F2L612 wie dicht muss/soll/kann Motor wirklich sein? Gibt es überhaupt komplett dichte Motoren?

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    • @Emanuel

      Danke! Offensichtlich hatte ich das Ding doch schon mal hier gepostet?! War mir nicht sicher...

      @Tom
      Stößelrohre gibt es in unterschiedlichen Längen, den verschiedenen Motortypen geschuldet. Es gibt ja auch Motoren mit 10, 11 cm Hub. Da ist der eine cm u.U. der Haken an der Sache. Das kurze Stößelrohr könnte ja aus einem FXL411/511/911/1011 stammen, weil Deutz ja konsequent Teile aus dem Baukastensystem verwendet hat. Sicher verifizieren kann ich das aber nicht.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • OK, vielen Dank für eure Unterstützung.
      Ich werde nächste Woche mal alles aufschrauben.

      Die Stoßstange sind aber alle 4 identisch?
      Oder muss ich mir die Einbauposition markieren?

      Wo bekomme ich das Stoßstangenschutzrohr nachgekauft?

      Was heißt "die Kerzen dichten konisch"?.
      Durch den Konus am unteren Teil der Kerze wird die Kerze zum Zylinder abgedichtet?
      Es blubbert ja aber zwischen Stahleinsatz und Alublock. Dann kann es doch nicht am Einbau der Kerze liegen. Hätte jetzt auf einen Riss getippt.
      Aber ich Schraub das Teil mal raus.

      Danke für die super Zeichnung.
    • Die Kerzen dichten konisch zwischen Kopf-Gewindeeinsatz und der Kerze selbst. Wenn es neben dem Gewindeeinsatz Öl rausdrückt, hat der Kopf da einen Riß!

      Die Stoßstangen immer in derselben Position und Richtung wieder einbauen! Das ist ein Grundsatz.

      shop.delegro.nl/Kolben-Zylinde…-2406-2409-2411-2530.html

      Auch Firlbeck hat meist derartige Motorenteile.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo zusammen,

      so die Zeit ist gekommen und ich habe mich endlich an die oben beschriebenen Dichtungen ran gewagt.

      @Obrschwob : "Die Stoßstangen immer in derselben Position und Richtung wieder einbauen! Das ist ein Grundsatz."

      Was ist unter Position und vor allem Richtung zu verstehen? Z.B. Stoßstange Zylinder 1 Auslassventil soll auch immer nur dort verbaut werden, richtig? Das währe die Position. Was bedeutet Richtung?

      Beim Demontieren ist jedoch direkt das nächste Problem aufgekommen. Die Kipphebel wackeln wie ein Lämmerschwanz.

      youtube.com/watch?v=Cd_HLawA0kM&feature=youtu.be

      youtube.com/watch?v=LwKEbRsdHGE&feature=youtu.be


      Jetzt ist die Frage, was ausgeleiert ist? Die Messingbuchse oder der Sitz im Kipphebel selbst, so dass ein neuer Hebel benötigt wird?

      @Obrschwob : hab mal ein Foto vom Gebläsekanal gemacht, wegen dem Verdacht des undichten Simmering.

      Da hätte ich jetzt erstmal gesagt, das ist so in Ordnung! Wie siehst du das?

      Ich würde mich sehr über eure Rückmeldungen freuen!


      Danke!


      Gruß


      DeutzTom

      Post was edited 1 time, last by DeutzTom80 ().

    • Hallo Tom,

      die Stoßstangen müssen halt mit dem entsprechend eingelaufenen Teil wieder zusammentreffen. Also so, wie Du schreibst.
      Die Kipphebelbüchsen als auch die zugehörige Welle kann ausgeschlagen sein. In der Regel sind es die Buchsen - es gibt das schwächere Material nach. In den beiden Videos scheinen aber die Buchsensitze ausgeleiert zu sein. Da hilft nur neu bohren + evtl. die Sitze honen und passende Übermaßbuchsen anzufertigen, die wiederum passend zu Kippwelle gebohrt und gehont werden... Das geht solange genug Material die Funktion sicherstellen kann.
      Ich bin kein Motoreninstandsetzer und kann deshalb zum Grenzmaß der Machbarkeit der Reparatur mit Übermaß nichts sagen.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

      Post was edited 2 times, last by Obrschwob ().

