,,neuer`` F2l612/54 weiteres Vorgehen

    • F2L 612/54 (und /4)
    • ,,neuer`` F2l612/54 weiteres Vorgehen

      Hallo Schlepper Freunde,

      seit dem Wochenende bin ich nun stolzer Besitzer eines 54er.
      Der Kamerad ist Baujahr 56 und soll nun als Vater-Sohn Projekt wieder in Schuss gebracht werden.

      Nach einem ersten Check, nach der Überführung auf eigener Achse, möchte ich nun erstmal alle Öle tauschen und ihn abdichten.
      Bei der Überfahrt habe ich gesehen das um den zweiten Zylinder herum ölt (läuft links runter richtung Endrohr).
      Ausserdem habe ich gesehen das an der Pumpenplatte auch die ein oder andere undicht ist. Gesehen habe ich direkt Handhebel, Dekrompressionsstöße und am Ölmessstab.
      Auch an der Zapfwelle schein ganz helles Öl auszulaufen (wird die Zapfwelle vom Wechselgetriebeöl geschmiert?)

      Das Öl im Wechselgetriebe ist eher ein Emulsion. Leider fehlt der Original Verschlussdeckel mit Peilstab. Aktuell ist lediglich ein Holzpflog drin.
      Auch der Entfüftungsdeckel des Zwischengetriebes ist defekt. Man Sieht lediglich ein Korkstück.

      Auch beide Keilriemen sind total fertig.

      Wo bekomme ich die Ersatzteile her? Mit der Original Teilenummern komme ich im Inet scheinbar leider nicht weit.

      Nun zu meiner eigentlichen Frage:
      Wie würdet ihr nun weiter vorgehen?

      Meine Idee ist den Schlepper warm zu fahren und erstmal alle Öle raus.
      Dann oberen Deckel vom Wechselgetriebe öffnen und Getriebe gründlich mit Diesel spülen. Dabei gleich Sichtkontrolle von den Ritzeln usw.
      Vermutlich macht es auch Sinn direkt die Zapfwelle auszubauen und den äusseren Dichtring zu tauschen.
      Parrallel Pumpenplatte demontieren und auch den Motor mit Diesel spülen. Kann/soll ich auch den Flansch, wo die Ablassschraube eingeschraubt ist, demontieren?

      Was würdet ihr noch direkt revidieren wenn die Öle raus sind?

      Für das Wechsel und Zwischengetriebe plane ich das SAE80 einzusetzen und für den Motor 15W40. Muss ich hier etwas besonderes beachten?
      Habt ihr evtl einen Tipp welches günstig und gut ist?

      Vielen Dank schonmal im vorraus.

      Freue mich auf einen regen Austausch :)

      Gruß
      Christoph
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      Post was edited 1 time, last by Oldi_freund ().

    • Hallo Christoph,

      schönes Projekt, das dich ordentlich beschäftigen wird...!
      Handbücher beschaffen!
      eilbulldog.de/deutz/deutz-fl/deutz-f2l612/

      Tipps ganz kurz und knapp:

      Pumpenplatte:
      Da haben @krammereini und ich einige Dokus (Video von Reini!) gemacht - hier im Forum zu finden. (Stichworte Obrschwob bzw. Krammerreini und Pumpenplatte)

      Getriebeöl:
      SAE 80W/90 GL3 oder max. GL4 mit Buntmetallfreigabe

      Motoröl:
      Einfachstes mineralsiches 10W oder 15W40, 5,4 Liter bis Oberkante Meßstab, da schon welches drin war (Neubefüllung 6 Liter), 2 Ablaßschrauben, eine unter dem Sumpfdeckel und eine unter dem Filter (PF815)
      Dichtung Ablaßschraubendeckel oder günstige ganze Dichtsätze haben Segger und Delegro u.a.

      Öl unter dem Kühlkasten:
      Sieht sehr nach defekten Kurbelwellendichtring aus (Viton 60x80x10 Agrolager). Den ganzen Schlepper mal kalt bzw. nicht zu heiß abdampfen und dann die tatsächlichen Quellen finden. Evtl. hilft auch die Mehlmethode nach der Reinigung zusätzlich - mit Mehl bestäuben: da wo's rauskomt, wird das Mehr dunkel...
      Vermutlich muß er getrennt werden... oder es läuft von oben her irgendwo.... Kühlkasten entfernen und auch Kühlrippen säubern; da haben wir schon Vogelnester gefunden
      :D

      Keilriemen:
      Lichtmaschine 10*800, gibt es klassisch oder gezahnt
      Hydraulikpumpe - den muß ich raussuchen (aus dem Kopf heraus 13x1275 - Achtung nachprüfen!!! steht im Handbuch)

      Getriebeölentlüftung:
      shop.delegro.nl/Kunststoff-Bli…-27-33-34-36-762-773.html

      Getriebeölmeßstab:
      Teilemärkte, Schlachter, Kleinanzeigen beachten - schwer zu bekommen. Auch im Forum sind welche unterwegs...

