Deutz D40.1 verliert getriebeöl

    • Deutz D40.1 verliert getriebeöl

      Hallo und guten Morgen.
      Ich bin ein Absoluter neuling und kämpfe mich gerade an der Thematik ran.
      Folgendes, ich habe einen Deutz D40.1 und dieser schmiert immer rum also verliert Öl.
      Jetzt habe ich gestern mal die Öl stände Kontrolliert und Motor OK, Hydraulik OK, getriebe wird nicht mehr angezeigt.
      Nachdem ich mich auf die Suche gemacht habe fiel mir der Getriebedeckel von unten auf, bei der Öl Ablassschrauche sowie bei an dem gesamten Deckel und jeder Schraube von diesem Deckel hängt ein
      schöner Öl tropfen.
      Jetzt meine Frage, ich will heute evt. das Öl komplett ablassen und es erneuern macht mal sinn. Und ich frage mich wie dieser Deckel abgedichtet ist.

      Sitzt dort eine Dichtung drin?
      oder ist das so eine dichtung aus der Tube?
      Kann ich den Deckel einfach so abnehmen?
      Woher bekomme ich die Dichtung?

      Der Schlepper ist eine absolute Bastelbude und ich will ihn so langsam aber sicher wieder hübsch machen. Bei uns muss er noch arbeiten.
      Ich bedanke mich schonmal für eure Hilfe.
    • Moin,


      Sitzt dort eine Dichtung drin?

      Mastermod wrote:

      oder ist das so eine dichtung aus der Tube?
      Kann ich den Deckel einfach so abnehmen?
      Woher bekomme ich die Dichtung?

      Sollte Dichtpapier zwischen sein.
      Dichtung aus der Tube setzt voraus, dass der Deckel plan ist, deshalb empfehle ich neues Dichtpapier. Stärke 1mm
      Findet man wenn man bei Google sucht.

      MfG Kai
    • Hallo Kai,
      ich kann es dir noch garnicht sagen ob da bis jetzt eine drin sitzt. Bevor ich da irgendwas mache warte ich erstmal bis die neue da ist. Dann lasse ich das Öl ab und schraube den deckel auf.
      Dann kann ich mal rückmeldung geben was ich da so gefunden habe.
      Wenn da keine Dichtung drin ist. gibt es bei der neuen zum zuschneiden was zu beachten? denn ich weiß ja dann im Prinzip nicht wie die alte aussieht wenn keine mehr drin ist.
    • Servus Marcel,

      ein Muster von der alten Dichtung hat man so gut wie nie, weil die Papierdichtungen sich meistens beim Ausbau in ihre Bestandteile zerlegen.
      Aber du hast ja den Deckel als Muster. Für den äußeren Umriss kannst du den Deckel aufs Papier legen und mit Bleistift drum herum zeichnen. Für den inneren Umriss sind dreckige Finger ganz gut geeignet :D , Papier auf Deckel bzw. die Öffung legen und die innere Kante mit den öligen Fingern nachfahren. Gibt eine wunderschöne Linie. Bei kreisrundenÖffnungen geht natürlich auch ein Zirkel, ich find das mit den dreckigen Fingern aber irgendwie "stilechter", da hat man auch gleich ein Argument, wenn die Finger mal nicht so piekfein sauber sind ^^ .
      Für die Bohrungen nehm ich gerne eine Stahlkugel. Ausgeschnittene Dichtung auf den Deckel legen, Kugel dahin, wo die Bohrung drunter ist, und dann mit Hammer auf die Kugel geklopft bis der Umriss ausgestantzt ist. Wenn keine passende Stahlkugel vorhanden ist, geht es z.B. auch mit dem abgerundeten Kopf von Schloßschrauben.
      Du musst nur bei allen Arbetsschritten aufpassen, dass dir die Dichtung nicht verutscht.

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.

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    • Moin,

      sicher daß das vom Deckel des Mähwerksantriebs (das ist der Deckel unter den Schalthebeln mit der Ablaßschraube in der Mitte) kommt? Eventuell ist die Getriebeeingangswelle nicht dicht und das Öl wandert da runter? Zumindest sieht mein D40.1S von unten ähnlich aus, da ist es aber wohl eher die Getriebeeingangswelle? Also mal alles sauber machen und genau lokalisieren wo das herkommt.

      Gruß,

      Josef
    • Hallo zusammen,
      kleines Update, also Dank des Shops Treckergarage die direkt am nächsten Tag geliefert hat, habe ich am Samstag den Getriebeölwechsel gemacht und bei der Hinterenablassschaube kamen jede Menge brocken raus.
      Keine sorge nicht aus Metal sondern dichmasse.
      Nachdem ich den Deckel unter dem Getriebe abgeschraubt habe war dort kein Dichtpapier mehr, nur noch leichte überreste. Aber dafür eine Graue dichtmasse die dort mal aufgebracht wurde aber anscheinend den Rahmen nicht richtig getroffen haben.
      Daher flog der Mist im gesammten Getriebe rum.
      Habe also das Getriebe mit gut 20 Liter Diesel schön sauber gespühlt eine neue Dichtung aus 1mm Dichtpapier geschnitten (ging echt super) und alles wieder zusammen gebaut.
      Getriebeöl aufgefüllt danach bin ich gut eine Stunde durch unser Dorf sowie über Feldwege gefahren und habe ihn wieder in die Scheune gestellt.
      Saubere Pappe drunter, und nun 2 Tage Später alles Trocken keine Leckage mehr.

      Also ich danke euch. Für euch ist das wahrscheinlich nicht viel, ich bin total Happy das ich keinen Totalschaden durch einen dummen Fehler gemacht habe. Denn ich habe bisher keine Wirklich keine ahnung von Motoren Getrieben oder ähnlichen gehabt. Wenn an meinem Auto was nicht passt geht es in die Werkstatt.