Rohrdicke Kipperanschluss.

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    • Rohrdicke Kipperanschluss.

      Hallo
      Ich will an meinen Deutz d50.1s einen Kipperanschluss nachrüsten. Nun hab ich ein paar fragen und zwar welche Rohrdicke muss ich verwenden? Wie werden die Anschlüsse am Rohr gemacht? Und welche Schnellkupplungen sind zu verwenden?
      MfG.
    • Rohrdicke Kipperanschluss.

      Hallo,

      schau mal [HIER]. Vielleicht ist etwas brauchbares für die Reparatur & Wartung dabei!

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    • RE: Rohrdicke Kipperanschluss.

      Ich spendiere noch ein paar Suchworte:

      Rohrverschraubung, leichte Reihe, Reihe L, Schneidringverschraubung, Steckkupplung Größe 3.

      Als Rohrdurchmesser kommt so ziemlich alles in Frage, was zu den Anschlüssen am Schlepper im Zusammenhang mit der "leichten Reihe" der Hydraulikverschraubungen paßt. Sieh mal nach, was bei Dir bei Druck- und Saugleitung für Rohrdurchmesser verwendet werden. Der Durchmesser der Druckleitung paßt mit größter Wahrscheinlichkeit auch für einen Kipperanschluß, ohne daß Adapter-Verschraubungen verwendet werden müssen.

      Gruß
      Michael
    • Hallo
      Also idie alten Rohre waren 12mm aber die kommen mir etwas klein vor. Reichen 12mm oder soll ich doch lieber 15mm verbauen?
      Mit Bildern ist schlecht da ich nur mit dem Handy on bin. Aber ich kann jemand die Bilder per Email schicken wenn er sie sehen will.
      MfG.
    • hallo,

      umso dicker das Rohr wird umso mehr Öl brauchst du um die gleiche Ölmenge hinten raus zu bekommen als bei einem etwas kleineren Leitung, da das Rohr innerlich ein größeres Volumen hat, was erst ausgefüllt werden muss bevor was hinten raus kommt. Zudem könnte deine Geschwindigkeit des Volumenstroms abnehmen je größer die Leitungen werden, da deine Pumpe nur einen bestimmten Wert fördert, nicht mehr und nicht weniger ;)
      zu dünn darf sie aber auch nicht sein, weil sichs sonst staut und irgendwas dann früher oder später hops geht (kaputt geht). :D

      heist soviel wie die Leitung muss so dick wie möglich aber auch so dünn wie nötig sein. zu dünn is nix und zu dick auch nix :D

      eine 12er Leitung würd ich sagen, müsst eig. reichen für deinen D 40. müsste man sich aber mal anschauen damit man was konkretes dazu sagen kann.

      mfg
      mfg
      Markus

      Post was edited 1 time, last by witzbold ().

    • hallo,

      umso dicker das Rohr wird umso mehr Öl brauchst du um die gleiche Ölmenge hinten raus zu bekommen als bei einem etwas kleineren Leitung, da das Rohr innerlich ein größeres Volumen hat, was erst ausgefüllt werden muss bevor was hinten raus kommt. Zudem könnte deine Geschwindigkeit des Volumenstroms abnehmen je größer die Leitungen werden, da deine Pumpe nur einen bestimmten Wert fördert, nicht mehr und nicht weniger Augenzwinkern
      zu dünn darf sie aber auch nicht sein, weil sichs sonst staut und irgendwas dann früher oder später hops geht (kaputt geht). großes Grinsen

      heist soviel wie die Leitung muss so dick wie möglcih aber auch so dünn wie nötig sein. zu dünn is nix und zu dick auch nix großes Grinsen

      eine 12er Leitung würd ich sagen, müsst eig. reichen für deinen D 40. müsste man sich aber mal anschauen damit man was konkretes dazu sagen kann.


      :D :D :D
      Welche Schule hast Du besucht?
      Gab es weder Physik noch Deutsch?
      :D :D :D

      Mark
    • Original von Lasca34
      12 mm reichen. Du kannst natürlich auch dickere Rohre verwenden und dann mit Adaptern stückeln. Nur bezweifle ich, daß Dich das glücklicher macht.

      Gruß
      Michael


      Hallo
      Vielen dank, die Leitungen sind bestellt.
      MfG.
    • Original von witzbold
      .....umso dicker das Rohr wird umso mehr Öl brauchst du um die gleiche Ölmenge hinten raus zu bekommen .....


