D30s beim pflügen - die Zeit nochmal um 25 Jahre zurückgedreht

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    • Hallo,

      wie hier schon gesagt, die Schare und auch die Streichbleche müssen spiegelblank sein. Entrosten ist gut, reicht aber nicht. Das gilt insbesondere für schluffige oder gar tonige Böden. Auf den heimischen Sandböden habe ich mit der folgenden Methode die besten Erfahrungen gemacht:
      1. Schare und Streichbleche entrosten. Dabei nur vorsichtig mit der Fächerscheibe sein, denn das Material soll ja durch den Boden abgeschliffen werden.
      2. Einsetzen des Pfluges.
      3. Zumindest am Feldende jedesmal absteigen und mit einem Spachtel die Schare und Streichbleche säubern. Und das so gründlich es eben geht.
      4. Alternativ kann man auch zwischendurch den Pflug ausheben und die Streichbleche säubern.

      Nach meiner Erfahrung gibt es dazu keine Alternative. Einzig vielleicht die Möglichkeit in der Kieskuhle wie oben beschrieben.

      Grüße aus dem Norden
    • Wilfried wrote:

      ... warum "gehen " denn auch Pflüge, die verschlissene Schare haben? ....
      Hallo Wilfried,

      auf unserem Karnickelsand hier hast Du völlig recht. Aber z.B. in Baden, Niederbayern und Osterreich habe ich Böden erlebt, die im trockenen Zustand keinen Pflug ohne anständigen Untergriff hereinlassen. Mit verschlissenen Scharen rubbelt dort der Pflug einfach über den Boden - da nutzt auch Gewicht nichts.

      Wenn man nicht gerade mit Steinen zu kämpfen hat, kann man sich mit Aufschweißspitzen gewaltig Untergriff verschaffen.

      Gruß
      Michael
    • das mag natürlich sein, ich kenne nur den Boden hier in Niedersachsen, aber hier ist das so .Ich bin auch davon ausgegangen, daß das beim Themenersteller so ist, weil er ja geschrieben hat, das er ihn in funktionierendem Zustand weggestellt hat .Und außer Rostansatz verändert sich ein Pflug über Jahre schließlich nicht.


      nebenbei :
      Ich bin beim Einstellen eines Krone Halla (hatten wir Ende der Siebziger Jahre am 6806A ) fast verzweifelt . Immer wenn er gute Arbeit gemacht hat, wollte er nicht mehr kippen. Wenn er gut kippte, " ging" er schlecht ( er hatte so einen Schwenkmechanismus , der sich durch Gewichtsverlagerung drehte). Ich habe dann später einen Frost "Elbe" (Arbeitsbreite 1,05 m) mit hydraulischer Drehung gekauft bei Beineke in Wissingen. Den hab ich heute noch . Ich benutze aber nur noch einen 5 Schar BVL Schenkpflug mit 2.6 m Packer.
      Da wird man dann auch noch mal mit pflügen fertig. Damit pflügt man so gerade 2 ha die Stunde
      (420 m lang ).
      :) Gruß vom Wilfried






      Mein Deutz ölt nicht,er setzt nur seine Marken!

    • Danke erstmal noch für die ganzen Tips.

      Am Samstag war es soweit. Es hat bei uns seit ca. 1 Woche nicht mehr nennenswert geregnet, die Vorhersage für Samstag war gut, ich hatte den Vormittag Zeit und auf dem Acker, den ich mir letztes Jahr schon zum spielen ausgesucht habe, war der Mais schon seit längerem in der Biogasanlage und der Acker seitdem auch noch nicht weiter bearbeitet worden. Daher habe ich mich relativ spontan entschlossen es nochmal zu probieren. Den Landwirt, dem der Acker gehört, habe ich vor einiger Zeit schonmal um Erlaubnis gefragt. Ideale Voraussetzungen also :)


