Vibration und lautes Geräusch im 5ten Gang

    • F1L 514/51

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    • Vibration und lautes Geräusch im 5ten Gang

      Seit ich damals einen Getriebeölwechsel gemacht habe wurde er immer lauter (Fahrgeräusche) und bei hoher Drehzahl vor allem im 5ten Gang vibriert der F1L514.
      Bin etwas verzweifelt weil dies ein wenig nervt. Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
      Gruss
      Gerhard
    • Hallo

      mehr Infos Bitte !!!

      Gegenfragen:
      Traktor gekauft und dann das
      Getriebeöl gewechselt ?
      Wurde dann der Traktor gleich
      lauter ( Getriebe ) ?
      Oder war es noch leise und
      wurde dann nach und nach lauter ?
      Was für ein Öl hast du rauf
      gemacht ?
      Hierzu genaue Angaben vom
      Ölbehälter .
      Hast du eine ETL zum
      Traktor / Getriebe ?
      Buntmetall im Getriebe verbaut ?
      Siehe ETL .
      Wie viele Betriebsstunden nach
      dem Ölwechsel ?.
      Ist Metallabrieb im Getriebeöl ?

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Danke für die Hilfe.
      1. Gekauft und dann, weil unter minimum stand, komplett rausgelassen die Drecksbrühe.
      2. Alle Ablaßschrauben geöffnet
      3. Es waren etwas Spähne drin und 2 kleine Eisenteile. Aber nichts dramatisches.
      4. Hatte SAE 80 oder 90 GL3 Oldtimeröl bestellt. Müsste ich nachschauen. Kann ich aber erst am Freitag sagen, da ich beruflich unterwegs bin.
      5. Die Vibration war eigentlich gleich da. Mal mehr mal weniger. Jetzt ist aber ein mahlendes Geräusch dazugekommen.

      Geht das Öl auch in die Radlager oder Achstrichter rein?
      Hmmh, man müsste eine Getriebeanleitung haben.
      Ach so, habe den Traktor im Hof jeweils einseitig aufgebockt und das jeweilige Hinterrad im 5ten Gang voll drehenlassen.
      Da waren aber keine Geräusche mehr und es lief ruhig. Bin ja gespannt was es ist.
      Viele Grüsse Gerhard
      Gruss
      Gerhard
    • Habe in den alten Posts hier nachgeschaut. Hatte ein SAE80 GL3 reingeschüttet. Aber mir fiel auf das ja am Anfang beim Kauf zu wenig Öl drin war und ich damals schon nach auffüllen auf max. Strich ein vibrieren bekam. Meine Freundin meinte damals ich hätte einfach mit zu wenig Öl fahren sollen. Das kann ja auch keine Lösung sein. Typisch Frau halt. Das mahlende Geräusch ist halt noch dazugekommen. :(
      Gruss
      Gerhard
    • Hallo Gerhard,
      wenn das Geräusch im aufgebockten Zustand nicht mehr da ist, tippe ich auf Radlager. Mit dem Getriebeöl hat das nichts zu tun. Kannst du die Metallstücke mal fotografieren und einstellen.
      Hast du die Radlager schon mal geschmiert, die Nippel sitzen nach hinten am Flansch, auf dem das Bremsankerblech befestigt ist. Das Getriebeöl kommt nicht an die Radlager.

      MfG

      H.-A.
    • Hallo ,

      ein Einbereichsöl GL 3 ist
      schon Mal richtig .

      Wie geschrieben Mal die
      Achslager Abschmieren .
      Lagerfett ( Klasse EP2 ) verwenden .

      Hast du auch geprüft ob
      Lagerspiel vorhanden ist ?
      In aufgebockten Zustand am
      Rad ziehen und links / rechts
      zu kippeln .

      Dann gleichzeitig das Differenzial
      prüfen . Links Mal das Rad drehen .
      Was macht die andere Seite ?
      Wann beginnt die andere Seite
      sich zu drehen ?

      Da ich dein Modell nicht kenne
      bin nicht sicher ob man bei
      dir die Radlager nachstellen
      kann . Ein Blick in der ETL hilft.
      Ist laut ETL eine Mutter hinter dem
      Radlager verbaut ?

      Das ist was ich als nächstes prüfen
      würde .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Gerhard,
      Irgendwie hast Du ein sonniges Gemüt ...
      Du hast einen niedrigen Ölstand,
      Du hast Späne im Öl
      und lose Metallteile.
      Der Schlepper vibriert und macht Geräusche.
      Meine Prognose: das geht nicht mehr weg. Auch mit Ölwechsel nicht und auch nicht mit Oldiöl.
      Ich würde den Schlepper trennen, das Getriebe öffnen, gründlich auswaschen (Diesel), mit einem Pinsel in jede Ecke. Die Lager abziehen und auswaschen. Zahnräder und Wellen prüfen. Und dann neu aufbauen ggf. defekte Lager erneuern und die Simmeringe an den Achsen und zum Motor hin gleich mit tauschen.
      Dann hast Du die nächsten 30 Jahre Ruhe.
      Da ist irgendwas drinnen gestorben und Du fährst eigentlich mit einer Zeitbombe. Ein Ölwechsel spült nicht alle Metallteile aus. Metallteile können bei der Fahrt überall hinwandern oder geschleudert werden, und die unmöglichsten Probleme auslösen. Ich würde keine Experimente machen und 2 Wochenenden Arbeit investieren.
      Wenn Du Glück hast ist nur ein Lager hin, dann bist Du insgesamt mit kleinem Geld dabei.