      Hallo Markus,

      das hast Du jetzt aber sicher in Deiner Eigenschaft als Witzbold geschrieben :D.

      Gruß
      Michael
    • Original von schluetel
      Welche Schule hast Du besucht?
      Gab es weder Physik noch Deutsch?


      so wirds einem in der schule eingetrichtert, dass sich des total bescheiden anhört weis ich auch :D , weshalb man sich eh nur bis zur Gesellenprüfung (bzw. Meister danach) in der Schule so ausdrückt. Danach wirds so gesagt, damit´s gut Bäuerle auch versteht :D :D
      is halt so, habs so guts geht versucht wies mir auf der Schule beigebracht wurde rüberzubekommen...

      mfg


      ps: ich lern Landmaschinenmechaniker, Physik gibts direkt nicht und Deutsch kannste auf der Schule mit dem Lehrer vergessen (kommt von irgendwo in Hessen, hat bei Stuttgard gelernt und versucht jetzt uns Vorträge zu halten, wie man richtig Schwäbisch/Bayrisch redet..... :D)
      mfg
      Markus
    • Hallo Markus,

      ganz schnell die Schule wechseln! Eine Schule, in der man
      Original von witzbold
      .....umso dicker das Rohr wird umso mehr Öl brauchst du um die gleiche Ölmenge hinten raus zu bekommen .....

      lehrt, ist gefährlich. Da erklärt man bestimmt auch, daß die Erde eine Scheibe ist. Oder daß an einem Knoten (T-Stück ), an dem zwei Hydraulikleitungen zusammenkommen, sich die Drücke addieren. Oder daß man sich zweimal die Woche den Kopf quer mit einer Bleispritze durchblasen muß, um Verkalkung vorzubeugen.

      Gruß
      Michael

      Post was edited 1 time, last by Lasca34 ().

    • Antwort an Markus
      Ich kann nicht Glauben das du solche Schulverhältnsse hast.
      Mit deinen Beiträgen wird kein Fachwissen dargestellt ---zu dünn ist nix ,zu dick ist nix--
      Lese alle Fachbeiträge und du wirst ,,,Dazulernen,
      Den Arbeitsgang Radwechsel und das Aufbocken hast du gut vorgestellt.

      Antwort an Michael
      Ich hoffe das es nicht die Regel wird wie Jungfacharbeiter Ausgebildet werden.
      Erstaunlich finde ich das Herr Steinmetz den Witzbold noch nicht Zurechtgewiesen
      hat . ich hatte zur Schreibweise eine Ermahnung---hatte auch schlechte Schule---

      Grüße an alle
      Gerhard
      Wenn ich wüste das morgen die Welt unterginge ,
      würde ich noch heute den Traktor voll Tanken!!
    • hallo,
      so um mal das klar zu stellen, dass das da oben "etwas" misslungen beschrieben wurde war mir schon von anfang an klar (wollte´s so einfach wie möglich forumilieren) und das "zu dünn ist nix ,zu dick ist nix" eher oberflächlich war ist mir auch klar, aber so kann man´s am schnellsten ausdrücken und man weis was gemeint ist.

      und die Schule bzw. wie und was sie einem lehrt hat hier gar nichts zu suchen.

      mfg
      mfg
      Markus
    • Hör mal, Du Witzbold, Du könntest jetzt doch eigentlich versuchen zu erklären, warum zu dicke Leitungen ein Problem darstellen - hydraulisch, meine ich. Es ist klar, daß dicke Leitungen mehr Platz brauchen usw. Ebenso klar ist, daß zu dünne Leitungen den Widerstand erhöhen und dadurch für Ölerwärmung sorgen können. Aber wir sind alle ganz gespannt auf die Erklärung, warum Leitungen auch unter hydraulischem Gesichtspunkt zu dick sein können. Das wäre immerhin für knapp 100% der Forumsteilnehmer etwas ganz neues.

