Steelstyler und sein neuer Unimog 406

    • Moin,

      ich habe das Video vom Dominik in die FB Unimog Gruppe gestellt und das Feedback war : Bosch Düsen sind von der Qualität alle so schlecht . Es ist echt Wahnsinn das solch ein Namenhafter Hersteller sich sowas erlauben kann...

      Hier der 3. Teil der Pumpenrevision :

      Düsenmontage / abdrücken

      youtube.com/watch?v=UtLEljupXiw


      Ich denke rauchen sollte man in der Werkstatt nicht :D :D

      Viel Spaß beim schauen.

      Und wieder mal ein ganz dickes Dankeschön an Dom, das er sich die Zeit nimmt um so etwas fest zuhalten.


      Gruß Rene
    • Servus René,

      Ich glaube fast du hievst Restaurationen auf ein neues Level, was die Perfektion betrifft. Jetzt auch grade durch die Zusammenarbeit mit Dominik. Fehlt nur noch, dass auch der Wilfried seine Finger ins Spiel bringt. :thumbsup:
      Ich bin nach wie vor schwer beeindruckt und begeistert von dem was du machst und uns zeigst.

      Ich wünsche dir daher weiterhin viel Spaß und vor allem die Zeit, damit du neben deiner Familie noch genügend Zeit findest für diese schönen Dinge.

      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Servus Rene

      Steelstyler wrote:



      Bosch Düsen sind von der Qualität alle so schlecht . Es ist echt Wahnsinn das solch ein Namenhafter Hersteller sich sowas erlauben kann...
      Sowas ist echt traurig dass man sich nicht mal auf die Qualität von Orginalersatzteilen verlassen kann, die dann auch noch für teuer Geld verkauft werden.

      m.f.G.Harald
      wer will kann die Rechtschreibfehler bei Ebay versteigern
    • Lausbua wrote:

      Servus René,

      .....
      Fehlt nur noch, dass auch der Wilfried seine Finger ins Spiel bringt. :thumbsup:
      ......

      LG Emanuel
      Moin Emanuel,

      ich denke wenn der luftgekühlt wäre, ständen die Chancen dazu besser.... :D

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer im Westerwald kaan Bulldog hot, de werd im Dorf ned ernst genomme!

      "Free as in free speech, not as in free beer"
      Richard Stallman
    • moin,


      Die Dmwwler müssen sich oft mein Leid anhören und sind sehr geduldig wenn es mal Sternlastig wird :thumbup: danke dafür .

      Was Dominik da gerade für mich zaubert ist auch nichts Selbstverständliches, aus einem Gebrauchtteil ein neues zu fertigen und das alles noch zu drehen ist mit Worten nicht zu begleichen.

      Neues Level würde ich es nicht bezeichnen, man gibt sich Mühe, doch geht es immer noch besser, ich habe nur keine Lust wie andere 5 Jahre und länger an sowas rum zu spielen .
      Derzeit dauert alles lange und wird nicht weniger. Die Vorderachse ist gerade in Arbeit mit neuen Achsschenkelbolzen/ Lagern und Dichtsätzen . Da gehe ich wie gesagt drauf ein wenn ich soweit bin und ich es in einem Stück verfassen kann .


      Wann der Koffer fertig wird steht noch in den Sternen , das Ziel was ich mir gesetzt habe ist nicht zu schaffen, jetzt lasse ich es offen .

      Auf alle Fälle ist danach der d30 an der Reihe , da muss ich auch bei... dann wird es wieder Luft gekühlt :thumbsup:

      Bis dahin ,

      Gruß Rene
    • moin ,


      die Probleme reißen einfach nicht ab und täglich kommen neue Sorgen dazu.
      Dominik kämpft weiter mit meiner Pumpe und setzt weiter auf Neuteile . Wie gewohnt hält er es fest für die Nachwelt
      Hier der Link zu der krummen Nockenwelle und dem Stirnrad.




      Ich kämpfe mit meiner Vorderachse und hoffe das ich da bald mal einen Erfolg bekomme . Wenn es soweit ist gehe ich da mal tiefer drauf ein falls es von euch mal jemanden trifft.


      Gruß Rene
    • Moin Rene,

      jetzt hast du soviel Zeit, Arbeit, und Geld reingestekt, da ist der "Point of no return" längt überschritten.

      Da hilft nur:

      Augen zu und durch!


      Und ich bin mir sicher, das wir irgendwann bei einer Flasche Bier darüber lachen,
      und Du dich an einem wunderschönen und technisch einwandfrei funktionierenden Unimog erfreuen kannst.

