Hydraulikblock K46.1 Hubabschaltung Deutz 6807CA

    • Hydraulikblock K46.1 Hubabschaltung Deutz 6807CA

      Hallo zusammen,

      letzten Sommer habe ich mit erstmals mit einer Rundballenpresse mein Heu gepresst. Dazu musste ich auch zum 1. Mal die Hubabschaltung benutzen.
      Also HH ganz runter, Hebel umgelegt und HH wieder hoch, bis ich die notwendige Höhe für die Presse bzw. Pickup erreicht hatte.
      Diese Höhe war dann noch vor dem Anschlag und der Endabschaltung … damit habe ich wohl nicht ganz gemäß der BDL gehandelt ...
      jedenfalls funktionierte nach dem Pressen die Heckhydraulik nicht mehr …

      Mein Händler meinte damals , dass ich mit dem „Hochfahren“ nach dem Umlegen des Hebels die Mechanik verbogen/zerstört hätte.
      Gestern meinte ein anderer Mitarbeiter selbigen Händlers, dass es eine hydraulische Sperre wäre und wohl das Ventil Nr. 22 klemmen würde.
      Irgendwo im Netz habe ich allerdings auch etwas über Dichtringe an der Hubabschaltung gelesen, die (nach langer Nichtbenutzung dann bei Nutzung) schlagartig undicht werden.


      Jedenfalls ist der Hydraulikblock nun offen und ich steh wie Ochs vorm Berg:

      • augenscheinlich ist das Gestänge gerade
      • das Ventil ist leichtgängig

      Das sind Dinge die ich bei noch verbautem Block momentan ertasten kann. Viel Platz ist da ja nirgends.
      Die dritte Möglichkeit, die Dichtringe, kann ich wohl erst checken wenn ich den Hydraulikblock komplett ausgebaut habe, oder?
      Muss dafür auch der Tank raus?


      Aber vor allem:
      Ich verstehe einfach nicht, wie diese Hubabschaltung funktioniert.
      Wie wird das Ventil betätigt, wenn man die Hubabschaltung "reindreht"?
      Kann mir das bitte jemand erklären?


      Anbei Auszüge der BDL, der ETL und 2 aktuelle Fotos.

      Danke
      Jürgen
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      Hallo,

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    • Hallo Jürgen,
      Bild eins ist eine Darstellung vom Stellung "Heben".
      Im Kraftheber sind zwei Abschaltventile EV.
      Eins oben am Hubzylinder und eins hinten am Klotz (N°274 Bild 2)
      Beide stehen beim anheben unter Druck.
      Wenn der Kraftheber voll ausheben soll, geht der Hubarm am Klutz 274 vorbei,
      bis der Kipphebel oben am Hubzylinder betätigt wird und das Heben abbricht.
      Wenn der Klotz mittels der Betätigungshebel, um 90° geschwenkt wirt,
      stoßt der Hubarm bei halbe Aushebung am Ventil im Klotz und bricht das Ausheben ab,
      auf halbe Höhe.
      Auf dein Bild N°5 ist zu sehen wo die Leitungen vom Steuergerät, und Hintere Abschaltung zusammen kommen.
      Mann kann zum Prüfen die Doppelthohlschraube erstzen durch eine Einfachhohlschraube und
      somit die Hintere Abschaltung außer Betrieb setzen.
      Wohl darauf achten das der Klotz aus dem Bereich der Hubarm geschwenkt ist.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
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    • Hallo Karel,
      vielen Dank für Deinen Input.

      Morgen werde ich dann mal weiterschrauben und zuerst das mit der Einfachhohlschraube probieren.

      Verstanden hab ich die Problematik jetzt so:
      => Heckhydraulik war nicht bis zum Anschlag ausgehoben
      => Absperrventil Nr. 22 an der Hubabschaltung war nicht ganz geschlossen
      => weiterhin Ölfluss
      => einer der Dichtringe Nr. 12/17/41 ist jetzt kaputt?
      => deshalb tut die Heckhydraulik aktuell gar nix mehr.

      Ich werde das mit der Einfachhohlschraube morgen erstmal probieren.
      Wenn es an defekten Dichtringen liegt, muss
      - aus Platzgründen zuerst der Dieseltank raus
      - dann der Hydraulikblock raus
      - dann Hubarme ab
      - und Hubkolben raus
      um dann endlich an die Hubabschaltung mit den defekten Dichtringen zu kommen?
      Oder gibt es einen einfacheren Weg?

      Danke
      Jürgen