D40.1 -Nach Kaltstart -Motor läuft nur noch mit nachglühen nach ca 2-3 min rund ?

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    • Hallo Hans,
      dein Link ist ein Set was du alles brauchst wenn du den Kopf und Zylinder abgedichten willst,
      da ist keine Kopfdichtung dabei,
      das sind alles Dichtungen die du brauchst wenn du den Kopf ab hast, aber keine für den Kopf.
      Dein Öl kommt wohl von den Stößelrohren,
      das wären dann die 4 grünen Dichtungen in deinem Link.

      Gruß Markus
    • Moin Hans,

      Schoberhans wrote:

      ich wundert das es dennoch aber Kopfdichtungen für den 712 zu kaufen gibt?
      was Replay meinte war eine Stahlscheibe zwischen Zylinderkopf und Zylinder, auch im allgemeinen Sprachgebrauch als Kopfdichtung bezeichnet.
      Der angebotene Dichtsatz ist für den Zylinderkopf und wurde deshalb von dem Shop so benannt, dies ist jedoch keine vertrauenswürdige Quelle für Fakten. Da sind Werkstatthandbücher, Ersatzteillisten und das Wissen von Deutz Werkstatt Mitarbeitern vertrauenswürdiger.

      Bzgl. deiner Probleme: Ich gehe davon aus, dass die Dichtungen der Stößelrohre undicht sind und vielleicht auch die Zyliderfußdichtung. Wenn du Ruhe haben willst, solltest du vielleicht mal darüber nachdenken den Motor zu zerlegen. Über Google lässt sich hierzu einiges aus dem Forum finden, wenn du mit dem Zusatz: "site:deutzforum.de" arbeitest.

      MFG Kai
    • Moin zusammen,

      @michiwi deswegen hatte ich auch gesagt im allgemeinen Sprachgebrauch ;)

      Ich glaube der Stahlring in dem Angebot ist für den Zylinderfuß. Ich kenne den Ausgleichsring für den Kopf nur breiter mit Aussparungen für die Kopfschrauben.

      MfG Kai
    • Kai6.05 wrote:

      ....... Ich kenne den Ausgleichsring für den Kopf nur breiter mit Aussparungen für die Kopfschraube ....

      Hallo

      aber nicht für 712er Motoren.
      Die Planfläche ist da im Kopf "versenkt", eine Scheibe die da beigelegt wird, egal ob sie da hingehört oder nicht, kann nie so groß im Durchmesser sein das sie zu den Schrauben reicht, und ausgespart sein muss.

      Norbert
    • Hallo,

      aha, soso!
      Aber dann hat das doch hiermit überhaupt nichts zu tun, und bringt dem Fragesteller auch nix, außer Verwirrung.
      Ich kenne auch noch andere Stahlringe für andere Motoren die anders aussehen, möchte die aber nicht aufzählen.




      Kai6.05 wrote:

      dass die Dichtungen für die Stößelrohre undicht sind .......... darüber nachdenken den Motor zu zerlegen


      MfG Kai


      Zumindest die Dichtungen für die Stösselrohre können beim 712 sehr gut gewechselt werden ohne den Motor "zu zerlegen".


      Norbert
    • Moin Norbert,

      das habe ich auch nicht behauptet...
      Wenn der TE aber Ruhe haben will, dann sollte er alle Duchtungen wechseln. Um die Zylinderfußdichtung zu wechsel muss auf jeden Fall der Zylinder Demontiert werden, oder kennst du da eine andere Lösung?

      MfG Kai
    • Hallo zusammen ,

      ich sehe es wie Kai .
      Will man einige Jahre Ruhe haben dann sollte man es richtig machen .

      Was würde ich in diesen Fall machen :
      Ich würde die ganzen Zylindereinheiten demontieren .
      Also Zylinderkopf , Zylinder und Kolben demontieren .
      Bitte beim abziehen der Zylinder Putzlappen unter den Zylindern machen.
      Warum ? Falls Teile raus fallen , fallen sie dann nicht im Motorblock .
      Als erstes das Spiel im Pleuel prüfen .
      Dann die Kolben/Kolbenringe prüfen weil manchmal Kolbenringe
      fest brennen . Der Kolben braucht nicht demontiert werden .
      Obere Pleuellager und Kolbenbolzen prüfen , Wakelprobe .
      Beim zusammen bauen bitte keine Teile vertauschen .
      Ebenfalls die Länge der Dehnschrauben prüfen , WHB Seite 15 .
      Die Montage der Zylinderköpfe wird auf Seite 16 beschrieben .
      Die Stößelstangen sind ebenfalls zu prüfen und die Kipphebel auch .
      Bei den Zylinderköpfen sollte man mindestens nachschauen ob sie
      optisch noch in Ordnung sind .

