Kolbenringe spannen

    • F1M 414
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      Hallo,

      schau mal in [Werkzeug & Wartung]. In dieser Rubrik findet sich vielleicht was!

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    • Servus Locke,

      dann musst du zuerst unten spannen, so dass der untere Ring gerade noch überdeckt wird und den Kolben so weit einführen wie es geht. Also bis das Spannband an einem noch nicht gespannten Ring anliegt.
      Der untere Ring sollte dann bereits in der Büchse sein.
      Und dann das Spannband lösen und die restlichen Ringe spannen.

      So stell ich mir zumindest vor, dass es klappen könnte.

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Hallo Leo,

      mit einer gewissen Fingerfertigkeit geht das auch ganz ohne Band. Ich hab das vor ein paar Wochen noch gemacht bei meinem Klopfer....
      Natürlich muss das ohne Hektik gehen und langsam...

      Den Abstreifring zusammendrücken.....dann pö a pö den Kolben langsam kommen lassen. D.h. wenn der Ring angeschnäbelt hat ,den Kolben langsam kommen lassen...

      Wichtig ist auch das die Ringe ziemlich gut geölt "versenkt" werden. Gewalt sollte dabei kein Thema sein.... :saint:

      Gruss Andreas
      Suche eine passable Motorhaube für meinen F1L514/50
    • Hallo, ich habe meinen mit einem Spannband aus der normalen Autowerkstatt eingebaut. Oben die 4 Ringe gespnnt und dann noch mal nachgesetzt für den unteren Ölbstreifer.

      Locke1950 wrote:

      Nehm die Pumpenplatte noch mal ab
      darum finde ich irgendwie dein Vorgehen suboptimal, wenn du die neue Garnitur drin hast, stellst du fest dass der Motor rumpelt wie ein Sack Nüsse. Dann wird die Kurbelwelle gelagert, vielleicht auch das Pleul gemacht. Erste Ausfahrt, die Kupplung taugt nichts mehr, den Traktor wieder auseinander.
      Du hast einen Traktor mit unbekannten Zustanden und fängst den jetzt stückchenweise an Instandzusetzen. Besorge dir das Werkstatthandbuch und gehe ALLE Verschleißmaße durch, wenn du dann eine Bestandsaufnahme gemacht hast die dementsprechend die Instandsetzung planen.
      Bis bald
      Marcus
      Die F1M414 Homepage

      Post was edited 1 time, last by Marcus Göbel ().

    • Locke1950 wrote:

      Nehm die Pumpenplatte noch mal ab,
      Hallo Leo,

      das verstehe ich jetzt nicht ?( ......weil das gar nicht sein muss. ;)
      Du kannst den Kolben mit Pleuel auf der Kurbelwelle lassen. Den Kolben mit Pleuel , meinetwegen mit passenden Brettchen als Distanz, auf dem Motorgehäuse ablegen.

      Nun die Laufbuchse von OBEN auf den Kolben (wie beschrieben) schieben. (Die Laufbuchse ist unten angefast).
      Darauf achten das die Kolbenringe versetzt in ihrer Einbaulage positioniert werden. Im weitesten Sinne ist das so im WHB des F1L514/50.../51 beschrieben. Wie das beim F1M414 detailiert abgeht kann ich nicht sagen....einen grossen Unterschied wird es da nicht geben.....denk ich mir.
      Der WHB-Scan im Anhang ist ein wenig improvisiert und wackelig.....Sorry. Könnte an dem Hopfenblütentee liegen, den es gestern gab 8| :D

      Gruss Andreas

      PS: Ich versuche auf die von dir gestellten Fragen zu antworten....nur zur Klarstellung.
      Den Ansatz von @Marcus Göbel solltest du aber auf jeden Fall in Betracht ziehen, um nicht immer wieder von Vorne anzufangen ;)
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      Post was edited 1 time, last by Pumpe ().

    • So, Kolben ist drinn. Alles heile geblieben. für den letzten Ring aus Weißblech eine Manschette gemacht und
      die mit einem Kabelbinder fixiert. Pumpenplatte abgebaut und dann zu zweit gleichmäßig hochgeschoben.
      ging perfekt.
      Es geht übrigens nur von unten.

      Marcus Göbel wrote:

      darum finde ich irgendwie dein Vorgehen suboptimal, wenn du die neue Garnitur drin hast, stellst du fest dass der Motor rumpelt wie ein Sack Nüsse. Dann wird die Kurbelwelle gelagert, vielleicht auch das Pleul gemacht. Erste Ausfahrt, die Kupplung taugt nichts mehr, den Traktor wieder auseinander.
      Du hast einen Traktor mit unbekannten Zustanden und fängst den jetzt stückchenweise an Instandzusetzen. Besorge dir das Werkstatthandbuch und gehe ALLE Verschleißmaße durch, wenn du dann eine Bestandsaufnahme gemacht hast die dementsprechend die Instandsetzung planen.
      @ Markus Das Werkstatthandbuch habe ich, Die Verschleißmaße hab ich auch geprüft. Ich schlaf nicht auf dem Baum.
      Bei der Laufbuchse habe ich das halt verpennt. Passiert halt mal

      Schönes Wochenende für euch alle.

      Gruß Leo
      Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es. :thumbup:
    • Locke1950 wrote:

      Bei der Laufbuchse habe ich das halt verpennt.
      passiert halt mal, wenn man Kolbenbolzenspiel, Kurbelzapfendurchmesser, Kurbelzapfenunrundheit, Pleullagerdurchmesser,Exzenterbügeldurchmesser,Schmierpumpenexzentspiel, Schmierpumpenkolbenspiel uvm. für gut befunden hat, dann werden Kleinigkeiten schnell mal vergessen. Beim neuen Kopf musstest du ja nichts messen.
      Bis bald
      Marcus
      Die F1M414 Homepage
    • Hallo Leo,

      den Moment kann man gut nachfühlen :thumbup:

      Wieviel beträgt denn jetzt die Kompression wenn ich fragen darf?
      Hattest du die Kurbelwellenfilzringe auch getauscht, oder war da noch alles dicht?

      Gruss Andreas
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