DX neu bereift und im Einsatz

    • Hallo,
      auf den Schlepper muss man aber gut aufpassen, bei der Ausstattung! Wird der DX für Pflegearbeiten auf schmale Reifen umgebaut oder machen dies kleinere Deutz? Vor allem der Komfort des Industrieladers führt nach meiner Erfahrung dazu, dass evtl. vorhandene Klinklader meist demontiert in der Ecke der Scheune stehen;-)
    • Hallo Deutz D4005,

      natürlich muss man auf einen Deutz gut aufpassen, der soll schließlich keine Kratzer und Beulen bekommen und daher kommt der nur auf dem Acker zum Einsatz (nicht im Wald).

      Einen "Industriefrontlader" hat mein "kleiner" Deutz auch, aber ohne Parallelführung. Das Arbeiten mit der hydraulischen Gerätebetätigung ist an beiden Traktoren sehr gut und erleichtert das Arbeiten gegenüber einem Klinklader doch enorm.

      Nur der Abbau bei dem "kleinen" Deutz dauert länger. Da war Baas und die anderen Frontladerhersteller in den 1970ern noch nicht so weit.

      Anbei nochmal ein Foto von vorne und ein Einsatzfoto vom Mulchen. Beim ersten Foto ist der Frontkraftheber gut zu sehen und auch die Frontbereifung gut zu sehen. Zum zweiten Foto: den Mulcher verschiebe ich immer soweit zum zu Mulchenden hin, dass das Rad zum Gemulchten hin nichts plattfährt. Auf der Rückahrt wird der Mulcher dann zur anderen Schlepperseite verschoben. Da ich "Rehschonend" bzw. "Tierschonend" mähe bzw. mulche, fahre ich nicht wie die Dumpfbacken rundherum von Außen nach Innen, sondern von innen nach außen mähend oder mulchend bzw. beim Mulchen von einer Landseite.

      Gruß
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    • Hallo,

      hier einmal das Heckgewicht für den Deutz.

      Es ist "überschaubar" klein (nicht groß wie ein Betongewichte) und es ist daher gut geeignet bei beengten Verhältnissen (z.B. auf dem Hof bzw. im Gebäudeinneren) eingesetzt zu werden.

      Auch ist/wäre es möglich, das Gewicht in der Fronthydraulik zu fahren und den Schlepper dann auch schön aussehen zu lassen. (im Gegensatz zu riesen Betongewichten). Ich kann nicht verstehen, wenn jemand große Summen für z.B. einen nagelneuen Schlepper ausgibt und dann ein riesiges Betongewicht an seinen Schlepper montiert.
      Allerdings wäre mein Gewicht im Frontkraftheber eher etwas für aktuelle Schlepper, mit deren enormen Zuladefähigkeiten. Für einen älteren Schlepepr als Frontgewicht wird es doch "etwas" zu schwer sein. Daher wird es bei mir eben nur als Kontergewicht im Heck eingesetzt und esschränkt die Rangierfreiheit des Schleppers nur wenig ein.

      Ein weiterer Vorteil ist, dass das Gewicht mit Einsatz des Oberlenkers gefahren werden kann oder eben auch ohne Einsatz des Oberlenkers. So kann das Gewicht beim Aufladen des Wagens im Heck schnell in den Fanghaken der Unterlenker aufgenommen werden (ohne den Oberlenker anschließen zu müssen). Nach dem Ladevorgang wird das Gewicht dann ohne abzusteigen abgelegt und der Wagen dann im normalen Zugmaul des Schleppers angehängt. Der Wagen kann dann zur Entladestelle gefahren werden und wieder zurück zur Aufladestelle. Dann das Heckgewicht wieder in den Fanghaken der Unterlenker aufnehmen und den Wagen wieder vollladen usw.

      Ein weiterer Vorteil des Gewichtes ist es, dass es noch mehrmals erweitert werden kann, also zweimal um 400 kg aufgestockt werden kann. So kann es als Grundgewicht bei kleinen und mittleren Traktoren eingesetzt werden und erweitert (erschwert) bei großen Traktoren.
      Und es kann auch noch eine Transportkiste (z.B. für Arbeitsmaterialien z.B. bei der Waldarbeit) montiert werden.

      Gruß
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    • Hallo,

      hier einmal der DX beim pflügen. Es war selbst Ende September noch außerordentlich trocken!

