Hubmast an D50.1S

    • D 50.1 S (D 55)

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    • Hubmast an D50.1S

      Guten Tag,

      Hat zufällig schon jemand einen Hubmast an seinem D50.1S ?
      Ich hab mir einen Mast gekauft der mir jetzt hinterher doch sehr schwer erscheint. Wollte ihn jetzt vor dem Wochenende montieren, habe aber ein paar bedenken ob ich damit sicher arbeiten kann. Normal bin ich nicht so ein „schisser“ aber wenn mit die ganze Bude mit ausgefahrenem Mast Umklatscht kann das schon sehr schwer in die Hose gehen ...
      Über antworten von Leuten mit Erfahrung in der Richtung wäre ich sehr dankbar :)

      Viele Grüße
    • Hubmast an D50.1S

      Hallo,

      schau mal [HIER]. Vielleicht ist etwas brauchbares für die Reparatur & Wartung dabei!

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    • Hey Kai,
      Wir bauen momentan und der Plan wäre Paletten mit ytong Steinen auf die erste Etage zu heben. Also müsste ich so 2,50 m hoch.
      Als ich den Mast geholt hab hätte ich das Gewicht geringer eingeschätzt aber mein Anhänger war ziemlich am Limit glaube ich und mein Frontlader hat es fast nicht geschafft den Mast zu heben. Ich musste beim anheben richtig Gas geben.

      Viele Grüße
    • Hallo Deutzbohne,

      Wir haben ein Hubmast an unserem 50 06 und mein Vater hatte auch das selbe Problem.
      Was evtl. eine Idee wäre den Hubmast auf einer Rolle auf dem Boden laufen zu lassen dadurch wird der Hubmast geführt muss aber nicht gehoben werden. Ich setze voraus das du eine Laufrolle unter den Mast schweißen kannst. Einzigster Nachteil auf einer Grasnarbe beim Lenken verletzt man die Grünfläche.

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      Genau über dem Pfeil dort die Laufrolle anbringen.
      Ich kann dir auch gerne nochmal neue/frische Bilder der Konstruktion machen.

      Schöne Grüße

      Alexander
    • Hallo,
      Eine feste Montage (Beispiel in Anlage) ist stabiler wie im 3 Punkt.
      Auch wurde ich wie Michael bereits geschrieben had, den Traktor
      erschweren, und ihm ein Par Ballastgewichten im Hinterräder gönnen.
      Wichtig ist das der Traktor beim anheben vom Hubmast flach steht.
      Mit freundlichen Grüßen,
      Karel Vermoesen
      Images
      • IMG_20190814_0001 (2).jpg

        541.84 kB, 854×1,180, viewed 89 times
    • Guten Abend,

      Cool, erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten. Ich hab den Mast so gekauft wie er ist also umgebaut auf Dreipunktaufnahme Kat 2. er Stamm wohl ursprünglich von einem 4 Tonnen Stapler, deswegen wahrscheinlich auch das hohe Eigengewicht. Ich dachte anfangs halt der Traktor ist schon nen Tier und dann darfs wohl auch massiv sein. Aber das war wohl der falsche Ansatz
      Ich kann morgen mal ein Foto machen. Ich hänge das Teil mal dran und gucke mal was er sagt, sonst finde ich das mit der Laufrolle echt ne gute Idee. Wo habt ihr die denn her geholt ?

      Viele Grüße an alle
    • Moin Bohne,
      erledige das doch einfach mit dem FL.
      Eine einfache Geräteverstellung mit einer Forke kann das auch.
      Es sei denn, Du hast andauernd mit Paletten zu tun und musst auch über 2,5 m hinaus.
      Gruß Felix
      Organspende aktuell: Stell Dir vor, Du brauchst dringend ein neues Hirn
      und der Einzige,
      der an diesem Tag stirbt, ist der mit der Pferdelocke von der anderen Seite des großen Teiches...
    • Guten Morgen

      Die Laufrolle hatten wir von einer Blechwalze. Ich hab mal ein wenig rum geschaut und ein paar Sachen gefunden wie:

      Tragrollen Hersteller
      Tragrolle mit bis zu 140 Kg Belastung
      Stahl-Tragrolle Förderband Belastbarkeit 240 Kg

      Du könntest dir ein rundes Vollmaterial besorgen und an den beiden Enden eine Nut rein fräsen und ein schweres Kugellager einsetzen.
      am besten dann eine Durchgangsbohrung über die komplette Länge bohren um dann eine Welle durchstecken zu können und die Rolle wie im Bild festschrauben oder schweißen .

      Gruß

      Alexander
    • Servus Bohne,

      wenn der Mast montiert ist, solte er in der untersten Stellung der Dreipunkt ja am Boden aufliegen.
      Dann könntest Du die Paletten mit leicht angehobenem Mast aufnehmen, transportieren, und an der Abgabestelle den Mast auf z.B. dicke Bohlen oder ein Stück dickes Blech absenken, die Last auf die gewünschte Höhe anheben und dann den Schlepper mit abgesenktem Mast das letzte Stück zurücksetzen bis die Last oben abgesetzt werden kann. Den einen Meter müsste das Ding auf Bohle oder Blech schon rutschen.
      Wenn das klappt, könntest du evtl die Laufrollen sparen.
      Ist bei mehreren unterschiedlichen Absetzpunkten natürlich etwas unpraktisch,
      Aber ich finde, einen Versuch ist es wert.