      Zapfwelle:
      Einfach die 4 Schrauben hinten am Flansch abschrauben und ZW samt Flansch rausziehen. Die Muffe verbleibt sicher im Getriebe.
      Dichtring 35x56, Breite nach Einlaufspuren bemessen

      Lenkung:
      Besonderes Objekt, weil Schneckenlenkung im Zwischengetriebe - Krammerreini kann da mehr sagen, er hat einen /54

      Ich gehe immer von vorne nach hinten vor: Motor zuerst, dann Getriebe, Lenkung, Bremsen etc.

      Das mal für's Erste.
      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Obrschwob,

      freut mich das du schreibst, hab schon so einiges von dir gelesen :)

      Vielen Dank erstmal für die ganzen Infos...

      Die BA und Ersatzeilliste waren dabei, Auch die Doku zu dem Kraftheber. Bin gerade am durchlesen :)
      Teilweise habe ich die Videos schon angesehen. Helfen sehr weiter!!! Top erklärt....

      Motor:
      Ich werden nun mal alles soweit demontieren, damit ich mal richtig sehe wo das Öl oben rauskommt und Bilder machen.
      Kann ich den mal alles bedenkelos demontieren um mal richtig hinzusehen?
      Lese auch auf von der Enlüftung und den Stößeln...
      Benötige ich jeweils alle Dichtungen neu? Kann die Undichtheit nicht auch von der Zylinderkopfdichtung kommen?
      Wenn ich die Ventildeckel demontiere, auch gleich Dichtung neu?
      Dachte an dieses Set wenn das Öl schonmal draussen ist. Oder erst die tatsächliche Leckage ausfindig machen bevor das Öl gewechselt wird?
      shop.delegro.nl/product_info.p…22-er-d25.html&no_boost=1
      Was meinst du mit trennen? Kennst du eine gute Beschreibung um den WeDi zu tauschen? Werde aber auch nochmal suchen.


      Getriebe:
      Das mit dem Spülen des Getriebes mit Diesel kann/soll ich so machen?
      Öl wurde ich dieses kaufen motor-oel-guenstig.de/schmiers…MXpBJ9lqHNJgaAmYtEALw_wcB
      Ich würde das als erstes machen. Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl ihn immer laufen zu lassen, obwohl ich weiß das das Öl so miserabel ist.

      Zwischengetriebe:
      Laut BA kommt da ja auch SAE 80 rein. Dann kann ich ja das gleiche reinleeren wie im Wechselgetriebe, oder?

      Getriebeölentlüftung:
      shop.delegro.nl/Kunststoff-Bli…-27-33-34-36-762-773.html
      Passt der dann auch für das Zwischengetriebe? Also da wo der Hebel zum umschalten der schnellen/langsamen Gruppe ist, rechts.


      Was benutzt ihr zum reinigen? WD40? Benzin?

      Sorry wenn ich hier soviel Frage aber an Autos schraube ich schon länger, aber Landmachinen mäßig ist es nun Premiere :)

      Vielen lieben dank!

      Gruß
      Christoph
    • Servus Christoph,

      also Martin hat es ja schon perfekt zusammengefasst.

      Nein, zwischen Zylinder und Kopf, also Zylinderkopfdichtung kann es nicht sein, denn der Motor ist luftgekühlt, also in dem Bereich ist kein Öl und er hat auch gar keine Zylinderkopfdichtung. Findest du aber auch, wenn du hier im Forum etwas weiter stöberst.
      Die Hydraulikpumpe kann es aber nicht zufällig sein, die undicht ist und runtertropft? Ansonsten tippe ich eher auf die Brillendichtung der Stößelrohre, die Zylinderfußdichtung oder blödestenfalls doch der WeDi der Kurbelwelle.
      Also zuerst sauber machen und dann Punkt für Punkt abarbeiten. In der Reihenfolge wie ich es geschrieben habe steigt der Arbeitsaufwand, also nicht gleich den Schlepper trennen ;)
      Bei Dichtungen verfahre ich immer so, dass ich diejenigen sicher wechsle, an die ich hernach nur wieder schwer hinkomme, aber z.B. die Dichtung der Zylinderkopfdeckeldichtung wechsle ich nur wenn sie nicht mehr dicht macht.
      Und Ölwechsel ist auch so eine Abwägungssache. ich würde ihn sofort machen, auch wenn kurz darauf ein weiterer ansteht. Zuviele Ölwechsel haben noch keinem Motor geschadet, höchstens dem Geldbeutel. Aber daas weißt du ja vom autoschrauben sicher selbst...

