D6006 aus 1. Hand

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    • D6006 aus 1. Hand

      Hallo zusammen,

      ich habe die Gelegenheit, einen D6006 aus erster Hand zu erwerben. Er ist Bj 1970, hat rund 6200 Stunden, Servolenkung, ist ein Schnellläufer und hat frischen TÜV. In seinem Leben wurde er nur zum Ziehen von Trauben eingesetzt und wird jetzt aufgrund der Betriebsaufgabe veräußert. Ich hab ihn mir angeschaut, er hat eine schöne Patina und auch ein paar Dellen, die ihm aber stehen. Ach ja, 11 Frontgewichte sind auch dabei.

      Was meint Ihr zu dem schönen Teil?

      Viele Grüße aus Rheinhessen!
    • D6006 aus 1. Hand

      Hallo,

      schau mal [HIER]. Vielleicht ist etwas brauchbares für die Reparatur & Wartung dabei!

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    • hier ein paar Fotos
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    • Hallo in die Runde,

      ich hab eine Anzahlung getätigt und hole ihn spätestens im Oktober. Vorher muss ich bei unserem Neubau noch die Garage bauen und einen Stellplatz für den großen finden. Er stand immer im Trockenen, wäre schade, wenn er jetzt im freien stehen müsste.

      Der Verkäufer ist so nett und lässt ihn solange bei sich stehen.

      Bin ich froh, jetzt ist er fast meiner :)

      Viele Grüße,
      Rainald
    • Hallo Rainald!

      Glückwunsch zu dem schönen Trecker. Da wirst Du viel Freude mit haben!
      Meinen habe ich jetzt schon über 4 Jahre und genieße jede Fahrt mit ihm.
      Die Servolenkung ist ein Traum, wenn man so viele Gewichte vorne dran hat.
      Eine Frage habe ich zu Deinem Gewichteträger. Ist die obere Platte abgebrochen oder ist das original?
      Gruß Nils (Onkel Schulz)

      D 6006 (1972)
      Brantner E6035 (2018)
    • Hallo,

      erstmal Glückwunsch zum Schlepper, Reinald!

      Ein D6006 ist natürlich immer eine " Gute Wahl". ;)


      Knubbel1955 wrote:

      Und dass ich so einen hübschen aus erster Hand finden konnte. Selbst die Bedienungsanleitung sieht aus wie frisch vom Werk :thumbsup:
      Ob der jetzt "hübsch" ist liegt im Auge des Betrachters,
      was mir jedoch auffällt ist:
      1. Der Vorderachsbock ist, wie @Onkel Schulz schon bemerkt hat, im Bereich der Aufnahme für die Frontgewichte beschädigt.
        So würde ich die 11 Gewichte im öffentlichen Straßenverkehr nicht spazieren fahren. :!:
        Es wird also ein wohl neuer Vorderachsbock benötigt.
        Das die Aufnahme im Bereich des Bolzens für die Rangierkupplung ausgebrochen ist hab ich schon öfter gesehen.
        Einen komplett fehlenden oberen Teil sehe ich hier zum ersten Mal, und frage mich gerade, wie man das schafft. ?(
        Zumindest an dem Tag als das passiert ist, wurde der Schlepper vom Erstbesitzer nicht zimperlich behandelt. ;(
      2. Vom aufgebauten Verdeck ist micht mehr wirklich viel vorhanden.
      3. Die Bereifung der Hinterachse ist eines D6006 nicht würdig.
      Ein wenig Arbeit bleibt also noch, aber weshalb sonst kauft man sich so einen "alten" Schlepper? ;)

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer im Westerwald kaan Bulldog hot, de werd im Dorf ned ernst genomme!

      "Free as in free speech, not as in free beer"
      Richard Stallman
    • Oberwesterwälder wrote:

      Einen komplett fehlenden oberen Teil sehe ich hier zum ersten Mal, und frage mich gerade, wie man das schafft.
      Moin,

      zum Beispiel beim Maisfahren das Gespann ordentlich versenken, dann den Häcksler davor spannen und schräg nach oben ziehen. Da kriegt man eigentlich alles kaputt wenn man will.

      Einem Bekannten ist das Gespann beim Dünger holen im Hafen mal mit zwei vollen Anhängern gegen das Schiff gerollt und dabei sind einige Schrauben an der Kupplungsglocke abgebrochen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt wie sowas passieren kann...
      Gruß, Harm

      John Deere 6110 MC, D4005, Allgaier R22
    • Moin.

