Konservieren von Maschienen

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    • Lausbua wrote:

      reib ihn dann mit einem Lumpen mit Leinöl ein.
      Moin,
      ich würde Leinölfirnis nehmen, das zieht viel schneller an, bleibt nicht monatelang flüssig/zäh und klebrig. Owatrol ist mein Mittel der Wahl und seit Jahren bewährt. In diesem Jahr habe ich zudem erstmals Radglanz ausprobiert. Mit letzterem habe ich bei Mopeds und Motorräder gute Erfahrungen gemacht.
      Ölige Grüße
      Markus

      Post was edited 1 time, last by Abeln ().

    • Ich möchte noch kurz FLUIDFILM in den Ring werfen. Damit sprühe ich den Unterboden und Hohlräume meines 4x4 ein. Es kriecht super und ist m.W. absolut umweltverträglich. Es heißt, damit werden Ballasttanks von Schiffen geschützt. Im Spritzwasserbereich wird es rasch weggewaschen. Mir gefällt, dass ich bei der Verarbeitung keine besonderen Schutzmaßnahmen bedenken muss. Und nett riechen tut's auch :) Ab und zu wische ich mit einem getränkten Lappen über die sichtbaren Bleche (wenn der Landy hätte gewaschen werden wollen, hätte er sich nicht von mir kaufen lassen dürfen). Dreck löst sich etwas und Glanz kommt dann auch. Es ist extra darauf angelegt, in Rost zu kriechen. Man kann es in üblichen Spradosen nehmen, das nutze ich immer mal für die Türscharniere und sowas.
      Wenn es beständiger sein soll, z.B Hydraulikleitungen, Schraubenköpfe beschichte ich damit, dann habe ich PERMAFILM von derselben Produktreihe. Wenn man es dünn pinselt, bleibt es nahezu farblos (wenn man die farblose Sorte nimmt). Pinselt man es dicker oder bilden sich "Laufnasen" hat es eine zäh wachsartige Konsistenz. Man kann es mit dem Fluidfilm auch mischen.

      Am Ende bleibt es Geschmackssache. Am wichtigsten ist, dass man überhaupt etwas nimmt, anstatt bloß drüben nachzudenken :)
      Eine ganz gute Quelle zum Überblick auf die marktüblichen Produkte gibt es bei diesem Händler : korrosionsschutz-depot.de/rost…ohlraumschutz/fluid-film/
    • Hallo zusammen ,

      das mit den Ballasttanks ist so nicht richtig .
      Diese sind beschichtet und wenn das Wasser abgepumpt wird ,
      wird das Wasser über einer Aufbereitungsanlage gepumpt .
      Dadurch werden keine fremden Arten mehr über der Welt verteilt .
      Die Schiffswellen die im Schiff sind
      werden aber mit so einem Mittel vor Rost geschützt .
      Früher verwendeten wir Tectyl .
      Auch ein sehr guter Hohlraum Schutz .
      Läuft in jeder Ritze .

      Rein aus Gründe des Umwelt Schutzes sollte man nur was verwendet was garantiert Biologische abbaubar ist .

      Gruß Eckard
      Meine Schlepper :
      Deutz D15 ( 712 ) , Deutz D40L / 40.2 ( 812 ) , Deutz 4005
      und zwei Standmotoren Type F1l712 .
    • MRVNDT wrote:

      Wachs auf sichtbaren teilen macht gleichmäßig aufgesprüht einen matten Film. Sieht nicht so gut aus.
      Moin,

      mit dem DKW neble ich unten alles ein inkl. der Kunststoffkotflügel. Das sieht man doch kaum; m.E. ist Rostschutz wichtiger als Optik. :)

      Und bei den Geräten ist es ohnehin völlig egal. ;)

      Ferner muß es auch zügig gehen - ich möchte nicht mit einem Läppchen den ganzen Traktor einreiben müssen...

      Viele Grüße

      dfk
    • Hund08155 wrote:

      Moin alle mit einander,
      also ich soll Leinölfirnis nehmen gibt das den selben Effekt wie Owatrol?
      LG
      In Owatrol ist auch Leinöl enthalten.
      Leinölfirnis ist nicht gleich mit Leinöl!

      Wichtig bei der Verarbeitung aller drei Mittel ist ein sauberer Untergrund, selbst Staub bleibt als brauner Schleier in der Schicht konserviert. Und die Mittel keinesfalls mit einem Pinsel auftragen, nur dünn mit einem Lappen "einmassieren". Je dünner die Schicht, desto besser, umso schneller trocknet es und fängt weniger Staub ein. Nach dem Aushärten kann dann bei Bedarf eine weitere dünne Schicht aufgetragen werden.

      Und Vorsicht, Leinöl-getränkte Lappen neigen bei sorgloser Lagerung zur Selbstentzündung. Entweder gut auswaschen, luftdicht in Marmeladengläsern einschließen oder gleich kontrolliert thermisch entsorgen. Niemals den Lappen offen liegen lassen.

      mfG
      Fabian
    • Moin,
      Owatrol ist meiner Meinung nach deutlich langlebiger als Leinölfirnis. Bei der ersten Anwendung war ich etwas entsetzt: Owatrol glänzt über Wochen wie eine Speckschwarte und war ca. zwei Wochen auch leicht pappig/klebrig. Als das Verflogen war, hatte man einen robusten Schutz. Meinen Fendt GT habe ich damit im vergangenen Jahr behandelt, ihn regelmäßig genutzt und Stand heute hat sich nichts an der Patina verändert.
      Gruß
      Markus
    • Abeln wrote:



      Owatrol ist meiner Meinung nach deutlich langlebiger als Leinölfirnis.
      Also hier wenden wir Leinölfirnis schon seit mehr als 20 Jahren an, ohne Probleme.
      Bei Pflügen die z.B. unter Bäumen stehen, sollte man nach ca. 10 Jahren mal eine neue Schicht auftragen.
      Bei Schleppern und Geräten die immer unter Dach stehen erkenne ich bei der Leinölfirnis nicht, wo da nach diesen 20 Jahren ein Problem mit der Langlebigkeit existieren sollte.

      mfg
      Fabian