Mähwerk

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    • Hallo zusammen,
      bei meinem Deutz F2L612 geht das Mähwerk nicht mehr abzustellen.
      Hier durch entsteht aber auch immer eine Unwucht durch den Mitnahme-Bolzen.
      Da ein öffnen des Getriebes zu aufwendig ist kam der Gedanke auf die Unwucht abzustellen.
      Frage: Hat jemand schon mal die vier Schrauben gelöst und den Mähwerkantrieb abgebaut?
      Ist ja nicht viel Platz!
      Würde dann nur den Bolzen entfernen und die Welle weiter laufen lassen.
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      DEUTZ TUT GUT
    • uli612 wrote:

      Da ein öffnen des Getriebes zu aufwendig ist kam der Gedanke auf die Unwucht abzustellen.
      Frage: Hat jemand schon mal die vier Schrauben gelöst und den Mähwerkantrieb abgebaut?
      Hallo, ohne öffnen des Getriebes kann auch der Mähwerksantrieb nicht demontiert werden! Die Schwungscheibe/Kurbelscheibe ist aber nur aufgeschraubt und kann einzeln demontiert werden. Je nach Baujahr Links oder Rechtsgewinde ;) @Obrschwob weiß das sicher besser.

      Die sich drehende Welle muss aber in jedem Fall abgedeckt werden um Unbeabsichtigtes hineinziehen/aufwickeln zu verhindern
      Mit freundlichen Grüßen
      Michael
    • Hallo Michael,
      das hört sich ja schon mal gut an!!
      Dann bin ich ja mal gespannt ob links oder rechts.
      Das mit dem abdecken ist eine gute Idee.

      Gruß Uli
      DEUTZ TUT GUT
    • Hallo Uli,

      das ist ganz einfach: so wie ich lauf', so geh ich auf. Welcher 612er ist es denn? Also, laß das Ding laufen und prüfe die Drehrichtung oder öffne das Getriebe von oben (Schaltdeckel) und schau hinein. Wenn dann das Umkehrrad sichtbar ist, hast Du ein Rechtsgewinde (zu sehen an der Innenseite der rechten Getriebehälfte, stirnseitig montiert - Bilder).

      Das ist ein schwieriges Unterfangen! Ohne Bohrhammer geht da wahrscheinlich nichts. Jedenfalls bekam ich die Schwungscheibe nur so runter - auch ein 2m-Hebel hatte nicht zum Erfolg geführt. Das Problem ist der sehr kleine Hebel, um die Scheibe überhaupt zu bewegen. Hinzu kommt die Frage der Fixierung der Welle. Es ist nicht gesagt, daß die Reibkupplung das hält im verbauten Zustand; kann sein, muß aber nicht. Die Feder der Reibkupplung wurde auch mal wegen Durchrutschens werksseitig verändert/verstärkt - eine Windung mehr.

      Hinweis zum Abdrehen der Mähwerks-Schwungscheibe mit einem Bohrhammer: ganz stumpfen Breitmeißelverwenden, evtl.vorher rundschleifen, damit er ganzflächig auf der Druckfläche aufsitzt! Sonst ist nachher alles beschädigt. Mein Mähwerkstützen war aber vor Ausbau bereits hinüber...

      Der komplette Ausbau des Mähwerkes ist NUR durch Trennen des Schleppers möglich, da längs geteiltes Halbschalengetriebe.

      Griaßle
      Martin
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      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii

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    • Hallo Martin,
      da hast du aber alles gegeben mit dem Bohrhammer.
      Ob das bei mir klappt weiß ich noch nicht.
      Dein Mähwerk lag ja schön auf dem Boden.
      Aus welchem Material ist die Schwungscheibe?
      Könnte man evtl. eine große Mutter anschweißen?
      Gruß Uli
      DEUTZ TUT GUT
    • Hallo Uli,

      es ist Guß, aber ich weiß nicht welcher Typ und mein metallurgisches Wissen ist seit dem Abitur 85 nicht mehr ergänzt worden - Stahlguß wäre wohl schweißbar. Versuche es mal mit dem Bohrhammer. Mit dem Gedanken, einen Hebel (nicht Mutter) anzuschweißen, hatte ich auch gespielt. Kai6.05 hatte mir dann den Flausen mit dem Bohrhammer in den Kopf gesetzt und siehe da....

      Griaßle
      Martin
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