      Gruß Martin
      der immer mehr versteht, warum das Unimogprojekt bei seinem Bruder so lange dauert,
      und er im Beisein seiner Frau darüber nicht reden will. :D
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    • Deutz83 wrote:

      Kopf hoch es geht immer irgendwie weiter.
      Das würd ich auch so unterstreichen.

      Anfangs ist die Euphorie meist gross....wenn dann schonmal gewisse Phasen von Lustlosigkeit eintreten, ist das völlig normal.
      Ich halte das immer so, das ich schonmal Pausen einlege wenn ich was auf Stand bringe, bevor ich den Bock vollends verliere.

      Ich hab mir persönlich immer einen Mog gewünscht.....aber bei genauer Überlegung ist mir da zuviel Technik auf engstem Raum verbaut, wo man im Bedarfsfall nicht gerade locker beikommt.
      Natürlich muss bei einem Mog auch das Umfeld stimmen....wo man ihn unterstellen kann....wo man dran arbeiten kann, wenn`s mal etwas länger dauert......wenn die Hütte runter muss um beizukommen.

      Nixdestotrotz : WEITERMACHEN :thumbsup:

      Wenn der mal fertig ist, übernachtest du eh die ersten Tage nicht im Bett sondern im Mog.......Wetten? 8) 8o

      Gruss Andreas
      "Er hat geschweisst, man sieht es kaum, lasst uns schnell noch einen Niet reinhau`n!" ;(
    • Moin,

      Oberwesterwälder wrote:

      jetzt hast du soviel Zeit, Arbeit, und Geld reingestekt, da ist der "Point of no return" längt überschritten.

      Da hilft nur:

      Augen zu und durch!
      Aufgeben ist auch keine Option ! Würde ich das jetzt abbrechen , würde ich mit mir selbst nicht mehr in den reinen kommen.- Versagen gibt es da nicht.
      Flasche Bier hört sich mehr als gut an ... "Bald :D :thumbup: "


      Deutz83 wrote:

      So eine Unimog Instandsetzung hat es schon in sich .Dafür ist so eine Sternpritsche zu komplex aufgebaut , als das es ohne Probleme gehen würde.


      Viel Technik auf wenig Platz , dazu viele Leitungen , Ventile , Schläuche. Aber wenn man das einmal verstanden hat , dann geht es.
      Würde alles ohne Probleme laufen und alles klappt beim 1. mal , dann wäre es auch langweilig.



      Pumpe wrote:

      aber bei genauer Überlegung ist mir da zuviel Technik auf engstem Raum verbaut, wo man im Bedarfsfall nicht gerade locker beikommt.
      Andreas, das ist wirklich das geringste Problem . Die Technik ist relativ und der Platz, gut es ist eng aber man kann auch damit irgendwann leben.
      Das größte Problem sind die Kosten. Ich würde bald sagen das 90% aller Unimogs die von Firmen gekauft wurden und dann in Privater Hand gingen zerrockt sind.
      Pfusch an allen Ecken und Kannten weil sie zu geizig für die Teile sind.

      "Heute" gibt es einiges an Zubehörteilen was man verbauen kann , doch original da legst du die Ohren an.

      Z.b
      Bremskraftverstärker : 1100 Euro
      Bremssattel vorne 570 , hinten 1200 euro
      Motor kaputt ca 13 000 , Getriebe überholen liegt bei 6000
      4 Reifen ( günstige Ackerstolle 2300 ) - Michelin liegen bei mindestens 4000 Euro

      so zieht sich das voll durch und egal was , es kostet ...

      Dafür muss man sagen : Mercedes hat fast alles auf Lager und egal wo dir die Kiste verreckt , Unimogs gibt es Weltweit wo man Teile herbekommt .



      Pumpe wrote:

      Nixdestotrotz : WEITERMACHEN


      Aber sowas von :thumbup:




      Gruß René
    • Moin Leute,

      heute ist es soweit , heute gibt es den Bericht zum wechsel der Achsschenkelbolzen und das was mich die letzte Zeit so beschäftigt hat , denn da waren die ein oder anderen dinge die echt als "Lehrgeld" abgeschlossen werden können.

      Meine Spur wurde am Unimog immer schlechter und er fing das schwimmen an. Viele vermuten immer ausgeschlagene Spurstangenköpfe, doch es liegt fast immer an den Achsschenkellagern oder den Bolzen wo die das Radportal drauf abstützt.

      Es wurden zuerst die Schub und Spurstange demontiert ( kommt beides neu ) Dann kommen die Lenkhebel und die Klemmbuchse ab , der Blick geht dann auf das untere Lager was man so sehr schnell prüfen kann.