      Schnell den Pflug angebaut und rausgefahren. Beim anbauen ist mir wieder eingefallen, dass ich eigentlich die Schare und Streichbleche vorher polieren wollte... :whistling: X/ um es kurz zu sagen: es hat vorerst wieder nicht so geklappt, wie ich es mir vorgestellt habe, aber es hat (zumindest in meinem Fall) auch nicht an den unpolierten Schaaren gelegen. So viel als feedback schonmal vorweg. Wie letztes Jahr wollte der Pflug mit dem hinteren Schar einfach nicht richtig einziehen. X(
      Zwei zufällig vorbeigekommene, neugierige Landwirte, die mein Treiben beobachteten und ich waren uns dann bei einem Ratsch einig, dass dieser Acker heuer durch die Mais- und letztes Jahr die Kartoffelernte mit den modernen, schweren Maschinen so stark verdichtet ist, dass zumindest unser alter Pfluges solche extremen Bodenbedingungen einfach nicht packt. Mittlerweile ist das Feld auch an den Fahrspuren mit einem Tiefenlockerer bearbeitet worden.
      Das gleiche Fazit also wie letztes Jahr. Etwas geknickt angesichts der Ernüchterung habe ich noch schnell ein paar Beweisfotos gemacht und bin dann Richtung Heimat.




      Beim heimfahren sehe ich, dass unser verpachtetes Feld, wo heuer Sojabohnen angebaut waren, abgeerntet worden ist. Auf dem Acker durfte ich als Kleiner schon ab und zu mit unserem Bulldog oder denen der Nachbarn, einem D100 06 bzw. Fendt Favorit 612 LS mit Vierschar-Wendepflug oder Grubber fahren.

      Ein Versuch noch... Hubspindel und Oberlenker wieder grob ausgerichtet, Pflug runter, 1. Gang und los: Der Pflug ist sofort vollständig in den Boden und hat ihn so wie es sich gehört gewendet. :)
      Den zweiten Gang hat der Kleine bei dieser Tiefe gar nicht gepackt. Leider konnte ich mich wegen der fortgeschrittenen Zeit nicht mehr auf so „Feinheiten“, wie Tiefeneinstellung am Steuergerät, Zug- bzw. Lageregelung, Oberlenker in welches Loch oder die optimale Arbeitsbreite konzentrieren; ich wollte einfach nur noch ein paar Furchen ziehen, da die Zeit schon sehr fortgeschritten war. Dafür konnte ich den Klang des hart arbeitenden Zweizylinders mal wieder so richtig genießen. Musik in meinen Ohren. Ein paar Fotos sind auch noch drin gewesen. Glückseelig bin ich dann heimgefahren und hab beschlossen die Gaudi nächstes Jahr zu wiederholen. Vielleicht acker ich dann den ganzen Acker um... :love:

      Ach ja und noch ein paar Fotos (mit dem Handy):









      LG

      Emanuel
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hallo Emanuel,
      sehr schöne Bilder, das sieht doch ganz anständig aus. :thumbup:
      Ich hab von 2 Wochen auch mal etwas gepflügt und dabei den selben "Fehler" gemacht, wie du auch, und auch von den Rändern in die Mitte gepflügt. Mit der Folge, dass ich über das gepflügte fahren musste und in der Mitte, beim Zusammentreffen der Furchen, nun ein kleines "Tal" ist. Daraufhin hab ich mal geguckt, wie die beim Lristungspflügen das machen und bin da auf eine pdf von der Landjugend.at gestoßen. Wenn du bei Google "Beetpflug einstellen" eintippst, kommt das ganz weit oben. ;)

      Die Arbeitsbreite und Tiefe scheinen ähnlich zu sein wie bei meinem Pflug, den ich hier ganz entspannt im 2. Gang ziehen kann. Da sieht man, dass ihr da "unten" echt ganz andere Bedingungen habt als wir hier in Ostfriesland.
      Meinen Pflug hänge ich Treckerseitig ins mittlere Loch und am Pflug nach ganz oben, dann steht der OL in Arbeitsstellung noch in einem recht flachen Winkel, was für den Regelhydraulik optimal sein soll. Bei dir wäre das dann evtl ein Loch weiter unten. Zugkraftregelung solltest du auch einschalten. Mit Lageregelung läuft das längst nicht so gut (hatte ich anfangs nicht dran gedacht, die umzustellen, da ich sonst immer mit der Lageregelung arbeite).