      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Moin,

      Oldi_freund wrote:

      Motor:
      Ich werden nun mal alles soweit demontieren, damit ich mal richtig sehe wo das Öl oben rauskommt und Bilder machen.
      Kann ich den mal alles bedenkelos demontieren um mal richtig hinzusehen?
      Lese auch auf von der Enlüftung und den Stößeln...
      Benötige ich jeweils alle Dichtungen neu? Kann die Undichtheit nicht auch von der Zylinderkopfdichtung kommen?
      Wenn ich die Ventildeckel demontiere, auch gleich Dichtung neu?
      Dachte an dieses Set wenn das Öl schonmal draussen ist. Oder erst die tatsächliche Leckage ausfindig machen bevor das Öl gewechselt wird?
      shop.delegro.nl/product_info.p…22-er-d25.html&no_boost=1
      Was meinst du mit trennen? Kennst du eine gute Beschreibung um den WeDi zu tauschen? Werde aber auch nochmal suchen.
      Das Werkstatthandbuch ist ganz hilfreich, auch beim Demontieren. Alles was dort nicht aufgeführt ist kann bedenkenlos demontiert werden. Die ganzen Luftleitbleche, Verkleidungen und so können (und sollten) zum Nachsehen demontiert werden.
      Alte Dichtungen sollten ersetzt werden. Diese sind wahrscheinlich schon mehrere Jahrzehnte alt und gerade die Papierdichtungen überleben den Ausbau oftmals nicht. Wenn die erst vor Kurzem eingebaut wurden und noch dicht waren kann man es versuchen sie nocheinmal zu verwenden.
      Eine Zylinderkopfdichtung (zwischen Zylinderkopf und Zylinderrohr) hat der 612er Motor nicht, dort kann aber auch kein Öl austreten. Vermutlich meinst du die Dichtung der Zylinderkopfhaube / des Ventildeckels (oben auf dem Zylinderkopf), dort ist eine Dichtung, die auch gerne undicht ist.

      Mit dem Trennen meinte Martin den Schlepper zwischen Motor und Getriebe (an der Kupplung) zu trennen. Bei den Motoren mit Schwungradgebläse kann es nämlich vorkommen, dass der Kurbelwellendichtring an der Schwungradseite undicht ist und das dort austretende Öl durch das Schwungradgebläse hoch zu den Zylindern gewirbelt wird. Dann ist dort oben auch alles verölt, die undichte Stelle liegt aber unten am Kurbelwellendichtring.

      Oldi_freund wrote:

      Getriebe:
      Das mit dem Spülen des Getriebes mit Diesel kann/soll ich so machen?
      Öl wurde ich dieses kaufen motor-oel-guenstig.de/schmiers…MXpBJ9lqHNJgaAmYtEALw_wcB
      Ich würde das als erstes machen. Irgendwie habe ich kein gutes Gefühl ihn immer laufen zu lassen, obwohl ich weiß das das Öl so miserabel ist.

      Zwischengetriebe:
      Laut BA kommt da ja auch SAE 80 rein. Dann kann ich ja das gleiche reinleeren wie im Wechselgetriebe, oder?
      Ja, das Getriebe kann man mit Diesel reinigen. Die Idee dafür den oberen Deckel zu öffnen ist gut, dann sieht man die Verunreinigungen besser und kommt zum Reinigen auch besser dran.
      Die Getriebeöl kommt in das Haupt- und in das Zwischengetriebe, du kannst also das gleiche Öl für beide nehmen.

      Oldi_freund wrote:

      Was benutzt ihr zum reinigen? WD40? Benzin?
      Kommt drauf an was man reinigen will. Meistens läuft es auf Bremsenreiniger, Diesel oder Waschbenzin hinaus.

      Edit: Emanuel war (deutlich) schneller.

      Grüße
      Henrik
    • Servus Christoph,

      erstmal wilkommen bei den Deutz-Verrückten und Glückwunsch zum 22er.

      Ich freu mich immer besonders über diesen Typ, da ich den gleichen besitze, und insgesamt doch relativ wenige von diesem Typ unterwegs sind (im Vergleich zu den Nachfolgern /5 und /6).

      Das meiste haben meine Vorredner schon erwähnt. Bis du alle Punkte abgearbeitet hast, bist du ne Weile beschäftigt.