    • Servus Deutz Tom,

      so eine Nummerierung ist mir an dieser Stele noch nie bewusst aufgefallen.
      Ich geh davon aus, dass das eine Markierung von einer früheren Instandsetzung ist. Zum Beispiel Auftragsnummer 814, durchgeführt von Monteur Gustav Rosenbauer oder so ähnlich. Wir haben an dieser Stelle auch immer Markierungen gesetzt, meist die Zylindernummer (Zylinder 1= 1 Körnerschlag, Zylinder 2= 2 Körnerschläge usw.)
      Die wirklich relevanten Gussnummern sieht man nicht im eingebauten Zustand, die sind seitlich angegossen und lauten z.B. 28R, 43R ...

      Die Teile im Granit Katalog sehen vielversprechend aus. Ich geh davon aus, dass beim 612er die dickwandige Messing-Buchse ohne Achse und ab 712er die Achse und die dünnwandigere Weissmetall Buchse verbaut waren. Vielleicht mal dort anrufen und hoffen, dass ein kompetenter Gesprächspartner in der Leitung ist, der die Unterschiede oder die Maße kennt bzw. weiß, wo er sie findet.

      Grüße vom
      Reini

      Edit:
      Bist du eigentlich sicher, dass es sich um einen 612er handelt?
      Meiner ist auch ein 612er, wurde aber vor Jahrzehnten umgebaut auf 712er Zylinder. Hab ich auch erst gemerkt, als ich die Köpfe unten hatte und den Durchmesser der Zylinderbohrung gemessen hab. War dann auch erst mal kräftig verwirrt. Mein Lehr-Chef hat mir dann erzählt, dass nahezu alle 612er im Lauf der Zeit auf 712 umgerüstet wurden. In den Papieren steht nach wie vor der 612er Hubraum drin.
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.

      Post was edited 2 times, last by krammerreini ().

    • Moin Reini,

      krammerreini wrote:

      Die Teile im Granit Katalog sehen vielversprechend aus. Ich geh davon aus, dass beim 612er die dickwandige Messing-Buchse ohne Achse und ab 712er die Achse und die dünnwandigere Weissmetall Buchse verbaut waren.
      Die Achse muss immer mit verbaut werden! Der 612er hatte eben eine größere Bohrung im Kipphebel. Der Innendurchmesser ist gleich.

      MfG Kai
    • Hallo Reini,

      wir haben den Traktor über Umwege bezogen. ich habe nur über mehrere Ecken gehört, dass der Motor überholt/aufgearbeitet wurde und super laufen soll.

      Dies ist nun natürlich fraglich, da die Kipphebel ja total schrott sind und auch die Dichtigkeit nicht gegeben ist. Also ich verstehe unter super was anderes.
      Ich hatte ja die Hoffnung, dass mit dem Einbau der Brillendichtung die Undichtigkeit behoben ist und dann wirklich alles super ist.
      Jetzt kommt mit den Kipphebelproblemen die nächste Botschaft von Hiob :cursing: X(
      Komm da irgendwie nicht zu Rande. Ein Problem behoben, zwei neue gefunden !!!
      Sehr mühsam!

      Apropro Brillendichtung: An diesem Trecker ist alles mit Dichtpasste oder Dichtung+Dichtpaste verklebt wurden.
      Wenn ich nun die neuen Brillendichtungen einsetze, sollte ich da auch etwas Dichtpaste drunter packen?
      Oder reicht die Dichtung?

