D3006 Probleme mit der Zugkraftregelung

    • D3006 Probleme mit der Zugkraftregelung

      Ich habe Probleme mit der Zugkraftregelung meines D3006.
      Wenn ich mit der Lageregelung arbeite, kann ich jede beliebige Position einstellen und die Position wird auch gehalten. Auch über einen längeren Zeitraum. Also keine Leckage.
      Will ich dann pflügen und dafür die Zugkraftregelung nutzen, sinkt der Pflug immer tiefer.
      Wenn ich in dieser Position mit dem Heben beginne, reagiert das Heben erst im letzten Viertel der Segmentbögen.
      Die Bewegung der Geberarme ist sehr schwer. Ich habe sowohl Loch 1 als auch 2 ausprobiert.
      Meine Frage ist, ob das Problem durch die starke Bewegung der Geberarme verursacht wird oder noch etwas passiert?
      Warum reagiert das Heben so spät?
    • Natürlich muss die Geberfeder richtig funktionieren. Die Geberfeder darf aber nicht leicht gehen. Bei der Arbeit treten dort schon hohe Kräfte auf. Mit einem Brecheisen kannst du Impulse simulieren, aber Vorsicht, wenn die Hydraulik plötzlich hebt oder senkt.
      Wenn an der Geberfeder gezogen wird entspricht das einem Senkenimpuls, wird gedrückt kommt ein Hebeimpuls. Mit dem Einstellhebel wird bestimmt wie stark die Impulse zueinander sein sollen. Steht der Hebel auf Heben gibt es nur noch Hebeimpulse. Die Zugkraftregelung soll man nur bei der Bodenbearbeitung benutzen. Bei anderen Anwendungen können unkontrollierte Hydraulikimpulse auftreten.
      Die Zugkraftregelung arbeitet nur, wenn ein Gerät im Boden arbeitet und der Oberlenker das Gerät richtig im Boden hält. Bei richtiger Einstellung wechseln sich ständig Heben und Senkenimpulse ab und das Gerät wird entsprechend der Bodenbeschaffenheit schwimmend geführt. Auch die Geräteeinstellung wie z.B. Stützrad oder Anlagenschleifklotz müssen zur Anforderung passen.
      Gruß Eckhard

      Post was edited 1 time, last by egnaz ().

    • Ich möchte berichten, wie meine Erfahrungen waren.
      Ich konnte die Welle nicht herausbekommen und habe dann mit der Säbelsäge zweimal durch die Welle gesägt. Das war eine Arbeit von 2 x 5 Min. Danach waren die Wellenstummel leicht herauszubekommen. Habe zwei neue Gleitlagerbuchsen und eine Chromstahlwelle gekauft. Dies sind alles Standardgrößen und daher überall zu einem günstigen Preis erhältlich. Alles wieder zusammengebaut und jetzt läuft es wieder einwandfrei. Danke für die Hilfe!
    • "Falls du die Geberfeder und die Inbusschraube zum Anschlag gelöst hast, muss das neu eingestellt werden!"

      Das verstehe ich nicht. Die Stellschraube an der Unterseite der Geberschwinge habe ich natürlich gelöscht.
      Die Abstand zwischen unterseite Kopf-Stellschraube und Sechskantmutter war 50 mm. Das habe ich angehalten.
      Was soll ich noch mehr machen?