      Das Öl unter dem Luftleitblech hatte ich auch mal. Bei meinem kams vom Deckel über dem Nockenwellenzahnrad. Der sitzt direkt unterm Schalldämpfer und ist etwas blöd zu erreichen. An deiner Stelle würd ich die Motorhaube und die Trennwand komplett entfernen und zur Seite stellen. Erst dann kommt man einigeraßen ran.
      Und wenn du da schon dran bist, bitte auch die 4 Schrauben, mit denen der Vorderachsbock am Motorblock verschraubt ist, prüfen.
      Die werden gerne mal locker und dann gibts ganz schnell mal einen ungewollten Knicklenker. Bei mir waren beim Kauf nur noch drei drinnen und zwei davon waren lose.
      Aber nicht übertreiben mit dem Anzugsdrehmoment, die Sacklöcher im Block sind nicht all zu tief. Wenn da ein Gewinde überdreht wird, hilft nur noch ein Helicoil Einsatz (oder was vergleichbares von anderen Herstellern).

      Zur Lenkungseinstellung verweise ich dringend auf das WHB. Und vor der Demontage unbedingt die Positionen aller Teile zueinander mit Körnerschlägen markieren.

      Ansonsten bleibt mir nur noch der Tipp, Punkt für Punkt abzuarbeiten und nicht zu viele Baustellen auf einmal zu beginnen. Dann wirds auch mit der Hilfe einfacher, wenn pro Beitrag nicht gleich 17 Fragen auf einmal zu beantworten sind.

      Viel Spaß beim schrauben und später beim fahren wünscht dir
      der Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Vielen Dank Euch allen für die Hinweise und Tipps!

      Dann werde ich mich nun langsam rantasten. Gerade 40 Liter Öl bestellt :)

      Die Lenkung macht einen sehr guten Eindruck. Kaum Spiel uns sehr direkt.

      Eine Frage hätte ich da noch... mir ist bei der Überfahrt aufgefaleln das er bei Fullspeed (knapp 30) ziemlich schaukelt.
      Dachte mir ob evtl. die Felgen einen Schlag haben aber beim beobachten dieser ist mir nicht gravierendes aufgefallen.

      Was könnte dies eurer Meinung sein? Getriebe?
      Und wie könnte ich den Schlag prüfen? Die HA Reifen muss ich auch noch tauschen... Aber erst eins nach dem anderen.

      Viele Grüße
      Christoph

      @krammerreini habe auch schon gelesen das du einen hast :thumbsup: . Weißt du wieviel von ihnen gebaut worden sind also die 54 und die 4er. Auch der Vergleich zu den 5 und 6ern wäre interesannt.

      Post was edited 1 time, last by Oldi_freund ().

    • Moin,

      wie meinst du das mit dem Schaukeln, ein seitliches rythmisches Wanken?

      Um den Schlag der Hinterräder zu prüfen kann man den Schlepper hinten aufbocken und dann ein Rad drehen. Mit einer zweiten Person kann man z.B. bei eingelegtem Gang auf der einen Seite das Rad drehen und die zweite Person kann sich das andere drehende Rad auf der anderen Seite anschauen. Dann kann man z.B. eine Dachlatte nah an das Rad halten und beobachten ob (bzw. wie sehr) sich der Abstand zwischen Rad und Dachlatte verändert.
      Das geht natürlich auch alleine mit laufendem Motor, man muss aber deutlich mehr aufpassen und gewissenhafter handeln.
      Es gibt da bestimmt noch andere Methoden, die mir gerade nicht in den Sinn kommen.

      Ein Schalg kann von dem Reifen, von der Felge, oder von der Radnabe kommen. Höhenschlag ist am wahrscheinlichsten vom Reifen (evtl. Standplatten), Seitenschlag kommt meistens von der Felge.

      Grüße
      Henrik
    • Hallo Christoph, die Kollegen haben ja schon alles erwähnt...

      Ich hatte Benzin aus einer Dieselbetankung zu Reinigung. Benzin verflüchtigt sich besser als Diesel, weshalb ich das gerne vorziehe. WD40 nur für Sonderfälle, sonst Bremsenreiniger.

      Die Getriebeentlüftung ist beide Male dieselbe. Das Getriebeöl scheint das richtige zu sein. Hauptgetriebe 12Liter (2 Ablaßschrauben!!! Die zweite ist unter der Achse...) ,

      Zwischengetriebe 1,5 Liter. Eingefüllt wird am ZwG eigentlich seitlich, aber das geht besser über die Entlüftung von oben. Die obere seitliche Ablaßschraube am ZwG ist die Füllmengenprüfhöhe links neben dem Kupplungspedal.

