Erfahrungen Kompressor Stahlwerk

    • Erfahrungen Kompressor Stahlwerk

      Hallo,

      hat hier jemand Erfahrungen mit den Kompressoren von Stahlwerk. Speziell dieses Bauart würde mich unteressieren: link
      Interessant finde ich die relativ hohe Literleistung und die wartungs- und ölfreiheit.
      Einsatzzweck: Ausblasen der Heupressen, Kabinen etc. Da wird wohl auch am meisten Luftmenge benötigt. Leider finde ich keine Infos über die max. Einschaltdauer..., S3 20% kann ich da nicht brauchen..., ansonsten Reifen aufpumpen, Druckluftschrauber, etc..., ab und zu mal einen 750l Tank mit ca. 4,5 bar füllen, bissl lackieren, etc...

      Meine beiden haben den Geist aufgegeben, der kleine hat Kolbenfresser, vom großen (500l Tank) ist der Tank durch und der Ölverlust wird immer mehr. Denke auch nicht dass es sich lohnt einen knapp 50 Jahre alten Kompressor noch auf einen neuen Druckbehälter umzubauen...
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Klar hat der nicht so viel wie mein alter großer..., aber zum LAckieren und ähnlichem sollte es reichen. Deshalb ja die Frage, wenn ich ihn zum Ausblasen nutze, macht ihm Dauerbetrieb was aus?
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Moin!
      Kleiner Tipp: Schau dir Birkenstock Kompressoren an. Die laufen hier in der Nähe auf allen Betrieben und halten den Dauerbetrieb ohne Weiteres aus.
      Der Motor und der Tank kommen aus Deutschland, der Verdichter aus Italien. Die Preisdifferenz zu Chinakrachern ist etwas größer, aber hinnehmbar. Man hat, unter anderem durch den versiegelten Tank, auch in 40 Jahren noch etwas davon.
      LG
      Wolfgang
    • Ich denke die Birkenstock sind ihren Preis wert, erst recht ab 250l Kessel in vollverzinkt. Ein neuer sollte da die nächsten 50 Jahre halten...,
      Allerdings vollkommen über meinem Preisbereich, denke auch nicht dass ich das benötige...,
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Servus,

      den Stahlwerk kenn ich nicht, aber auf der Suche nach einem preiswerten Kompressor für den reinen Hobbybetrieb hab ich mich für einen Remeza mit 270l Kessel entschieden. Die Förderleistung hab ich grad nicht im Kopf.
      Bin damit bislang auch im Dauerbetrieb mit Sandstrahlbox gut gefahren.

      Dazu gibts auch eine Fred hier irgendwo. Einfach mal Remeza in die Suche eingeben.

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Servus Ruben,


      anbei einige Bildchen vom Remeza. Auf dem Kessel ist auch noch eine Plakette, die ist aber überlackiert und auf den Fotos nicht lesbar, deshalb nur das Typschild vom Motor und eins das noch am Kessel klebt und die Anlage beschreibt.
      Über die Dauerhaltbarkeit im Profi-Einsatz kann ich naturgemäß nichts sagen, für meine Zwecke reicht er voll und ganz.

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Moin, das sind diese typischen Flüster-Kompressoren.
      Warum es die nicht in größer gibt weiß ich auch nicht. Aber das gibt es bei vielen Herstellern, dass zur Leistungssteigerung mehrere Motor-Verdichter-Einheiten verbaut werden.

      Diese Flüsterkompressoren sind nicht dafür gemacht hohe Leistungen zu bringen, sondern sie sollen vor allem leise laufen.

