Maximale Neigung der Motoren im Betrieb

    • F2L 612/5
    • Maximale Neigung der Motoren im Betrieb

      Hallo und Tach auch,
      wie aus meinem Profil zu entnehmen ist unterhalte ich einen F2L612-5NK.
      Zum Schlepper selbst: Er dient nur noch zum Spazieren fahren, ab und an mal einen Wohnwagen aber er muss nicht mehr arbeiten.
      Läuft gut, springt super an, qualmt nicht, ölt nicht.
      Ich weiss garnicht ob ich dieses Thema schonmal angestossen hatte. Wenn ja, entschuldige ich mich schonmal :thumbdown:
      Mir viel es auf als ich in nem engen Hohlweg wenden musste, li eingeschlagen und mit der Vorderachse die Böschung SEHR steil nach oben fuhr.......SCHOCK, der Öldruck sank schlagartig auf 0 !!!
      Schlepper wieder gerade gestellt und zack, Öldruck wieder normal.
      Es waren bei Leerlaufdrehzahl etwa 2 Sek kein Öldruck vorhanden.
      Ich denke das das wohl kein soooo grosses Problem für den Motor darstellt, ich finds aber dennoch komisch.
      Wenn ich mir aber anschaue wo die Ölpumpe ansaugt ist das eigentlich logisch das in einem solchen Fall die Pumpe Luft ansaugt.
      Ich meine mal ein Schaubild gesehen zu haben aus dem hervorging welche Neigungen in welche Richtung der Motor duerhaft verträgt.
      Vielleicht hat jemand ein solches Schaubild????

      Grüße
    • Hallo Derek,

      das steht im FL712-Motorenhandbuch H 0199-5 auf (Druck-)Seite 122 unter den technischen Daten (Hauptkonstruktionswerte). In meinem pdf war das Seite 132.

      • größte Schräglage nach vorn oder hinten 8°
      • größte Schräglage nach links oder rechts 10°
      Habe leider keinen besseren Scan parat... Der Motor hat, bedingt durch den fehlenden tieferen Saugsumpf, da echt seine Grenzen. Das dürfte der Tunnelbauweise geschuldet sein.

      Edit:
      Ergänzung: für den F2L812 gilt das ebenfalls laut H0199-15, Seite 1, also direkt nach dem Inhaltsverzeichnis für nach vorne oder hinten geneigt. Eine seitliche Neigung ist nicht angegeben.
      F3L812: 16°
      F4L812:12°
      F6L812: 8°

      Griaßle
      Martin
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      • tech_daten_FL612_FL712_motorenhandbuch.jpg

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      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

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    • Servus Derek,

      steil ist relativ. Ich bin schon des öfteren mit dem D30 im Wald in Schräglagen geraten, wo mir richtig die Düse ging und ich schon abspringen wollte oder der Schlepper einfach weggerutscht ist. Dabei ist aber nie das Öldrucklämpchen angegangen.
      Dauerhaft, so dass es für den Motor schädlich wird hält das m. E. der Fahrer ohne frische Buxxen nicht durch.

      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Derek Grießl wrote:

      Gibt es Leute hier die mit einem F2L612 in steileren gefilden unterwegs sind?
      Ja,
      früher oft gemacht, mit dem F2L612 ebenso wie mit dem D25 S. Die beiden waren lange Zeit viel im Einsatz, bergauf, bergab, quer zum Hang, bis zur Angstgrenze, oft im Sommer vereinzelt auch im Winter. Haben uns wegen dem Oildruck eigentlich noch nie Gedanken gemacht.
      Gruß
      Bernhard
      Wenn immer der Klügere nach gibt geschieht nur noch was die Dummen wollen ;(