      "Lager" konnte man das nicht mehr nennen , es ist förmlich zerbröselt , am Fett hat es nicht gelegen , kam nix mehr an ! - Der Untere Teil hat einen Schmiernippel , der war zugesetzt und hat nichts mehr durch gelassen .
      Hier die Bilder die man sieht wenn man es öffnet



      Schrott, wirklich alles ist Fritte gewesen.- Gut, ob nur ein bisschen kaputt , halb kaputt oder ganz kaputt ist egal denn machen muss man es eh.

      Da ich die Sättel und die Scheibe dran lasse ( ist ja eh alles neu ) musste ein Kran her, denn das Gewicht ist sehr üppig und die Arbeiten erfolgen "so halb drin "
      Also fix Reste zusammen gesucht und was gebastelt , der hat mir wirklich geholfen



      Als das Portal dann raus war mit der Steckachse hat man auch freien Blick in das Achsrohr , mein 406 ist da schon was seltenes denn er hat Nadellager in den Rohren , sonst sitzt da eine Messingbüchse.- Dieses Lager muss irgendwann 85 oder 86 eingeführt worden sein



      Ist wohl ein schöner Anblick , doch das Problem ist der Bolzen , der ist mit Flüssigen Stickstoff eingesetzt und wird oben verschweißt. In Foren gibt es Antworten von : Hammer und Dorn bis hin zu Achse ausbauen und unter die Presse , das wollte ich natürlich nicht.
      Zuerst habe ich die Schweißnaht runter geschliffen und mit einem Fräser die Wurzel frei gelegt , den Rand des Bolzens kann man gut erkennen



      Mercedes gibt eine Bohrung vor die den Bolzen etwas entlasten soll , auch das bekommt er



      Wer glaubt das er mit dem guten Bohrern aus dem Supermarkt da weit kommt , der wird schnell eines besseren belehrt , das ist kein normaler Baustahl und ist im Randgebiet echt zäh.

      Ich habe mir ein Gestell geschweißt , 30er Welle rein und dickwandiges Rohr , da einen 20 Tonnen Heber rein ...



      Der Bolzen hat sich nicht ein Bruchteil verändert . Dann mit Dorn und Hammer , nichts. Dann angefangen einen Käse draus zu machen , Bohrungen bis ich mit der Stichsäge in den Bolzen kam. Einige Sägeblätter später kam ich mit der Recipro in den Bolzen , nachdem ich die Blätter mit der Flex schmal geschnitten habe



      Man hockt Stunden davor und der Erfolg lässt auf sich warten, doch irgendwann kommt der Sauhund. Das ist er der heilige Bolzen :D




      Der Bolzen ist nun raus und die Lager Halterung unten wurde gereinigt und mit Lagerschalen versehen , das Passmaß stimmt nicht mehr ( leider keine Bilder )
      Dann wurden Teile bestellt für die linke und rechte Seite, denn beide Seiten haben Luft


      Das ist der Rep Satz für ein Achsschenkel - Preis : 60 Pro Bolzen und 205 Für Lager / Dichtungssatz und das mal 2 !

      --- Jetzt fängt das Leiden an ---



      - Geht im nächsten Beitrag weiter , der Anhang wird zu groß ...
    • Ich habe mit im WHB die genauen Maße raus gesucht , diese sagen das der Untere Bolzen 32,2mm aus dem Gehäuse schauen soll , also habe ich mir ein Einsetz Werkzeug gedreht der den Bolzen mit 30,10 hält und eine Tiefe von genau 32,2 mm hat.



      Der Bolzen wurde in einer Tupper Dose voll mit Wodka gelegt und über Nacht in das Gefrierfach gelegt ( Wodka deswegen weil es nicht friert , dem Bolzen keinen Gefrierbrand gibt und man hat mehr Zeit wenn man in die Werkstatt geht um noch was vor zu wärmen. )

      Das Gehäuse wurde auf ca 300 Grad gebracht , der Bolzen hat minus 18 und lässt sich wirklich sauber einsetzen .




      Der Bolzen klemmt recht schnell wenn die Wärme übergeht . Man sollte kurz warten damit sich die Wärme verteilt , dann kann man ihn fest schweißen . - Es bietet sich eine SE28 Elektrode an , doch ganz ehrlich , wer würde eine Elektrode nehmen wenn das Mag Gerät neben einem steht ? - Also gleich einen rein gelegt .

      Bis jetzt ist noch alles toll , aber nun geht es los ...