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Moin, eine Containerrolle trägt das spielend.
      Ansonsten halte ich das, wenn es nur um die Logistik für eine Baustelle handelt für Zeitverschwendung.

      Gruß Felix
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      und der Einzige,
      der an diesem Tag stirbt, ist der mit der Pferdelocke von der anderen Seite des großen Teiches...
    • Hallo Bohne,
      Ich hatte nach der Größe des Staplers gefragt da ich beruflich mit Stapler Hubgerüsten zutun habe.Ich habe auch schon öfters welche für Trecker umgebaut,wenn der Mast wirklich von einem 4 to. Stapler ist würde ich behaupten das er deutlich zu schwer für einen 50er deutz ist. Der Mast wäre wohl an einem richtig großen Schlepper besser aufgehoben.Versuche ihn wieder zu verkaufen und kaufe dir einen kleinen leichten Mast z.B. Von einer Ameise. Ich habe so einen bei meinem Intrac in der FH zum Rundballen und Brennholzkisten stapeln.
      Damit wirst du auf Dauer mehr Freude haben und dein Deutz dankt es dir bestimmt auch.
      Mfg Basti
    • Danke für die Antworten.

      Und Basti hat genau recht !
      Das Ding gehört an nen großen Schlepper.
      Mein Traktor kämpft schon den Mast überhaupt zu heben. Im Leerlauf Garkeine Chance und dann schweben beim fahren schon die Räder vorne in der Luft. Also das Teil bringt mir garnix. Damit kann ich keine einzige Palette heben nichtmal ne halbe. So ist der Mast eigentlich super, den kann man dann auf stützen ablassen und die Last heben aber für meine Zwecke mit meinem Schlepper leider keine Chance ...
      den hab ich leider etwas zu voreilig gekauft.
      Viele Grüße
    • Hallo Deutzbohne,
      du schriebst, dass du Gas geben musstest, damit der Frontlader die Last gehoben hat. Als Randnotiz habe ich schwer den Verdacht, dass deine Hydraulikpumpe nicht mehr genug Druck aufbaut. Gas zu geben, heißt mehr Drehzahl und damit mehr Fördermenge - in anderen Worten, der Frontlader hebt sich schneller. Aber die Hubkraft ist davon völlig unabhängig. Bei mir ist die Pumpe jetzt noch nicht alt, und ich hebe ganz gern mal im Standgas, weil es oft besonders langsam und kontrolliert gehen soll.
      Beim Hubmast fühle ich mich dir. Sozusagen :) ich hatte mir mal einen geliehen und die Last (Palette Steine) war zu schwer dass der Hubmast sie überhaupt alleine hochbekam. Schon gar nicht, dass der Kraftheber das Gesamtpaket anheben konnte. Wenn der D50. 1 auch 1,6to hinten hochbekommt, nominell, so kommen durch Hebelwirkung der weit ausladenden Palettenzinken ungünstig Verhältnisse ins Spiel.
      Zu beachten ist noch, dass der Deutz nur 150bar macht (wenn neu. Eine alterslahme Feder im Regelsteuergerät mindert das bei mir zum Beispiel um 5-6 bar), während ein moderner Stapler bestimmt mit mehr arbeitet. Bei der Auslegung des nächsten Hubmastes kurz daran denken ;)
    • Moin Hendrick,
      denke daran, das die Belastung der Hydraulikpumpe auf die Nockenwelle wirkt.
      Die Nockenwellenlagerung ist das Teuerste, was bei Hydraulik Arbeiten verschlissen werden kann.
      Ist die Lagerung hin, ist der Motorblock hin.
      Also, heben mit Leerlaufdrehzahl nur Lastfrei und das, wenn möglich, nur wenn der Motor nach einem Kaltstart schon ein wenig gelaufen hat.

      Unter Belastung immer erhöhte Drehzahl fahren, damit mehr, oder überhaupt Öl an die Nockenwellenlagerung gelangt.
      Zum Schluss ganz wichtig, das ist meine unbedeutende Meinung.

      Gruß Felix
      Organspende aktuell: Stell Dir vor, Du brauchst dringend ein neues Hirn
      und der Einzige,
      der an diesem Tag stirbt, ist der mit der Pferdelocke von der anderen Seite des großen Teiches...
    • Guter Punkt. Daran habe ich nicht gedacht.
      Ich habe da das unfreiwillige "Glück" des 712er Motors. Da ist die Pumpe über Keilriemen angetrieben. Und in meinem speziellen Fall habe ich die Pumpe für die Arbeitshydraulik dann aber wie beim Güldner ans Getriebe gesetzt. Die Nockenwellenschmierung ist an der Stelle egal.
      Naja, es gibt ja immer noch das Steuergerät zum Hebetemposteuern.
    • Okay Leute, danke für die ganzen antworten. Ich denke gesund is das Ding für den Traktor auf keinen Fall, deshalb habe ich ihn direkt wieder abgehangen. Werde dann wohl die Steine einfach immer Stück für Stück mit meiner Schaufel und dem FL Hochfahren.
      Alle zu tragen ist einfach zu schwer und auf die Schnelle noch nen Mast kaufen werde ich lassen

      Viele Grüße