      Trennen an der Kupplungsglocke ist immer die letzte Option. Erst mal, wie @Lausbua schon schrieb, von oben nach unten arbeiten. Den Kühlkasten bekommt man eigentlich korrekt nur nach Demontage sämtlicher Baugruppen drumrum weg (Einspritzleitungen, Hydraulik,...)

      Bei Schwierigkeiten helfen uns Bilder meist mehr, als viele Worte.

      Den /54 gab es oft: 7450 (32), 7451 (620) 7452 bis 7455 JEWEILS 1.500

      ACHTUNG meine Angabe zum Keilriemen für die Hydraulik war FALSCH! Richtig ist das Maß 9,5*1075!!!

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Post was edited 1 time, last by Obrschwob ().

    • Werder014 wrote:

      Moin,

      wie meinst du das mit dem Schaukeln, ein seitliches rythmisches Wanken?

      Um den Schlag der Hinterräder zu prüfen kann man den Schlepper hinten aufbocken und dann ein Rad drehen. Mit einer zweiten Person kann man z.B. bei eingelegtem Gang auf der einen Seite das Rad drehen und die zweite Person kann sich das andere drehende Rad auf der anderen Seite anschauen. Dann kann man z.B. eine Dachlatte nah an das Rad halten und beobachten ob (bzw. wie sehr) sich der Abstand zwischen Rad und Dachlatte verändert.
      Das geht natürlich auch alleine mit laufendem Motor, man muss aber deutlich mehr aufpassen und gewissenhafter handeln.
      Es gibt da bestimmt noch andere Methoden, die mir gerade nicht in den Sinn kommen.

      Ein Schalg kann von dem Reifen, von der Felge, oder von der Radnabe kommen. Höhenschlag ist am wahrscheinlichsten vom Reifen (evtl. Standplatten), Seitenschlag kommt meistens von der Felge.

      Grüße
      Henrik
      Moin Henrik,

      ja als seitliches rytmisches Wanken kann man es auch sehr gut beschreiben.
      Man sieht es auch gut wie der Sohneman auf dem Kotflügel hin und her wackelt :).

      Standplatten wäre auch eine plausible Erklärung. Der gute Mann hat den Schlepper die letzten X Jahre eigentlich nur zur Tüv Vorführung bewegt.
      Ich denke das ich erstmal dem Wanken keine so große Gewichtung schenke.
      Sobald ich neue Reifen aufziehe schau ich es mir dann genauer an bzw. erledigt es sich dann schon mit den neuen Reifen.

      Danke für die Hinweise.

      Gruß
      Christoph
    • Guten Morgen zusammen,

      gestern hatte ich nicht viel Zeit aber mir hat die Sache mit dem WeDi keine Ruhe gelassen.
      Das wäre ziemlich Käse für mich weil gleich den Schlepper zu trennen wäre für mich nicht so toll.

      Nach dem schaffen habe ich gleich mal das voredere Luftleitblech entfernt. Es sieht so aus als es unter den Kühlrippen von der Brillendichtung vom Stößelrohr kommt.
      Wenn es vom WeDi kommen sollte wäre doch das Luftleitblech zum Lenkrad hin auch voller nassem Öl und die Kühlrippen von Zy1 voll oder? Das ist beidesmal nicht der Fall. Der WeDi den ihr meint ist der im gelben Kätchen oder? -->Siehe Bild
      Hab grad einwenig Muffesausen.

      Ich hoffe ja das es lediglich die Brillendichtung oder ähnliches ist.....

      Habe euch nochmal Bilder angehängt. Teilweise vor und nach dem ganz groben reinigen. Werde nach dem Ölwechsel mal zur Waschstrasse Fahren und den kalten Motor abdampfen.
      Dann alles soweit aueinander nehmen.
      Entschuldigt leider die teilweise verwackelten Bilder. Mein Sohn hat diese gemacht da ich schwarze Hände hatte :)

      Gruß
      Christoph
      Edit: Der eingezeichnete Wedi kann es natürlich nicht sein, bzw. ihr hattet den oberen an der Kurbelwelle gemeint..... Ist noch früh am Morgen :)
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    • Hi Christoph,

      die Luftzuführseite vom Gebläse her scheint sauber zu sein. Dann kommen die Brillendichtungen an den Stößelrohren schon in Betracht. Wenn man die tauschen will, müssen die Zylinderkopfdeckel runter und die Kipphebel raus. Dann kann man die Stößelstangen entnehmen (nicht vertauschen, aber das weiß ein Schrauber ;-). Dann die Federn der Stößelrohre zusammendrücken und die Stößelrohre nach unten drücken und ausschwenken. Die grünen Ringe im Dichtsatz sind die Brillendichtungen - Einbaurichtung der Ringe beachten! Im FL812er-Buch ist das auf Seite 27 schön bebildert zu sehen, besser als beim 712er beschrieben.