      So habe ich die Teile verbaut, so wie es im WHB vorgegeben wird, als ich das Lager verbaute habe ich einen Riss im Außenring gesehen und dachte mir : klasse . Nagelneues Lager und schon kaputt weil zu viel Spannung drauf ist .- Einen Abzieher habe ich nicht angesetzt bekommen , Meißel etc brachte alles keinen Erfolg . Also Flex ! Ein nagel neues Lager mit der Flex runter zu schleifen ist schon nicht der Hit , doch es musste runter - Nach einigen Telefonaten wurde mir gesagt : René , das ist normal das die gerissen sind , das ist so Serie !! :evil:

      Wer geht davon aus das ein Lager eine Riss hat wenn es neu ist ? -Erklärung : Das ist Hersteller gebunden , sonst bekommen sie die Innenkugel nicht montiert .
      Weiter konnte ich keinen Abzieher ansetzen weil im WHB die Position 26 an falscher Stelle sitzt , diese sitzt unter der Position 8 !

      Nachdem das Lager runter war , wurde der 2. Satz geschlachtet und zusammen gesteckt und siehe da , es passt nicht !



      Warum passt es nicht ? Der Bolzen ist zu lang . - Wieder Telefoniert mit Unimog Bekannten , niemand hatte da eine Erklärung und ich dachte mit , ok ich habe einen von den letzten 350 Mogs die vom Band liefen , evtl wurde nochmal was geändert . - Dann die andere Seite geöffnet, da ist der Bolzen um einiges kürzer .

      IM WHB IST EIN ZAHLENDREHER !!
      Angabe 32,2 mm , er soll aber 23,2 mm haben . - ( Und es gibt sie , die Leute die dann ganz gelassen sagen : Jaaaaa, das weiß man doch und man misst ja vorher auch den Bolzen - Von solch einer Klugscheißerei kommt es mir sauer hoch. )

      Also musste wieder eine Lösung her .



      Hier ist er schon um einiges gekürzt , den Rest habe ich mit einem 30er Stellring und passender Unterlage geschimmt . Dann schleifen ,schleifen, schleifen bis er wirklich plan ist , immerhin liegt das das Portal auf.



      So schaut es besser aus . Oben die 3 Dichtringe und die Unterlage , dann das Lager . Alles sauber machen und die Schrauben einkleben , dann ist es wieder zusammen.

      ( Das obere Lager wird nur rein gesteckt und mit Blechen geschimmt )



      Die linke Seite ist wieder zusammen , die rechte ist zerlegt und vorbereitet ,. Wenn die neuen Lager kommen ist das noch eine Stunde dann ist das auch wieder zusammen.

      Aber wegen Fehlern im Werkstatt Handbuch verbrennt man wirklich viel Geld und viel Zeit , das hat mich echt angefressen.

      Aber das ist auch fast abgeschlossen , dann geht es weiter :thumbup:




      Danke für das lesen und dem Interesse das ihr zeigt.
      Mit einem Unimog so umfangreich in einem Deutz Forum zu arbeiten ist schon sehr einzigartig .


      Gruß Rene
    • Servus Rene

      Das Problem hatte ich bei der Achse von meinem Trac auch, für die Last die da draufkommt könnte die Auflagefläche schon größer sein.
      Waren die Bolzen beim Unimog geschweißt?
      Wenn da Nadellager verbaut sind müssten an der Steckachse Verschleißhülsen sein, das ist auch so ein Akt die warm auf zu ziehen, habe da eine geschrottet weil man da zu zweit sein sollte. Alleine die Achse halten und die Hülse aufziehen klappt gerade noch bei der kurzen Seite aber bei der langen Seite dauert das ein Tick zu lange.
      Dass das WHB seine Tücken hat habe ich auch fest stellen müssen. Denn dass das große Zahnrad vom Vorgelege mit 4 Schrauben fest ist steht erst am Schluß beim Zusammenbau. Klasse habe da mal kurz die Gewindestange von dem Eigenbauabzieher überdreht, als die Schrauben raus waren gingen die Zahnräder ganz leicht runter.
      Genau so ging es mir mit dem Tellerrad bei der Vorderachse nirgends eine Angabe dass bei dieser Ausführung die Anlaufscheibe nicht benötigt wird habe schon an mir gezweifelt weil ich das Flankenspiel und Tragbild nicht eingestellt bekommen habe. Erst nach einem Telefonat mit dem Lagerist vom Daimlerteilehändler bracht Klarheit.
      Die Anlaufscheibe raus und die errechneten Werte passten, bei dieser Aktion habe ich gute 12-14 Stunden Zeit verbrannt. Denn es hat echt viel Spaß gemacht die Achse mehrmals zu zerlegen und wieder zusammen zu bauen.( die Teile wiegen ja nur nur ein paar Kilo)
      Deine Beschreibung ist echt gut da könnten sich die Autoren vom WHB eine Scheibe davon abschneiden.


      m.f.G.Harald
      wer will kann die Rechtschreibfehler bei Ebay versteigern
    • Viele gute Ideen, Respekt vor soviel Ausdauer. Da lob ich mir doch ZF oder Magirus Achsen, die sind doch viel robuster und einfacher aufgebaut. Das bei Mercedes immer alles irgendwie anders sein muß ist ja aber auch nichts neues.

