Husqvarna TC 138 (Rasentraktor / Aufsitzmäher) springt nicht an

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    • Husqvarna TC 138 (Rasentraktor / Aufsitzmäher) springt nicht an

      Hallo zusammen,

      diesmal habe ich mit unserem Husqvarna-Aufsitzmäher ein Problem:
      Mitten beim Mähen ist der Motor ausgegangen und springt nicht wieder an.
      Der Anlasser dreht den Motor problemlos (am Lüfterrad erkennbar), Sprit ist auch vorhanden, Luftfilter ist sauber, Zündkerze habe ich erneuert.
      Weil ich aber keinen Zündfunken sehen konnte, habe ich nachgesehen, ob an der Zündspule Spannung anliegt: die Prüflampe sagt "nein". - Ein Voltmeter hatte ich gerade nicht zur Hand.
      Ist also das Zündschloß kaputt, oder kann die Ursache noch woanders liegen?

      Den örtlichen Motorgeräte-Service will ich nicht fragen, weil er mich vor einigen Wochen bei einer Reparatur, die meiner Meinung nach eindeutig ein Garantiefall hätte sein müssen, fürstlich abkassiert hat. (Antriebskeilriemen vom Motor zum Hydrostat war nach gerade mal etwa 25 Betriebsstunden und etwas mehr als ein(!) Jahr alte Maschine komplett verschlissen.)

      Vielen Dank im Voraus sagt

      Maik
    • Husqvarna TC 138 (Rasentraktor / Aufsitzmäher) springt nicht an

      Hallo,

      schau mal [HIER]. Vielleicht ist etwas brauchbares für die Reparatur & Wartung dabei!

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    • Hallo

      Da ich schon mit unzähligen Marken zu tun hatte kann ich folgende Aussage Treffen: es gibt alles.

      Sitzkontakte, die nur die Zündung unterbrechen, da kannst dich dann Tot orgeln

      Sitzkontakte, die nur den Anlasser sperren

      Sitzkontakte, die nur den Messerantrieb abschalten

      Sitzkontakte, die Fahr und Messerantrieb abschalten

      Sitzkontakte, die alles machen



      In deinem Fall könnte Version 1 verbaut sein, herausfinden wo er sitzt und einfach mal überbrücken.

      Das die Spule oder das Zündschloss nach so einer Kurzen Betriebszeit schon defekt ist ist fast auszuschließen, in jedem Fall aber dann Garantie.

      Wie weit ist denn der Übernächste Husquarna Stützpunkt entfernt? einfach mal dort fragen, meistens sind Garantieanträge/ Verfahren so kompliziert, dass viele Händler keine Lust und/oder das fehlende Wissen für so ein Verfahren haben.


      Gruß
    • Hallo Harm,

      JA, es ist die selbe Maschine!
      Beim Riemen war es leider so, daß der Auslieferungs-Fahrer wohl Order vom Chef hat, daß nicht abgeladen wird, bevor der Kunde nicht gezahlt hat.
      So mußte ich erstmal 120 Euro zahlen, habe ihm aber ein Schreiben an seinen Chef mitgegeben und eine Regulierung über die Hersteller-Garantie gefordert. Der Händler hat dann (angeblich) bei Husqvarna einen Garantieantrag gestellt, der (wieder angeblich) von Husqvarna abgeleht worden ist, weil ein Keilriemen ein Verschleißteil ist. - DAS mag im Prinzip ja stimmen, aber der Antriebsriemen des Hydrostat dürfte NIEMALS nach einem Jahr völlig verschlissen sein.
      ... und selbst wenn Husqvarna die Garantie abgelehnt hat, hätte der Händler mir beispielsweise wenigstens die Hälfte der bereits bezahlten Kosten erstatten können. - Hat er nicht gemacht, deshalb bin ich mit ihm "durch" und mit Husqvarna-Mähgeräten ebenso.

      Herzliche Grüße von
      Maik
    • Hallo Maik,
      120 € für den Keilriemen ist schon sportlich, für den Mähantriebsriemen könnte ich den Preis noch verstehen.
      Hast Du Dir keinen Kostenvoranschlag machen lassen?
      Auf die Huskies lasse ich eigentlich nichts kommmen, ich fahre einen AS 940 Sherpa da ist die Hydrostatanlage direkt angeflanscht.
      Grüße aus der Oberlausitz

      Norbert
    • NorbertD30S wrote:

      AS 940 Sherpa da ist die Hydrostatanlage direkt angeflanscht
      der ist ja auch ungefährt fünfmal so teuer, da sollte es doch das ein oder andere Qualitätsmerkmal geben.