      Anbei noch ein Bild von meinem Gespann.
      Ich hatte da auch optimale Bedingungen, die Tage vorher hat es auch nur sehr wenig geregnet, sodass ich den knapp 50 cm breiten Pflug bei ca 15 cm Arbeitstiefe entpannt im 2. bei Halbgas ziehen konnte. Oben auf lag sogar eine Pulverschicht, sodass der ganze Trecker zugestaubt war.
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      Gruß
      Henning
      ___________________________
      Hier geht's zu meinem Schlepper
    • Hallo Henning,

      jaja, das mit dem Zusammenschlag hat mir mein Vater auch gleich vorgehalten als er dazugekommen ist
      Muss ich mir vor dem nächsten Mal nochmal genau anschauen bzw. zeigen lassen. Die Anleitung, die du gemeint hast hab ich schonmal gesehen, die ist mir aber erhrlich gesagt zu kompliziert zum lesen und vor allem zum verstehen :saint: Ich will ja nicht Weltmeister im Pflügen werden

      Und das mit den unterschiedlichen Böden ist auch interessant. Wir haben früher noch einen kleinen Acker bewirtschaftet, auch um unser Dorf herum, der hat einen schwarzen Moosboden, bei dem wäre es auch kein Problem gewesen zu pflügen, selbst wenn es drei Monate nicht geregnet hätte, jedoch ist der mittlerweile Grünland. Und wieder ein anderer hat einen sehr lockeren Sandboden, da stehen aber mittlerweile Häuser drauf... Also alle Bedingungen bei uns vereint

      Ich meine mich auch erinnern zu können, dass wir immer im 2. Gang gefahren sind und die Tiefe am Steuergerät mit dem einstellbaren Anschlag begrenzt haben. Das ging wunderbar. Meine Erinnerungen an damals sind aber schon arg verblasst, ist ja immerhin schon gute 25 Jahre her.

      Die Zug- und Lageregelung hab ich ausprobiert, jedoch konnte ich keinen Unterschied bemerken; das liegt wohl daran, dass die Geberfeder der Regelhydraulik einen fast durchgängigen Riß hat Normalerweise brauche ich die Regelhydraulik auch nicht mehr, daher ist mir das nicht aufgefallen... Vielleicht schaffe ich es bis zum nächsten Mal eine neue Geberfeder zu organisieren und einzubauen. Den Pflug hänge ich dann wieder so an, wie von dir beschrieben. So hatte ich ihn letztes Jahr auch dran. Heuer hab ich vor lauter Vorfreude nicht mehr drauf geachtet.