      Sowas geht schneller als man denken mag mit den Ballastträger.

      Hier im Dorf lief auch lange ein D5506A mit "abgebrochener" Oberlippe. Der Traktor hatte ein Frontdoppelmessermähwerk welches in den Ballastträger eingeschoben war.

      Damals hat man sich einfach beholfen, die Reste der Oberlippe plan entfernt, 4 Löcher in den Block gebohrt und dort eine entsprechend dicke Stahlplatte montiert. Zwei starke Flacheisen stützten die Stahlplatte noch zu den drei seitlichen Schrauben des VA. Bocks.

      Zum Thema wie man sowas schnell und günstig reparieren kann.

      Natürlich ist ein gebrauchter VA Bock die schönste Lösung, aber die oben genannte Lösung hat mit zwei Personen 3 Stunden gedauert laut meinen Vater und hielt danach von 1976 bis 1982 im Einsatz (und hält bis heute allerdings gabs 1982 einen neuen Traktor zum mähen).

      Gruss
      Florian
    • Moin,
      wie gesagt, das da rund um das Loch für den Anhängebolzen ein Stück fehlt oder ein Stück Flachstahl als Pflaster draufgsetzt wurde, das kannte ich.
      Aber abgebrochene "Oberlippe" passt für mich nicht zu:

      Knubbel1955 wrote:

      In seinem Leben wurde er nur zum Ziehen von Trauben eeingesetzt
      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer im Westerwald kaan Bulldog hot, de werd im Dorf ned ernst genomme!

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    • Winzer sind im Kaputtmachen nicht schlechter als Landwirte. Man glaubt nicht auf welche Ideen manche Leute kommen.

      Ich frag mich da schon eher was einen Winzer bewegt hat den 6006 neu zu kaufen ? Da hätt ich mir doch den 5506 genommen wenn es schon ein Vierzylinder sein muß. In den 70igern hatten Winzer in der Regel 25/30 und 4006. Seltener schon 45 und 5006, aber Vierzylinder waren damals wohl doch eine Nummer zu groß für diese Anwendung.

      Gruß
    • Da muss ich Thomas beipflichten. Derart große Traktoren wurden sehr sehr selten vor den Traubenwagen eingesetzt. Es waren überwiegend 2 und 3 Zylinder Traktoren dort im Einsatz. Ich wüsste aus meiner Lehrzeit als Landmaschinen Mechaniker keinen Betrieb an der Mosel der einen Vierzylinder im Einsatz hatte. Es sei denn die Winzer hatten irgendwo noch ein paar Hektar Ackerbau.
      Aber das nur am Rande. Der Schaden war mir erst gar nicht aufgefallen, ein derart beschädigter Gewichteträger ist auch sehr selten.
      Gruß Florian
    • hallo zusammen,

      da ich zu dem Winzer guten Kontakt habe, werde ich ihn mal darauf ansprechen und auch, warum da so schmale Räder drauf sind. Dass das vorne gebrochen ist, ist mir bei der Besichtigung gar nicht aufgefallen ?( ich war zu begeistert von dem Allgemeinzustand :rolleyes:

      Nun mir sagte er, und wenn ich mir die restlichen Maschinen so ansehe, die er nicht veräußert, dass sein Vater immer alles eine Nummer größer hat. Zumal es unbedingt ein Schnellläufer sein musste.

      Die Weinflächen in Rheinhessen und Entfernungen darf man auch nicht mit den Flächen an der Mosel vergleichen ;)

      Gruss,
      Rainald
    • Das mit einer schmalen Bereifung kenne ich. Meiner hatte Pflegebereifung. Er wurde in der Grünlandpflege eingesetzt. Mittlerweile hat er eine würdige Bereifung bekommen.
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      Gruß Nils (Onkel Schulz)

      D 6006 (1972)
      Brantner E6035 (2018)
    • Hallo Onkel Schulz ;)

      danke für Deinen Beitrag. Hast Du die Originalreifengröße montiert oder welche Größe ist das? Das wird einer meiner nächsten Schritte sein, nach passsenden Reifen und Felgen zu suchen, sobald der Gute endlich bei mir vorm Haus steht.

      Viele Grüße,
      Rainald