      Grüße
      Henrik
    • Hallo zusammen
      Kurze info
      Ich lackiere mit 2-K Nutzfahrzeuglack (Spiess & Hecker, MIPA)
      Und einer SATAjet 3000 HVLP nebelarmer Spritzpistole., Düse 1,3
      Druck max. 2bar
      Die Leistung des Kompressor soll mind. 500 Nl/min betragen
      sonst geht gar nichts
      Alle Kunstharzlacke sind schlechter zu verarbeiten, bilden Nasen und sind nicht so robust wie die 2-K Nutzfahrzeuglacke

      Gruß Bernd

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    • @Mark: ich finde das auch komisch, ist aber bei den "leisen" Kompressoren in allen Preisbereichen so, warum auch immer...

      Mir geht es weniger um die Lautstärke, mich interessiert die wartungsfreiheit und dass kein Öl benötigt wird...
      Weiterhin finde ich auch diese Funktion recht interessant:
      Für jeden Bedarf den passenden Druck: Die Kompressoren verfügen über eine intelligente Motorsteuerung für das separate Hinzu-/Abschalten einzelner Motoren.

      mein Gedanke dazu: Wenn denn mal eine Einheit kaputt ist, sollte der Kompressor also trotzdem noch laufen
      Und preislich würde er auch passen.

      Die Remeza wären wohl auch ne Option, und auf dem Typenschild steht mal nix von maximaler Einschaltdauer (ich hatte in nem anderen Forum gelesen, dass die Firma Remeza wohl auf Anfrage mitgeteilt hat, dass die Kompressoren auf 60% Laufzeit ausgelegt wären [also S3 60%]). Dazu noch robuste russische Technik...
      @Reini:: Danke für die Bilder
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Ein Kompressor mit Ölschmierung stellt für das Lackieren kein Problem dar, wenn man zwischen Kompressor und Luftschlauch einen Öl- und Wasserabscheider setzt. Mein Kompressor mit 600 Liter Kessel aus den 1960 er Jahren wird auch mit Öl geschmiert und da hat es beim lackieren noch nie Probleme gegeben. Regelmässige Wartung des Öl-Wasserabscheiders vorausgesetzt. Das ist kein Drama.

      Aus Erfahrung kann ich sagen, dass man auch mit 2K- Lack hervorragend Nasen lackieren kann. Der Vorteil ist, dass man die nach rund 3 Tagen Lufttrockung schon rausschleifen kann und bei einer Ofen - Trocknung nach 60 Minuten. Das geht beim Kunstharzlack nicht so schnell.

      Damit sich der Kunstharzlack besser verarbeiten läßt, empfehle ich die Verwendung von Kunstharz- Härterverdünnung. Die Trockung wird damit beschleunigt.

      Man kann Kunstharzlack auch ohne Nasen lackieren und dennoch eine glänzende Oberfläche erhalten. Wie überall eine Sache der Erfahrung und Übung.

      MfG Werner
    • Hallo Werner,

      genau so hab ich das ja auch die ganze Zeit gemacht, aber das ist ähnlich wie viele den luftgekühlten Motor bevorzugen, weil es da keine Probleme oder Arbeit mit dem Wasser gibt, so würde ich die ölfreie Variante bevorzugen, frei nach dem Motto, wo kein Öl drin ist, kann keins rauslaufen, außerdem hab ich keine Arbeit damit, weder kontrollieren, moch nachfüllen oder wechseln...
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D
    • Moin, wenn es nicht gewerblich ist, eignen sich hervorragend Kältemaschinen.
      100 % ED, ab 18 -27 Bar Druck, Leistung satt und sehr leise.
      Über die Qualität der Maschinen braucht man wohl nicht reden.
      Seit über 40 Jahren habe ich verschiedene Modelle im Einsatz.
      Hier ein V4 Von DWM.


      Ein mittlerer 2 Zylinder, reicht zum Lackieren oder Sandstrahlen mit gelegentlichen Pausen, damit habe ich die Ständer und die Holzdecke im Wohnzimmer gesandstrahlt.


      Hier ein 3 Zylinder, das wird mein Neuer für die Treckerwerkstatt. Luft im Überfluss.
      Zum Ausfegen usw.


      Gruß Felix
      Alter alterius auxilio eget!

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