Probleme mit dem Anlassen

    • D 30/D 30 S

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    • Probleme mit dem Anlassen

      Hallo Leute!

      Ich habe einen Deutz D30s in einem Kernigen, guten zustand, seit einem knappen Jahr bin ich mit meinem Opa dabei ihn erstmal Tüv flott zu machen... Motor technisch läuft er einwandfrei und wurde komplett durchgeschaut und verwöhnt, Getriebe technisch und Kupplung`s technisch ebenfalls...

      Als letztes sind wir an die Elektrik gegangen, und haben soweit alles tauglich bekommen ohne alles gleich zu erneuern.

      Der D30s ist immer gut angesprungen doch jetzt haben wir Probleme beim starten...

      Wir haben die kabel von der Lichtmaschine erneuert und den Kabelbaum dort unten losgenommen und stück für stück durchgeschaut... alle kabel sind durchgeprüft. beim anlassen kommt nur ein "klack" vom Anlasser.

      woran liegt dass?
      Woher weiß ich ob die Kabelstärken alle ausreichen?
      Kann das am Zugstarter liegen?
      Am Zündschloss?
      Muss mein eins erneuern?
      Jetzt habe ich alle Einträge im Forum dazu gelesen und versucht das Problem zu beheben... kann mir einer noch einen Tipp geben?
      Selbst mit überbrücken startet er auf einmal nicht mehr...

      Liebe grüße und vorab schon mal vielen Dank,

      Tobias

      Post was edited 1 time, last by Deutz-Liebhaber: Rechtschreibfehler ().

    • Hallo,

      das Massekabel von der Batterie zur Karosserie:
      "Die Schraubenverbindung direkt an der Karosserie metallisch blank schaben"

      Durch Korrosion entsteht bei unterschiedlicher Werkstoffe ein
      Übergangswiderstand. Ein Anlasser zieht schon mal 200 A.
      Bei einem Übergangswiderstand von 0,1 Ohm ergibt dieses
      einen Spannungsabfall von?????????
      UND NICHTS GEHT MEHR.

      PM

      P.S. Von Heute auf Morgen nach einer Nacht kann es passieren, dass
      der Anlasser nur noch KLAKK macht.
    • Hallo Tobias

      Du solltest erst mal genauer beschreiben, was neu gemacht wurde und was alt geblieben ist.
      Hier helfen auch Bilder.

      Beschreib bitte auch wie ihr die Kabel geprüft habt.

      Sind denn alle Kabel wieder da wo sie vorher waren?

      Ob die Stärken der Leitungen reichen kann ich dir auch nicht sagen, wenn ich davon aus gehe das es noch die Alten sind, sollten sie stark genug sein. Ob die noch in Ordnung sind, ist noch nicht raus.

      Wenn der Anlasser nur ein Klack von sich gibt, bekommt der nicht genug Strom.

      Sind denn wirklich alle Verschraubungen, sauber und fest?
      Auch die Schraubverbindungen Masse?

      Viele Grüße
      Thomas

      Passer war schneller :thumbsup:
    • Hallo Tobias,

      es könnte auch der Anlasser sein der hier versagt.

      Wenn Ihr ein Multimeter habt, könnt ihr den Fehler damit schnell und einfach eingrenzen.
      Als erstes an der dicken Schraube am Anlasser, an der das Pluskabel von der Batterie angeschraubt ist die rote Messleitung anlegen, und die schwarze an eine saubere Stelle des Anlassergehäuses.
      Mit dem Messspitzen evtl. Ein bisschen kratzen, bis das Messgerät zwischen 12 und 13 Volt anzeigt.

      Zeigt es das nicht an ist etwas falsch.

      Dann guckst Du auf das Messgerät und jemand zieht am Zugschalter, bis der Anlasser klackt.
      In dem Moment muss die Spannung am Messgerät abfallen, auf 0,1,2 oder 3 Volt, dann liegt es an den Kabeln.