      Aktuell habe ich gerade einen 411-117 von 1956 in Pflege und würde gerne wissen ob einer die Fa. Mog-Parts empfehlen kann ?

      Gruß
    • Moin,

      Harald , die Bolzen waren bei mir verschweißt . Es streiten sich auch die Geister ob das mal Serie war oder nicht.- Normalerweise sind die Bolzen nur gepresst und wurden erst nach einem Wechsel verschweißt , denke die wurden schon mal gemacht.
      Das Radportal erhöht den Zugwinkel schon um einiges , dann Winterdienst mit dem Schild vorne dran oder Arbeiten mit der Bürste ?!? So wie meine Zapfwelle ausschaut hat der Dauerfeuer bekommen. Wenn ich dann die 406 sehe die noch einen FL3 vorne dran haben , den kann man ohne Gewicht auf der Pritsche nicht mal leer fahren so schwer ist das Grundgerät schon, da ist ein 30er Bolzen schnell runter genudelt.

      Die Teile sind schwer, das hast du ja auch schon gemerkt :thumbsup: Aber lieber so als M3 Muttern ansetzten und sich mit den Wurstfingern ärgern :D


      @thomas , ZF hat Erfahrung und baut massiv , das sind Unimog / Trac Achsen auch . Die wurden aber anders eingesetzt mit wenig bis keiner Wartung .
      Es ist eben eine Mischung aus viel Gewicht und hoher Geschwindigkeit , 2 Faktoren die Material förmlich zerbröseln lassen.
      Wenn da ein FL verbaut ist ,Schneeschild oder sonstwas und man da Jahrelang nur Km spult mit 50 Km oder bei Leerfahrten bis 100 Kmh , dann man man sich ja vorstellen was in den Achsen passiert.

      Sie waren zum Arbeiten da , aber sowas wird meiner nicht mehr erleiden müssen.- Spielen wie Mais kutschen , evtl mal einen Pflug ziehen ( Wenn ich mal einen HKH finde )
      oder den Deutz durch die Gegend fahren , das sollte so schon länger halten :thumbup:


      Gruß Rene
    • thomas66 wrote:

      Aktuell habe ich gerade einen 411-117 von 1956 in Pflege und würde gerne wissen ob einer die Fa. Mog-Parts empfehlen kann ?
      Bist du dir sicher, dass es ein Westfalia von 1956 ist? Der soll eigentlich erst ab 1957 mit der DvF-Hütte gebaut worden sein.

      Mogparts ist eine vertrauenswürdige Adresse. Ein Preisvergleich mit Mogworld und Vamog sowie eine Kontrolle auf möglicherweise noch verfügbare Originalteile ist immer angebracht.

      Steelstyler wrote:

      @thomas , ZF hat Erfahrung und baut massiv , das sind Unimog / Trac Achsen auch . Die wurden aber anders eingesetzt mit wenig bis keiner Wartung
      Wenn man dann mal eine ZF-Allradachse von Standardschleppern wirklich gründlich überholen möchte, findet man auch grauenhaften Verschleiß. Im Unterschied zum Unimog findet man aber wesentlich weniger und nur nach aufwändiger Suche käufliche Ersatzteile...

      MfG
      Fabian
    • Moin,

      thomas66 wrote:

      und würde gerne wissen ob einer die Fa. Mog-Parts empfehlen kann ?
      Ich habe bei Mogparts schon sehr viel Geld gelassen und kann es nur empfehlen . die Homepage ist übersichtlich aufgebaut , die Preise sind fair und ein Telefonischer Kontakt ist auch sehr gut.

      Es gibt unzählige Firmen und wenn man sowas wie ich da gerade macht , dann bestellt man bei fast allen Händlern .
      Der eine geht mehr auf OEM Teile , ein anderer ehr auf Blechteile , der nächste auf Teile die es nicht mehr gibt, da muss man die Suche im Netz mal etwas quälen.


      Ich finde das macht solch ein Hobby auch etwas aus, "Teile und Teilenummern" suchen und Dinge umsetzten wo andere aufgeben.


      Gruß Rene