Fernfahrt

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    • Hallo liebe Deutzler!

      Schade, dass es mit Nordhorn nichts wird. Eigentlich sollte das nämlich meine erste "Fernfahrt" mit meinem F2L612/5 werden. Hatte auch schon jemanden hier aus der Gegend gefunden der auch mit seinem Trecker dorthin wollte und dem ich mich hätte anschließen können. Dann wäre ich nicht allein unterwegs gewesen denn ich bin ja nicht so der begnadete Schrauber. Schade, schade.

      Na ja, jedenfalls plane ich jetzt für den Sommer eine Fahrt an die Nordsee nach Schortens/Heidmühle. Das sind 215 km.

      Meine Frage an Euch ist jetzt wie ihr so eine Fahrt wohl vorbereitet. Ich meine Treckermäßig. Mein 612er läuft nach meinem dafürhalten gut. Springt sofort an, läuft rund, macht bei Steigungen nicht schlapp und "qualmt" so gut wie gar nicht.

      Wenn mich hier jemand an seinen Erfahrungen teilhaben lässt freue ich mich sehr und danke schon mal dafür.

      LG, Peter
    • Hallo Peter
      Wenn Du eine Strecke von 215 Km fährst, sind das 11-12 Stunden.
      Hin und zurück mit hier und da macht das 25 Stunden.
      Das bestimmt Deinen Wartungsplan.
      WIe lange ist was her. Ölwechsel, abschmieren usw.
      Ein wenig "Reserve" im Wartungsplan schadet nicht. ;)
      Das war es dann schon.
      2 Liter Motorenöl, 1 Liter Getriebeöl einladen und ab gehts.
      Nis
    • Hallo Peter,

      als ich meinen Same Tiger Six 105 in 2009 bekam war meine erste Fahrt damit ins Sauerland zum Traktortreffen nach Medebach. Gestartet war ich in 57629 Mörsbach. Mit dem Auto sind das ca. 120 km.

      Aber mit einem Traktor ist das was ganz anderes. Nur ein paar Gedanken:
      - Du fährst nicht über Autobahnen und Bundesstrassen
      - Die Feld- und Waldwege machmal auch Kreisstrassen führen dich zwar meist direkter zum Ziel aber so viele km sparst du nicht ein
      - Die Durchschnittsgeschwindigkeit von einem maximal 20 km/h laufenden Schlepper liegt eher zwischen 10 und 12 km/h.
      - Wenn du ungeübt mal gerade so 8 Stunden auf dem Schlepper sitzt bist du froh, wenn du dich mal ausruhen kannst.
      - Ich persönlich gebe mir immer ein Ziel 100 km/Tag zu schaffen, je nach Region. In den Alpen die Hälfte im Flachland ein bischen mehr.

      Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall für eine Tour mind. 2 Tage einplanen.

      Hast du schon einen genauen Zeitraum im Auge?
      Gruß
      Kurt

      "Bei 99% aller Probleme ist die umfassende Beschreibung des Problems bereits mehr als die Hälfte der Lösung desselben."
    • Hallo
      Ja Kurt,,,die Fahrt genießen. Nicht schnell von hier nach da, da nimmt man das Auto oder den Flieger.
      Ich habe nur die Stunden gezählt, in denen der Trecker wirklich fährt, Pausen sind da nicht drin.
      Die macht jeder anders. Einer fährt 5 STunden am Stück, ein anderer steigt jede Stunde ab.
      Wichtig ist, nie auf die Uhr schauen, oder die Restkilometer, dann wird die Fahrt "unheimlich" lang.
      Der Trecker hält auf jeden Fall länger durch als der Fahrer. ;)
      Nis
    • Hallo,

      NisHeinrich wrote:

      2 Liter Motorenöl, 1 Liter Getriebeöl einladen und ab gehts.
      Je nachdem was für einen Sitz du drauf hast und wie leidensfähig du bist, vielleicht noch ein Kissen unter´n Bobbes gepackt ^^ und Ohrenstöpsel.
      Vorher gucken das die Technik stimmt, Ölstände & Beleuchtung. Auch wenn der Schlepper hier in relativ kurzer Zeit 20 - 30h abspult, ist das doch verhältnismäßig wenig wenn man das auf die üblichen Wartungsíntervalle bezieht.
      Route gut überlegen, Pausen und ggf. Übernachtung einplanen.
      Nachdem wir vor kurzem die Diskussion über Sichtbarkeit langsam fahrender Fahrzeuge hatten, wäre es vielleicht nicht schlecht eine zusätzliche Warntafel anzubringen? Gerade wenn einen die Strecke vielleicht über gut ausgebaute Bundesstraßen führt, wo der handelsübliche Autofahrer nicht damit rechnet.