      Gruß
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    • Hallo Harm,

      keine Untergrunddorne, sondern Untergrundschare. Sie haben zwei Meißel montiert und lockern ungefähr zwei/drittel der Arbeitsbreite des Pflugkörpers. So können keine tiefliegenden Schmierschichten (wie bei einem Pflugschar) entstehen, weil zwischen den Meißeln der Boden gebrochen wird.

      Danke für Dein Angebot,kommt nur etliche Jahre zu spät, denn einen Wendepacker (90er Ringpacker mit 55er Nockenwalze) setze ich normalerweise immer ein.

      Gruß
    • Hallo Deutz D4005,

      ist schwer zu beantworten. Ich habe jetzt vier Jahre pfluglos gewirtschaftet. Die flächen wurden nur mit dem Flügelschargrubber flach bearbeitet und dann mit der Kreiselegge und Sämaschine eingesät. Da ist die Beurteilung zum Zugkraftbedarf gegenüber Böden, die rgelmäßig jährlich gepflügt werden schwierig.

      Beim Pflügen ohne die Zweischichtenschare und bei normal-feuchten Böden war der DX mit dem Pflug und dem Untergrundpacker (Wendepacker mit 90er Ringe und mit Nockenwalze 55 cm) gut ausgelastet. Auch hat der DX mit der bisherigen Serienbereifung, nicht neu von der Stollenhöhe her dann an den Tonköpfen "gesprungen", weil der DX halt extrem leicht ist (im Vergleich zu aktuellen Traktoren) und die Kraft nicht an den Boden kam. Die jetzigen breiten Reifen mit voller Stollenhöhe und deutlich niedrigem Luftdruck führen nicht zum "springen". Allerdings war in diesem Jahr der Boden knochentrocken und noch trockener als knochentrocken, so dass ein Vergleich selbst beim Pflügen ohne Zweischichtenschare kaum herzustellen ist.

      Die Zweischichtenschare haben folgende Einstellung am Pflug: Sie sollen tief lockern (sie sind 10 cm unterhalb der Pflugschare arbeitend) aber der Pflug soll nur flach wenden und Pflugsohlen vermeiden, d.h., wenn ich mit normalem Pflug 26 cm tief gepflügt habe, dann pflüge ich jetzt auch 26 cm, es werden aber nur die oberen 16 cm gewendet (im Ökolandbau extrem wichtig) und die Zweischichtenschare sind 10 cm unter dem Pflugschar lockernd tätig. Das Stützrad ist also auf 16 cm Pflugtiefe eingestellt.
      Das funtioniert in diesem Jahr herausragend gut. Die von mir am Kverneland gewählten Streichbleche haben als unterste Grenze 16 cm Pflugtiefe. Flacher Wenden geht also nicht und tiefer als 26 cm möchte ich auch nicht lockern - also so optimal! Der Pflug macht bei 16 cm Wendetiefe eine schön zu bearbeitende saubere Oberfläche - deutlich besser zu säen geeignet als der flache Grubberstrich. Gepflügt habe ich auf Legeregellung (keine Zugkraftregellung),weil ich eben genau die 26cm lockern möchte und ich nicht will, dass die Regelhydraulik bei Bodenverdichtungen den Pflug anhebt und gerade bei Verdichtungen flach pflügt. Der DX muss den Pflug auf eingestellter Tiefe durch den Boden ziehen.

      Der DX hat das Pfluggespann sehr gut gezogen. Schwer zu sagen, ob der Packer noch möglich gewesen wäre. Auf den Tonköpfen hatte erschon gut zu tun -ist halt ein Deutz! Auf den Packer habe ich verzichtet, zum einen weil der Boden durch das nichtpflügen der letzten vier Jahre sehr dicht gelagert war und der DX den Pflug auf Tiefe ziehen sollte und zum anderen, weil ich den neuen Kreiselgrubber testen/ausprobieren wollte, ohne dass der Packer den Boden barbeitet hat. Durch die neuen Reifen entwickelt der DX aber eine sehr hohe Zugkraft und liegt sehr gut am Boden an.

      Ergebnis: Theoretisch soll der Pflug durch die Zweischichtenschare leichter zu ziehen sein, aber bei meinem Vergleich - vor vier Jahren waren die Böden normal feucht und in diesem Jahr knochentrocken und trockener ist ein Vergleich kaum möglich, zumal die Reifen am DXauch noch eine völlig andere Zugkraft an den Boden bringen als die kleinen Serienreifen.

