Tankanzeige nachrüsten

    • Hallo zusammen ,

      eine Tankanzeige ist schon eine
      tolle Sache . Ich weiß aber nicht
      ob das bei jeden Traktor so einfach
      umzusetzen ist .

      Wenn zum Beispiel sehr wenig
      Luft zwischen Tank und
      Tankabdeckung ist , wird es schwer .
      Auch braucht man eine gerade
      Fläche .
      G.g.f könnte man das alles wie
      mit einem Rohr im Tank rein
      versetzen . Dann braucht man
      keine Gerade Fläche und nur
      ein Kabel läuft über dem Tank .

      Mal sehen ob ich das bei dem
      Neuaufbau meines D15 praktisch
      umsetzen kann .

      Zur Zeit mache ich das bei meinem
      D40L so , bei jedem Start vorher
      im Tank schauen .
      Dieselkanister steht immer bereit .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
    • Servus miteinander,

      TonyF wrote:

      Hab schon am alten Schlepper einen Transparenten Schlauch seitlich am Tank gesehen.
      ich finde diesen Vorschlag gar nicht so abwegig.
      Ich hatte mal einen Holder ED 2 (Einachser) und da hatte Holder diese Lösung zum Beispiel am Schmieröltank angewendet. Oben und unten an der Stirnfläche des (in diesem Falle tonnenörmigen) Tanks war ein Gewindestück eingeschweißt, darin je eine Hohlschraube. Die beiden Hohlschrauben waren mit einem transparenten Schlauch oder besser gesagt Kunststoff-Formteil, das oben und unten wie ein T-Stück geformt war, verbunden.
      Wenn ich mich recht erinnere, war in diesem Schlauch sogar eine rote "Schwimmerkugel", so dass man auf den ersten Blick den Füllstand erkennen konnte.

      Ich galube, das auch die ersten eckigen Fendt Farmer Modelle aus den späten 60igern und frühen 70igern so eine Lösung hatten. Der (mit der Zeit immer weniger) transparente Schlauch war dort sogar ganz links (oder rechts ?( ) ins Armaturenbrett integriert.

      Mit etwas Schweiß- bzw. Hartlötkenntnissen sollte sich so eine Lösung umsetzen lassen. Man muß halt nur einen geeigneten Platz dafür finden. Oben und unten am Tank ein Winkelstück angelötet und mit transparentem Schlauch verbunden und schon hat man eine Füllstandsanzeige.

      Ich hab jetzt auf die Schnelle keine guten Bilder davon gefunden.
      Aber hier im Forum geistern mit Sicherheit einige Holder ED2 und auch diverse Fendt Farmer aus der besagten Zeit umher. Vielleicht liest ja einer der Besitzer mit und kann davon Bilder einstellen.

      Grüße vom
      Reini, der die Meterstab-Methode anwendet
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Hallo Reini,

      ja, der Holder hat das.
      Mein ED 2 hat das auch.
      Aber ohne rote Kugel und, wie du schon schreibst, am Öltank.




      Und da finde ich das auch sehr wichtig,
      weil der kleine Zweitakt-Diesel nicht sofort aus gehen würde, wenn das Öl leer ist.
      Da wäre der Motorschaden vorprogramiert.

      Wenn der Diesel leer wird, muss man eben tanken und entlüften.

      Nur ist beim D50.1S der Tank verkleidet.
      Da wird sich schwer eine Stelle für den "Kontrollschlauch" finden,
      die schneller und einfacher einsehbar ist als der Tankdeckel.....

      Gruß Martin
    • Hallo zusammen,

      ich habe auf dem Stab wo der Kraftstofffilter unten gehalten wird zwei große Unterlegscheiben geschweißt. Scheibe eins = Tank 1/3 voll, Scheibe zwei = 2/3 voll.
      Bei Interesse kann ich ein Bild davon machen.

      Gruß
      Franke
      Klick mal rein [url='http://www.bulldog-oldtimer-treffen.de']www.bulldog-oldtimer-treffen.de[/url]
    • Das Trockenfahren ging bei mir nicht "schlagartig". Zunächst ging die Leistung immer in die Knie, wenn ich Gas gab. Bei gestreicheltem Gaspedal lief er dann noch etwas. Es ist ja so, dass in der Reiheneinspritzpumpe der Diesel in viel größerer Menge durchgepumpt wird, als der Motor verbraucht. Dabei wird sich oben sammelnde Luft durch die Rücklaufleitung in den Tank entlüftet. Ein "Reservehahn" würde funktionieren. Wenn er denn da wäre.

      Also ich weiß nicht, wo Problem ist. Beim Tankgebernachrüsten. Vielleicht gibt es auch eine Lösung zum seitlichen Dranschrauben. Aber wegen des prinzipiellen Dichtigkeitsrisikos wäre das nicht mein
    • Fortsetzung:

      -e Lösung. Der Tauchrohrgeber trägt 14mm auf. So viel Platz würde ich wohl zu schaffen wissen. Zumal man den Flansch für den Geber ja auch tiefsetzen kann. Zum Beispiel, indem man das Loch im Tank kleiner macht und den Rand etwas tiefer dengelt.
      Dazu würde ich seitlich vom Tankgeberkopf etwas auf den Tank setzen, das verhindert, dass das Karosserieblech überm Tank von oben auf den Tankgeber schlägt.

      Ansonsten - das mit den Pegelschaltern ist auch eine gute Idee
    • Mir fällt gerade ein, als ich noch Öltanks im Haus hatte aus Metall, da war oben drauf eine Messuhr montiert. Die Messuhr hatte eine Schnur mit Gewicht, dass auf der Heizöloberfläche schwamm. Mit sinkendem Ölstand ging das Gewicht mit nach unten und zog somit an der Schnur. Das wurde im Messinstrument in eine Anzeige umgewandelt.

