Deutz F12L413

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    • Deutz F12L413

      Ich renoviere z.Zt.so einen alten Motor F12l413.Der Motor ist fest. Habe jetzt erstmal die Düsen ausgebaut und in jeden Zylinder Balistol zum Einweichen reingespritzt. Dann
      habe ich versucht mit einem langen Eisen den Motor am Schwungrad zu drehen,aber ich habe nix bewegt.Wie krieg ich den Motor locker?
      Ach ja,die beiden Abgaskrümmer sind durchgerostet. Hat jemand solche Teile rumliegen?
    • Hallo Kranfrau
      Ich habe aktuell ein ähnliches Projekt
      (BF6L513R). Dort war ebenfalls Wasser in einen Zylinder eingedrungen und hat Korrossion verursacht. Ich gehe davon aus das dein Motor etwas ähnliches hat. Zumal du ja schreibst das die Abgaskrümmer durchgerostet sind.
      So gut Balistol auch sein mag, du wirst nicht drumherum kommen den Motor zu zerlegen.
      Selbst wenn er sich lösen sollte durch das Balistol, die ersten Umdrehungen werden den Kolbenringen stark zusetzen.
      Mein Tipp dazu also:
      Motor zerlegen, reinigen, prüfen was noch zu gebrauchen ist, beschädigte Teile austauschen und dann den Motor wieder montieren.
      Gebrauchte Teile gibts hin und wieder bei Ebay Kleinanzeigen.
      Viele Grüße Florian
    • Ob ich das hinbekomme weiß ich nicht ! Der Motor war in einem Poclain Bagger,der lange Zeit nicht genutzt wurde. Ich gehe zu meinen Gunsten
      mal davon aus,daß nur die offenen Zylinder Wasser bekommen haben. Erstmal lasse ich für ein paar Wochen das Öl wirken und dann sieht man
      weiter.
    • Hallo Kranfrau,
      ich habe schon einige Motoren mit diesem Problem wieder ins leben geholt, in dem ich großzügig Bremsflüssigkeit in die Zylinder gefüllt habe (Kolben muss ganz bedeckt sein, Schräglage berücksichtigen) und nach einem Tag konnte ich den Motor mit hebel und Gewalt drehen. Mit dem Anlasser den Motor drehen lassen, so das die Flüssigkeiten aus den Zylindern kann. Da der Motor erst nach längeren Betrieb sich frei arbeitet, kann es sein das der Anlasser den Motor so langsam dreht das er nicht anspringt, zumal er die Einspritzleitungen erst mal entlüften muss. (ein starten mit 36V und vorsichtiges einspritzen von Startpilot kann hilfreich sein) Nach dem anspringen sollte er erst mal eine Zeitlang laufen und warm werden. (Abdeckbleche zuvor öffnen und kontrollieren das sich keine Hausbesetzer eingenistet haben und mit ihren Hausrat die Kühlung negativ beeinflussen)
      Viel Erfolg und Gruß Demian
    • Hallo neuer ,

      eine wichtige Gegenfrage von mir :
      Wie sah das Motorenöl aus ?
      Wenn da Wasser drin war , sind vermutlich
      mehr Dinge im argen .
      Bitte bedenke das .

      Gruß Eckard

      P.S. bei uns gehört es zum guten Ton das man(n) oder Frau am Ende
      mit einen Gruß endet z.B. Gruß Eckard oder LG Eckard u.s.w. .
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hallo Kranfrau
      Ja ein Schema dafür gibt es schon. Die Zerlegung hier in Worte zu fassen würde meiner Meinung nach den Rahmen sprengen. Prinzipiell ist im Werkstatt Handbuch alles beschrieben. Leider habe ich nur eins für die 413er und 513er Reihenmotoren.
      Ich habe das 513er Buch durch Zufall als Download im Netz gefunden.
      Einfach mal googeln, vielleicht findet sich etwas.
      Wenn es dir hilft, kann ich dir aber die Datei mit dem 513er Handbuch zukommen lassen.
      Gruß Florian
    • Ja,so in der Art werde ich es mal versuchen,der Motor kann ja ruhig mal ein halbes Jahr mariniert stehen und dann schaun wir mal.
      Ich habe noch eine ganz andere Frage: Ich will mir ein Endoskop zur Inspektion der Zylinderinnenwände anschaffen. Was ist da empfehlenswert?
      Gruß Vera