      Gruß
      Michael
    • Hallo Michael,

      ich habe lange darüber nachgedacht, und ich glaube ich weiß jetzt, warum auch einen zu dicke Leitung "hydraulich gesehen" ein Problem darstellt.

      wenn an dem Schlepper ca. 3 Meter Rohrleitung mit 12mm Durchmesser (Wandstärke 1,5mm) verbaut sind,
      und ca. 2 Meter mit 15mm Durchmesser (Wandstärke 1,5mm), dann haben wir in den Leitungen ein Volumen von:

      R² x Pi x L

      Achtung, damit das Ergebnis direkt in Liter (dm³) ist wird alles in dm umgerechnet: :P

      R innen 12mm Rohr = 12mm/2 - 1,5mm = 4,5mm = 0,045dm
      R innen 15mm Rohr = 15mm/2 - 1,5mm = 6,0mm = 0,06 dm

      Volumen 12mm Rohr = 0,045dm² x 3,14 x 30dm = 0,190755 dm³ (Liter)
      Volumen 15mm Rohr = 0,06 dm² x 3,14 x 20dm = 0,22608 dm³ (Liter)

      zusammen also 0,416835 Liter Ölvolumen in den dünnen Leitungen.
      Werden stattdessen verwenden:
      3 Meter 25mm Rohrleitung (Wandstärke dann 2,5mm) und 2 Meter 30mm Rohr (Wandstärke hier 3mm) dann haben wir:

      R innen 25mm Rohr = 25mm/2 -2,5mm = 10mm = 0,1dm
      R innen 30mm Rohr = 30mm/2 - 3 mm = 15mm = 0,15dm

      Volumen 25mm Rohr = 0,1dm² x 3,14 x 30dm = 0,942 dm³ (Liter)
      Volumen 30mm Rohr = 0,15dm²x 3,14 x 20dm = 1,413 dm³ (Liter)

      zusammen also 2,335 Liter Ölvolumen in den dicken Leitungen.
      Das macht 1,938165 Liter mehr.
      :D :D

      Das in den meisten Deutz in der Hydraulik verwendete "einfache" Mötorenöl 15W40 kostet
      in günstiger Qualität ca 2,--Euro / Liter

      Das bedeutet 1,938165 x 2,00 Euro = 3,87633 Euro Mehrpreis für die Hydraulikölfüllung. ;(

      Und jetzt kommt der springende Punkt:

      Bei einer Ausbildungsvergütung vo ca. 500 Euro monatlich erhöht das gewaltig den Druck im Portemonnaie.
      Und Druck hat ja wieder was mit "Hydraulik" zu tun... 8o

      Gruß Martin
      D6006 Bj. 1974 :love: Wer braucht schon 6 Zylinder?

      Wer im Westerwald kaan Bulldog hot, de werd im Dorf ned ernst genomme!

      "Free as in free speech, not as in free beer"
      Richard Stallman
    • Hallo,
      eine 12mm Rohrleitung entspricht DN 10 3/8".
      Geeignet für eine Durchflussmenge von max. 40l/min.

      Eine 15mm Rohrleitung enspricht DN 12 1/2"
      Geeignet für eine Durchflussmenge von max. 60l/min

      Also sollte eine 12mm Leitung ausrreichen.
      Glaube nicht, dass die Pumpe eine größere Literleistung hat.


      Gruß Lutz
      Nach meiner Philosophie sind alle Lebewesen Bäume. Jeder schlägt irgendwann Wurzeln. Und dann setzt du Jahresringe an und wirst alt und fett.

      Post was edited 1 time, last by Ellzeh ().

    • also nun gut,

      zu dick:
      - wie "Oberwesterwälder" schon beschrieb (bei zb. 15/12er und 30/25er Rohren) braucht man mehr Öl, weil zuviel in der Maschine bleibt. Und da sehe ich das Problem, bei den alten Traktoren egal welche ist der Hydrauliköl vorrat nicht überwältigend groß (zb. 14l in meinem 5207C, 14l - 2l= 12l was ich nur noch zur Verfügung hätte) was dann wenn ich ein größeres Gerät betätigen möchte nicht mehr ausreichen könnte. In den neueren Maschinen macht es aber auch nicht mehr einen Unterschied bei einem Hydraulikölvorrat von 30l aufwärts.

