Laute Getriebegeräusche D40.2

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    • Laute Getriebegeräusche D40.2

      Hallo zusammen,

      hab das Problem das mein Getriebe vorallem im 4ten Gang ziemlich laut wird. Getriebeschaden? Vieleicht erst mal neues Öl rein?
      D40.2 Bj. 1965

      Post was edited 1 time, last by Muda ().

    • Hallo Muda,

      wie wurde im Forum schon einige Male geschrieben: Ein Getriebe das keine Geräusche macht, ist definitiv kaputt !!

      Mein D40L macht z.B. im 1.Gang der schnelle Gruppe (also eigentlich ist das der 5.Gang) Geräusche. Das kommt offenbar daher, weil dieser Gang wohl am häufigsten benutzt bzw. am stärksten belastet wurde.

      Falls es nicht überlaute oder z.B. stark mahlende, krachende Geräusche sind, würde ich mir keine Gedanken machen.

      Wieviele Betriebsstunden hat eigentlich Dein D40L ?


      Gruß Ralf
    • Der Deutz hat jetzt 7553 Stunden runter. Das Geräusch hab ich aber auch in anderen Gängen z.B. "7" Gang. Ist schon gut laut und das schon ohne Belastung (gerade aus ohne Anhänger)
      D40.2 Bj. 1965
    • RE: Laute Getriebegeräusche D40.2

      Hallo Muda,

      ich hatte auch schon vor ein paar Wochen ähnliches vermeldet ...
      Mein D40.2 hat im schnellsten Gang die lautesten Geräusche.
      Das hört sich an, als wenn die ganze Karosse anfängt zu schwingen/vibrieren/singen/dröhnen.
      Neues Öl hat nichts gebracht. Unter Last und im Schubbetrieb ist es am lautesten. Dazwischen gibt es Strecken wo es völig weg ist.

      In diesem Zusammenhang die Frage, wie weit passt eingentlich ein Getriebe vom D4005?
      Jemand hat mir gesagt, dass die Achswellen andere Maße haben.Stimmt das?

      Gruß Ingo
      Luft braucht kein Frostschutzmittel !!! ;-))
    • RE: Laute Getriebegeräusche D40.2

      Wenn ich das mal wüßte. Werd wohl mal bei Gelegenheit der Hydraulikblock abheben und einen Blick ins Getriebe werfen. Ich hoffe das da kein Kernschrott zum Vorschein kommt.

      Gruß Daniel
      D40.2 Bj. 1965
    • RE: Laute Getriebegeräusche D40.2

      Bin eben nochmal ne Runde gefahren, Schraubbär hat recht, hab das Geräuscht auch im 4ten Gang der S-Gruppe am schlimmsten.
      Das hört sich an als ob es echt aus dem Getriebeteil unter dem Hydraulikblock käm.
      Gruß Daniel
      D40.2 Bj. 1965
    • Hallo zusammen,

      ich bin neu hier im Forum und stelle mich deshalb kurz vor. Ich besitze seit gut 25 Jahren einen F1L514/51 und seit Kurzem auch einen D40.2 (F3L812). Leider habe ich mit meinem D40.2 ein sehr ähnliches Problem und suche deshalb Euren Rat.

      Im 3. und v.a. im 4. Gang (schnelle Gruppe) unter Last dröhnt das Getriebe, bei Steigungen sogar sehr laut. Bergab ist alles ruhig. Nur wenn der Schlepper zieht, gibt es dieses dröhnende Geräusch. Fühlt sich auch etwas so an, als würde "alles vibrieren". Ich kann mir nicht erklären, warum mir das auf der Probefahrt nicht aufgefallen ist. Naja, jetzt ist es passiert.

      Der Mechaniker meines Vertrauens meinte, daß man das Getriebe komplett ausweiden und alles erneuern müßte. Das sei aber unbezahlbar. Es sei nicht möglich, nur "einzelne Zahnräder" auszuwechseln. Er empfiehlt, das Getriebe en bloc durch ein Ersatzgetriebe auszutauschen.