      Hier als Beispiel was bei meinem F2L514 defekt war.

      Viel Glück ...
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Danke Euch Allen für Eure Tipps und Anregungen. Ich bin überwältigt.
      Nun zum Traktor. Zuerst würde ich mal die Achslager wechseln. Das ist die einfachste Lösung und sollte schon Mal was bringen. Zumindest dass das mahlende Geräusch verschwindet. Hab zwar rechts schon vor kuzem das Rad geschmiert(3-4 Drücker), das hat aber nichts gebracht. Ich würde gern mal das Getriebe öffnen. Aber das wäre eine Mammutaufgabe für mich. Ach so, ich glaube ich komme um ein Werkstatthandbuch nicht herum. Wo kann man sowas beziehen?
      F1L514/51
      Übrigens Pauly, Danke für die Fotos. Sieht ja heftig aus. Ist das hinter dem Achstrichter?Bezüglich den Metallspänen muss ich mal schauen ob ich die noch habe.
      Ach ja, kann man Lager echt durchspülen. Besser ist es doch sie zu ersetzen, oder?
      Viele Grüße an Euch, Gerhard
      Gruss
      Gerhard
    • Ach ich vergaß. Das Differential habe ich nur gecheckt ob es überhaupt sperrt. Mit dem Spiel ist aber eine interessante Überprüfungsmöglichkeit. An den Rädern hatte ich gewackelt. Etwas Spiel, aber nicht die Welt würde ich sagen. Ist eigentlich jemand hier aus der Nähe Kaltenberg?
      Gruss
      Gerhard
    • Hi Gerhard,
      nein, am Wichtigsten ist herauszufinden was Kaputt gegangen ist. Und alle Metallspäne, Teile und Broken aus dem Getriebe zu bekommen.
      Wenn Du jetzt Lager tauscht ohne das Getriebe zu reinigen, kannst Du Pech haben und sie sind bald wieder hin.

      In ein Getriebe gehören keine Metallspäne und -Teile.

      Lager tausch ich nur wenn es wirklich nötig ist. Die originales Lager sind von sehr guter Qualität, Deutz wußte schon was sie machten.
      Man kann sie gut in Diesel oder mit Bremsenreiniger reinigen. Laufen sie ohne Fett ruhig, ohne Knacken, Haken, Rubbeln etc. kommen sie wieder rein.
      Geringes Spiel stört mich nicht, das geht weg wenn sie in Öl laufen.
      An meinem F2L514 mußte ich nur die Radlager vorne erneuern, alle anderen Lager, auch im Getriebe, sind drin geblieben. Dafür habe ich aber fast alle Wedi's erneuert.
      Mit der geplatzten Diff-Sperre hatte ich viel Glück, alle Broken hingen unten im Achstrichter. Mein Getriebe läuft auch heute noch, nach über 60 Jahren, leicht und fast geräuschlos (obwohl etwas schneller gemacht) Nur die Differentialsperre, die fehlt jetzt.

      Trau Dich und schau nach, ich drück die Daumen!
      Mit einem öligen Händedruck

      Ralf
      _______________________
      LANZ D1616 und Deutz F2L514
    • Danke für deine Tipps, ...wir hatten am Freitag einen Blitzeinschlag. Router, Notebook und Fernseher kaputt. Deshalb war ich auch nicht mehr hier drin. Jetzt fahren wir 4 Tage weg. Bin immer wieder hin und her gerissen, Getriebe oder nur Radlager checken bzw. TEILE tauschen. Ich glaube ich schau mir erstmal das rechte Radlager an. Weisst ja, die Seite wo der Differentialsperrenhebel sitzt. Weiß ja, unbedingt arretieren wenn ich anfange. :) Dankende Grüsse bis demnächst
      Gruss
      Gerhard
    • Ganz klar: Getriebe aufmachen!

      Mach den Schaltdeckel runter und schau da mal rein, denn das könnte was zeigen - ALLE Gänge vorher in Leerlauf bringen! Andernfalls - wenn nichts zu sehen oder finden ist - den Anbaubock vom Zugmaul hinten runter mit! Zapfwelle muß man samt Lagergehäuse vorher ziehen, ohne irgendwas fixieren zu müssen.
      Da wir nicht wissen, wo Du wohnst, können wir auch nicht vor Ort evtl. Beistand leisten.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Isch a bissle weit grad....gemeint ist Bayern.