      Nach dem Abdampfen den Motor laufen lassen, bis die Kühlrippen wieder trocken sind! Das schützt vor Rost. Vorwiegend von der Einblasseite her arbeiten. Verschluß aller Öffnungen am Motor versteht sich von selbst.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Obrschwob wrote:

      Hi Christoph,

      die Luftzuführseite vom Gebläse her scheint sauber zu sein. Dann kommen die Brillendichtungen an den Stößelrohren schon in Betracht. Wenn man die tauschen will, müssen die Zylinderkopfdeckel runter und die Kipphebel raus. Dann kann man die Stößelstangen entnehmen (nicht vertauschen, aber das weiß ein Schrauber ;-). Dann die Federn der Stößelrohre zusammendrücken und die Stößelrohre nach unten drücken und ausschwenken. Die grünen Ringe im Dichtsatz sind die Brillendichtungen - Einbaurichtung der Ringe beachten! Im FL812er-Buch ist das auf Seite 27 schön bebildert zu sehen, besser als beim 712er beschrieben.

      Nach dem Abdampfen den Motor laufen lassen, bis die Kühlrippen wieder trocken sind! Das schützt vor Rost. Vorwiegend von der Einblasseite her arbeiten. Verschluß aller Öffnungen am Motor versteht sich von selbst.

      Griaßle
      Martin
      Hallo Martin,

      dann werde ich mal den Dichtsatz ordern.

      Aber bin einwenig verwirrt weil laut Beschreibung insgesamt 4 Dichtungen sein sollen für die 50€ aber auf dem Bild sind deutlich mehr
      Hat den jemand hier schon geordert? Kommt das an was man auf dem Bild sieht? Sind da auch die O-Ringe für den Pumpendeckel dabe (Dekompression etc.)?
      shop.delegro.nl/Kolben-Zylinde…-1163-1648-2248-2254.html
      Falls nein, benötige ich für den Pumpendeckel lediglich die O-Ronge 21,5mm und 14x2mm, richtig?

      Hab mir das Bild auf Seite 27? angesehen. Leider auf der pdf nicht deutlich zu erkennen. Wenn ich es demontiert habe schick ich euch aber ein Bild.
      Ehrlich gesagt dachte ich das die Dichtung mit den 2 Löchern und dem Rechteck in der Mitte die Brillendichtung wäre :)
      Gehen die alten grünen Brillen Dichtungen einfach mit dem Stößel mit raus?

      Muss für die Aktion das Öl komplett draussen sein? Mache eh den Ölwechsel aber den mache ich ja vor dem abdampfen, dann abdampfen, und dann alles demontieren. Das wäre der Plan.
      Und sollte ich in diesem Zuge auch gleich den Pumpendeckel abdichten oder kann ich das seperat mal machen mit Öl im Motor?

      Danke und Gruß
      Christoph
    • Servus Christoph,

      Oldi_freund wrote:

      Es sieht so aus als es unter den Kühlrippen von der Brillendichtung vom Stößelrohr kommt.
      Sehe ich angesichts der Bilder ähnlich, allerdings gibt es noch die Möglichkeit, dass es das Öl aus der Zylinderfußdichtung drückt, also an dem Übergang vom Zylinderrohr in den Motorblock. Dazu müsste man aber den kompletten Zylinder abnehmen. Daher denke ich, dass es für dich das einfachste ist, wenn du erstmal nur die Brillendichtung wechselst und dann weiter beobachtest.

      Aber Achtung, da muss ich Martin etwas verbessern: Die grünen Dichtringe sind nicht die Brillendichtungen. Beim 712er ist die Brillendichtung die Dichtung, die unter der "Brille" (also das ovale Teil auf dem Motorblock, in dem die Stößelrohre drin stehen) verbaut ist. Diese Dichtung gibt es beim 812er nicht mehr soweit ich mich grad erinner. Die grünen Ringe sind die Stößelrohrdichtungen, die selbstverständlich auch gewechselt werden müssen. Oben am Zylinderkopf und unten an der Brille.


      Ich nochmal:

      in dem von dir verlinkten Dichtungssatz sind alle Dichtungen für "obenrum" einschließlich der Brillendichtung (rosa, oval) und der Zylinderfußdichtung (roter O-Ring) enthalten. Ob du besser fährst, wenn du dir gleich den ganzen Satz kaufst, oder erst eine Dichtung nach der anderen nach Bedarf, kann ich dir nicht sagen, aber verkehrt machst du damit sicher nichts.