      Irgendwann mach ich das auch mal. Hab zwar vor paar Jahren meinen NewHolland L65 über ca. 200 km heimgefahren, aber mit Kabine und 35km/h ist das ja fast schon Kindergeburtstag.

      Gruß und viel Spaß!
      Holger
    • Hallo Peter,

      da hast du ein schönes Ziel, Respekt! Da werde ich ja fast schon neidisch.

      Holgers Hinweis zum "Bobbes" ist wichtig. Du hast ja auch die Blechschüssel für den Allerwertesten. Ab 4 Stunden Dauerfahrt kann es schon langsam heftig werden. Allerdings hast du ja auch die Möglichkeit, deinen prima Hänger für eine (spontane) Liege-Auszeit zu nutzen ;)
      Ich würde mich hier über gelegentliche Zwischenberichte und natürlich Fotos freuen. Das schürt dann auch bei mir die "Nachahmerfreude" ;)

      Viele Grüße

      Ludger
    • Hallo Peter,
      das ist ein schönes Vorhaben. Habe auch noch zwei Schlepper (Eicher 16 PS, Deutz 6005) in 300 km Entfernung stehen und möchte diese auf Achse heim holen.
      Mein Plan ist: Kundendienst vorher machen, mindesten 3 Tage einplanen und Route grob heraussuchen. Dann Motorenoil, Werkzeugkasten, Gehörschutz, Regenkleidung, Sitzpolster, Grillutensilien, Navi + Landkarte, Bier und Schlafsack einpacken und ab geht die Post.

      Mehr fällt mir derzeit nicht ein - außer daß die Fahrt wohl im Sommer sein wird.

      Gruß
      Bernhard
      Wenn immer der Klügere nach gibt geschieht nur noch was die Dummen wollen ;(
    • Der Hinweis mit der Landkarte ist gut. Wie ich meinen Holland überführt habe, natürlich mit Navi, ist das auf halber Strecke runtergefallen. Offenbar haben die Vibrationen den Saugnapf überfordert. Jedenfalls war das Display daraufhin schwarz. Da war ich froh das ich noch ne Karte dabei hatte.
    • Hallo

      Ja so eine Überführungsfahrt macht schon Spass!
      Habe meinen Schlüter über 320Km nach hause geholt. 7.00Uhr morgens gestartet, 20.45Uhr abends angekommen. Durchschnittsgeschwindigkeit mit Pausen ca. 26km/h. Was m.E. auch wichtig ist, nicht immer volle Pulle. Schont die Ohren, die Nerven und den Geldbeutel.
      Plane dieses Jahr vom Niederhein zur Mosel bis in Luxemburg zu Fahren. Jede Menge Campingplätze entlang der Route.

      Gereon
    • Hallo.....

      und ganz vielen Dank erst einmal für Eure Antworten auf meine Frage. Ich habe mich sehr darüber gefreut! Lieben Gruß nach Oldenburg von wo mir (per PN) im Falle eines technischen Problems Hilfe angeboten wurde.

      Wann genau ich fahren werde weiß ich noch nicht. Das kann im Mai, aber auch im August sein, das hängt vom Wetter ab. Zeitlich bin ich als Ruheständler ja unabhängig. :) :) Jedenfalls werde ich den Treckercheck frühzeitig machen (lassen ;) ) damit ich starbereit bin.

      Die Hinweise bzgl. der Sicherheit (zusätzliche Warntafel am Hänger etc.) finde ich gut! Werde ich auch mit Sicherheit penibel befolgen!

      Sind eigentlich "Mickymäuse " während der Fahrt erlaubt?

      Auf jeden Fall plane ich mindestens zwei, vielleicht drei Tage, pro Strecke ein. Zwar bin ich hart im nehmen, aber die Sitzschale ohne hohen Rücken, und das bei 190 cm, wird schon ihren Tribut fordern. Pennen werde ich auf meinem Hänger.....aber ohne Kiste Hohenfelder (DAS Bier von hier), denn alleine Bier zu trinken macht depressiv ;( .

      Deutzpreuße/Ludger: Das mit den Bildern werde ich natürlich gerne machen.

      Da fällt mir gerade noch was ein was ich fragen wollte. Irgendwer hat mir mal gesagt, dass man seinen Trecker während der Pausen nicht abstellen sollte. Wäre besser für den Motor. ist das so?

      Also nochmal herzlichen Dank und wenn noch jemandem etwas einfällt: Immer gerne!