      Ist es wirklich nicht möglich, die Einzelteile, die das Dröhnen verursachen, ausfindig zu machen und auszuwechseln?
      Wozu würdet Ihr mir raten?

      Ich hab mich sehr auf den Schlepper gefreut und bin nun echt traurig, da das Dröhnen wirklich störend ist. Ansonsten scheint alles am Schlepper in Ordnung zu sein.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir weiterhelfen könntet. Vielen Dank!

      Gruß,

      Uli
    • Hallo ,

      wenn das Getriebe im Schubbetrieb
      keine Geräusche abgib , ist es
      wahrscheinlich das ein oder mehrere
      Lager im Kegeltrieb defekt .

      Alle Lager zu tauschen inklusive Dichtungen , Sommerringe und der
      Überholung kostet ca 1200 €.

      Wer nur etwas Handwerkliche
      Fähigkeiten hat , kann das .
      Hierzu gibt es Berichte im
      Bereich Getriebe .

      Das ist kein Hexenwerk .

      Ein gutes Getriebe ( kaum zu
      bekommen ) kostet ab 700 € .
      Meistens muss man da auch noch
      einiges machen .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Eckard,

      herzlichen Dank für Deine Hilfe!

      Richtig, bei Schublast macht das Getriebe keinerlei Geräusche. Für mich hört es sich so an, als würde das Geräusch v.a. aus dem linken Achstrichter kommen, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich das wirklich richtig lokalisiere.

      Ein anderes Problem ist, daß die Gänge schwer reingehen. Es kracht nicht, aber man muß recht fest drücken, um zu schalten. Es fühlt sich so an, als müsse man immer "über ein sehr festes Klick drüber", wenn Du verstehst, was ich meine. Das ist aber nur bei den Vorwärtsgängen so. Der Rückwärtsgang geht sehr leicht rein. Hättest Du dazu auch eine Idee?

      Der Schlepper ist die letzten 10 Jahre hauptsächlich gestanden und wurde nur gelegentlich an der Kreissäge benutzt. Er hat 4800 Bh.

      Gruß,

      Uli
    • Hallo ,

      falls der Traktor tatsächlich nur 4800 Bh runter hat
      dann ist ein Getriebeschaden im Bereich des Kegeltriebes
      nicht normal .
      Bei 14800 sind die Lager alle runter .
      Stell mal Bilder von den Pedalen rein , um abzuschätzen
      ob der Bh-Zähler die Wahrheit sagt .

      Bock den Traktor hinten auf und drehe / Rückel an den Achsen .
      Zweck : Feststellen ob du ein Lagerschaden an der Achse hast .
      Achtung : die Vorderachse mit jeweils einen Keil pro Seite sichern
      da du eine Pendelachse hast .

      Zu den Schaltproblemen :
      Wenn die Lager in der oberen Welle zu viel lose haben
      kann es sein das das Schalten schwer ist .

      Baue den Schaltdeckel ab und schaue dir einmal die Führung
      im Deckel an und die Schaltgabeln .
      Hier bitte erst die Gänge raus nehmen.
      Einmal ein Photo machen das du weist wie alles war .
      Die Schaltgabeln sind auf einer Stange / Rohr mit einer
      Fixsierung . Das einmal prüfen .

      Gegenfrage von mir : was für ein Getriebeöl hast du drin
      und stimmt die Menge ?.
      1. SAE 90 GL3 Einbereichsöl oder
      2. SAE 80 /90 GL4 mit Buntmetallfreigabe
      Nix mit GL 4/5 oder GL 5

      Gebrauchte Getriebe sind nach meiner Meinung nur für einer kurzen
      Zeit eine Lösung , da es schwer ist ein Getriebe zu bekommen das
      wirklich in Ordnung ist .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Guten Morgen Eckard,

      der Vorbesitzer hat angeblich letztes Frühjahr alle Öle gewechselt. Das Motorenöl ist aber ganz schwarz. Ich weiß nicht, welche Öle er verwendet hat. Ich hatte aber eh vor, sicherheitshalber alle Öle zu wechseln. Hab mir auch schon Betriebsanleitung und WBH besorgt.