      Nachdem ich fertig war mit pflügen hab ich mir mal den Motor angeschaut. Ich wollte ja schon immer wissen, was der noch zu leisten im Stande ist, da das ein gebrauchter Austauschmotor unbekannter Herkunft ist, da der alte mal vor jetzt gut 20 Jahren zu Schrott gefahren wurde...
      Fazit: von der Kraft her keine nennenswerten Unterschieder aus der Erinnerung zu früher. Wieviel Pferde tatsächlich noch da sind kann ich aber schwer einschätzen. Mein Vergleichsschlepper der F2L612 muss ja außer mähen gar nichts mehr leisten. Vor dem pflügen hat er leicht schwarz gequalmt, zumindest beim heimfahren dann nicht mehr. Vermutlich hat sich der Motor mal wieder freibrennen können. Normalerweise wird er ja nicht mehr so stark gefordert. Jedoch hat er nach wie vor ordentlich aus der Kurbelwellenentlüftung rausgeraucht. Als ich sie zugehalten habe, hat sich m.E. trotzdem kein nennenswert hoher Druck aufgebaut.
      Die Ventildeckel waren auch ziemlich heiß. Beim draufspucken ist die Spucke sofort mit lautem zischen verdampft, also hatten sie wohl mehr als 100 Grad. Ich gehe aber mal davon aus, dass das alles ok und normal ist. Ventile werde ich demnächst mal kontrollieren bzw. einstellen.
      Auf dem Motorblock vor denStößeln hat sich zudem ein großer Ölsee gebildet, der schon begonnen hat seitlich runterzulaufen. Allem Anschein nach komnmt das Öl entweder direkt aus dem Motorblock, wo die Zylinder rein gehen (da ist wohl der große O-Ring undicht, so wie ich erst kürzlich hier lernen konnte) oder aus der Brillendichtung der Stößel auf dem Motorblock. Der Kurbelwellensimmering scheint es nicht zu sein, da "obenrum" alles absolut trocken ist. Aber wie gesagt im Normalbetrieb alles kein Problem, also kein Grund zur Sorge.

      LG

      Emanuel
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hallo zusammen,

      ein paar Hinweise, bevor Ihr Euch in Rage redet :D :

      1. Pflügen mit Lageregelung geht überhaupt nicht. Dann ist der Pflug quasi starr mit dem Schlepper verbunden und macht deshalb jede Nickbewegung mit. Und derer gibt es viele beim Pflügen. Also tanzt der Pflug auf und ab wie ein Lämmerschwanz. Das wird nichts.
      2. Pflügen mit gebrochener Aufnehmerfeder der Regelhydraulik geht demzufolge auch nicht.
      3. Es ist absolut kein Fehler, von den Rändern zur Mitte zu pflügen. Ganz im Gegenteil: Bei jedem zweiten Pflügen muß man das so machen. Einmal nach außen schlagen, einmal nach innen schlagen, immer im Wechsel. Macht man das nicht, hat man die Landschaft in wenigen Jahren massiv umgestaltet, und zwar meist in einer Weise, die ganz und gar unerwünscht ist.
      4. Der Zusammenschlag ist immerr eine Fehlstelle im Acker, auch wenn ein Leistungspflüger penibelst seine Spaltfurche gezogen hat. Es ist nur die Frage, wie unegal es dort ist.
      5. Dasselbe gilt für die Schlußfurche beim Auseinanderschlag. Da bleibt immer eine Rinne. Und genau dort muß man beim nächsten Mal mit dem Zusammenschlag ansetzen.
      6. Ein vorne montiertes Stützrad massakriert die Wirkung der Regelhydraulik. Nach meinen Erfahrungen ist es sogar bei Freiganghydraulik unerwünscht, auch wenn die Lehrbücher etwas anderes schreiben. Ich empfehle, das Stützrad auch bei Freiganghydraulik hinten zu montieren. Bei Regelhydraulik gibt es da nichts zu empfehlen: Da muß das Rad hinten am Pflug laufen, nicht vorne. Pflüge, bei denen das Stützrad nicht nach hinten versetzt werden kann, sind für Regelhydraulik für zufriedenstellende Arbeit nicht zu gebrauchen.
      Übrigens, Emanual, finde ich das, was Du da gemacht hast, schon sehr ordentlich. Es gibt immer etwas zu verbessern, aber manch Vollerwerbslandwirt pflügt schlechter.

      Gruß
      Michael
    • Lasca34 wrote:



      ein paar Hinweise, bevor Ihr Euch in Rage redet :D :
      Hallo Michael,

      danke für die Hinweise, aber um mich in Rage zu rede kenne ich mich zuwenig mit dem Thema aus :D Trotzdem habe ich rein interessehalber noch ein paar Fragen.

