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    • Guten Tag an alle Teilnehmer dieses tollen Deutz Forum.
      Ich möchte mich kurz vorstellen.
      Ich wohne auf Usedom und habe schon als Kind auf einem Deutz gesessen und meinem Onkel in der Landwirtschaft geholfen.
      Das liegt jetzt gute 60 Jahre zurück.
      Zur Zeit habe ich mir meinen Lebenstraum mit einer kleinen Schafzucht und wenige ha Grünland auf der Insel Usedom erfüllt.
      Natürlich wurde als "Arbeitsgerät" ein alter (relativ) Deutz 4006 Baujahr 1971 mit Frontlader angeschafft.
      Es macht großen Spaß mit Ihm zu arbeiten und viele schöne Erinnerungen aus der Kindheit stellen sich wieder ein.
      Zur Zeit habe ich den Traktor getrennt um eine Kupplung ohne Funktion zu reparieren.
      Wie sich heraus gestellt hat ist der Kupplungsautomat (LuK) neuwertig und hatte nur 1mm Abrieb an den Scheiben.
      Die Ursache war zwei abgescherte Spannhülsen die durch Kupplungswelle und Ausrückhebel gesteckt sind um das ganze zu arretieren.
      Das ist etwas ärgerlich wegen des großen Aufwand bei kleiner Ursache.
      Ich hatte zum Einlesen und Eingrenzen der Ursache meines
      Kupplungsschaden eine große Hilfe durch die tollen Erfahrungsberichte in
      diesem Forum.
      Großes Kompliment an die aktiven Mitglieder die sehr kompetent sind und
      ihr großes Wissen sowie ihre Erfahrung einem Laien wie mir preis geben!
      Danke dafür .
      In Zukunft werde ich sicherlich noch öffter einen Rat und Hilfe
      brauchen, da ich ab heute auch noch einen Deutz 7006 mit Allrad vor
      meiner Scheune stehen habe.
      Leider ohne Bedienungsanleitung
      Könnte mir da jemand aus dem Forum aushelfen, gerne gegen Bezahlung ist doch selbstverständlich.
      Das wäre wirklich sehr nett und ich könnte meine Neuerwerbung gleich mit
      allen Hebeln qualifiziert ausprobieren und auch die nötigen
      Wartungsschritte durchführen.
      Vielen Dank im Voraus und einen schönen Tag mit sattem Deutz Motorengeräusch.
      Usedomer
      Gruß von der Insel, Manfred
    • Moin,

      herzlich willkommen und herzlichen Glückwunsch zu Deiner Paarung 40 und 7006 A.

      Eigentlich benötigst Du fast keine BDA für den 7006, wenn Du eine für den 4006 hast. Je nachdem, welches Baujahr Dein 7006 hat, hast Du ein 3 oder Vierganggetriebe und einen Gruppenhebel, wo Du zumindest eine S, L und R-Schaltmöglichkeit hast, ggf dazu noch eine K. In diesem Fall hast Du vier Möglichkeiten: L und R liegen sich gegenüber, K links oben und S rechts hinten. Die Bedienung für die Hydraulik und das Armaturenbrett sind fast als identisch anzunehmen, zumindest was die Darstellung in der BDA angeht.

      Allrad wird über den großen Hebel rechts am Kotflügel geschaltet.

      Aber natürlich ist Deine Bemühung um die "einschlägige Literatur" lobenswert. :)

      Grüße

      Richard
    • Hallo Richard.
      Danke für die Glückwünsche und den Willkommens Gruß.
      Ja, ich habe Betriebsanleitung für den 40 06.Der ist BJ 1971.

      Der 7006A wurde erst heute angeliefert, mit der Schaltung komme ich zurecht - ist wie du sagst selbsterklärend.
      Baujahr habe ich noch nicht heraus bekommen, da ich keine Papiere habe, Fahrzeug wurde in Holland ersteigert.
      Sollte aber zwischen 1970 - 1974 gebaut worden sein - laut Infos aus den Foren.
      Bei meinem 7006A habe ich rechts nur die Hebel für die Hydraulik (in Fahrtrichtung gesehen).
      Ich habe zwei unterschiedlich lange Hebel auf der linken Seite neben dem Sitz aus dem Fuß Blech ragen.
      Wichtig wären mir noch alle Wartungsmassnahmen, Intervalle, Abschmierstellen, Oele speziell für die Allrad Komponenten zu kennen.

      Wie kann ich feststellen ob der Allrad eingeschaltet ist - dreht sich die Kardanwelle für den Vorderrad Antrieb während der Fahrt immer mit?
      Oder nur wenn der Allrad zugeschaltet ist?

      Danke für die Antwort.
      Gruß von der Insel
      Gruß von der Insel, Manfred
    • Moin,

      ich muss betrunken gewesen sein, natürlich sitzt der Hebel für Allrad am linken Kotflügel. :S

      Bei meinem 100er ist das so: Hebel nach vorn, Allrad ein, Hebel nach hinten: Allrad raus.

      Die Wartungszyklen sind einfach, genau wie die Schmierstellen:
      Sprich mit einem LaMa, wo Du das Oel beziehst, oder den Wechsel machen lässt: der gibt Empfehlungen mit den Wartungszeiten. Bei Hobbynutzung (max 100h) reicht einmal im Jahr. Das Öl mit Filter kostet eh nicht wirklich viel. Motor ca 9ltr + Öl für ESP: vielleicht 40€ + Arbeit+Filter.

      Schmierstellen analog 1x/Jahr bei Hobbynutzung; die Nippel sind im Grundsatz überall da zu suchen, wo sich bewegende Teil koppeln. Hier gilt aber im Grundsatz auch die BDA vom 4006.

      Verkürzt werden die Intervalle durch Arbeit mit Schmutz (Heu-/Strohpressen), hier ggf. einmal öfter die Schmierstellen prüfen. Wesentlich dabei sind die Kühlrippen: regelmäßig kontrollieren (in Abhängigkeit vom Staub/Dreck in der Luft), wenn die zu sind, geht der Motor kaputt (Überhitzung), da hilft auch der beste Ölwechsel nicht. Aber auch diese Dinge stehen in der BDA vom 4006.

      Grüße

      Richard
    • Hallo Jens.
      Danke für die Information.
      Ja, die Zapfwellen Einstellung funktioniert genau so - hatte ein Tellermähwerk in Betrieb.
      Die BDA die ich zwischenzeitlich beschafft habe, hat es genau anders herum beschrieben.
      Den Allrad habe ich noch nicht geschaltet, wie merke ich ob der überhaupt seine Funktion erfüllt?
      Außer wenn ich in den Niedermoorwiesen feststecke und das möchte ich auf jeden Fall vermeiden.
      Gruß
      Gruß von der Insel, Manfred
    • Fahr doch auf Schotter, ohne Gewicht hinten drin, lass im Rückwärtsgang die Kupplung mal flipsen. Schrägstrich sehr schnell kommen lassen. Ohne Allrad sollte es durchdrehen, mit Allrad sollte er zackig nach hinten springen. Auf ein freies Umfeld ohne Kinder und Tiere achten.

      Gruß
      DX6.30 und DX90.... mit 4 Zylindern bring ich höchstens Tee zum Land.....