      LG Peter

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    • Hallo,

      stelle Deine gedachte Route doch einfach mal vor, vielleicht findet sich hier der ein oder die andere, mit der Du abends das Bier teilen kannst. :P
      Eigentlich dachte ich da an Routentipps oder tatsächliche Hilfe, sofern der Trecker welche braucht.
      Achso, denke mal über einige Reserveteile nach, die Du vielleicht einpacken willst und mache auf jeden Fall anhand einer ETL eine Durchsicht, ob auch alle Schellen an der richtigen Stelle sitzen.
      Bei meinem 612/6-N ist nämlich die eine Kraftstoffleitung kaputt vibriert, weil eine Schelle gefehlt hat. Entsprechende Reserve hat 14 Tage gedauert. (Nur als Denkanstoß und Beispiel).

      Grüße

      Richard

      P.S.: Für größere Fahrten bin ich mittlerweile vom Trecker weg zum LKW gewechselt. Man schafft in der gleichen Zeit einfach mehr Strecke und hat nicht so viel Nerv mit den Autofahrern, die einem fast die Vorderräder abfahren beim Überholen eines Treckers, der mit 18 km/h eine öffentliche breite Straße befährt.
    • Servus Peter,

      tolle Idee deine Reise.
      Letztes Jahr bin ich mit meinem F2L612/54 zum internationalen Deutztreffen nach Thannhausen gefahren. Einfache Strecke 100 km. Am Stück gefahren mit kurzen Pinkelpausen. Dank der rund 25 km/h Höchstgeschwindigkeit konnte ich mit reduzierter Motordrehzahl fahren. Laut extra angebautem Fahrradtacho war ich mit etwa 21 km/h unterwegs.
      Das war für meinen lädierten Rücken schon eine gewisse Tortur. Aber ich werde es wieder tun. Die Entdeckung der Langsamkeit bringt einfach ein unglaublich intensives Reisegefühl, man entdeckt Dinge die man mit dem Auto definitiv nicht sieht.
      Außerdem war das Treffen in Thannhausen jede Strapaze wert.
      Da waren auch Kollegen mit ganz anderen Strecken vor Ort.
      Ein 83 jähriger Hamburger zum Beispiel, der anschließend nach Österreich weiter fuhr!
      Deine Strecke halte ich für problemlos machbar.

      Aber die Geschichte mit dem Motor laufen lassen während der Pausen kommt wahrscheinlich noch aus der Zeit der Glühköpfe.
      Ich würd es gelten lassen, wenn dein Schlepper einen Turbolader hätte, da ist eine gewisse Standlaufzeit nach Vollgasfahrten empfehlenswert, damit der Turbo auslaufen kann und dabei der Schmierfilm nicht abreißt, was passieren könnte wenn der Motor gleich abgestellt wird und somit der Öldruck weg ist.

      Grüße aus Bayern vom
      Reini
      Für die Zukunft wünsche ich mir:
      - GELASSENHEIT, hinzunehmen, was nicht zu ändern ist,
      - MUT, zu ändern was ich ändern kann, und
      - WEISHEIT, zwischen beidem zu unterscheiden
    • Zum Thema Mickeymaus: würde das jetzt mal mit lauter Musik im Auto vergleichen. Da gibt es soweit ich weiß nur die Vorgabe, das man ein Martinshorn noch hören können muss. Das sollte auch mit gehörschutz möglich sein.

      Von wegen Motor laufen lassen: wenn ein Motor richtig heiß gefahren ist, also nach dem Pflügen oder schwerer transportfahrt, sollte man ihn im Leerlauf etwas abkühlen lassen. Bei einer spazierfahrt mit leerem Traktor und Wohnwägelchen dürfte das keine Rolle spielen.
    • Hallo Peter

      Wir sind schon oft zum Treffen in den Westerwald gefahren.

      Das waren immer so um die 350 km an einem verlängerten
      Wochenende.

      Um mir das lange und unbequeme Sitzen etwas leichter zu machen,
      habe ich mir zumindest für meine 2 Hanomags (Brillant 600 und R40)
      Rückenlehnen selbst gebaut.

      Jetzt sind grössere Touren kein Problem mehr für einen geschundenen Rücken.
      Ausserdem lege ich mir immer ein Lammfell auf den Sitz, was auch langes Sitzen sehr erleichtert.

      Beim Navi gebe ich immer die,, kürzeste Strecke,, das hilft Umgehungsstrassen zu vermeiden.

      Gruß
      Heiner
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      Mein Deutz ölt nicht,er setzt nur seine Marken!

      Deutz F2L612/6 Bj. 1956, Hanomag R 40 Bj.1945, Hanomag Brillant 600 Bj 1965.

      Treckerfreunde ,,waat aff,,

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    • Hallo

      Bekomme schon wieder Lust auf Tour zu fahren.

      Gruß
      Heiner
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      Deutz F2L612/6 Bj. 1956, Hanomag R 40 Bj.1945, Hanomag Brillant 600 Bj 1965.

      Treckerfreunde ,,waat aff,,