Opas D30 S (Restauration/Aufarbeitung)

    • Moin,

      wie gesagt die Wegezapfwelle braucht man nur für Anhänger mit per Zapfwelle angetriebener Achse (Triebachsenanhänger), daher wirst Du die wohl eher selten bis gar nie brauchen. ;)

      'Getriebezapfwelle' bzw. 'Motorzapfwelle' ist die Unterscheidung zwischen Einfach- und Doppelkupplung.

      Gruß,

      Josef
    • Danke für die vielen Komplimente. Da habe ich gar nicht mit gerechnet. Freut mich.

      @michiwi: als Nieten habe ich lange DIN 661 5mm genommen und dann die Länge entsprechend angepasst wo nötig. Die Fingerplatten sind auch genietet richtig!

      @Hannes: Danke für den HInweis. Ist mir gar nicht aufgefallen, dass die Verbindungsstange falsch montiert war. Habe ich jetzt korrigiert!

      @Henn2Zui: Die Reibplatten habe ich in der Bucht gefunden. Waren wohl von einer Lagerauflösung oder so. Es ist wirklich schwer noch Teile für das Mähwerk zu finden. Bei meinen Reibplatten hat der Lochabstand auch nicht gepasst, sodass ich hier nachbohren und feilen musste.

      Die Thematik mit der Wegzapfwelle war mir so auch noch nicht bekannt. Konnte mir nicht vorstellen wofür man das braucht. Was muss ich mir denn unter einem Triebachsenanhänger vorstellen?

      Hier noch ein paar Bilder von der ersten richtigen Ausfahrt:


      Viele Grüße
      Henrich
    • DL2HKL wrote:

      Was muss ich mir denn unter einem Triebachsenanhänger vorstellen?
      Moin,

      das ist ein einachsiger Anhänger mit einer über die Zapfwelle angetriebenen Achse.
      Allgaier hat sowas gebaut aber man konnte es auch bei vielen Miststreuern als Zusatzausstattung bekommen.

      Dafür brauchte man dann eine Wegezapfwelle bei der die Drehzahl zu dem Gang passte.
      Wenn man die Triebasche mit 540er Zapfwelle antreibt gibt es nur einen Gang und eine Drehzahl die passt ohne das man den Antriebsstrang übermässig belastet.

      Im übrigen ist das eine sehr gute Sache und wurde im Herbst 2017 so richtig wieder entdeckt.


      Nur macht man das jetzt moderner mit Hydraulikmotoren in den Radnaben/ Bandlaufwerken der Anhänger.

      Der Hawe fährt auch überall durch!
      Gruß, Harm

      John Deere 6110 MC, D4005, Allgaier R22

      Post was edited 1 time, last by Deutz45nullfuenf ().

    • Früher waren da meistens 4-5 Tonner Miststreuer mit ausgestattet, davor hingen max 40-50 PS HR Schlepper. Ist dann mit dem Aufkommen der Allradschlepper aus der Mode gekommen. Die Übersetzungen waren auch immer rein mechanisch und haben nicht immer zueinander gepasst.
      Da hat der Miststreuer dann schnell mal geschoben und sich quer gestellt.
      Wenn alle Schlepper das gleiche Getriebe gehabt hätten wäre es evt. gegangen.
      Mit dem Hydraulikmotor heutzutage ist das kein Problem mehr.

      Was man da im ersten Video sieht ist wieder mal typisch. Ob Regen oder Sonnenschein heut bringen wir die Ernte ein.
      Bodenverdichtung spielt keine Rolle, Feuer frei.

      Gruß Norbert
    • Hallo Harm,

      Deutz45nullfuenf wrote:

      Im übrigen ist das eine sehr gute Sache und wurde im Herbst 2017 so richtig wieder entdeckt.
      Das mag für die Landwirtschaft gelten,
      im Forstbereich sind (meist hydraulisch ) angetriebene Rückeanhänger schon länger Stand der Technik.

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer im Westerwald kaan Bulldog hot, de werd im Dorf ned ernst genomme!

      "Free as in free speech, not as in free beer"
      Richard Stallman
    • Moin Norbert,

      Norbert Spiegel wrote:

      Was man da im ersten Video sieht ist wieder mal typisch. Ob Regen oder Sonnenschein heut bringen wir die Ernte ein.
      Bodenverdichtung spielt keine Rolle, Feuer frei.
      es soll auch Flächen auf anmoorigen/ Moorböden geben, auf denen Tierfutter angebaut wird. Da könnte man höchstens bis zum Frost warten in nassen Jahren. Dies ist allerdings schlecht für den TS Gehalt und die anschließende Silierung. Trockener Mais lässt sich kaum verdichten. Der fällt so wieder auseinander.

      MfG Kai
    • Danke für die Erklärungen!

      Es gibt wieder ein paar Neuigkeiten... Vor kurzem habe ich einen Baas Frontlader von einem D25 erstanden. Der Anbau gestaltete sich schwieriger als gedacht: Die Traverse unter den fast vollen Tank zu bekommen und gleichzeitig die Schrauben einzusetzen war ganz schön Arbeit. Auch die M18x2 Schraube unten an der Konsole konnte ich nirgends auftreiben, sodass ich sie mir selber gedreht habe. Nun ist er endlich abgebaut und funktioniert einwandfrei: