Ölkontreolle im Getriebe vom D25S

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    • Ölkontreolle im Getriebe vom D25S

      Hallo zusammen,
      ich wollte mal das Öl im Getriebe kontollieren. Nun die Frage wie und wo. Ich habe einen Stutzen entdeckt unter dem rechten Trittblech, da ist am Getriebe ein Bakelit Flansch mit Deckel nach oben. Nur wie geht der Deckel ab?
      Ich glaube hier wohnt er, der Getriebeölstand


      Problem ist, der Deckel geht nur begrenzt drehen. Er hat sich 1/4 Umdrehung bewegt und dann nicht mehr weiter und das schon mit Wasserpumpenzange, von Hand geht gar nix. Wenn ja, was erwartet mich da und wie Voll soll das Öl sein?

      Rudi
    • Da ist ein Ölmessstab dran,
      einfach bis zur obersten Markierung SAE 90 GL 3 auffüllen oder am besten gleich einen Ölwechsel machen,
      das ist immer am sinnvollsten.
      Wenn nichts mehr geht musst du halt mehr Kraft beim drehen des Deckels aufwenden, was anderes würde mir jetzt nicht einfallen

      Gruß Markus
    • Ist also ein normales Gewinde, kein Bajonett oder Schnappdeckel. Ich werde erst mal sauber machen um das Geschehen, dann wird es einfacher werden, wenn man nicht immer in Siff und Seuche arbeitet.
      Er macht ein Tröpfchen vom Mähantrieb, den bekommt man sicher so abgedichtet, mit Hylomar oder so. Wenn das Getriebeöl raus ist, kann man den Deckel abschrauben, die Dichtflächen im Schlitz entfetten und dann mit Motordichtmasse in den Spalt, dann Deckel wieder fest.
      Danke schon mal.

      Rudi
    • Moin Rudi,

      da ist bestimmt Sand im Gewinde. Ich würde das Getriebeöl ablassen und den ganzen Bakelitflansch samt Peilstabdeckel abschrauben. Im demontierten Zustand hast Du viel bessere Möglichkeiten den Peilstabdeckel herauszudrehen. Ich würde den Flansch mit Deckel erst einmal in Diesel reinigen, und dann den Deckel vorsichtig mit einem Ölfilterschlüssel losdrehen. Zwischendurch immer wieder das Gewinde mit Diesel freispülen. Rohrzangen würde ich nicht verwenden, die machen immer so viel kaputt.
      Bei meinem Schlepper liegt immer ein öliger Lappen über dem Deckel. Dadurch verhindere ich, dass Sand von oben auf den Deckel und anschließend ins Gewinde gelangt.
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Habe kontrolliert, alles ok. Frage nur, wann ist voll, ich kenne es, wenn der ausgeschraubte Ölmessstab oben an der Gewindeunterseite auf das Gehäuse aufgelegt ist. Ist das hier genau so, oder muss der Messstab reingeschraubt werden? Im Moment ist er genau mittig, also egal wie, ist noch in der Toleranz.

      Rudi
    • Moin Michael,

      ob das so stimmt würde ich nicht unterschreiben. Als ich bei meinem Schlepper das Getriebeöl gewechselt habe, habe ich die Menge nach Datenblatt eingefüllt. Da war der Ölstand am Messstab auf OK Peilmarke wenn der Deckel eingeschraubt war ;)
      Schöne Grüße
      aus Bremen

      Götz


      Deutz F2L 612/5-NK
      Motor F2L 712
      Baujahr 1957
      Schlepper Nr. 7461/167
    • Hallo zusammen,

      ist eine endlose Diskussion... und ich möchte keine weitere hier eröffnen. Ich weiß, daß mich manche wegen der nachfolgenden Aussagen hier am liebsten steinigen würden...

      Aber: meine Erfahrung ist, daß die angegebenen Mengen in den Handbüchern nur bei eingesteckten oder eingeschraubten Meßstäben stimmen. Einen Steckmeßstab (z.B. am F2L712, nahezu alle PKW-Motoren) wird man auch nicht nur bis zum Rand seiner Führung aufsetzen, sondern ganz reinstecken. Warum also nicht auch einen Gewindemeßstab, außer die BA gibt was Anderes an. Noch was: ein eingeschraubter Meßstab mißt da wo er soll und sitzt nicht schief.

      Beispiel(e):
      An meinem Roller Burgman AN400 wäre der nicht ganz eingeschraubte Meßstab die Ursache für ein Überlaufen am Öleinfüllstutzen - dort sitzt auch der Meßstab und das sehr schräg.
      Am Halbschalengetriebe des oben genannten Schleppers ist der Ölstandspiegel eh nicht besonders hoch. Wenn man da den Meßstab nicht ganz reinschraubt, dann passiert allerdings nicht viel bzgl. Niveau, allerdings bzgl. zusätzlicher Menge sehr wohl (Höhendifferenz * Fläche im Getriebe).

      Es hängt immer vom Öl-Volumen bzw. der (Winkel-)Anordnung der Meßstäbe oder der Geräteinnereien ab, wie sich die Menge bei eingeschraubtem oder nicht eingeschraubtem Meßstab verhält. Beim Steckmeßstab macht man sich keine Gedanken deswegen, der kommt immer ganz rein...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii