Artenbestimmung: Jakobskreuzkraut oder nicht?

    • Artenbestimmung: Jakobskreuzkraut oder nicht?

      Auf der frisch angesäten Fläche (siehe andere Threads "Blühstreifen..." und "Schnitthöhe ...") haben sich lokal ein paar Unkrautnester ausgebildet.
      Die harmlosen sind Disteln oder Löwenzahn, aber ich vermute dass sich auch das Jakobskreuzkraut zeigt.

      Es sind zum Glück nur drei lokale Stellen (jeweils ca. 5-10qm) aber ich habs halt drin... wenns denn JKK ist.
      Allerdings bin ich mir nicht so ganz sicher... könnt Ihr mal einen Blick auf die beiden Fotos werfen?

      Zeigen beide Fotos überhaupt die selbe Pflanze? Fotovergleich im Internet bringt mir keine eindeutige Antwort...

      Mit den "normalen" Unkräutern wie Disteln, Löwenzahn usw. werde ich fertig wenns denn sein muss extra was dagegen zu machen (zb. Löwenzahn)... aber beim JKK bin ich mir unsicher wie ich dagegen vorgehe. Noch wachsen lassen und später vorm blühen ausstechen, oder gleich raus? Oder reicht frühzeitiges mähen (was ich wegen der Neuansaat eh machen werde).

      p.s. Chemie wäre nur das aller- aller- allerletzte Mittel falls alles andere versagt! Lieber reiß ich jede Pflanze einzeln raus! X(

      p.p.s.
      Hat nix mehr mit dem JKK-Problem zu tun, aber ein paar andere Fotos will ich euch nicht vorenthalten ... Auf dem aufgeschobenen Hügel um die noch nicht ganz fertige Senke hat sich nun der Mohn entschieden sich aus seinem jahrelangen Dornröschenschlaf zu erheben. Wenn auch überraschend und völlig ungeplant ist es doch ein netter Farbtupfer geworden, oder nicht? Die Bienen, Hummeln und Konsorten freuts jedenfalls narrisch... :D
      Uns sagt jetzt nicht dass der Mohn schädlich sei... Geerntet wird er jedenfalls nicht! Der Hügel bleibt völlig sich selbst überlassen, ausser dass ich ihn einmal im Jahr mulchen werde. Soweit der Plan... Aber das nur nebenbei.

      Es geht mir ums Jakobskreuzkraut und ob ich das drin habe, oder nicht. ?(
      Images
      • Mohn_1_flat.jpg

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      Servus aus Bayern,
      Peter

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    • Hallo Peter,
      schau da rein:

      gruenland-online.de/html/gruen…ut/jakobs_kreuzkraut.html

      weiterführend und genauer mit Bildern:

      lazbw.landwirtschaft-bw.de/pb/…eite/Themen/Kreuzkraeuter


      Durchlesen, ansehen, vergleichen, besonders die PDF's von meinen Kollegen aus Aulendorf.

      Wenn JKK/WKK, dann MÜSSEN Röhrenbüten vorhanden sein und die Kelchblätter überlappen nicht - stehen einzeln!


      Griaßle

      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Vielen Dank für die Tipps!
      Mir ist jetzt erst aufgefallen dass auf dem ersten Foto ganz oben am Rand beide Pflanzen erkennbar sind. Anhand der Blätter sieht man ganz deutlich dass es sich um zwei verschiedene Sorten handelt.

      Für einen Austrieb einer der Kräutersorten die dem angesäten Wiesensamen beigemischt wurde, ist es noch viel zu früh. Ansaat war am 29./30.05 und bis jetzt sieht man davon grade mal die ersten kleinen Triebe rausspitzen.

      Ich beobachte jetzt mal wie sich die beiden entwickeln und sobald man genau sagen kann um was es sich handelt werden entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet (oder auch nicht...).
      Servus aus Bayern,
      Peter
    • eurelordschaft wrote:

      moin

      Das rechte ist gemeines kreuzkraut,wächst bei uns auch überall.
      Also sofort ausstechen und vernichten? Oder kommt man mit einer frühen "Pflegemahd" inkl. Entsorgung so in zwei-drei Wochen bei ca. 4-5cm Schnitthöhe auch noch dagegen an? Mulchen wird wohl in diesem Fall kontraproduktiv sein...
      Servus aus Bayern,
      Peter