      Ich habe mich hauptsächlich darauf konzentriert, dass der Pflug so tief wie möglich einzieht. Ich habe daher die Hydraulik immer auf Schwimmstellung (also Hebel ganz runter) gestellt. Das Stützrad hatte keinen Kontakt zum Boden, ich hab es hochgekurbelt. Also habe ich, wenn ich es richtig verstanden habe in der Freiganghydraulik gepflügt, sprich ohne Regelhydraulik (was angesichts der angebrochenen Geberfeder ohnehin nicht funktionieren hätte können). Hab ich das soweit richtig verstanden?

      Braucht man denn bei der Regelhydraulik überhaupt ein Stützrad? Ich kann mich eben erinnern, dass früher der Anschlag am Segmentbogen auf irgendeinen Wert eingestellt war, damit der Pflug nicht zu tief eingezogen hat, sprich man konnte die Tiefe variieren. So wie ich es verstanden hab hat das Stützrad eigentlich nur zur Kontrolle gedient, ob die Tiefe passt. Dass es vorne montiert bei Kontakt zum Boden die Wirkung der Regelhydraulik ad absurdum führt ist mir jedoch klar. Der Pflug kam übrigens noch noch zu Zeiten des F2L612/6 auf den Hof, trotzdem hat er am D30s auch immer gut funktioniert.

      Ich bin mit dem Ergebnis übrigens auch zufrieden. Die Furchen hätten noch gerader und weniger ausgefranst sein dürfen und wie oben schon geschrieben die anderen "Feinheiten"... Kommt beim nächsten Mal
      :)




      LG

      Emanuel
      LG

      Emanuel



      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hallo Emanuel,

      ich versuche es mal so: Was ich von Deinem Pflug sehen kann, ist granatenmäßig verschlissen. Sollten die Schare dazu passen, ist erstmal dort der Hebel anzusetzen; sonst wird das mit dem Einzug nur noch unter günstigen Bedingungen etwas.

      Theoretisch kann man ohne Stützrad pflügen. Ich gebe aber zu, daß ich das noch nicht hinbekommen habe. Bei kurzen Pflügen und neuwertigem Gerät geht das alles, aber die Theorie kennt nur spielfreie Gelenke usw. Deshalb würde ich die Diskussion, ob man ohne Stützrad pflügen kann, gerne für eine andere nette PLauderrunde aufheben. Praktisch finde ich das ziemlich irrelevant.

      Wenn das Stützrad in der Luft schwebt und die Hydraulik dauerhaft auf Senken steht, ist das Stützrad selbstverständlich überflüssig. Mein Rat, das Rad hinten zu montieren, ging davon aus, daß der Pflug in einem Zustand ist, der es ihm ermöglicht so weit einzuziehen, bis das Stützrad stützt.

      Um das erneut aufzugreifen: In alten Lehrbüchern steht, daß bei Freiganghydraulik das Stützrad vorne am Pflug montiert werden muß. In neuen Lehrbüchern steht dazu gar nichts, weil die keine Freiganghydraulik zum Pflügen mehr kennen. Nun habe ich durch praktische Arbeit festgestellt
      • daß auch bei Freiganghydraulik das Stützrad sehr wohl hinten montiert werden kann, ohne daß sich Nachteile zeigen.
      • daß ein vorne montiertes Stützrad hingegen auch bei Freiganghydraulik Nachteile hat. Rollt es nämlich über ein Hindernis, drückt es den ganz Pflug hoch, und zwar derart, daß man es am Arbeitsbild nachher sehen kann. Läuft das Stützrad hinten, drückt es den Pfug natürlich ebenfalls hoch, aber so viel weniger, daß es sich nicht auf die Güte der Arbeit auswirkt.
      Ich möchte auch wiederholen, daß gerade Furchen keinerlei ackerbaulichen Wert haben. Das ist eine Mär für Stammtischschätzer, und außerdem wird es beim Leistungspflügen bewertet. Aber mit der Praxis hat das überhaupt nichts zu tun. "Ausgefranste" Furchen kannst Du nur mit einem Sech vermeiden. Das ist nicht montiert, also wirst Du damit leben müssen.

      Gruß
      Michael