Frage zum Aufbau Vorderachse F2L612

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    • Frage zum Aufbau Vorderachse F2L612

      Hallo an Alle!!!

      Ich habe n´mich neu in diesem Forum angemeldet und bitte um Eure Mithilfe.
      Nachdem ich die letzten beiden Jahre bereits einen "alten Russen" Belarus MTS 52 mit Frontlader komplett zerlegt und restauriet habe, möchte ich mich nun mit meiner zweiten "alten Dame" beschäftigen. Nachdem ich breits HA-Lager getauscht, Motor zerlegt und überholt habe, möchte ich jetzt noch die Vorderachse überholen. Es handelt sich um die "Doppel-Blattfeder" VA.
      Ich habe gestern mit Zerlegen der rechten Seite begonnen. Als ich den Lenkhebel abgenommen und den Achsschenkel aus der Führung genommen habe, konnte ich nur noch schemenhaft eine Art Ring o.ä im Fett am unteren Ende des Achsschenkels erkennen. Oben unter dem Lenkhebel war eine Scheibe montiert. Schenkelbuchsen sind eingelaufen und bereits demontiert.
      Nun meine Frage bzw. Bitte. Verfügt jemand von Euch über eine Schnitt- Zeichnung vom Aufbau des Achsschenkels senden (indealer Weise aus dem Handbuch)? Ich habe nur das Handbuch mit starrer Achse. Oder könntet Ihr mir den Aufbau beschreiben?
      Wieviel Höhen-Spiel hat der Achsschenkel im eingebauten Zusatnd? Ich habe beim Aufbocken vor Demontage gesehen, dass ca. 3 cm Spiel waren, vermutlich auf Grund des nicht mehr vorhandenen "Teil`s".

      Bedanke mich schon mal bei Euch!



      Freundliche Grüße!



      Ronny
      ....eine genagelte Schraube ist besser als ein geschraubter Nagel....


      Belarus MTS52 mit Frontlader BJ: 1974, Deutz F2l612/6-N (D25) BJ: 1959, 2to Münz Einachs-Dreiseitenkipper, 5to Heuladewagen HTS31.04 luftgebremst mit Hitch-Kupplung selbst umgebaut als Holzhänger BJ:1986
    • Hallo Ronny,

      müsste zuhause mal nachsehen. Die Schnittzeichnung habe ich auf jeden Fall, sowie Bilder vom zerlegten Achsschenkel - zufällig auch die rechte Seite. Kann aber ein/zwei Tage dauern, da ich wenig Zeit habe.

      3 cm Spiel in Längsrichtung sind zu viel. Da fehlt wahrscheinlich eine der beiden Druckscheibe, die ja zusammen das Lenken ermöglichen.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
      Da es förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)
      Ich kann, weil ich will, was ich muss! (Immanuel Kant)
      Wenn man bei einem anderen Menschen erfolgreich Fehler finden möchte, so verwende man nicht eine Lupe, sondern besser einen Spiegel.

      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Ronny,

      hier die beiden Bilder, sprich einmal die Schnittzeichnung und zum Zweiten der ausgebaute (liegende) rechte Achsschenkel mit den aufgeschobenen (alten) Buchsen und dem dazwischen liegenden Halbschale, die die Buchsen richtig in Position bringt - unten bündig.

      Ganz rechts im Bild ist der Deckel 13334 zu sehen unter dem die beiden Druckscheiben 13332 und 1333 sitzen. Diese tragen die Last und verschleißen deshalb bei zu wenig Schmierung schnell durch die drehende Lenkbewegung. Jede der beiden sollte normalerweise durch einen Hohlspannstift (4*7) 13335 fixiert sein, damit die Reibung nicht zwischen dem Deckel und dem Faustlager entsteht, sondern zwischen den Druckscheiben selber. Die angefasten Seiten liegen innen und zueinander, damit sich auch mal Fett dahin verirren kann.

      Die Buchsen gibt's bei Panhuis in Duisburg. Sie sind kleiner als der Druchmesser des Lenkschenkels, damit sie passend ausgerieben werden können. Kannst natürlich auch eigene drehen - Rotguss ist besser als Messing. Eine Schmiernut muss aber auch rein.


      Vorsicht beim Eintreiben der neuen Buchsen, denn die sind schnell beschädigt. Am besten die Buchsen in die Gefriertruhe und das Faustlager in den Backofen geben und dann fallen sie fast von selber rein. Die Halbschale liegt außen an (hinter dem Schniernippel also. Ausbuchsen unten beginnen und Buchse bündig setzen, dann die Halbschale auf der konvexen Seite einfetten und damit ins Faustlager "kleben". Dann die obere Buchse ebenfalls bündig, maximal auf die Halbschale, setzen müsste genau passen.