      Bleibt es bei 12V, ist etwas am Anlasser faul. Vielleicht nur der Schalter darin schmutzig, vielleicht die Wicklung durch.

      Liegt es an den Kabeln kannst Du den Fehler mit dem Messgerät ganz schnell orten.

      Gruß, Marc
    • Hallo zusammen,

      erstmal vielen Dank für eure schnellen antworten.
      Ich bin natürlich direkt raus gegangen und habe alles ausprobiert...

      passer montanus wrote:

      "Die Schraubenverbindung direkt an der Karosserie metallisch blank schaben"
      Ich habe nun alles blank an der Verbindung Massekabel zur Karosserie.




      d25s1155-00-122 wrote:

      Du solltest erst mal genauer beschreiben, was neu gemacht wurde und was alt geblieben ist.
      Hier helfen auch Bilder.
      Ich komme darauf nochmal zurück habe momentan noch keine guten Bilder geschossen...




      [Marc] wrote:

      Dann guckst Du auf das Messgerät und jemand zieht am Zugschalter, bis der Anlasser klackt.
      In dem Moment muss die Spannung am Messgerät abfallen, auf 0,1,2 oder 3 Volt, dann liegt es an den Kabeln.

      Bleibt es bei 12V, ist etwas am Anlasser faul. Vielleicht nur der Schalter darin schmutzig, vielleicht die Wicklung durch.
      Ok ich habe ein Multimeter zu Verfügung gehabt. Ich habe es so ausgeführt wie du es beschrieben hast, jedoch stand anschließend 6 Volt auf meinem Multimeter.
      Am Anfang ohne gezogenen Starter passte es aber mit 12.5 Volt.
      Ich muss ehrlich sagen ich verstehe noch nicht allzu viel von Elektrik und bin überfragt warum da jetzt 6 Volt stehen. Bin auf eure Hilfe angewiesen!
      Danke schon mal
      LG Tobias
    • Sehr gut, nächster Test.
      Du nimmst das rote Kabel vom Messgerät und hälst es an das Anlassergehäuse, die schwarze Messleitung direkt auf den Bleipol Minusseitig an die Batterie.
      Da müssen 0 V angezeigt werden. Dann wieder den Zugschalter betätigen, bis der Anlasser klackt.

      Liegt der Fehler hier, zeigt uns das Messgerät die verschwundenen 6,5 V an.

      Gruß, Marc
    • Moins,

      Deutz-Liebhaber wrote:

      ... jedoch stand anschließend 6 Volt auf meinem Multimeter.
      Am Anfang ohne gezogenen Starter passte es aber mit 12.5 Volt.
      Ich muss ehrlich sagen ... bin überfragt warum da jetzt 6 Volt stehen.
      Wenn jetzt nicht gerade Deine Batterie defekt ist, dann trifft meißt dieses zu:

      passer montanus wrote:

      Durch Korrosion entsteht bei unterschiedlicher Werkstoffe ein
      Übergangswiderstand. Ein Anlasser zieht schon mal 200 A.
      Bei einem Übergangswiderstand von 0,1 Ohm ergibt dieses
      einen Spannungsabfall von?????????
      UND NICHTS GEHT MEHR.

      Deutz-Liebhaber wrote:

      Ich habe nun alles blank an der Verbindung Massekabel zur Karosserie.
      mach das gleiche doch auch noch mit den Polklemmen an der Batterie und zieh die Verschraubung, die die Litze in den Polklemmen hält, richtig an.

      Gruß Raini
      F2L 612/6-N, Bj 1959
    • [Marc] wrote:

      Sehr gut, nächster Test.
      Du nimmst das rote Kabel vom Messgerät und hälst es an das Anlassergehäuse, die schwarze Messleitung direkt auf den Bleipol Minusseitig an die Batterie.
      Da müssen 0 V angezeigt werden. Dann wieder den Zugschalter betätigen, bis der Anlasser klackt.