      Auf den Fotos kann man gut sehen, wie der Boden unterhalb der Pflugschare enorm angehoben wird und dann bricht (Foto 1) und Foto 2 zeigt dann das Ergebnis der Lockerung

      Gruß
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    • Hallo Johannes,

      Früher hatten wir am damaligen Kronepflug nur einen Untergrunddorn, am ersten Körperpaar. Der D 7206 mit Hinterradantrieb zog den Kronepflug recht gut - ist halt ein Vierzylinder Deutzmotor! Der Untergrunddorn war sehr schräg Richtung vorhergehende Furche angeordnet und sollte die Hinterradspur auflockern. War aber - weil ein schmaler Dorn - wohl nicht so effektiv.

      Beim Zweischichtenpflug läuft das Untergrundschar genau unter dem Pflugkörper und nimmt bei der Körperbreite des Pfluges ca. 2/3 der Scharbreite zur Lockerung. Beim Bild in meinem vorhergehenden Beitrag ist schön zu sehen, wie unterhalb des Streichblechs der Boden enorm angehoben wird und dann locker bricht, wie man das beim Furchenbild schön sehen kannn.

      Ich habe mal zwei Fotos hier eingestellt, wo mann gut sehen kann, wie das Untergrundachar aufgebaut ist. Es ist nicht waagerecht, d.h., parallel zum Pflugschar sondern leicht schräg und es weist eine enorme Steigung auf von der Spitze der zwei Meißel bis zu deren oberen Ende hin. Das hebt den Unterbodenschön an und am Meißelende fällt er dann zurück und bricht dabei locker auf. Durch diese Schräge der zwei Meißel zieht der Pflug auch gut ein.
      Seitlich, d.h., über der Anlage ist ein dritter Meißel montiert. Der Stützt den Pflug seitlich ab und nimmt mit der Anlage die Seitenkräfte auf. Dadurch liegt der Pflug satt im Boden an. Neu einstellen mußte ich am Pflug nichts weiter. Der liegt bei 16 cm Wendung und auf 26 cm Lokerung genau so im Dreipunkt wie ohne Untergrundschare bei 26 cm Arbeitstiefe mit 26 cm Wendung des Erdbalken. Nur kann so deutlich besser gesät werden als beim Flügelschargrubber mit 16 cm Lockerung (tiefer schafft der 80er Deutz beim 3m breiten Flügelschargrubber nicht).

      Auf den Bildern ist der Aufbau des Untergrundschares gut zu erkennen.

      Gruß
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    • Hallo Holger,

      vielen Dank.

      Aufbereitet ist am DX aber nichts. Ich habe ihn nur "ergänzt".

      Da der Freiraum an der Aufnahme des Oberlenkers für einen hydr. Oberlenker viel zu eng wares und es mich immer aufgeregt hat, das Anhängezugmaul umzuklappen, wenn die Dreipunkthydraulik benötigt wird, hat er nun auch noch ein Anhängerzugmaul mit Schlitten bekommen. Auch kann ich dann je nach Anänger un Höhe der Zugdeichsel (der 8 T Kipper steht doch deutlich höher da als der 5,7 t Kipper) kann ich so auch das Anhängerzugmaul am Schlepepr per Schlittenverstellung passend einstellen.

      Anbei mal ein Foto beim Frontladereinsatz

      Gruß
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    • Hallo,

      mein Händler hat mir Scharmüller empfohlen. Also hat mein DX den gleichen Schlitten wie Du an Deinen DX hast. Ich meine, die 330 mm sind aber das normale Maß.

      Bei meinem DX mußte allerdings die Betätigungsstange für die Zapfwelleneinstellung 540/1000 geändert werden.

      Gruß
    • Hallo Allois,

      habe gerade nochmals auf den Fotos nachgesehen, die ich bei Auslieferung gemacht habe. Ist doch nicht der gleiche Schlitten wie an Deinem DX 4.70. Ein Aufkleber an meinem Scharmüllerschlitte gibt an für DX 4.10 bis DX 4.50.

      Der DX 4.70 hat ja die Unterlenkerregellung. Also müte der Schlitten dort auch etwas anders sein, ebenso im Bereich der Oberlenkeraufnahme.

      Gruß