      Öl kann auch beim wechsel der Pumpenplattendichtung drin bleiben, aber ich würde bei der Dichtaktion gleich alles abbauen (außer der Zylinder/Köpfe und auch nicht trennen). Das ist mit wenig Erfahrung durchaus machbar.


      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57

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    • Lausbua wrote:

      Servus Christoph,

      Oldi_freund wrote:

      Es sieht so aus als es unter den Kühlrippen von der Brillendichtung vom Stößelrohr kommt.
      Sehe ich angesichts der Bilder ähnlich, allerdings gibt es noch die Möglichkeit, dass es das Öl aus der Zylinderfußdichtung drückt, also an dem Übergang vom Zylinderrohr in den Motorblock. Dazu müsste man aber den kompletten Zylinder abnehmen. Daher denke ich, dass es für dich das einfachste ist, wenn du erstmal nur die Brillendichtung wechselst und dann weiter beobachtest.
      Aber Achtung, da muss ich Martin etwas verbessern: Die grünen Dichtringe sind nicht die Brillendichtungen. Beim 712er ist die Brillendichtung die Dichtung, die unter der "Brille" (also das ovale Teil auf dem Motorblock, in dem die Stößelrohre drin stehen) verbaut ist. Diese Dichtung gibt es beim 812er nicht mehr soweit ich mich grad erinner. Die grünen Ringe sind die Stößelrohrdichtungen, die selbstverständlich auch gewechselt werden müssen. Oben am Zylinderkopf und unten an der Brille.


      Ich nochmal:

      in dem von dir verlinkten Dichtungssatz sind alle Dichtungen für "obenrum" einschließlich der Brillendichtung (rosa, oval) und der Zylinderfußdichtung (roter O-Ring) enthalten. Ob du besser fährst, wenn du dir gleich den ganzen Satz kaufst, oder erst eine Dichtung nach der anderen nach Bedarf, kann ich dir nicht sagen, aber verkehrt machst du damit sicher nichts.

      Öl kann auch beim wechsel der Pumpenplattendichtung drin bleiben, aber ich würde bei der Dichtaktion gleich alles abbauen (außer der Zylinder/Köpfe und auch nicht trennen). Das ist mit wenig Erfahrung durchaus machbar.


      LG Emanuel
      Hallo Emanuel,

      ähm aber das ist doch schon ein 612er Motor oder? Du hattest den 712 und 812 nur im Bezug auf den Hinweis, von Martin, auf das WHB von 812 erwähnt, richtig?

      Die Zylinderfussdichtung ist unter dem Oval in welche die Rohre runterführen auf dem Bild IMG-20210719-WA0004.jpg, oder?

      Kann das Öl auch bei der Dichtaktion ver Brillendichtung etc. drin bleiben? Wie gesagt dann mache ich das nämlich nach der Waschaktion. Da kann ich schon ohne Luftleitblech hinfahren oder lieber vorort nochmal demontieren.
      Fragen über Fragen :D

      Nun muss ich aber noch rausbekommen welche Dichtungen ich für die Pumpenplatte brauche.

      Muss echt mal sagen das ich schon soviel Hilfe in den wenigen Tagen erhalten habe und immer mehr dazu lerne....

      EIN DICKES DANKESCHÖN AN EUCH ALLE!!!

      Gruß
      Christoph
    • Moin,

      der 612er ist der älteste Motor, später abgelöst durch den 712er (größere Bohrung). Anfang der 60er kam dann als Nachfolger der 812er, der z.B. keine Brille mehr hat.

      Oldi_freund wrote:

      Die Zylinderfussdichtung ist unter dem Oval in welche die Rohre runterführen auf dem Bild IMG-20210719-WA0004.jpg, oder?
      Das ovale Teil wo die beiden Stößelrohre aufliegen ist die Brille. Unter der Brille, also zwischen Brille und Motorblock, ist die Brillendichtung. Um die Dichtung zu tauschen müssen die Stößelrohre demontiert werden (weiter oben bereits beschrieben), Zylinderrohr und Zylinderkof können drauf bleiben.
      Bis an die Brillendichtung hoch steht kein Öl, das Öl muss dafür also nicht abgelassen werden. Ich würde aber vorschlagen die Brillendichtung / Stößelrohr Geschichte vor dem Ölwechsel abzudichten, damit evtl. bei der Reparatur in dem Motor gefallener Dreck nicht direkt das frische Öl verunreinigt.