      Liegt der Fehler hier, zeigt uns das Messgerät die verschwundenen 6,5 V an.
      Hallo Marc,
      danke für deine Hilfe. Ich habe den Test soeben ausgeführt, jedoch kommt beim ersten wie erwarten 0V an, und beim zweiten eher -0,02V. Also sind dort nicht die Verlorenen 6V.

      Lg Tobias
    • michiwi wrote:

      Hallo Tobias, welche Spannung hat die batterie wenn du starten willst? Also von pol zu pol?
      Hallo michiwi die Spannung beträgt beim betätigen des vorglühens 1V weniger als zuvor und beim versuch zu Starten 2 V weniger als zuvor.

      Zudem habe ich neue Erkenntnisse ich hatte eine Spannung von ca 16V und habe nochmals versucht zu starten... heute Abend hat es dann tatsächlich auch geklappt.
      nur kann ich mir leider noch nicht erklären warum...
      Ich habe die Vermutung dass zu wenig Strom im Umlauf ist, trotz astrein geladener Batterie.
      Ich habe den Deutz nach 10 min Warmlaufen lassen mehrmals ab und an gestellt und auch dies hat ohne Probleme geklappt.
      Die Lichtmaschine hat ebenfalls geladen.

      Anbei sende ich ein Paar Fotos vom Kabelbaum unten...
      Ich hoffe einer kann mir helfen woran es liegt.
      bin gespannt ob er morgen ohne Probleme anspringt.
      Vielen dank nochmals,
      LG Tobias
      Images
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    • Deutz-Liebhaber wrote:

      Hallo Marc,danke für deine Hilfe. Ich habe den Test soeben ausgeführt, jedoch kommt beim ersten wie erwarten 0V an, und beim zweiten eher -0,02V. Also sind dort nicht die Verlorenen 6V.

      Lg Tobias
      Hallo Tobias,

      Dann mach das ganze doch auch nochmal an der Plusleitung, also vom plus Bleipol der Batterie zur Schraube am Anlasser an der das dicke Kabel angeschraubt ist. Irgendwo muss die Spannung ja hin sein.
      Die Batterie sackt auf 10V zusammen, kein gutes Zeichen.
      Die 16V Ladespannung auch nicht.

      Gruß, Marc
    • Hallo Tobias,

      unabhängig von den prima Tipps von den Kollegen:

      Hast Du mal versucht, mit einem Starthilfekabel aus einer externen Autobatterie zu starten ?
      Vielleicht hat Deine Batterie eine Macke. Selbst wenn Du die 24 Std. lädtst, heißt das nicht, dass die auch
      richtig "voll" ist. Das hatte ich auch schon mal.

      Würde ich mal probieren.
      Wie alt ist denn die Batterie, die Du eingebaut hast ?

      Gruß
      Karl
      DX 3.50S, IHC 633, FAHR M66S, KRAMER 314T Unicat
    • Hallo, nur so als Tipp, wenn die Batterie am Multimeter zu schwach ist kann auch schon mal Zuviel Spannung angezeigt werden ( wahrscheinlich Modell/ Hersteller abhängig).

      Ich habe wegen sowas schon mal zwei Lichtmaschinen umsonst gewechselt. :S
      Gruß Frank
      Mit DEUTZ und FAHR durchs ganze Jahr.
    • michiwi wrote:

      bilde ich mir das ein oder ist da ein falscher Anlasser verbaut
      dazu kann ich leider nichts sagen, also die Lichtmaschine ist mit Sicherheit nachträglich gekommen (eine Ford), beim Anlasser dachte ich allerdings er sei original?! von Bosch?!