      Das wäre zwar optisch nicht so der Brüller, aber ließe sich vielleicht auch auf Schleppertanks montieren. Dann muss das nach unten gehende Gewicht aber auch Platz dafür im Tank haben. Bei meinem Güldner geht das nicht, weil die Tankform dieses nicht hergibt.

      Ich hatte mal einen Rasenmäher, der hatte so eine Füllstandanzeige im Tankdeckel integriert. Der Tankdeckel war also gleichzeitig auch mit einem "Schwimmer" ausgestattet. Dieser hatte eine Bewegung von vielleicht 10 cm von leer bis voll. Sowas könnte man sicherlich auch bauen für einen Schlepper Tankdeckel.

      MfG Werner
    • Ein Schwimmer hat es im Trecker aber schwieriger, als im Hauskeller, weil erstgenannter sich ja bewegt.

      Hast du denn keinen Bekannten, der mit einem Schweißgerät umgehen kann?
      Am Ende hängt es aber ja daran, wie wichtig dir die Anzeige ist. Und, auch das ist deutlich geworden, die Peilstabmethode ist auch möglich und man kann sich damit augenscheinlich arrangieren.
    • Henn2Zui wrote:

      such mal nach "D50.1 zum Wiedererwecken" über die Suche. Da hat Hendrik seinen kompletten Neuaufbau dokumentiert und irgendwo ist auch sein Tank zu sehen, einfach mal durchblättern. ;)
      Das ist nicht wonach ich suche. Er hat sich den Tank ja komplett neu gebaut. Aber danke für 2 Stunden Zeitvertreib. Was er da geleistet hat ist beneidenswert.

      Fertiger Tank: D50.1 - zum Wiedererwecken
      Ich möchte dem entgegen in den Original Tank eine Füllstandsanzeige einbauen.

      Armaturen: D50.1 - zum Wiedererwecken
      Bitte um Hilfe beim Auffinden der Füllstandsanzeige. Ich sehe sie nicht. Unten rechts? Ist die das? Leider sehr unscharf.
      Hinter der Lenksäule versteckt ist der Motorölfüllstand.
    • Hi,
      also den Tank nachzubauen, das muss natürlich nicht sein. Ich hingegen war dazu gezwungen, weil das Lenkortibol Platz beanspruchte, an dem sonst Tank ist.

      Man muss als ersten Schritt einen Tankgeber einbauen. Am einfachsten finde ich Steigrohrgeber - so wie in diesem Beispiellink: Tankgeber .
      Diese Geber gibt es in verschiedenen Längen. Als allererstes also muss man oben in den Tank ein Loch schneiden, durch den der Geber passt und dann oben einen Ring flüssigkeitsdich einschweißen (oder einlöten), an dem man den Geber festschrauben kann. Von diesem Ring/Flansch ausgehend kannst du bis zum Boden des Tanks loten und weißt, wie lang der Geber maximal sein darf. Ein zu kurzer Geber zeigt nur früher "leer" an, als ein längerer. Nimm den längsten, der gerade noch passt. Auf dem Boden aufstehen darf er nicht. Ein gewisser Abstand wird vorgeschrieben, den weiß ich nicht mehr aus dem Kopf. Aber da ist garantiert Doku im Download, wo es drin steht.

      Als nächstes brauchst Du die Anzeige: Tankuhr , wie in diesem Beispiellink.
      Wo Du die einbaust, ist natürlich egal. Bei mir war Platz vor den Schalthebeln in dem Blech, das sollte bei Dir auch möglich sein. Der Blick darauf ist nicht optimal, das stimmt. Aber im muss diese Anzeige auch nicht ständig im Visier haben. Für die kurze und gelegentliche Kontrolle kann ich den Kopf kurz mal beugen. Das stört mich nicht. Natürlich gibt es neben dem Traktormeter beim originalen Instrumnentenbrett auch noch einen Platz. Der hat, wenn ich nicht irre, einen zu großen Durchmesser. Aber VDO hat dafür Adapterringe Adapterring 60mm 52mm . Ich glaube, dann passt da ein STandardinstrument problemlos hinein.

      Die Verkabelung ist dann, tja, Verkabelung. Dazu kann ich konkret wenig sagen. Wenn Du es selber kannst, ist es ja gut.


    • Dort, wo ich die Tankuhr ausweise, siehst Du in dem Bild noch eine Uhr. Die hatte ich als Lückenfüller gesetzt, der Symmetrie halber. Als ich noch glaubte, eine Tankuhr wäre für mich schnupps.
      Die Uhr ist rausgeworfen worden. Die hat sowieso nie richtig angezeigt, weil ich die Batterie immer komplett per Trennschalter vom Bordnetz trenne, wenn der Schlepper ruht.
      Das Voltmeter, im Bild links-oberhalb des Schalthebelknaufs, ist auch nicht total wichtig. Aber ein Voltmeter ist nun wirklich denkbar einfach eingebaut und ich hab gern Kontrollmöglichkeit.
    • Noch zu erwähnen ist, daß die oberen 12V Instrumente von VDO so eine häßlich moderne Linie waren. Marine-Line, oder so. Auf alle Fälle mit einem Multistecker, den ich fast nicht richtig anschließen konnte. Und die fielen der Reihe nach aus. Vielleicht gibt es diese Linie deswegen auch nicht mehr. Ich finde sie nicht sicher wieder. Ich habe komplett wieder auf "alte" "Cockpit International" - Serie (oder eine ähnliche) rückgerüstet, die man noch mit den üblichen Steckfahnen anschließt. Damit kann ich umgehen und die funktionieren auch zuverlässig. Und stilistisch passen sie auch besser.