      Die Zylinderfußdichtung ist unten am Zylinderrohr (das Ding mit den Kühlrippen, wo der Kolben drin läuft), an der Dichtfläche zum Motorblock. Um diese Dichtung zu tauschen muss, wie Emanuel schon schrieb, das Zylinderrohr demontiert werden.


      Grüße
      Henrik

    • Oldi_freund wrote:

      ähm aber das ist doch schon ein 612er Motor oder? Du hattest den 712 und 812 nur im Bezug auf den Hinweis, von Martin, auf das WHB von 812 erwähnt, richtig? 612 alt, 712 neuer, 812 neu, 912... so geht die Reihenfolge.


      Die Zylinderfussdichtung ist unter dem Oval in welche die Rohre runterführen auf dem Bild IMG-20210719-WA0004.jpg, oder? Nein, das ist die Brillendichtung


      Kann das Öl auch bei der Dichtaktion ver Brillendichtung etc. drin bleiben? Ja kann es Wie gesagt dann mache ich das nämlich nach der Waschaktion. Da kann ich schon ohne Luftleitblech hinfahren oder lieber vorort nochmal demontieren. Ein paar Huntert Meter oder einen Kilometer würde ich mir mit kaltem Motor schon trauen, aber bedenke du fährst ohne Kühlung!

      Fragen über Fragen

      Nun muss ich aber noch rausbekommen welche Dichtungen ich für die Pumpenplatte brauche.Das ist die große schwarze rechteckige in deinem Link. Deswegen sage ich ja: in diesem Dichtungspaket hast du alles drin; vermutlich sogar mehr, wie du erstmal benötigst


      Muss echt mal sagen das ich schon soviel Hilfe in den wenigen Tagen erhalten habe und immer mehr dazu lerne....


      Für's erste würde ich jetzt mal alles sacken lassen. Es wurde eigentlich schon alles geschrieben. Einfach nochmal in Ruhe nachdenken und später noch mal nachlesen. Dann wird es dir vermutlich klarer.
      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Emanuel,

      danke für die Korrekturen! Hatte ich wohl falsch geschrieben, im Kopf war aber das, was Du dann berichtigt hast :rolleyes:

      Vielleicht erst abdampfen und dann den Ölwechsel? Dann wäre eingedrungenes Wasser nämlich raus.. Nur so als Anregung.

      Griaßle
      Martin

      p.s.: mach doch alle Fragen in DEINEM Trööööt. Dann bleibt das Geschriebene auch zusammen und wird schön chronologisch. Ist auch zum Nachlesen meist besser.
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Post was edited 1 time, last by Obrschwob ().

    • Obrschwob wrote:

      Emanuel,

      danke für die Korrekturen! Hatte ich wohl falsch geschrieben, im Kopf war aber das, was Du dann berichtigt hast :rolleyes:

      Vielleicht erst abdampfen und dann den Ölwechsel? Dann wäre eingedrungenes Wasser nämlich raus.. Nur so als Anregung.

      Griaßle
      Martin

      p.s.: mach doch alle Fragen in DEINEM Trööööt. Dann bleibt das Geschriebene auch zusammen und wird schön chronologisch. Ist auch zum Nachlesen meist besser.
      Hi Martin,

      Mache ich sehr gerne. Dachte das es in den jeweiligen Threads besser aufgehoben ist, aber so ist es mir auch lieber :thumbup:

      Bin am überlegen ob ich das abdampfen einfach lasse.

      Will einfach keine 20km zur waschen (hin und zurück fahren mit dem alten Öl. Gerade das Getriebe mit seinen Geräuschen (singen etc.) Macht mir Sorgen.

      Übrigens könnt ihr mir sagen warum der Auspuff oben geöffnet wurde? Ist undicht und ich möchte ihn schweißen.


      Gruß Christoph

      Edit: Was an Material, z.b Papier Dichtungen, schlägt ihr mir noch so vor zum bestellen? Was man halt immer so gebrauchen kann :D
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    • Hi Christoph,

      Papierdichtungen in unterschiedlichen Dicken ist ganz brauchbar. Ich habe immer 0,1er, 0,3werud 0,5er vorrätig. Gibt's ja bei den Vollsortimentern und auch sonst im KFZ-Handel etc. Korkdichtungen gibt's ebenso, so z.B. für den Bosch-Hydraulikblock (3er).

      Die ideale Reinigung wäre Trockeneisstrahlen! Kostet allerdings, ist aber danach erstaunlich neu! zudem kein Wasserrückstand und das Fett ist runter, der intakte Lack unversehrt.

      Schau, daß du den Peilstabdeckel bekommst, damit da nicht weiterhin Wasser eindringt!

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii