D50.1 - zum Wiedererwecken

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    • Ja, du hast damit recht. Ok, einfacher zu tun, und auch auf der To-do - Liste ist Zugpendel samt Halterung und Vorsehung für Zusatzzylinder. Und, wie gesagt, der Tank muss nochmal neu entstehen (weil ich nämlich gern volltanke, ohne dass 1/5 wieder herausläuft :) ).
      Ich werde mich jedoch gedanklich mehr mit dem Abtrieb beschäftigen. Als erstes muss ich die ganzen Drehzahlen und Übersetzungen aller möglichen Bauteile klarhaben. Es wird nicht schnell gehen.


      Eben konnte ich, die Farbgebung der letzten Tage ist heute trocken genug, die Hydraulikzylinder auf die SChwinge setzen .. und dann mal den Kippwinkel darstellen.
      Na, 180° sind es ja nicht. Wenn ich es mal mit der Fluchtung des SChnellwechselrahmens zur Schwinge (als Bezugspunkt) mit anderen vergleiche (u.a. dem Umbau an einem Fendt, der ganz schnell bei youtube auftaucht, wenn man "hydraulische Gerätebetätigung umrüsten" eingibt", dann könnte der Kompromiß akzeptabel sein. Ganz klar wird es zu sehen sein, wenn die Zylinder angeschlossen sind und ich die Schaufel mal mitkippen kann.





      Etwas mehr Auskippwinkel würden die Umlenkarme ja hergeben. Aber dazu müsste ich neue Zylinder bekommen. Und das ist eine blöde Idee.
    • Moin, das Resultat:









      Ah :/ jetzt wollte ich vorher doch die Werbung von der Schaufel entfernt haben. Muss ja nicht gleich auffallen, daß ich so "unvernünftig" war...

      Egal ^^ . Mit den Kippwinkeln muss und kann ich leben, denke ich. Ich hätte unten gern noch mehr "Ranziehen" gehabt. Aber irgendwie ist der Kompromiss wohl erstmal ok. Ich hoffe, daß sich das bei den ersten Einsätzen auch derartig bewahrheitet.
    • Moin Hendrick,
      das ist doch ein passabeles Ergebnis.
      Meinen Glückwunsch zur Konstruktion.
      Die Kippwinkel reichen aus.
      Täusche ich mich, oder geht der FL nicht so hoch wie original?

      Ich wollte gestern ein Gebläse auf den Dachboden setzen und musste feststellen, das noch 6o cm an Hubhöhe fehlten.
      Ein netter Nachbar hat das dann mit seinem Valtra erledigt. Schade eigentlich, das hätte ich gern selber bewerkstelligt.
      Viel Freude mit der Konstruktion.
      Gruß Felix

      Post was edited 1 time, last by dreilagig ().

    • Guten Morgen,

      sieht doch von weitem recht entfernt aus :thumbsup:

      Ob die Kippwinkel reichen, hängt davon ab was du machen willst. Zum "Erde baggern" ist ein Frontlader eh nur bedingt geeignet. Getreide laden, unterstelle ich einfach mal, dürfte nicht in den Aufgabenbereich fallen. Für meine Bedürfnisse wären sie ausreichend. Ich meine, bei unserem Stoll (Typ fällt mir grad nicht ein, 90er Jahre, 80 PS Schlepper) war der Ankippwinkel am Boden deutlich weniger, das war dann manchmal schon nervig.

      Fehlt dann jetzt "nur" noch Allradantrieb? Willst du auch noch einen Überrollbügel anbauen? Ich weiß das der nicht unbedingt vorgeschrieben ist, aber trotzdem...

      Gruß, Holger
    • DANKE !!!

      Ihr macht mich echt ein bißchen sentimental, gerade im Moment ^^ .

      Ich bin erstmal vor allem erleichtert, daß nirgendwo ein großer "Bug" verbaut wurde. Da ist so viel so kräftig verschweißt worden ... eine nötige, substantielle Korrektur, wäre ein Desaster gewesen. Und so bewegt sich alles frei, nirgendwo wird all zu viel Weg verschenkt und wenn es praxistauglich für Euch aussieht, dann wird es das auch sein :)

      Wenn ich mehr Bewegung der Schaufel hätte ermöglichen müssen, hätten die Umlenkarme noch etwas anders aussehen dürfen und vor allem ein Maß größer ausfallen müssen:



      Mehr Abstand zwischen diesen Drehpunkten ließe den Umlenkarm mehr nach vorn bewegen. Eine moderne Schwinge, mit glatten Wänden, wiederum, hätte möglich gemacht, die Umlenkarme neben den Holmen zu befestigen und dann gäbe es nicht so einen Anschlag, und so einen 90° Knick im Umlenkarm (der nach vorn wieder ein Hindernis bildet, wie man im kleine Bild zuvor sieht), wie bei mir:




      Zum Hubweg bzw. der Hubhöhe der Schwinge:
      Felix, ich kann´s gerade nicht sagen :). Es ist möglich, daß die doppelwirkenden Hubzylinder nicht ganz so viel Weg ermöglichen. Es wurden bei mir ja so viele Maße verändert .. und ich hatte mehrere Prämissen zu beachten (die Schwinge sollte tief genug kommen, um sicher ein Gerät aufnehmen zu können, und auch die Schaufel etwas in den Boden graben zu können. Dann wollte ich die Drehpunkte für den Schnellwechelrahmen nicht so weit vorn haben, wie die originalen Haken sind, um die Hubkraft nicht durch Hebelwirkung zu sehr zu verringern. Denn durch den Schnellwechselrahmen und dadurch, daß die Schaufel hierbei "vorbaut" und nicht in die Schwinge hineinragt, kommt ja bei mir tendenziell alles weiter nach vorn. Die Erhöhung der Fahrzeugfront durch die größeren Vorderräder war auch noch da.
      Ich kann ja mal messen, wie hoch ich komme. Bloß welchen Meßpunkt sollen wir zum vergleich nehmen ? Länge der Hubzylinder ausgefahren? Oder bei mir den Boden der maximal gehobenen doch horizontal gestellten Schaufel ?

      p.S. Ich werde einen ÜBerrollbügel nachrüsten. Und ein Fritzmeierdach. Beide Teile liegen schon herum. Das geht nur erst dann, wenn ich einen anderen Unterstand für den Deutz habe. Die Einfahrthöhe derzeit ist so, daß ich bereits den Kopf einziehen muss und der Auspuff nicht montiert sein darf.
    • Moin Hendrick,
      genau das. Die voll angehobene Schaufel in der wagerechten Ausrichtung.
      Ich werde bei Gelegenheit mal messen.
      Wenn Du das bei der Auslegung der Kolbenstangendurchmesser nicht berücksichtigt haben solltest, ist natürlich ein wenig Hubkraft verloren gegangen.
      Aber was solls, man gewöhnt sich schnell an die zu Verfügung stehende Kraft.
      Heb doch mal eine volle Schaufel mit Kies an.
      Dann siehst Du was geht.
      Gruß felix
    • Oh, ich sehe gerade, daß ich völlig vergessen habe, Felix die versprochenen Messungen zu bieten. Ich will versuchen, das irgendwann unbedingt nachzuholen.

      Ich hatte heute Gelegenheit, das Gemüsebeet vom Posting 1136 nochmal neu umzukrempeln. Die Natur hatte das nämlich schneller wieder begrünt, als meine Verwandtschaft :).
      Diesmal hatte ich die Pflugschare vorher mit der Flex und Drahtbürste schön entrostet und dadurch geglättet (trotzdem klebte die ganze Zeit eine dickere Schicht Erde mit etwas lehmigem Anteil auf dem ersten Schar. Keine Ahnung, ob so etwas sich von selbst abschält, würde man wirklich lange Bahnen ziehen). Und mir fiel wieder einmal auf, daß ich mich bisher immer noch um den Einbau einer Zugstange für die Zugkraftregelung gedrückt habe. Per Hand zu regeln klappt einfach nicht gut, musste hier aber reichen. Gemein war, daß am Rand des Beetes immer noch Wurzeln waren (die Folgen sieht man rechts unten im ersten Bild). Die hat der erste Schar dann natürlich vor sich her gezogen - während ich auf die Spur hinter dem zweiten Schar geachtet habe. Wie´s auch sei, eine kleine Lernkurve mag ich mir zugestehen :rolleyes: ^^





      So richtig pflügen wird das auch nicht, selbst wenn ich das noch mehr dort übe. Der Platz ist zu eng und ich musste immer wieder rückwärts an das, man sagt wohl: Vorgewende ranfahren.
      Spaß macht es trotzdem.

      Nebenbei: ein Hydraulikzylinder der Gerätebetätigung war undicht. Es gab Momente, da leckte er mit einer Geschwindigkeit von einem Tropfen Öl pro Sekunde. Der Nutring passte vom Maß her nicht zum Kopfteil des Zylinders. Heute konnte ich die schlußendlich augenscheinlich dichten Zylinder aus der Reklamation erlösen und wieder einbauen. Nicht schlimm, aber im Moment geht es manchmal einen Schritt vor und gleich wieder zurück ;)

      Die Kraft der beiden Zylinder für die Gerätebetätigung müsste ausreichend sein. Ich kann, wenn ich die bis auf den Boden abgesenkte Schaufel weiter auskippe (mit der Schürfkante in Richtung Erde), den Schlepper dadurch mit der Vorderachse aufbocken. Die Kraft zum Heranziehen der Schaufel ist natürlich geringer, geschuldet der Einbaulage der Zylinder. Im Grunde ist es so entgegen des Praxisbedarfs. Das war klar, aber was will man machen, wenn die Umlenkhebel und Zylinder möglichst wenig auftragen und auffallen sollen... Jedenfalls glaube ich im Moment noch, daß die/alle Zylinder genug drücken.

      Post was edited 1 time, last by Landybehr ().

    • Moin,


      ich habe einen etwas schmerzlichen Schritt gemacht, derart, daß ich den Tank ausgebaut und damit den Schlepper betriebsunfähig gemacht habe. Eigentlich war ich mit dem Alutank zufrieden, bis er auf einmal, wenn vollgetankt, wieder anfing Diesel von sich zu geben. Statt da endlos eine Pore zu suchen und mittelfristig dasselbe nochmal, wird der Tank nun neu gemacht und jetzt aus Edelstahl. Ich glaube, daß Alu unter Vibration verhärtet und reissen kann (das kann man bei cleverer Konstruktion und Materialwahl bestimmt umgeben - wie Flugzeuge etc. mir beweisen), daher der Wechsel des Materials. Nun, also Edelstahl, und 3mm - auch wenn´s noch so übertrieben ist.
      Es gilt ja, möglichst wenig Schweißnähte zu produzieren und deswegen lieber zu kanten. Wenn es geht. Ich guck ja schon immer mal bei ebay-kleinanzeigen, ob es eine Schwenkbiegemaschine gibt, die mind. 2mm biegt auf mind. 1meter Länge und da werden die Dinger mächtig schwer und dann auch kostspielig. Und daher habe ich meine alte DIY-Presse mit ein paar Reststücken an Stahl rasch zur Gesenkbiegevorrichtung aufgerüstet. Das ging richtig gut. 90° Winkel sind fast endgradig zu machen. Als Druckstempel habe ich ein STück STahl genommen, das mal Unterlenker werden wollte und darauf eine Länge 8mm V2a-Rundstange geheftet. Diese Rundstange macht natürlich keinen scharfen Knick, doch das finde ich am Tank eher vorteilhaft und besser zu schweißen.





      (ein gestelltes Foto, das Druckstück wurde natürlich besser ausgemittelt)


      und das ist der Zwischenstand, mit dem ich schonmal recht zufrieden bin
    • Moin Hendick,.

      das kann ich bestens nachvollziehen, das es sehr unangenehm ist, seinen Freund und Helfer ( nicht die Bu.... ) ausser betrieb zu nehmen.
      Ich scheue mich auch davor. meine Hydrosindellenkung und die Kraftstoffleitungen müssen abgedichtet werden.
      Andauernd die Wischerei an der Kupplungsglocke, damit nichts auf den Boden gelangt.

      Du siehst mal wieder, das es nicht genug Werkzeug in der eigenen Werkstatt geben kann. geben kann.
      Die Ergebnisse mit Deiner Presse sind doch erst mal ausreichen.
      Gute Idee!
      Ja die Allgewalt der Hydraulik, find ich auch immer wieder faszinierend.
      Gruß Felix
      Organspende aktuell: Stell Dir vor, Du brauchst dringend ein neues Hirn
      und der Einzige,
      der an diesem Tag stirbt, ist der mit der Pferdelocke von der anderen Seite des großen Teiches...
    • Der Tank ist weiter gediehen. Die untere "Schale" konnte noch von innen UND außen verschweißt werden und die Nähte gebeizt. Das sollte wirklich dicht und dauerhaft sein.





      Der "Deckel" konnte natürlich nur von außen verschweißt werden. Ich habe mir Mühe gegeben, daß kein Loch verblieb. Das etwas Gute daran ist, daß eine Undichtigkeit wenn, dann wohl nur im oberen Bereich sein wird. Und dort kann kaum Diesel verloren gehen.
      Trotzdem habe ich mich an einem Drucktest versucht und der verlief positiv. Bis auf, daß ich die Gewindestange doch nicht ganz luftdicht bekommen habe.


      Ich habe sogar mit doppeltem Druck (bezogen auf das, was für den TÜV verlangt wird) getestet, also mit 0,6bar. Die 3mm Wanddicke machen den Tank so steif, daß ich überhaupt nicht sehen konnte, daß Luft ihn aufpustet. Beim Alutank konnte man sehen, daß die Wände ein wenig "dicke Backen" machen.


      Jedenfalls ist diese Lücke da unten wieder gefüllt. Durch die ganzen Leitungen konnte ich ja in keinem Fall den originalen Tank mehr verwenden.

    • Wenn man ganz genau hinsieht, dann fallen im unteren Teil des (letzten) Bildes (des eben vorhergehenden Postings), direkt über den beiden Rundinstrumenten solche leicht schrägen, braunen Striche auf.
      Das ist die Stelle, wo das Deckblech über dem Tank gescheuert hat.
      Und daß es das tun konnte lag daran, daß sich die Schlitze der beiden Blechpartner in"überkreuz"-Anordnung ineinander eingearbeitet hatten:







      Eine mögliche Lösung dafür sieht so aus:



      Ein Stück Hydraulikleitung (12mm Außendurchmesser, das lag gerade herum) wurde sehr asymmetrisch durchtrennt, so daß im Grund der größere Teil ein "U" mit möglichst langen Schenkeln bildet. Ich habe das "U" dann auf ein 6mm Blech gesteckt und im Schraubstock eingeklemmt, so daß das "U" nicht mehr so rundlich war. Da hinein passt dann Kantenkeder, den ich zufällig herumliegen hatte.



      Ich habe mir dann ein paar Gedanken zur Höhe gemacht, bzw. wie weit die Blechteile ineinander rutschen dürfen bis der Kantenkeder aufliegt und dann das "U" entsprechend angeheftet.
      Das klappt ganz gut. Und ich hoffe auf langfristigen Effekt.

      Der große Fehler war bloß, daß ich das viel besser gemacht hätte, bevor ich den Tankstutzen anpasste. Ich habe den zwar schon extra länger gemacht und auch etwas so geneigt, daß er bei "höher gelegtem" Deckblech wieder mittig im Blechloch sitzt. Aber das hat überhaupt nicht geklappt, weil sich das Deckblech nun ganz anders wölbt. Bei den Versuchen, durch Kaltumformung was wett zu machen, ist mir dann noch der Lack im Sichtbereich gerissen. Naja, ein Glück, daß ich beim Lack nicht pingelig bin. Solange klappt, kann ich über MAcken hinwegsehen.