      Anbei die Fotos von den Pedalen:




      Vielen Dank für die Tips und viele Grüße,

      Uli
    • Hallo ,

      wenn die Pedale Original sind ,
      sage ich mal das die Bh echt sind .

      Prüfe erst einmal die Radlager
      und den Schaltdeckel sowie
      die Schaltgabeln .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Eckard,

      für mein laienhaftes Auge zumindest sehen die Pedale nicht neuer aus als der Rest des Schleppers.

      Ok, ich überprüfe die Dinge, die Du genannt hast und melde mich dann wieder, wie es aussieht. Kann aber etwas dauern, bis ich dazu komme.

      Herzlichen Dank nochmal und einen schönen Sonntag noch!

      Uli
    • Hallo,

      lang ist's her... Habe leider erst vor Kurzem wieder Zeit gefunden, mich meinem D40.2 zu widmen.

      Habe 2 Mechanikermeister, die viele Jahre bei einem Deutz-Händler gearbeitet haben, probefahren und die Radlager untersuchen lassen. Radlager seien in Ordnung.

      Beide meinen, das Geräusch käme von zu viel Spiel zwischen Kegeltrieb und Tellerrad. Der ältere meint, das Geräusch klinge aber nicht nach Lagerschaden. Er kann sich vorstellen, dass das Spiel schon ab Werk falsch eingestellt war. Wenn man den Hydraulikblock abnimmt, könne man das Spiel überprüfen.

      Von einem Ersatzgetriebe raten beide ab, da man nie wisse, was man kriegt.

      Eine neue Einstellung des Flankenspiels würde das Geräusch nicht zwingend reduzieren, da Kegeltrieb und Tellerrad schon so eingelaufen seien - evtl. würde das Geräusch sogar stärker.

      Kegeltrieb und Tellerrad seien neu nicht zu bekommen und kosteten gebraucht ein Vermögen, sagen sie.

      Wie ist Eure Einschätzung? Müßten Kegeltrieb und Tellerrad in jedem Fall ausgetauscht werden? Wie steht es um die Verfügbarkeit der Teile und die Kosten? Wie stehen die Chancen, das Geräusch wegzukriegen?

      Bin am Grübeln, wie ich jetzt weitermache. Das Geräusch wird wird bei längerem Fahren sehr laut und ist wirklich störend. Ich selbst habe aber weder das Knowhow noch die Ausrüstung, das Getriebe zu reparieren - zumindest nicht allein.

      Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir einen Rat geben könnt. Vielen Dank!

      Post was edited 1 time, last by DakDak ().

    • Ich antworte mal auf die schnelle Tour:

      DakDak wrote:

      ....
      Beide meinen, das Geräusch käme von zu viel Spiel zwischen Kegeltrieb und Tellerrad. Der ältere meint, das Geräusch klinge aber nicht nach Lagerschaden. Er kann sich vorstellen, dass das Spiel schon ab Werk falsch eingestellt war. Wenn man den Hydraulikblock abnimmt, könne man das Spiel überprüfen.


      Dass das Spiel ab Werk falsch eingestellt war, lässt sich an einem so alten Schlepper doch nun wirklich nicht durch "Handauflegen" sagen.


      Von einem Ersatzgetriebe raten beide ab, da man nie wisse, was man kriegt.


      Da haben sie recht.


      Eine neue Einstellung des Flankenspiels würde das Geräusch nicht zwingend reduzieren, da Kegeltrieb und Tellerrad schon so eingelaufen seien - evtl. würde das Geräusch sogar stärker.

      Kegeltrieb und Tellerrad seien neu nicht zu bekommen und kosteten gebraucht ein Vermögen, sagen sie.


      Neu ist schwierig, das stimmt, aber gebraucht ist das noch bezahlbar.