      Grüßle
      Obrschwob
      Images
      • Doppel-VA_612-Serie.JPG

        1.15 MB, 3,379×2,419, viewed 949 times
      • achsschenkel_rechts_612er.JPG

        124.3 kB, 1,024×768, viewed 600 times
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Obrschwob,

      Frage da die erneuerung der VA Buchsen in den Achsschenkeln auch noch ansteht, Wie bekommt man die Buchsen am besten aus den Achsschenkeln raus?
      Gut es da einen Tipp, wie machst Du es?

      Gruß

      Stephan

      PS @Ronny: ich hoffe es ist in Ordnung, dass mich mach hier mal mit dranhänge.
      F2L612/5 NK , 24 PS, BJ 1956
      F2L514/50, 28 PS, BJ1951 (Schlepper von meinem Vetter)
      Holder A30, 24PS, BJ 1974
      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • Hallo Stephan,

      das ist eigentlich ganz einfach: raustreiben. Man braucht halt ein Rohr oder Treibbolzen, der durch die Buchsen passt, mit dem man dann ringsum nach und nach austreibt. Am Anfang vorsichtig arbeiten, damit die Halbschale nicht beschädigt wird, also am besten eine Buchse leicht austreiben und dann die Halbschale, sobald möglich, entnehmen und dann die Buchsen vollends austreiben. Das kann übrigens ziemlich schwer gehen. Die Achse sollte man dazu gut fixieren. Für die obere Buchse wäre es gut, die Achse drehen zu können, weil man ja leichter von oben nach unten schlagen kann - ich hatte sie deswegen auch ganz vom Vorderachsträger abgebaut, geht aber auch ohne.

      Warmmachen wäre denkbar, aber die Buchsen werden auch warm und denen sich aus und das Fett dürfte sich dann auch schnell flüssig davonmachen - gibt ne Sauerei. Ich habe sie kalt ausgetrieben mit einem großen Splintentreiber, denn die waren eh beschädigt, es kam also nicht drauf an.

      Beim Einbau einpressen, nicht einschlagen - siehe vorigen Beitrag von mir.

      Grüßle
      Obrschwob
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      • teilausgetriebene_buchse_va_rechts.jpg

        109.88 kB, 800×600, viewed 341 times
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    • Hallo Obrschwob,

      vielen Dank für die Bilder und Deine Beschreibung!

      Da hat wohl mal jemand vor langer, langer Zeit die Achse zerlegt und falsch zusammen gebaut.
      Eine Druckscheibe war oben zwischen Faustlager und Spurhebel montiert. Zwischen Faustlager und Achsschenkel unten war nur die Abdeckscheibe, welche sich "aufgelöst" hatte.
      Faustlager, Achsschenkel und Rotguss-Rohmaterial sind bereits zum Buchsen-drehen bzw. Abdrehen. Jetzt muß ich nur noch sehen, wo ich neue Druckscheiben und Deckel her bekomme. Dannach werde ich mich der linken Achsseite widmen...

      @ Stephan

      Kein Problem! Die Buchsen gingen bei mir recht leicht raus. Hab sie vereist mit Vereiserspray und mit nem scharfkantigen Vierkant und nem Gummihammer ausgetrieben. Kaputt machen kann man an den Buchsen eh nicht mehr viel.


      Gruß
      ....eine genagelte Schraube ist besser als ein geschraubter Nagel....


      Belarus MTS52 mit Frontlader BJ: 1974, Deutz F2l612/6-N (D25) BJ: 1959, 2to Münz Einachs-Dreiseitenkipper, 5to Heuladewagen HTS31.04 luftgebremst mit Hitch-Kupplung selbst umgebaut als Holzhänger BJ:1986
    • @an Euch beide: :)
      Danke!

      anbei noch eine händische Schnittzeichnung der beiden Druckscheiben zu deren Position auf/im Achschenkel. Die Druckscheiben sollen den Drehpunkt vom Fauslager und Schenkelwinkel zur Nabe weg zwischen die beiden Scheiben verlegen, da sonst das Faustlager und/oder der Lenkschenkel selber durch die Drehung verschleißen.

      Leider halten die beiden Fixierstifte das meist nicht lange aus und brechen ab. Dadurch dreht sich der Schenkel dann wieder irgendwo wo es halt leicht geht. Das ist dann eben nicht zwingend zwischen den Druckscheiben, wo es sein soll...