      Die Mäher im Preissegment 2000€ kommen vermutlich alle aus dem gleichen Werk in Italien. Da ist es dann egal ob Husqvarna, Cub Cadet oder MTD drauf steht.
      Gruß, Harm

      John Deere 6110 MC, D4005, Allgaier R22
    • NorbertD30S wrote:

      Hallo Maik,
      120 € für den Keilriemen ist schon sportlich, für den Mähantriebsriemen könnte ich den Preis noch verstehen.
      Hast Du Dir keinen Kostenvoranschlag machen lassen?
      Auf die Huskies lasse ich eigentlich nichts kommmen, ich fahre einen AS 940 Sherpa da ist die Hydrostatanlage direkt angeflanscht.
      Hallo Norbert,

      die 120 Euro setzten sich aus ca. 60 Euro für den Keilriemen, ca. 40 Euro Arbeitslohn und 20 Euro Hin- und Rücktransport zusammen.
      Nein, einen Kostenvoranschlag habe ich mir nicht machen lassen. - Zum Einen bin ich ja von Garantie ausgegangen und zum Anderen: Was hätte das geändert, wenn ich vorher gewußt hätte, was es kostet? Repariert werden mußte er ja doch.

      @Deutz45nullfuenf Harm,
      "Werk in Italien": Oh, mein Gott, das erklärt Einiges. :D

      Warum aber das direkte Anflanschen des Hyrostates an den Motor so viel teurer (weil aufwändiger???) sein soll/muß, als das Verwenden eines langen Keilriemens zur Kraftübertragung von "ganz vorn" nach "ganz hinten", leutet mir trotzdem nicht ein.


      Ich bin aber auch insgesamt mit dem TC 138 nicht richtig zufrieden: er sammelt nicht ordentlich auf (lt. amazon gibt es Leute, die nennen ihn "Stopfi"), hat / hatte oben am Mähdeck Verkleidungen, die völlig unsinnig sind, weil man dort nämlich jedes Mal nach dem Mähen handvollweise Mähgut entfernen muß und dann noch diese zeitraubenden und kostenintensiven Ausfälle / Reparaturen. :evil:
      Hätt' ich doch lieber bei dem anderen Händler den etwa gleichgroßen und gleichteuren WOLF-Garten Aufsitzmäher gekauft! :/

      Ich teste heute nochmal die Zündspule und wenn ich diese als Fehlerquelle einkreisen kann, dann baue ich diese aus und fahre damit morgen zum Händler: mal sehen, ob er mir unbürokratisch eine Neue geben wird. :?:

      Herzliche Grüße von
      Maik

      Post was edited 2 times, last by Maik_29413 ().

    • Normalerweise haben die Teile ne Art moppedzündung (Schwung Licht Magnet schlagmich Tod...) und werden über Kurzschluss Unterbrechung abgeschaltet.
      einmal Zündschloss,einmal am Gasgetänge Motor Stoppfunktion und die Poppoüberwachung Sitz.
      Mansche haben auch ein Mähwerk Antriebs Schalter der im Wechsel mit Sitzschalter agiert.
      Diese Schalter gilt es zu Suchen und zu kontrollieren.
      Viel. Glück
      Mit Windows arbeiten ist wie U Boot fahren!
      Kaum macht Mann ein Fenster auf gehen die Probleme los.
    • Hallo Nobi,

      ja, dank der Nachricht eines Foren-Mitgliedes habe ich diese Funktionsweise der Zündung, die ich so ja auch vom Freischneider kenne, nun auch begriffen.
      Im Umkehrschluß muß der Motor also anspringen, wenn ich das "Kurzschluß-Abstell-Kabel" an der Zündspule abziehe. - Es sei denn, Zündspule oder Kezenstecker sind defekt.

      Herzliche Grüße von
      Maik

      Post was edited 1 time, last by Maik_29413: Schreibfehler korrigiert: "Zündspule" mußte es heißen ... ().

    • Maik_29413 wrote:

      als das Verwenden eines langen Keilriemens zur Kraftübertragung von "ganz vorn" nach "ganz hinten", leutet mir trotzdem nicht ein.
      Nein, dass ist beim Sherpa ganz anders gelöst, der hat einen rein hydrostatischen Allradantrieb. Es gibt nur den einen Keilriemen für das Mähwerk und der Motor sitzt im Heck.
      Der Sherpa ist ein reiner Mulchmäher.
      Grüße aus der Oberlausitz

      Norbert
    • So, bei herrlichem Dauerregen habe ich mich vorhin nun nochmal mit dem Aufsitzmäher beschäftigt und bin ein wenig "schlauer"; aber er läuft trotzdem noch immer nicht.
      Ich habe mittags mit einem Kfz-Meister aus der Verwandtschaft telefoniert, der im Prinzip alle hier schon angesprochenen Fakten bestätigte, aber meinte, daß der Zündfunke manchmal auch sehr schlecht zu sehen sei und ich deshalb warten soll, bis es "dunkler" ist.
      Am Nachmittag setzte hier der Regen ein und es war dunkel genug, denn ich konnte diesmal (schwache) Zündfunken sehen.
      Was nun, Zündspule doch nicht kaputt? :?: - Jedenfalls wohl nicht kaputt genug, um sie dem Husqvarna-Händler auf den Tresen zu schmeißen. :rolleyes:
      Beim Moped haben wir "damals" immer gesagt, daß ein (schon) außerhalb des Verbrennungsraumes schwacher Zündfunke oft unter dem Druck des Kraftstoff-Luft-Gemisches im Verbrennungsraums nicht ausreicht, um das Gemisch zu zünden ...