      Bei der Montage der Zylinderköpfe darauf achten das die Zylinderköpfe
      wirklich in einer Reihe sind , z.B. mit einen geraden Stahl prüfen .
      Das ist wichtig wegen der Montage des Abgaskrümmers .
      Ventilspiel einstellen sollte dann immer gemacht werden sowie
      ein Motorölwechsel .
      Motoröl : SAE 15/40 , CF4 , B3 , Teilsys.
      Wenn man Kurzstreckenfahrer ist oder viel im Winter bei niedrigen
      Temperaturen fährt ist ein 10W40 die bessere Wahl.
      Sowas : ebay.de/itm/Mannol-MN7507-20-M…4AAOSwI59aCr8A:rk:13:pf:0

      Das WHB H 0199-5 ( 612/712 ) sollte man auf alle Fälle haben und lesen !
      Gerade wenn man so was noch nicht gemacht hat .
      Es ist alles auf den Seiten 12 bis 28 alles beschrieben .
      Das alles ist nicht schwer , eben nur umfangreich .

      Bevor man damit anfängt bitte alle Werkzeuge und Ersatzteile besorgen .

      Vor der Demontage kann ich nur raten den Motor mit einem Dampfstrahler
      zu reinigen , damit kein Dreck mehr dran ist .
      Z.B. an einer Tankstelle , nicht zuhause wegen den Umweltschutz .

      Bei der Montage z.B. der Dehnschrauben verwende ich Kupferpaste oder Alupaste .
      Damit bekommt man alles auch nach vielen Jahren wieder leichter auseinander .

      Das WHB zum 812/812S ist ebenfalls sehr hilfreich weil eine bessere Beschreibung
      der Arbeitsschritte und der Nennung des benötigten Werkzeugs gegeben ist .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • Hi,
      wie Eckard es beschreibt ist es am vernünftigsten, aber wenn man ihn soweit auseinander nimmt kommen immer neue Sachen dazu die man am besten erneuert, dann bleibt es meistens nicht beim abdichten wenn man es vernünftig macht.
      Ich würde es auch nur machen wenn ich genug Ahnung hätte, rate ich ihm.
      Wenn du nicht soviel Ahnung hast, mach erstmal nur die Stößelrohr Dichtungen, aber Ventile einstellen danach nicht vergessen
    • Replay wrote:

      Hi,
      wie Eckard es beschreibt ist es am vernünftigsten, aber wenn man ihn soweit auseinander nimmt kommen immer neue Sachen dazu die man am besten erneuert, dann bleibt es meistens nicht beim abdichten wenn man es vernünftig macht.
      Ich würde es auch nur machen wenn ich genug Ahnung hätte, rate ich ihm.
      Wenn du nicht soviel Ahnung hast, mach erstmal nur die Stößelrohr Dichtungen, aber Ventile einstellen danach nicht vergessen
      Hallo
      Natürlich hast Du recht, wenn man nicht viel Ahnung hat....usw
      Nur, die allermeisten Schlepperfreunde die schon mal am Motor am "Eingemachten" geschraubt haben, hatten vorher wenig bis keine Ahnung davon.
      Für mich heißt es zu erst: will ich das, dann kann ich das. Wenn dann noch eine gewisse Fingerfertigkeit dazu kommt, ist es auch nicht schwer.
      Nis

      PS: Ich denke da immer an die Leut´die krause Haare kriegen am Hinterkopf, wenn sie Kabel sehen. Schon können sie gar nichts mehr... :D :D
    • Kai6.05 wrote:

      Moin Norbert,

      das habe ich auch nicht behauptet...
      Wenn der TE aber Ruhe haben will, dann sollte er alle Duchtungen wechseln. Um die Zylinderfußdichtung zu wechsel muss auf jeden Fall der Zylinder Demontiert werden, oder kennst du da eine andere Lösung?

      MfG Kai

      Nee, drum hab ich von Fussdichtung nix geschrieben.



      Hallo,

      ich meine ihr schiesst übers Ziel hinaus.

      Natürlich ist Eckarts Methode technisch richtig, aber die letzte Frage war doch eigentlich nur ein Foto eines ölverschmierten Zylinderfusses.
      Kai stell sofort messerscharf fest, das an dieser Stelle eine Dichtung kaputt sein könnte, er traut dem Fragesteller also nicht soviel Kompetenz zu das selbst zu erkennen, und rät ihm dann aber "den Motor zu zerlegen". Das passt doch nicht zusammen.