      Grüßle
      Obrschwob
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      • schema_druckscheiben_klein.jpg

        192.37 kB, 2,048×2,135, viewed 525 times
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    • Hi Obrschwob,

      Super Danke für deine Hilfe. :thumbsup:
      Zwei (vielleicht fixe Ideen).
      1. Könnte man die Buchsen nicht mit einer Kreutzmeißel statt aufzupressen nicht einfach einprengen?
      2.Kann man antelle der Druckscheiben nicht ein Axiallager verwenden? Das müsste die lenkbarkeit doch noch weiter verbessern?

      Was hälst Du von den Ideen?

      Gruß

      Stephan
      F2L612/5 NK , 24 PS, BJ 1956
      F2L514/50, 28 PS, BJ1951 (Schlepper von meinem Vetter)
      Holder A30, 24PS, BJ 1974
      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • Hallo nochmal,

      hat vielleicht jemand die Abmessungen der Buchsen?
      Vielleich passt hiervon Link ja zufällig eine, wenn auch mit leichten Modifikationen auf der Drehbank?


      Gruß

      Stephan
      F2L612/5 NK , 24 PS, BJ 1956
      F2L514/50, 28 PS, BJ1951 (Schlepper von meinem Vetter)
      Holder A30, 24PS, BJ 1974
      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • @'Stephan

      Die Gefahr der Beschädigung ist groß, weshalb ich vom Kreuzmeißel abrate. Bereits ein leichter Grat führt unweigerlich zu Riefen, die den Verschleiß deutlich beschleunigen. Eingefroren dürften sie leicht reinfallen. Eine Dornpresse mit den passenden Einpreßscheiben leistet da wertvolle Hilfe.

      Die Idee mit den Axiallagern hatte ich auch schon, aber weder danach gesucht, noch überlegt, wie das einzubauen wäre. Die Funtion dürfte durchaus verbessert sein, sprich leichtgängiger, also wie beim Lenkkopflager eines Motorrades. Allerdings frage ich mich, ob die Tragfähigkeit der Lager bei der doch eher geringen Größe dann noch ausreicht, besonders mit Frontlader, wie ich ihn habe. Vielleicht hat Bruno ja Erfahrungen damit, wenn er schon auf diesen Umbau hinweist.

      Ob die Achschenkelbuchsen passen weiß ich nicht, denn ich habe die (Roh-)Maße leider nicht ermittelt vor dem Einbau. Die alten müsste ich mal abmessen - müsste aber erst mal sehen, ob ich die noch habe. Bei Panhuis kosten die passenden angefasten Dinger ca. 25€ je Stück + Märchensteuer, aber sie passen halt auch nach dem Ausreiben perfekt und die Schmiernut stimmt und ist vorhanden. Nacharbeiten kann man immer oder auch selber drehen, wenn man das Werkzeug dazu hat.

      Grüßle
      Obrschwob
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • @Obrschwob

      Naja, vielleicht lasse ich es mal darauf ankommen und versuche es. Gerade mit Frontlader (ich habe leider keinen, da hätte aber gerne ein paar Bilder von Dir) ist eine leichtgänige Lenkung doch sehr hilfreich.

      Ich denke wenn ich raushabe welsche Lager passen würden, könnte ich mal bei einem erfahrenen Masch-Ing. bei mir auf der Arbeit nachfragen. Es gibt ja neben der Möglichkeit eines Axialkugellagers vielleicht auch noch die möglichkeit von Axialnadellagern zu nutzen. Da sollte dann durchaus eine höhere Tragzahl drin sein.

      Meine Überlegung ist, dass mein F2L612 sehr häufig für Rangierarbeiten eingesetzt wird. Das macht mit dem Schlepper F2L612NK besonders Dank der Kriechgänge viel Freude. ^^

      Gruß

      Stephan
      Images
      • DSC02746.JPG

        165.94 kB, 800×536, viewed 346 times
      F2L612/5 NK , 24 PS, BJ 1956
      F2L514/50, 28 PS, BJ1951 (Schlepper von meinem Vetter)
      Holder A30, 24PS, BJ 1974
      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • Hallo Stephan,

      ich denke schon, daß sich die passenden Lager finden könnten, aber wie gesagt habe ich mich nicht damit befasst. Mit Bildern kann ich nicht dienen, weil mein Schlepper seit 3 Jahren zerlegt in der Garage steht und auf die technische Sanierung wartet; lackiert wird nichts. Die Vorderachse ist grade auch nicht montiert, weshalb ich ja die Bilder davon machen klonnte. Ich habe aus beruflichen Gründen einfach kaum Zeit, mal dranzugehen.