      [Marc] wrote:

      Dann mach das ganze doch auch nochmal an der Plusleitung, also vom plus Bleipol der Batterie zur Schraube am Anlasser an der das dicke Kabel angeschraubt ist. Irgendwo muss die Spannung ja hin sein.
      Die Batterie sackt auf 10V zusammen, kein gutes Zeichen.
      Die 16V Ladespannung auch nicht.
      Danke marc jetzt ist er heute angesprungen nachdem ich ihn den ganzen tag aufgeladen habe.
      Ich werde morgen nachmittag mal schauen ob er direkt anspringt, ohne aufladen, wenn nicht werde ich schauen wie viel Volt verloren gegangen sind momentan nach laufen lassen sind 13V Spannung vorhanden. und werde dann nochmals prüfen ob volle 12 Volt ankommen und wenn nicht wo der Rest geblieben ist.

      Sonnenschein-Karl wrote:

      Wie alt ist denn die Batterie, die Du eingebaut hast ?
      Das kann ich nicht genau sagen allerdings ist sie eigentlich top in Schuss.

      80null sechs wrote:

      Hallo, nur so als Tipp, wenn die Batterie am Multimeter zu schwach ist kann auch schon mal Zuviel Spannung angezeigt werden ( wahrscheinlich Modell/ Hersteller abhängig).
      Danke für diesen überaus hilfreichen Tipp! Da wäre ich im leben nicht drauf gekommen. Es hat tatsächlich daran gelegen und nun misst das Multimeter wieder genau. Ich habe eine Ladespannung von 14V und eine Batterie Spannung ohne laufenden Motor von 12V.

      Vielen Dank,
      LG Tobias
    • [Marc] wrote:

      Dann mach das ganze doch auch nochmal an der Plusleitung, also vom plus Bleipol der Batterie zur Schraube am Anlasser an der das dicke Kabel angeschraubt ist. Irgendwo muss die Spannung ja hin sein.
      Hallo zusammen,
      gestern nach abstellen des Motors hatte ich eine Spannung von 12V. Heute, knapp 24Std. später, hatte ich nur noch eine Spannung von 10V.
      Das kann ja nicht richtig sein, oder? Woran liegt das? Was kann man dagegen tun?

      nun zum Anlassen:
      Also es kommen tatsächlich nur 5V an und wie @[Marc] vorgeschlagen hat habe ich geschaut wo der Rest bleibt. Ich habe zwischen dem Batterie Pluspol und dem dicken Anschluss an dem Anlasser ein Spannung von 6,5V. Das alles natürlich in der Phase von dem "Klack" Geräusch.
      Was kann ich da tun? Woran liegt das?

      Ich sage schon mal Danke,
      LG Tobias
    • Hallo Tobias,

      da scheinen mehrere Probleme zu sein.
      Wenn die Polspannung der Batterie über Nacht ohne angeschlossene Verbraucher von 12 auf 10V fällt ist die Batterie ganz sicher kaputt.

      Wenn die Spannung von 6 Volt am Pluskabel abfällt ist irgendwo ein Kontakt schlecht, evtl. auch der Kabelschuh an der Anlasserschraube lose.
      Polklemme sauber und alle Schrauben fest?
      Wenn Du da selbst keinen Fehler siehst, frag mal einen guten LaMa, Kfzler oder Elektriker ob er mal gucken kann. Ist ja nur ein Kabel.

      Gruß, Marc
    • Hallo Tobias,

      das bestärkt meine Vermutung, dass die Batterie eine Macke hat (siehe oben).

      Wenn alle Polklemmen und Schrauben fest sind, und hierzu zählen natürlich auch die beiden Verbindungen von Massekabel und +Kabel zu den Polschuhen,
      kann's so von der Ferndiagnosoe fast nur noch an der Batterie liegen.
      Die Polschuhe sind im Original ja verpresst, im Nachbau aber verschraubt.

      Versuch doch mal eine alternative Autobatterie mit einem vernünftigen Übebrückungskabel.

      Viel Erfolg und viele Grüße
      Karl
      DX 3.50S, IHC 633, FAHR M66S, KRAMER 314T Unicat