      Wenn im Forum einer nach Preis für Schlepper fragt, dann schreiben die gleichen die jetzt hier im Thema aktiv sind, sofort im Chor "kann man aus der Ferne nicht beurteilen".
      Aber hier gebt ihr dem Fragesteller, ohne den Schlepper gehört oder gesehen zu haben, und ohne den Menschen zu kennen, Reparaturtipps die ja auch viel Geld kosten.

      NisHeinrich hat Recht, man kann viel selbst machen, wenn man es will, aber ihr solltet hilfesuchende nicht zu irgendwas drängen, was ihr selbst eigentlich nur ratet.
      (Stichwort Stahlscheiben von anderen Motoren)

      Es sind genug Leute hier im Forum, die 712er Motoren Nachts im Dunkeln zerlegen und zusammenbauen können, mit einer Hand auf dem Rücken.
      Es wird niemand gezwungen, immer überall als erster zu antworten.

      Zu der Ölundichtigkeit:
      Mein Rat. Kauf ne Dose Bremsenreiniger, mach die Stelle sauber, lass den Schlepper laufen und schau wo das Öl (oder was immer) her kommt.
      Dann !! entscheide weiter, bzw frag wieder hier, wenn du nicht weiter weisst.

      Norbert
    • Moin Norbert,

      D40+D50 wrote:

      Zu der Ölundichtigkeit:
      Mein Rat. Kauf ne Dose Bremsenreiniger, mach die Stelle sauber, lass den Schlepper laufen und schau wo das Öl (oder was immer) her kommt.
      Dann !! entscheide weiter, bzw frag wieder hier, wenn du nicht weiter weisst.
      das hättest du ja dann gleich schreiben können, statt auf mir herumzuhacken. Ich gebe zu die Wortwahl "zerlegen" war nicht günstig gewählt. Ich war und bin der Meinung, dass es mit neuen Stößelrohrdichtungen allein nicht getan ist.


      Warten wir mal ab was der TE nun vorhat.

      MFG Kai
    • Hallo an Alle

      Momentan versuche ich immer noch eine Einspritzdüse / Düsenstock herauszudrehen.Ich tue alle paar Tage Kriechöl drauf, drehe etwas hin und her in der Hoffnung irgendwann löst es sich, geht extrem schwer.Wenn der Motor leicht warmgelaufen ist läuft er nur im Standgas rauchlos , gebe ich Gas spuckt er eine graue Wolke und läuft dann aber wieder im Standgas rauchlos weiter.Wenn er in einer bestimmte Phase erstmal nur weniger eingespritzen Diesel verbrennen kann und eine höhere eingespritze Menge die verbrennung wieder erlöschen lässt kann es doch eigentlich nur an einer falschen Einspritzung liegen?Manchmal fliegen auch glühende Funken aus dem Auspuff.Der Auspuff selber kann es nicht sein , wir haben erstmal nur ein kurzes Rohr angebaut. Vielleicht ist auch eine Brennkammer verkokt.


      Die Stößelrohr Dichtungen werde ich erneuern.
      Ein bekannter meinte es könnte auch an den Ein-Auslassventilen liegen.Diese könnten durch Wasser Rost angesetzt haben.


      Grüße Hans
    • Hallo,
      ich mache jetzt mal noch ein Fass auf:

      Bist Du Dir sicher, dass die Steuerzeiten stimmen?
      Bei meinem 612er Motor am ..../6-N war ein Nocken eingelaufen, da Vorbesitzer gemeint haben, dass die Pampe in der Ölwanne noch genügend Schmierwirkung hat.

      Resultat waren unvollständige Verbrennung ab Teillast und nach der Reparatur unzählige Funken, da sich die Ventile freigeklopft haben.

      Grüße

      Richard
    • Hallo Richard

      ich bin mir nicht sicher , nur kann ich sagen das dies Problem von heute auf morgen auftrat nach längerer Standzeit und sich auch nicht über längere Zeit angekündigt hat.Unzählige Funken sind es nicht eher selten mal ein einzelner und nicht jedesmal.

      Grüße Hans
    • Moin Hans,

      "gebe ich Gas spuckt er eine graue Wolke und läuft dann aber wieder im Standgas rauchlos weiter"

      Weißgrau oder Schwarzgrau?
      Weißgrauer Rauch würde darauf hindeuten, dass der Diesel nicht vollständig verbrannt wird. Sei es nun durch unzureichende Zerstäubung oder geringe Kompression.

      Zur Demontage der Einspritzdüse hat mir damals Caramba geholfen. Das geht auch wesentlich leichter wenn das schon leicht angelöst ist. Zu und aufschrauben, zwischendurch nachsprühen, dann sollte es irgendwann merklich leichter gehen.

      MfG Kai