      Wie ist Eure Einschätzung? Müßten Kegeltrieb und Tellerrad in jedem Fall ausgetauscht werden? Wie steht es um die Verfügbarkeit der Teile und die Kosten? Wie stehen die Chancen, das Geräusch wegzukriegen?

      Bin am Grübeln, wie ich jetzt weitermache. Das Geräusch wird wird bei längerem Fahren sehr laut und ist wirklich störend. Ich selbst habe aber weder das Knowhow noch die Ausrüstung, das Getriebe zu reparieren - zumindest nicht allein.

      Ich Rate dir den Kegeltrieb zu inspizieren und das Flankenspiel zu ermitteln, erst auf Grundlage dieser Untersuchungen kann man das weitere Vorgehen sinnvoll planen.
      Nur über längere Zeit aktive Mitglieder bekommen von mir Unterlagen (Bedienungsanleitung, Ersatzteillisten, o.ä.). Neue User nicht!
      Auf derartige Anfragen wird nicht mehr reagiert.
    • Hallo, ich gebe Maximilian da vollkommen Recht.

      Neu bekommt man sowas, wenn überhaupt noch, zu utopischen Preisen, jenseits der 10000€. Eine Nachfertigung würde denke ich bei 2000€ beginnen. Aber wozu? Gute gebrauchte sind günstig zu bekommen und jetzt muss Mann erstmal sehen was wirklich fehlt.
      Mit freundlichen Grüßen
      Michael
    • Hallo,

      vielen Dank für Eure Tips!

      Dann ist mein weiteres Vorgehen:
      Hydraulikblock abheben, Zustand von Kegeltrieb und Tellerrad prüfen, Zahnflankenspiel mit Messuhr messen und Tragbild mit Tuschierfarbe ermitteln. Dafür muss am Getriebe selbst noch nichts zerlegt werden, richtig?

      Es wäre super, wenn Ihr mir noch eine Einschätzung geben könntet, welche Kosten auf mich zukommen könnten, je nachdem ob

      1.) Kegeltrieb u. Tellerrad beschädigt sind und ausgetauscht werden müssen

      2.) das Kegelrollenlager getauscht werden muss

      3.) das Zahnflankenspiel nur neu eingestellt werden muss


      Auch für 3.) muss das Getriebe soweit zerlegt werden, bis der Kegeltrieb entnommen werden kann, richtig?

      Von Eckard weiß ich bereits, dass eine Überholung mit Tausch aller Lager, Dichtungen und Simmerringe bei ca. 1200,- liegt.

      Müssen Kegeltrieb und Tellerrad nur getauscht werden, wenn sie offensichtliche Beschädigungen aufweisen? Oder müssen sie grundsätzlich getauscht werden, wenn sie mit falscher Einstellung gelaufen sind, weil sie dann eben "falsch eingelaufen" sind? Kann man das zweifelsfrei feststellen, ob sie "falsch eingelaufen" sind?

      Ich habe mittlerweile etliche Threads zu Getriebegeräuschen hier gelesen. Viele enden erfolgreich. Manche jedoch brechen nach wiederholtem Zerlegen und Zusammenbau und nach dem Versenken von Unsummen scheinbar ohne Problemlösung jäh ab. Das möchte ich vermeiden. Darum frage ich schon im Vorfeld so detailliert und versuche, so viele Expertenmeinungen wie möglich zu bekommen.

      In jedem Fall werde ich mir jemand mit Erfahrung suchen müssen, der mit mir an dieses Getriebe geht. Den LaMas, die ich kenne, ist das leider zu heiß.

      Viele Grüße,

      Uli
    • Schwieriges Thema,
      schau erst mal nach was die Geräusche verursacht, sollte es der Kegeltrieb sein und dieser ist veschlissen, kommst du um einen Tausch nicht herum.
      Hier im Forum hat auch mal wer neue Triebsätze anfertigen lassen, bitte benutze die Suche.
      Zeit und Geldaufwändig ist das Vorhaben allemal.

      Viel Erfolg wünsche ich auf alle Fälle.

      Gruß Norbert