts, aber auch gar nichts ändern läßt. Alles was wir beeinflussen können, ist die Geschwindigkeit, mit der sie das tut. Ferner ist unbestritten, daß CO2 ( das soll Kohlendioxyd heißen - ich fürchte daß man hier keine Exponenten und Indices schreiben kann ) in der Atmosphäre dem Klimawandel Vorschub leistet. Deshalb haben shon vor ca. 30 Jahren ernstzunehmende Wissenschaftler erkannt, daß eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes die vordringlichste Aufgabe ist; und das muß global in Angriff genommen werdwen, wenn es Sinn haben soll. Und was beduetet CO2-Ausstoß zu reduztieren für unsere Fahrzeuge? Weniger Verbaruch. Das ist aber aus naheliegenden Gründen nicht im Interesse jener, die den Finanzetat zu verwalten haben. Was also tun? Den Kampf auf einen Nebenschauplatz verlegen! Gerade so, als wäre an der heute erreichten Abgasqualität noch irgendetwas auszusetzen. Aber mit immer weiter steigenden Forderungen zur Abgaszusammensetzung ( einschließlich ebenso alberner wie kontraproduktiver Rußfilter ) lassen sich so wunderschön zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Der Verbrauch steigt weiter an und das öffentliche INteresse wird vom Wesentlichen abgelenkt. Gut wa?

Ach, noch ebbes: Ca. 17% der Feinstaubemissionen kommen aus PKW, über die Hälfte hat nichts mit Verbrenung zu tun ( sondern ist einfach aufgewirbelter Staub und anderes ). isher ist nicht klar, ob der Feinstaub überhaupt ein Problem darstellt. Unterstellt, daß wäre so, dann sieht man schon an den bisher eingeleiteten Maßnahmen im Verglcih zu den 17%, daß es sich bestimmt nicht um die Lösung eines Problems dreht.


Nun aber zurück zu unseren Treckern. Meinst Du im Ernst, daß ein Agroprima 6.06 billiger herzustellen wäre, als ein Agrotron ohne jede Lastschaltung? Woher sollte die Preisdifferenz kommen? Das mit dem Italiener habe ich nicht verstanden, denn die weitaus meisten Deutz-Fahr-Traktoren, die verkauft werden, sind deutsche Produkte. Und die laufen gut!

Gruß
Michael
 
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Christian...

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CO2 ( das soll Kohlendioxyd heißen - ich fürchte daß man hier keine Exponenten und Indices schreiben kann )

CO²
CO³

Einfach Die Taste [Alt Gr] und [2] oder je nach Bedarf statt der 2 die Taste [3] drücken, schon hat man wunderbare Exponenten ;) (geht aber nur mit 2 und 3)
 
Lasca34

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Danke, Christian. Hoffentlich weiß ich das noch, wenn der nächste Bedarf entsteht.

Gruß
Michael
 
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Hallo,

muß da mal meinen Senf dazugeben. Ich habe in den letzten Jahren einen Agroprima 6.06 (6-Zylinder ohne Lastschaltung und ohne Schnickschnack) bewegt. Ist eine tolle Maschine. Seit diesem Jahr übernimmt die Hauptarbeit eine Agrotron 150 (aktuelles Baujahr mit mittlerweile 5 Betriebsstunden:)))). Ich denke jeder der mit Schleppern sein Geld verdient und im Jahr Betriebsstunden im 3-stelligen Bereich darauf verbringt, der würde keinen "neuen" Schlepper in Form eines Agroprima kaufen. Der Fortschritt und der Komfort ist einfach zu groß, als daß man sich solch eine "Arbeitsmaschine" kaufen würde, sei sie auch noch so billig. Wobei ich die Vermutung habe, daß ein solcher Schlepper gar nicht so billig sein würde.

Ach übrigens i.S. Made in Germany: Die Agrotrons werden in Lauingen (Bayern) produziert. Deutz-Motor aus Kölle, Getriebe von ZF, ansonsten Komponenten von deutschen Zuliefern wie Bosch. Nur die Vorderachse ist italienisch (Cararro). Konnte mir letztens bei einem Werksbesuch ein Bild machen.

Grüße Con
 
DX 4.30

DX 4.30

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Hallo an alle die die Diskussion hier vorantreiben ;),

es läuft etwas vom Thema ab aber ich denke so lange der Moderator nicht eingreift können wir uns ja weiter unterhalten.


@ F123L514

Ich will ja gar nicht behaupten das die neuen Maschinen mit viel Schnickschnack keine Berechtigung haben, es wird denke ich immer ein Hightechschlepper auf einen Betrieb vorhanden sein, nur wer rechnen kann oder rechnen muss, der kauft sich nicht noch einen zweiten oder dritten teuren Schlepper wenn es ein billiger der nicht so viele Stunden im Jahr fährt auch tut.

Es werden ja in der BRD auch Belarus und Zetor Traktoren zugelassen und nicht nur hier sondern auch in anderen Ländern der Welt werden diese Maschinen verkauft und ich finde nur Schade das dieser riesige Markt einfach bei den Deutschen ausgeblendet wird, wir können nur Hgihtech und günstig und robust lassen wir mal den anderen .... früher hat man mehr auf Export gesetzt und damit geldverdient.

Ja die Trons sind Made in Germany, zu mindest hier montiert! Zulieferer wie Bosch produzieren nicht alles in Deutschland, die sind schon vor einigen Jahren ins günstig Ausland verlagert mit der Produktion.


