D6806 - Lenkung dreht im Betrieb "durch"

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    • Wie kommst Du denn jetzt nun weiter? Ich hab noch nicht klar, weil ich von der Funktion des Orbitols zu wenig verstehe, wie ein DBV dieses Problem hervorrufen kann. Ist es, weil das erwärmte, dünne Öl durch das Ventil entweicht, bevor es zu Druck an passender Stelle "werden" konnte? Kann das nicht auch an anderer Stelle so geschehen? Lohnt es sich, ein Orbitol überholen zu lassen?.
    • Hallo,

      schau mal [HIER]. Vielleicht ist etwas brauchbares für die Reparatur & Wartung dabei!

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    • deutzallrad wrote:

      Mein Fazit ist ...tausche niemals eine Hydroblock Lenkung gegen eine Hydrostatische Lenkung !!
      Das ist grober Unfug!
      Arbeite mal richtig mit einer Hydroblock-Lenkung bei Frontladerarbeiten und du wirst die vollhydrostatische Lenkung lieben lernen.

      michiwi wrote:

      Hallo, Wenn die Hydrostatische richtig funktioniert dann hast du auch keine Probleme.

      Hast du eine gebrauchte oder eine neue Anlage verbaut?
      Genau da liegt nämlich das Problem. Du hast dir ein nicht vernünftig funktionierendes bzw verdrecktes System geholt. Das ist ärgerlich, aber keine Schuld der hydrostatischen Lenkung. Die ist nämlich ansich eine ganz wunderbare Erfindung und funktioniert bei passender Wartung und Pflege hervorragend.

      Landybehr wrote:

      Sie hat bloss ein Phänomen, nämlich steht das Lenkrad immer verschieden. Das kommt, weil das Orbitol einen gewöhnlichen doppeltwirkenden Hydraulikzylinder beschickt. Und damit gibt es für "rechts" ein anderes Füllvolumen, als für "links".

      Kann man nicht sagen, dass beide Lenkungstypen, wenn sie funktionell intakt sind, ihren Job gut tun.
      Für mich jetzt war die hydrostatische Lenkung angenehm einfach einzubauen, weil so ein Orbitol nicht sehr groß ist.
      Dafür wurden die Gleichlauf-Zylinder erfunden ;)
      Aber dein Fazit ist absolut richtig:

      Landybehr wrote:

      Verstehe. Die Take-home-message ist also: man tauscht besser keine funktionierende Teile durch defekte aus. ^^
      :thumbup:
      Ein Orbitrol zu überholen ist eher nicht praxistauglich, da es ein hochpräzises Hydraulikventil darstellt. Wenn es dort Verschleiß durch Dreck oder Kavitation gab, müssten so viele aufeinander angepasste Teile getauscht werden, dass es eh ein neues Orbitrol wäre. Allerdings ein teuer bezahltes, wenn man denn überhaupt an die Einzelteile heran kommt. Dann noch die ganzen Einstell-Richtlinien und zu beachtenden Toleranzen, nein das ist wirklich nichts für die heimische Werkstatt - und beim Spezialisten müsstest du noch die Arbeitszeit drauf legen.

      deutzallrad wrote:

      laut eines ZF LENKUNG Spezi , der auch hier im Forum aktiv ist, müsste ich das Hydraulik System spülen , bis der Schmutz raus ist , das bekomme ich selber Nicht hin

      Das muss wohl eine Lama Werkstatt ran, wer weiß was das kosten wird
      Da hilft nur: Einfach mal nachfragen. Anstatt hier grund- und sinnlos gegen eine Technik zu schimpfen, die bei dir lediglich defekt oder verdreckt ist. Und du scheinst das Problem ja zu kennen, verrätst es aber Anfangs lieber nicht als du dieses Thema gestartet hast.

      Viele Grüße,
      Fabian
    • Hallo Leute
      Ich habe mich hier bei diesem Thema mit rein gehängt .
      Frontlader Arbeiten sind da 14 Jahre lang gemacht worden mit der Hydroblock Lenkung , das funktionierte Fantastisch !!
      Bass Schaufel 2 m breit voll mit Kies, Mutterboden usw kein Problem !!
      Dann der Allradumbau mit besagter Lenkung .
      Ich habe hier viel gelesen, das es doch reichlich Probleme gab mit der Hydrostatischen Lenkung .
      ABER RECHT HABT IHR NATÜRLICH DAMIT, DAS ICH DIE HYDROSTATISCHE VERUNGLIMPFE,WEIL MEINE PROBLEME MACHT !! UND DAS IST NATÜRLICH NICHT RICHTIG !! EINE NEUE LENKUNG WÄRE WOHL DANN AUCH TRAUMHAFT !!
      Denn letztendlich sollte Sie ja die Hydroblock Lenkung ablösen .
      Anmerkung der ZF Spezialist für Lenkung sagte mir im TELEFONAT, wenn ich mal eine Hydroblock Lenkung günstig bekommen könnte , solle ich die sofort kaufen und an ihn senden.
      Also selbst der Fachmann schwört auf die ZF HYDROBLOCK LENKUNG.
      Beste Grüße deutzallrad André
    • Moin,
      ich habe mal gerade die "Bibel" durchstöbert.
      Hydroblocklenkungen finden sich bei Schleppern der 05er Reihe, der 06er Reihe, und bei der 07er Reihe ist es dann schon durchmischt. Also einige Modelle haben dann schon Hydrostatische Lenkungen. Ab dann, also DX- Reihe und alle Späteren haben ausschließlich Hydrostatische Lenkung.
      Das könnte "etwas" implizieren, also der Hydrostatischen Lenkung fürsprechen.Denkbar aber auch, dass es nur produktionstechnische Gründe hatte, ein bestimmtes Sytem hinter sich zu lassen. Denkbar, aber ich mag es nicht so recht glauben :)
    • Hallo,
      Ab 07C und DX bekamen die Traktoren eine elastisch gelagerte Kabine.
      Dazu past eine Hydrostatische Lenkung, wobei nur flexibele Leitungen
      die Verbindung vom Lenkung zum Vorderachse bilden.
      Die Hydroblocklenkung war fest am Rumpf montiert, und passt also nicht mit eine elastisch gelagerte Kabine zusammen.
      Mit freundlichen grüßen,
      Karel Vermoesen
    • Moin,
      das ja intressantes Thema.Mein 7206 von Bj.1977 hat auch die hydrostatische Lenkung. Bin da sehr mit zufrieden.Im Vergleich mit dem 4506 der die Hydroblocklenkung hat gefällt mir die Vollhydraulische besser.Ist etwas leichter vom drehen und ich meine der Lenkeinschlag ist größer.( Beides Hinterradmaschinen).
      Und das das Lenkrad wandert kann ich so nicht sagen,das hält sich in Grenzen.Beim Kubota Kleinschlepper auf der Arbeit ist das dagen extrem.Da ist man auf 1km wirklich 1x rum.Aber laut Werkstatt soll das ok sein :S .
      Mfg
      Karsten