Dichtung zwischen Getriebeblock und Differenzial

    • F1L 612/53

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    • Dichtung zwischen Getriebeblock und Differenzial

      Hallo mal ne Frage in die Runde.

      Gehört zwischen den Getriebeblock und das Differenzial einen (Papier) Dichtung oder kommt da Dichtmasse drauf. Hat natürlich einen Auswirkung auf das Zahnradspiel zwischen Differenzialrad und kleinem Kegelrad. In meinen Unterlagen hab ich nichts gefunden.
      Ich bin gerade beim Zusammenbau nach der Überholung. (Radialdichtringe und das ein oder andere Lager).
      Danke für die Antwort.

      Gruß Ralph



      F1L 612 Bj 56
    • Hallo,

      du könntest dir die Stärke der alten Dichtung ausmessen und eine neue zuschneiden.

      Oder kontaktiere mal den User @Obrschwob......vielleicht hatte er schon Berührung mit der erwähnten Dichtung bzgl. Stärke etc.

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Hallo Ralph,

      ich habe vor ein paar Monaten ebenfalls Ausgleichs- und Wechselgetriebe demontiert an o.g. Trecker. Bei war mir keine Dichtung etc. verbaut. Dicht waren beide Verbindungen im übrigen trotzdem. Ob werkseitig eine Dichtung bzw. Dichtungen verbaut wurde/n kann ich aber nicht sagen. In meiner Ersatzteilliste habe ich dazu nichts gefunden. Habe mich dafür entschieden bei der Remontage Flüssigdichtmasse zu verwenden. Vielleicht ändere ich meine Meinung aber auch noch weil ich noch etwas Probleme bzgl. dem Kleben der Flächen aneinander bei einer ggf. erneuten Demontage befürchte.

      Gruß Bastian
    • Hallo Ralph,

      nach meiner Einschätzung und Studium der Ersatzteilliste gehört da keine Dichtung rein - es ist keine aufgeführt. Das wird nur ganz, ganz dünn mit Dichtmasse abgedichtet.

      Hintergund ist die Kegelradverzahnung, die in jedem Fall einzustellen ist. Mit einer Papierdichtung ändert sich das Abstandsmaß allerdings praktisch genauso, wie auch ohne Dichtung mit Dichtmasse, evtl. aber etwas mehr. Die Kegelverzahnung wird in der Regel auf 0,1mm eingestellt, aber es muß das Tragbild auch ermittelt werden und dann auf leisesten Lauf eingestellt werden. Mit Papierdichtung ist der Abstand des großen Kegeltellers zum kleinen Kegelrad dann um die Papierdicke größer, entsprechend müßte das kleine Kegelrad nachgeschoben werden - dazu sind die Paßringe 31120 bzw. 11120 am Schrägschulterlager 11125 da bzw. anzupassen.

      Bei Verwendung einer Papierdichtung diese einfach passend zuschneiden und das Tragbild der Kegelverzahnung prüfen. Ich würde Dichtmasse verwenden, auch weil die Einstellung mit Tragbildvariante das mehrmalige Zusammenbauen und Zerlegen erfordert. Das mögen Papierdichtungen bzgl. Haltbarkeit nicht so gern...

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Martin,

      Danke für Deine Antwort.
      Das im Differenzialdeckel auf der Getriebeseite zwei M6 Gewinde vorhanden sind bestätigt das Verbinden mit Dichtmasse.

      Am Differenzial sind auch noch 3 Schrauben abgerissen. Zum Glück sind die mit Draht fixiert. Der Reparateur davor hat den Draht falsch um die Schraubenköpfe gewickelt und so konnten sie sich lösen. 2-mal nur die Köpfe und einmal (wie könnte es auch andres sein) am Gewindeloch. So Schrauben mit Drahtsicherungs-Loch gibt es ja an jeder Ecke zu kaufen. :whistling:
      Ich mach sie jetzt selbst. X(




      Gruß Ralph
    • Hallo zusammen ,

      wenn man Schrauben im Kopfbereich
      durchbohrt , reduziert man die
      Festigkeit .

      Wenn man eine Verzinkte
      Schrauben durchbohrt , ist der Korrosionsschutz dort nicht
      mehr vorhanden .
      Schlimmer noch wird es dann
      wenn der Draht durchgezogen.ist
      und sich in der Bohrung.Dreck
      und Feuchtigkeit sammeln.
      Stichwort Kontaktkorrosion .

      Das ist wie Karies unter.einer
      Blombe .

      Ich würde zumindest Schrauben
      der Güte 10.9 verbauen .
      Und so gut wie es geht Konservieren .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Moin Eckard,

      Im Getriebe sollte bei ausreichender Ölfüllung nicht viel korrodieren.

      Der Sicherunhsdraht 1,5x180 ist nach Ersatzteilliste von Deutz so vorgesehen.
      Wie würdest du die Verdrehsicherung gestalten?

      MfG Kai
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    • Naja, den Draht so von Schraubenkopf zu Schraubenkopf durchfädeln, dass er das losdrehen verhindert und dazwischen verdrillen. Das gleiche gilt ja auch für die 2 Schrauben am Lagerbock nur ist da der Draht dicker. (1,8mm) Den Draht den ich benutze ist 1mm, habe nichts besseres gefunden.
      :D


      Gefunden auf: www.konstruktionsatlas.de

      Gruß Ralph
    • Eine 8ter-Schlaufe zwischen 2 Schraubenköpfen ist in der Regel der Weg der Drahtsicherung. Es gibt spezielle Drillzangen dazu und auch Sicherungsdraht - einfach in der Bucht mal googlen. Die Schraubenspezialisten haben das auch vorrätig.

      Daß die Drahtversionen wohl nicht das Gelbe vom Ein waren, beweist die Änderung z.B. am F2L612/xy-Getriebe gerade am Differential-/Stirnradübergang. Die alte Version am F2L612/54 hatte die Drahtsicherung der Schrauben, die neuere am /5 dann Sicherungsbleche. Wenn das bei Deinem platzmäßig möglich wäre, könnte man über die entsprechende Änderung dahingehend mal nachdenken. Ich habe den Schlepper aber nicht, weshalb das reine Spekulation meinerseits ist.

      Griaßle
      Martin
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Das mit dem Sicherugsblech kam mir auch schon. Platz hätte ich.
      Das Bohren der Schraubenköpfe und das Fachgerechte "wickeln" des Drahtes wären ganz schön aufwendig.



      Die Schrauben am großen Zahnkranz sollte ich auch gleich mit Blechen versehen. Sind nicht richtig durchgefädelt (wie man sieht).
      Ich hatte halt an "ORIGINAL" gedacht. Aber wenn andere Baureihen auch eine Änderung verpasst bekommen haben, sollte das bei meinem Schlepper kein Problem sein :D
      Danke nochmal.

      Gruß Ralph