      Gruß und vielen Dank

      Tom
    • Servus Kai,

      mein Gedankengang war, das die Bohrung der Kipphebel gleich wäre und die dicke Buchse einen kleineren Innendurchmesser hätte und mit der Mutter geklemmt würde. Dann würde der Kipphebel auf der Buchse drehen. Ob das Sinn macht?
      Bin mir da selbst nicht so sicher ?(

      Ich glaub fast mir tut die Reha nicht gut. Muss mich mal ein bischen Bremsen ||

      Grüße vom
      Reini
      Bevor i mi d'rüber aufreg', is's ma liaba Wurscht.
    • Moin,

      Fl612-Motoren haben 90mm Kolbendurchmesser, fl712-Motoren 95mm. Es sind auch Schlepper als Fl612 verkauft worden in denen FL712-Kolben waren, man kann FL612 auf 712 aufrüsten wie Reini schon schrieb. Daher nicht von der Schlepperbezeichnung auf den Motor schließen, besser Typenschild prüfen oder gleich nachmessen.

      Gruß,
      Josef
    • Moin Reini,

      krammerreini wrote:

      mein Gedankengang war, das die Bohrung der Kipphebel gleich wäre und die dicke Buchse einen kleineren Innendurchmesser hätte und mit der Mutter geklemmt würde. Dann würde der Kipphebel auf der Buchse drehen. Ob das Sinn macht?
      das ist leider Falsch. Die Buchsen sollten immer fest im Kipphebel sitzen. Sie Stellen die Lauffläche bzw. Reibfläche zur Achse dar. Die Achse wird immer mit großen Scheiben DIN 9021 und der Mutter festgeklemmt.

      MFG Kai
    • Ok, wenn nun der Unterschied zwischen 612 und 712 nur der Kolbendurchmesser ist, sollten die Kipphebel, Ventile usw. dann doch gleich sein!?
      Dafür würde ja auch sprechen, das bei Granit die Kipphebelbuchsen für 612 und 712 gleich sind. Dazu ist die Kipphebelachse natürlich widersprüchlich. HIER STIMMT DOCH WAS NICHT ?(

      Habe nun die Kipphebelachsen mal vermessen. Diese sind auch gut verschließen. Die Buchsen sind aber schlimmer.
      Von den Massen messe ich mit meinem Standardmessschieber 17,7-17,9mm Außendurchmesser an der Seite, wo die Mutter sitzt und 18mm am Kipphebelbock. Die Länge der Achsen beträgt bei allen vier 17,15mm.

      bei Treckergarage gibt es die Achsen mit den Massen
      Außendurchmesser (mm):Innendurchmesser (mm):Länge (mm):Passend für Motortyp:
      18
      10,5
      17,2
      Deutz - KHD FL 712, FL 812, FL 912, FL 913

      Das heißt die Achsen sind nun 0,05 mm länger. Ich hoffe, das ist nicht Kriegsentscheidend.
      Hab ja eh keine andere Wahl als es damit zu versuchen. Und schlimmer als z.Z. kann es eigentlich nicht werden.

      Oder hat noch jemand einen Tipp?
    • Moin,

      WHB Seite 6:
      Bearbeiten

      D.h. Zylinder, Laufbuchse und Zylinderkopf wurden geändert.

      Die Befestigungsschraube der Kipphebel und Durchmesser der Ventilführung/Ventilschaft wurden mal geändert. Ansonsten passen Kipphebelbock und diverse weitere Teile bei allen Motorvaianten, teilweise auch noch vom fl812/912.

      Am besten besorgst Du mal das WHB zum fl612/712 und fl812(einiges besser beschrieben). Da sind alle Unterschiede mit Gußnummern und teilweise Motornummern dokumentiert.

      Gruß,
      Josef
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    • Moin Tom,

      DeutzTom80 wrote:

      Das heißt die Achsen sind nun 0,05 mm länger.
      das kannst du so nicht behaupten! Es kann auch sein, dass dein Messschieber nicht genau ist, oderr deine Buchsen gestaucht sind, oder, oder....

      Du kannst die Achsen der 912er Kipphebelböcke problemlos einbauen. Das schwierige werden jedoch deine Kipphebel sein. Ich befürchte die sind zu stark verschlissen, als dass es nur mit neuen Buchsen getan ist. Die Buchsen müssen fest drinsitzen! Hier würde ich 812er oder 912er Kipphebel verwenden, da dort bereits die neuen Buchsen drin sind.

      MfG Kai