      Aber: mach die angesprochenen Prüfaufgaben. Ruhig mit einem Magnetheber mal stochern. Jenachdem, was der zutagefördert können wir evtl. eine Schadenseinschätzung abgeben - Ferndiagnosen sind aber, wie allgemein bekannt, schwierig und können komplett daneben liegen.

      Der prinzipielle Grundaufbau des Halbschalengtriebes ist vom F1M414 bis D25.1S identisch, wenn auch Übersetzungen, Gangzahlen etc. absolut grundverschieden sind!

      Ergänzung: manchmal sind auch Reifen die Ursache für Vibrationen.

      Griaßle
      Martin
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      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
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      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Moin moin,

      wenn du bei Regen Wasser im Haus hast, putzt du dann auch erst die Fenster um sehen zu können, ob nicht doch die Sonne scheint oder Wasser durch die Fenster kommt?
      Besser wäre es, du guckst gleich mal zum Dach, denn da liegt in der Regel die Ursache.

      Wenn du Späne im Getriebe hast, ist im Getriebe irgendwas kaputt. Die Radlager werden von außen gefettet und können ihre Späne nicht bis ins Getriebe werfen. Jetzt kopflos die Radlager zu tauschen ist herrlich sinnfrei, da du den Schaden damit nicht behebst. Stattdessen hoffst du nur, da ja möglicherweise ein Lagerschaden vorliegt, mit irgendeinem Lagertausch den Fehler schon zu beheben.
      Zum Pfuschen ist es definitiv zu spät bei dir, da muss jetzt gründlich heran gegangen werden.

      Der Zahnarzt guckt ja auch erstmal, welcher Zahn weh tut, und fängt nicht bei den Schneidezähnen an zu ziehen, weil man da ja so schön leicht heran kommt.

      MfG
      Fabian
    • Das Getriebe zu öffnen ist halt ein Riesenakt. Das bei so einem alten Traktor auch etwas Abrieb im Getriebe ist, ist doch klar. Das auch mal ein kleines Stück Flanke eines Zahnrads rauskommt wird auch niemand verwundern. Ich finde es ja auch nicht schön, keine Frage. Aber stimmt, eine Ferndiagnose ist schwierig. Trotzdem ist es wichtig durch dieses Forum Anregungen zu bekommen.
      An den Obrschwob, wo wohnst du denn?
      Wie gesagt, ich bin unter der Woche in Ulm.
      Gruss
      Gerhard
    • Hallo Gerhard,

      ich wohne in Weinsberg - wie es einen halt aus beruflichen Gründen örtlich verändert, leider weg aus dem Kreis BC.

      Ich bin der Ansicht, lieber einmal richtig, als halblebig und ohne wirkliche Schadensbehebung. Klar ist das mit dem Halbschalengetriebe aufwendig, aber so unterbindet man wahrscheinlich unabsehbare Folgeschäden.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Klopfer514 wrote:

      Das Getriebe zu öffnen ist halt ein Riesenakt.
      Hallo Gerhard,

      das ist wohl SEHR war.
      Darf ich fragen wie du technisch vorbelastet bist? Ich meine.....für die Operation brauchst du schon eine vernünftige Ausrüstung und ,sagen wir mal Schlosserisches Detailwissen, was nicht bei jedem "über dem Jägerzaun" hängt.
      Der Schlepper muss an der Kupplungsglocke getrennt werden.....auseinander gefahren werden....der hintere Teil wird dann auf die Seite (mit Reifen) gelegt. Ob links oder rechts müsst ich nachlesen.....
      Ok....schon allein dazu brauchts ein "Kränchen" oder min. Schlepper mit Frontlader zum anhängen.

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Hallo Andreas bis dahin gut beschrieben. Dann geht der Zerch erst los. Alleine die Häften zu trennen ein Akt. Wenn sich rausstellt das innen was im argen ist und gebraucht Teile von einem anderem Getriebe verbaut werden müssen, was ja dann der Fall wäre, wird das Getriebe nicht Geräuschlos laufen, ausser man tauscht alles aus dem anderen Getriebe und in dem war noch alles gut.
      So neue Lager Dichtungen etc. 500-800Euro wenn alle alles neu werden soll.
      Einstellen vom Kegeltrieb ist bei der Halbschalenbauweise auch so eine Sache.
      Lernen tut man was auf alle Fälle dabei, ob technisch ( meist sind diese Getriebe nachher nicht wirklich dicht) gesehen oder finanziell.
      Es gibt genug Beträge über das Thema Getriebe D25, F2L612/5 und wie die alle heissen.
      Vielleicht sieht es auch wer anderes mit dem Aufwand, oder es findet sich einer der sich gut damit auskennt.
      Tja halt uns auf dem Laufenden.
      Auf den Reifen legen kann man das Getriebe mit zwei Mann, ist auch mal beschrieben worden, ( Karel Vermösen) wie die Monteure das in den 60er gemacht haben, zur Not auch auf dem Acker.
      Gruß Norbert