@Lasca34

In der Industrie regiert das Geld! Wenn ein Produkt keinen Rückfluß in einem gewissen Zeitraum bringt, dann wird es nicht Produziert.
Es werden zuwenige langfristige Überlegungen angestellt, da haben einmal die Politiker schlud, man kann ja nicht langfristig planen, wenn sich die "Spielregeln" permanent ändern.
Somit können sich hier nur sehr wenige gescheite Produkte durchsetzten.
Jeder Schlepper den eine Firma verkauft zählt doppelt! einmal steigt die Stückzahl der eigenen Produktion und zum anderen sinkt die Stückzahl bei der Konkurenz! Also würde ich zu mindest versuchen auch mit Produkten an denen ich nichts, bzw. kaum was verdiene auf dem Markt zu bestehen.

Um den CO² Ausstoß zu reduzieren, ganz einfach, nachwachsende Rohstoffe einsetzten und effektivere Motoren bauen, z.B. Wankeldiesel.

Hier ist mal ein Bespiel was theoretisch Möglich wäre, wenn nur einige Leute wollten!Das 1,5 Literauto für 11000€!!!

Loremo

Auch wenn wir den CO² Ausstoß gewaltig reduzieren, würde es nicht besser werden, denn das "Fenster" in dem die Wärmestrahlung vom CO² wieder zur Erde reflektiert wird ist schon fast zu. Anders bei beim Schwefelhexaflorid, dort ist das "Fenster" noch weit offen und es kann die Strahlung noch ins All entweichen.

Ja wie du schon sagt irgendwo sitzen überbezahlte Leute, die die Welt nicht braucht, die denken sich was aus, was danach noch für Probleme entstehen haben sie nicht bedacht.

Zum Trecker :) ja ich bin überzeugt das ein Agroprima 6.06 billiger herzustellen sei als ein Agrotron, da keine teuren komponeten zugekauft werden müssen, wie z.B. das ZF Getriebe.

Motor wird denke ich mal das Gleiche kosten was der im Agrotron kostet,
Getriebe wird einiges billiger da Eigenfertigung,
Kabine ist auch einfacher aufgebaut, Hydraulik wird auch billiger als eine EHR

Also früher hat man mal so 750 - 800 DM pro PS bezahlt, nur bei Fendt waren mal 1000,- DM und wenn ich mit die Schlepperpreise von einem DX 6.06 Bj. 92 anschaue dann beginnen die Preise so bei 20000,-€ das bedeutet einen Wertverlust von ca. 18000,-€ in 15 Jahren.
Einen Agrotron mit 100 PS bekommst ab ca. 25000€ ist dabei aber min. 4 Jahre jünger, hat als ca. 25000€ Wertverlust in 11 Jahren.....
Also wenn ich Preise sehe, dann weiß ich genau was die Käufer wollen.
Na gut da mag ja der schlechte Ruf auch mit dran schuld sein das den Agrotron keiner haben will und die fehlende Luftkühlung....

Es sind halt einige Leute in irgendwelchen Positionen die da nicht hingehören und über sind wie ein Kropf.... aber wenn wir das Kasperletheater mit uns spielen lassen sind wir ja auch schuld. In Frankreich zünden die Bauern halt mal öfters was an und wir setzten uns hinter den Ofen und weinen ;(

In diesem Sinne

DX 4.30
 
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Lasca34

Lasca34

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Nimm's mir bitte nicht übel, DX 4.30, aber ich habe die Schnauze ziemlich voll von diesem Gezeige auf andere. Bisher hat niemand ein 1,5 l-Auto für € 11000,- dargestelt und dann auch noch verkauft. Ich wiederhole: Wenn sich die gesamte Kundschaft auf außerordentlich sparsame Autos stürzt, dann werden die gebaut. Wenn man mit einem Golf R32 gute Geschäfte machen kann, dann sind es eben die. Ich schlage vor, es dabei zu belassen, sich an die eigene Nase zu fassen und nicht den Rest der Welt erziehen zu wollen. Ich fahre mein Leben lang außerordentlich sparsame Autos und habe nicht bregriffen, weshalb man im Großstadtdschungel ein Viehhändlerauto haben muß. Aber den Herstellern kann man ja nun als allerletztes einen Vorwurf machen, daß solche Prothesen verkauft werden. Merke: Das einizige Konsumverhalten, das man wirklich beeinflussen kann, ist das eigene!

Und dann laß mich bitte in Frieden mit dem Wankelmotor. Das war eine Fehlgeburt, und das wird auch immer eine bleiben. Der Brennraum ist prinzipbedingt eine thermodynamische Katastrophe, und das kriegen auch noch so viele Japaner nicht wegkonstruiert. Wenn wir hier unbedingt über Wankel diskutieren wollen, dann laß uns mal erörtern, warum da soviel Geld hineingepulvert worden ist. Ist das aus den Zeitumständen zu erklären oder haben da Pfeifen mit Angst vor der eigenen Cozurage regiert? Ich gebe zu, daß man vor einigen Jahrzehnten schon sehr gefestigt sein mußte, um ohne Wankel- Lizenz nicht Muffensausen zu bekommen. Aber das ist lange vorbei. Von all den Wankel-Fanatikern hat mir noch keiner erklären können, warum man nicht gleich eine Gasturbine ( also eine ältere Entwicklung! ) nimmt, denn dann gibt es nicht nur keine pulsierenden Massen mehr, sondern man hat auch noch einen kontinuierlichen Verbrennungsvorgang. Wäre besser gewesen, man hätte all die Mühe investiert, um der Gasturbine ihre Unarten im Teillastbereich auszutreiben.

Gruß
Michael
 
Ö

Ölhand

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Und da wohl zum Agrotron 80 und 90 alles gesagt wurde wird hiermit geschlossen, da das Thema zu weit abweicht.
Gruß, Ölhand
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Thema: Agrotron 80 und 90?

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