Deutz D5006 Lenkhebel abziehen / Wellendichtring tauschen

    • Deutz D5006 Lenkhebel abziehen / Wellendichtring tauschen

      Hallo Deutz Profis,

      Ich möchte den Wellendichtring austauschen No2 auf dem Bild. No 19 und 20 habe ich bereits ohne Probleme gelöst.
      Nun muss ich aber den Lenkstockhebel abziehen (siehe rote Markierung auf dem Bild). Dieser sitzt so fest, dass ich ihn mit einem Hammer nicht gelöst bekomme.
      Gibt es dafür einen spziellen Abzieher?

      Vielen Dank schon mal für eure Tipps

      Gruss Patrick

    • Deutz D5006 Lenkhebel abziehen / Wellendichtring tauschen

      Hallo,

      schau mal in [Werkzeug & Wartung]. In dieser Rubrik findet sich vielleicht was!

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    • Hallo

      als erstes viel Carramba ! Einen Tag einwirken lassen .
      Nun den Sicherungssplint entfernen
      oder das Sicheren gsblech öffnen je nach Ausführung .
      Vor der Mutter das Restgewinde mit Bürste reinigen .
      Mutter entfernen g.g.f. warm machen .
      Denn Hebel mit einem Abziehst runter ziehen .
      G.g.f warm machen , nicht mehr !!!!!
      Danach richtig reinigen .
      Beim Zusammenbau Alupaste oder Kupferpaste auf dem
      Vielzahn und im Hebel machen .
      Erleichtert in der Zukunft die Demontage .

      Nix mit Hammer !!!

      Wenn ein Lager unter dem Lenkrad verbaut ist ,
      bitte ebenfalls mit Alupaste schmieren .
      Lenkrad muss dafür ab .
      Das Lager ist schwer zu bekommen .

      Ersatzteil sind teilweise bei Eicher zubekommen .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Patrick,

      Mit einem Abzieher wird den Lenkstockhebel nicht wirklich einfach kommen.

      Einfacher ist es mit einem Hammer und Holzstück wie auf dem Bild, leider kann ich das nicht wirklich gut auf Deutsch erklären... ;(

      1. Der Lenkhebel ist aus Stahlguß und damit gut erhitzbar - Propan reicht nicht, da muß schon der Acetylenbrenner ran
      2. Prellen ist adäquat, wenn richtig gemacht. Dazu muß der Lenkhebel aber per Abzieher unter Spannung gebracht werden
      3. Der Abzieher kann reichen, muß aber nicht. Ein fest verschließbarer bzw. Dreiarm sitzt da besser, weil er nicht aufgeht und weniger abrutscht
      4. Es muß schnell gehen, solange heiß ist. Habe ich mit meinem LaMa am 612/5-Lenkarm schon durchexerziert - er sprang dann runter
      5. Eine vorhandene Kronenmutter verkehrt herum wieder aufdrehen, damit die Prellfläche voll incl. Wellenflanschfläche genutzt werden kann.
      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Moin,
      ein guter Abzieher ist schon Mal viel wert. Damit den Lenkhebel ordentlich unter Spannung setzten. Dann mit einer Flamme den Hebel warm machen, so dass die Welle möglichst kalt bleibt.
      Wenn sich nichts tut vorsichtig mit einem Hammer prellen.

      Wenn sich nichts bewegt lieber noch mal abkühlen lassen, mit Rostlöser einweichen und nochmals probieren.

      Edit: Martin war schneller und hat es super beschrieben :thumbup:


      Grüße
      Henrik
    • Ergänzung:
      Abzieher am besten von Kukko; es geht auch Gedore (blau, nicht rot!)

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo zusammen,

      ich möchte mich bei auch allen bedanken. Ich habe den Dichtungsring erfolgreich getauscht.
      Jetzt tropft nichts mehr - scheint wieder dicht zu sein.
      Das Abziehen an sich fand ich nicht das Schwierigste. Das Wiederanbringen des Lenkstockhebels war sehr schwer. Ich habe mit einem Hammer nachgeholfen. Gibt es hier fürs nächste Mal noch bessere Tipps?

      Euch einen schönen Abend.

      Gruß Paddy
    • Moin,
      das freut mich doch!
      Das Aufsetzen des Lenkstockhebels fand ich mit das Einfachste. Nach Markierung aufstecken, Mutter drauf und anziehen.
      Als Tipp kann ich nur sagen, dass man alles schön sauber macht. Eigentlich sollte das dann so passen.

      Aber genau da liegt der Knackpunkt, "Eigentlich sollte..." :rolleyes:

      Grüße
      Henrik