      Grüßle
      Obrschwob (Martin)
      Beim Griff in die eigene Tasche stellt man immer wieder fest, dass die "Öffentliche Hand" bereits vorher drin war...
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      Der Oberschwabe: homo erectus spaetzlei-maultaschii
    • Hallo Stephan,

      guckst Du hier nach den Maßen.......:

      land-und-baumaschinenersatztei…58e259beae48d864aa002ff39

      Das sollten die "Neuteil"- Maße sein... denke beim Anfertigen neue Buchsen darann, dass mitunter Dein Achsschenkel im laufe der Zeit etwas "dünner" geworden ist. Da könnten Innenmaß 29,7mm schon zu viel sein.

      Ich hab beim Nachdrehen den Achsschenkel mit abdrehen lassen und das Innenmaß der Buchsen den abgedrehten Achsschenkeln angepaßt.


      Gruß


      Ronny
      ....eine genagelte Schraube ist besser als ein geschraubter Nagel....


      Belarus MTS52 mit Frontlader BJ: 1974, Deutz F2l612/6-N (D25) BJ: 1959, 2to Münz Einachs-Dreiseitenkipper, 5to Heuladewagen HTS31.04 luftgebremst mit Hitch-Kupplung selbst umgebaut als Holzhänger BJ:1986
    • Hallo,

      ich habe mir jetzt Axialrillenkugellager 51106 30x47x11mm für 5€ das Stück bestellt.
      Ich bin mal gespannt wie das wird.
      Bidler folgen.

      Gruß

      Stephan
      F2L612/5 NK , 24 PS, BJ 1956
      F2L514/50, 28 PS, BJ1951 (Schlepper von meinem Vetter)
      Holder A30, 24PS, BJ 1974
      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • Abend!
      Da ich auch gerade meine Vorderachse im Rahmen der Restauration überhole ist die Idee mit den Axiallagern echt interessant.

      @'stiphy :
      Hast die Lager schon verbaut? Passen die?

      Ich frage, da die Druckscheiben bei mir mit der abgeschräkten Seite nach unten eingebaut war (anders rum als in der Skizze von Obrschwob). Wenn ich die drehen, also mit der geraden Seite nach unter (wie in der Skizze), liegen die nicht ganz auf, das da die Schweisnaht die Welle verdickt.
      Das Lager wir vermutlich nicht abgeschräkt sein oder ?

      Zudem ist bei mit der kleine "Bolzen" der die obere Druckscheibe hält abgebrochen. Daher hat sich der Achsschenkel nur auf der Dichtplatte gedreht und ensprechend sieht die aus, also fast durch...
      Hat jemand rein zufällig ne günstige Bezugsqelle für die Dichtscheiben den günstigsten Preis habe ich bei Granit gefunden ca. 10 € / Stück

      Gruß
      Christian

      Post was edited 1 time, last by DB885 ().

    • Hallo Christian,

      ja Du hast recht die Fase muss bei mir auch nach unten.
      Bei mir war auf der Oberseite der unteren Druckscheibe eine exzentische Nut um das Fett zu transportieren.

      Die Axiallager habe ich noch nicht montiert.
      Zur Zeit beschäftigen ich noch an den Buchsen der Achsschenkel.
      Die Lager haben einen Innendurchmesser von 30mm der Lenkschenkel hat einen Durchmesser von 29,X mm (Mal sehen wie es nach dem Überdrehen der Schenkel aussieht). Es ist also etwas Luft. Ich hatte schon überlegt den Lenkschenkel falls nötig mit einer dünnen Büchse ähnlich eines Speedy Sleeves aufzudicken.

      Mal sehen...Bilder folgen...

      Gruß

      Stephan
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      Holder P20, 18PS

      Ex-Schlepper:
      Holder A12, 12PS, BJ 1959
    • Hallo!
      Ich habe mir auch mal die o.g. lager bestellt, welche auch heute gekommen sind. Sie gehen recht "stramm" über die Achsschenkel. Problem ist nun, dass die Lager alleine zu dünn sind (11mm) und mit einem Ring drunter zu dick. Ich scheue mich noch den unteren kleinen "Nippel" wegzuschneiden.

      Aber ich habe noch eine andere Frage (will den Thread aber nicht zu müllen)
      Ich habe als ich meine "neuen" Kotflügel geholt habe noch ein paar Achsschenkel erwerben können. Beim vergleich mit meinen alten ist mir aufgefallen, dass evtl. zwei rechte sind. Bei meinem linken ein Achsschenkel habe ich oben einen Ausparung für eine Spannstift, eben so in dem Lenkhebel:


      Diese Aussparung habe ich allerdings auf andern Bildern bisher nicht gesehen. Ist diese Aussparung für den Stift original oder nachträglich mal angebracht. Wenns nachträglich war, habe ich dann doch links und rechts erworebn, oder unterscheiden sich die Achsschenkel sonst noch?

      Gruß
      Christian