      Vom Schalter unter dem Sitz habe ich den Stecker abgezogen und wollte ihn eigentlich "überbrücken", aber er hat leider 4 Kontakte und die Kabelfarben passen nicht zu dem Schaltplan, den ich vorliegen habe. - Um nicht noch mehr kaputt zu machen, habe ich den Stecker dann vorsichtig wieder draufgesteckt.
      Bis zum Vergaser kommt definitiv Sprit, aber kann im Vergaser außer einer verstopften Düse irgendwas die Kraftstoffzufuhr unterbrechen? - Unten am Vergaser gibt es ein kleines, zylinderförmiges Teil, zu dem ein Stecker mit zwei Kabeln führt.
      Weiterhin gibt es oben am Vergaser einen Zugmagneten, der auch anzieht, wenn ich den Zündschlüssel auf "Starten" drehe und der Anlasser zu arbeiten beginnt.
      Hat noch jemand eine Idee, was ich überprüfen könnte? - Ich bin inzwischen total frustriert und würde "das Ding" am liebsten auf den Schrott schmeißen, aber das geht ja auch nicht ...

      Herzliche Grüße von
      Maik
    • Hi

      Also ein zu schwacher Funke kann nicht nur die Spule als Ursache haben. So eine komische NGK Zündkerze oder ein Stecker der selben Murgsfabrik kann auch schon Fehler beinhalten. Ich persönlich habe schon so viele Schlechte Erfahrungen mit NGK gemacht, dass ich jedem empfehle diese Bauteile lieber in Bosch zu kaufen. Ich gebe zu, dass die Mittlerweile auch in Fernost produzieren lassen, aber Trotzdem noch um längen besser als besagte NGK. Auch das Zündkabel kann an den Steck und/oder Schraubverbindungen abgefressen und/oder korrodiert sein.

      Eure Vermutungen mit dem Zündfunken stimmen. Ein Funke sollte selbst bei normalem Tageslicht deutlich zu erkennen sein, wenn du allerdings abends fast Taschenlampe und Lupe brauchst, dann ist was faul.

      Nahezu jedes Elektrische Bauteil lässt sich mit einem Widerstandsmeßgerät (Multimeter geht auch) auf korrekte Funktion prüfen. Falls die Wicklungen der Spule blank sind, kann man diese sogar ganz einfach Prüfen. Auch der Zündkerzenstecker hat einen Widerstand, diesen gibt es von 0 Ohm bis zu mehreren Kiloohm und ist bei den Bosch Steckern an der Seite aufgestanzt.

      Das Kabelfarben nicht zu Schaltplänen passen kenne ich nur zu gut von meinen Fahrzeugen aus Sowjetischer Produktion. Da kann es sogar passieren , dass ein Kabel mehrere Farben annimmt, je nach äußerem einfluß. Auch wird in solchen Ländern oft das eingebaut, was gerade da ist.


      Die Bauteile am Vergaser KÖNNTEN folgende Funktionen haben:

      1. Der Zugmagnet "oben" , der nur bei Starten funktioniert, könnte eine automatische Kaltstarteinrichtung sein.

      2. Das zylinderförmige Teil mit den 2 Steckern könnte eine Vergaserheizung für den Betrieb im Winter ( man kann ja auch Schnee schaufeln) sein.


      Eine verstopfte Düse kann auch die Ursache sein, wobei sich Rasenmähervergaser da oft auf eine oder zwei beschränken. Bevor du den Vergaser auseinanderreißt schau aber erst ob du die Dichtungen da hast oder herbekommst. Viele moderne Dichtungen im Vergaserbau sind nach dem zerlegen nicht mehr dicht.

      Eine andere möglichkeit ist, je nach Vergaserbauart, ein verstopftes Schwimmerkammereinlaßventil (ein wunder der deutschen Sprache) oder ein Schwimmer, der hängt.


      Jetzt kannst du heute mal weitersehen, wir haben hier im Süden zwar blauen Himmel, aber nur 10 °C.


      Gruß
    • Kleiner Kramer wrote:

      ...

      2. Das zylinderförmige Teil mit den 2 Steckern könnte eine Vergaserheizung für den Betrieb im Winter ( man kann ja auch Schnee schaufeln) sein.

      ...
      Hallo,

      das zylinderförmige Teil unten am Vergaser ist keine Vergaserheizung, sondern ein Magnetventil und scheint "der Übeltäter" zu sein: es kommt dort Strom an, aber es ist kein "Klicken" zu hören.
      Ersatz ist bestellt und soll morgen kommen.
      Ich berichte dann weiter!

      Herzliche Grüße von
      Maik
    • Bevor du den Vergaser zerlegst, wenn du die Zündkerze draußen lässt und orgelst sollte irgendwann das Benzingemisch aus dem Zylinder austreten. sieht man..., bitte nicht rauchen oder ähnliches dabei. Zündkerzenstecker zukleben.

      Bzw, wenn du mit Zündkerze versuchst zu starten, wird die nass?
      Gruß Ruben

      F2L612/6, DX110, Faun FM1025, Unimog U424 / U1000, Kroll K14D