Kipphebel spiel F2l612/6-N

    • F2L 612/6
    • Kipphebel spiel F2l612/6-N

      Hi.

      Ich hab bei meine Deutz das Ventilspiel überprüfen wollen und mir ist aufgefallen, dass ich den Kipphebel ein bisschen nach links & rechtsbewegen kann.
      In welche Pos muss ich den Kipphebel drücken um zu messen, da sich das Spiel verändert wenn ich ihn nach link/rechts drücke
    • Hallo,
      Ich möchte dieses Thema noch einmal aufgreifen. Bei mir aber bzgl. seitliches Spiel und Öldruck.
      Mir ist aufgefallen, dass die Kipphebel Spiel haben. Wieviel darf denn sein?
      Alles was ich bisher hier gelesen habe endet immer bei dem ausführlichen Beitrag in dem Kipphebel mit Einstellschrauben für die Ölmenge beschrieben werden. Diese habe ich aber nicht. Da das Öl ja dennoch durch die Stössel über die Kugel ( mit denen man das Ventilspiel einstellt ) in die Kipphebel gelangt ist doch zu viel Spiel auch beim Öldruck zu merken, oder?
      Nur ich finde keine Angaben wieviel Spiel max. sein darf.
      Gruß Torsten
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      F2l612/6 18PS Bj 11/57
    • Moin,

      die Kipphebel werden über das in den Stößelrohren aufsteigende Öl geschmiert. D.h. daß die Kipphebelwellen Öl bekommen und da ein wenig raustropft ist ganz normal, wenn da nichts kommt ist irgendwas verstopft. Es soll halt nicht im Schwall rauslaufen, dann sind die Kipphebellager zu weit verschlissen. Bei neueren Kipphebeln gibts dann noch die Öldüse die zusätzlich noch Öl richtung Ventil rausdrückt.

      Das Spiel der Kipphebel hab ich auch bisher nicht finden können, vielleicht weiß ja wer wie man das vernünftig messen kann?

      Gruß,

      Josef
    • Hallo,
      scheinbar sind nicht viele hier mit dem Thema Kipphebel Lagerung etc. unterwegs.

      Wie bekommt man denn die Druckpilze heraus? Sind die geschraubt, oder gepresst?
      Und hat jemand eine Idee wo man neue bekommen kann? Ein Lama vor Ort kann sie nicht besorgen.
      Auch scheinen die Kipphebel"achsen" ein Problem zu sein, welche zu bestellen ;(
      Grüße
      Torsten
      F2l612/6 18PS Bj 11/57
    • Servus Torsten,

      irgendwie verstehe ich nicht ganz, wo genau jetzt noch dein Problem ist...

      Nach deinen Angaben hast du alles durchsucht und gelesen, was hier im Forum steht. Dann müsstest du auch schon deine Fragen selbst beantworten können.

      Vorweg, ich habe die Kipphebel auch noch nicht überholt, dennoch würde ich es mir mit den Infos die hier im Forum zu finden sind durchaus zutrauen.

      Also irgendwelche Maße und Toleranzen gibt es anscheinend tatsächlich nicht. Wenn "zuviel" Öl bei den Kipphebeln rauskommt sollte man handeln. Buchsen, Rollen und Muttern sollte dir jeder LaMa besorgen können, noch dazu wenn er Granit Teile vertreibt. Wie das gewechselt wird steht doch u.a. in dem von dir angesprochenen ausführlichen Beitrag in dem Kipphebel mit Einstellschrauben für die Ölmenge beschrieben werden.

      Da steht doch auch drin, dass es anscheinend zwei Schaftdurchmessergrößen, nämlich 6 bzw. 8 MM bei den Druckpilzen gibt. Was bei dir verbaut ist, musst du halt schauen.

      Und jetzt noch ein Link zu einem ganz ähnlichen Thema, das erst kürzlich hier behandelt wurde.

      Hoffe dir etwas geholfen zu haben.

      LG Emanuel
      D30S-NFG, BJ 62 und F2L612/6-N, BJ 57
    • Hallo Manuel,

      ja Du hast recht was das Forum betrifft. Nur der Lama vor Ort war nicht in der Lage die Teile im Katalog zu finden. Ich habe schon die Ausgebauten Teile dort gezeigt, aber immer wieder werden neu "Probleme" dort angesprochen. Eine Info, ob die Teile nun besorgt werden können habe ich immer noch nicht.
      Ich hätte heute frei und viel Zeit im Netz verbracht und selbst recherchiert. Ich habe bis auf die Druckpilze alle Teile gefunden und auch maßlich vergleichen können. Werde sie in den nächsten Tagen wohl im Netz bestellen statt Händler vor Ort zu unterstützen.
      Gruß Torsten
      F2l612/6 18PS Bj 11/57
    • Hallo Zusammen,
      Ich hab heute morgen zum ersten Mal die Ventildeckel abgebaut und war etwas schockiert. Eigendlich wollte ich das Ventilspiel kontrollieren und evtl. nachstellen aber so wie es da aussieht macht sich das schlecht.
      Ist das normal das sich da so viel Ruß und Schmutz ansammelt?
      Hab auf anderen Bildern das immer schön sauber gesehen.
      Gruss Matthias
      PS. In welchem Buch ist das einstellen am besten beschrieben ? In meinen steht da nicht viel drin. ( H1155-3/1 und Z1155-3 )
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      Post was edited 1 time, last by steinmtt ().

    • steinmtt wrote:

      Ich hab heute morgen zum ersten Mal die Ventildeckel abgebaut
      Seit wieviel Jahren? ;(
      Dem Ventilspiel gehört immer Aufmerksamkeit geschenkt . So wie das ausschaut wurde das länger vernachlässigt....
      Könnte sein das die Ventilführungen undicht sind und den Schmodder durchlassen.

      Gruss Andreas

      Kai war schneller... ;)
      Ist der Trecker gesund, freut sich der Mensch! 8o
    • Moin Matthias,

      Sind deine Stößelrohre undicht? Dann hätte ich den Schritt gewagt und Kipphebel, sowie Stößelstangen und Rohre abgebaut. Anschließend hätte ich mit Diesel oder sogar Waschbenzin den Kopf gereinigt (das läuft dann an den Öffnungen für die Stößelrohre raus und sollte aufgefangen werden). Die Kipphebel würde ich ebenfalls reinigen, wenn nicht sogar deren Buchsen ersetzen.

      MfG Kai
    • Ich habe an einem F3L912 schon bei 6000 Stunden Kipphebelbuchsen und Bolzen wechseln müssen, weil sich die Ventile nicht mehr korrekt einstellen ließen. Man konnte sie einstellen, nach einer Motorumdrehung per Hand hatte man aber wieder ganz andere Werte.
      Also Bolzen und Buchsen neu. Zum zulässigen seitlichen Spiel (habe auch keine Sollwerte) würde ich behaupten, dass jedes deutlich erkennbare seitliche (ich meine nicht Radial- und nicht Axialspiel, sondern "Hin- und Her-Wackelspiel" am Ende des Kipphebels beim Ventil) Spiel Einfluß auf das Ventilspiel nimmt, man muss sich nur mal das Verschleißbild in einer Kipphebelbuchse ansehen. Frei beweglich, aber spielfrei sollte das Ziel sein. Es geht schließlich um Zehntel (oder sogar Hundertstel) beim Ventile einstellen !
      Da bei mir auch die Bolzen Verschleiß aufwiesen , wird sich aber auch auch rein axiales Spiel auf das Ventilspiel auswirken, wenn die Buchse auf verschieden stark verschlissenen Bereichen des Bolzens arbeitet.

      Gruß, Uwe