      - man hat ein Untersetzungsverhältnis, sprich mein Durchmesser "d" des Pumpenausgangs ist kleiner als mein innerer Durchmesser der Leitungen. Somit fährt zb. der Zylinder langsamer aus, hat aber geringfügig mehr Kraft.
      (gleichs Prinzip wie in den kleinen hydr. Wagenheber bzw. in der hydr. Bremsanlage, mit wenig Kraftaufwand etwas großes Bewegen)

      - geringfügig teurer in der Anschaffung

      - mehr Platz zum Verlegen benötigt

      zu dünn:
      - man produziert einen Staudruck in der Anlage, da die Pumpe ggf. viel mehr fördert als in der Leitung abfließen kann. Weshalb das DBV (Druckbegrenzungsventil) nach der Pumpe, wenn man das Steuergerät betätigt und zb. einen Kipper auflassen möchte, ansprechen kann da mehr gefördert wird als verbraucht. (in Ruhesellung des Steuergerätes macht es nichts aus, da ich so einen "neutralen Umlauf" habe)

      - man hat ein Übersetzungsverhältnis, da mein Durchmesser des Pumpenausgangs größer ist als mein innerer Durchmesser der Leitungen. Somit nimmt zwar die Strömungsgeschwindigkeit geringfügig zu, aber da der Volumenstrom durch die zu dünnen Leitungen verkleinert wird, wird meine Anlage trotzdem langsamer und mit weniger Kraft laufen.

      - man produziert unnötige Wärme

      ich hoff soweit müsst alles stimmen wenn nicht berichtig mich.


      mfg



      ps: 500€ monatlich wären zu schön um wahr zu sein, wenn man nur etwas mehr als den Mindestsatz bekommt... aber das hat hier auch nichts zu suchen.
      mfg
      Markus
    • Hallo,

      "zu dick:
      - wie "Oberwesterwälder" schon beschrieb (bei zb. 15/12er und 30/25er Rohren) braucht man mehr Öl, weil zuviel in der Maschine bleibt. Und da sehe ich das Problem, bei den alten Traktoren egal welche ist der Hydrauliköl vorrat nicht überwältigend groß (zb. 14l in meinem 5207C, 14l - 2l= 12l was ich nur noch zur Verfügung hätte) was dann wenn ich ein größeres Gerät betätigen möchte nicht mehr ausreichen könnte. In den neueren Maschinen macht es aber auch nicht mehr einen Unterschied bei einem Hydraulikölvorrat von 30l aufwärts.

      - man hat ein zu dick:
      - wie "Oberwesterwälder" schon beschrieb (bei zb. 15/12er und 30/25er Rohren) braucht man mehr Öl, weil zuviel in der Maschine bleibt. Und da sehe ich das Problem, bei den alten Traktoren egal welche ist der Hydrauliköl vorrat nicht überwältigend groß (zb. 14l in meinem 5207C, 14l - 2l= 12l was ich nur noch zur Verfügung hätte) was dann wenn ich ein größeres Gerät betätigen möchte nicht mehr ausreichen könnte. In den neueren Maschinen macht es aber auch nicht mehr einen Unterschied bei einem Hydraulikölvorrat von 30l aufwärts.

      - man hat ein Untersetzungsverhältnis, sprich mein Durchmesser "d" des Pumpenausgangs ist kleiner als mein innerer Durchmesser der Leitungen. Somit fährt zb. der Zylinder langsamer aus, hat aber geringfügig mehr Kraft.
      (gleichs Prinzip wie in den kleinen hydr. Wagenheber bzw. in der hydr. Bremsanlage, mit wenig Kraftaufwand etwas großes Bewegen)
      Somit fährt zb. der Zylinder langsamer aus, hat aber geringfügig mehr Kraft.
      (gleichs Prinzip wie in den kleinen hydr. Wagenheber bzw. in der hydr. Bremsanlage, mit wenig Kraftaufwand etwas großes Bewegen)"

      man man,da sind aber Böcke drin! ;(

      Das Volumen ist doch nur beim füllen entscheidend.Wenn die Anlage in Betrieb ist wid doch nur die Ölmenge gebraucht die für den Zylinderhub benötigt wird.
      Ein Übersetzungsverhältnis ist in Leitungen nicht vorhanden,egal wie groß die sind!

      Gruß
      Thomas
    • Original von witzbold
      man hat ein Untersetzungsverhältnis, sprich mein Durchmesser "d" des Pumpenausgangs ist kleiner als mein innerer Durchmesser der Leitungen. Somit fährt zb. der Zylinder langsamer aus, hat aber geringfügig mehr Kraft.
      (gleichs Prinzip wie in den kleinen hydr. Wagenheber bzw. in der hydr. Bremsanlage, mit wenig Kraftaufwand etwas großes Bewegen)


      Druck = Kraft/Fläche bzw. p = F/A

      daraus folgt: Kraft = Druck*Fläche bzw. F = p*A

      Wie du siehst, ist für die Kraft, die ein Hydraulikzylinder aufbringen kann, einzig der Druck und die Kolbenfläche entscheident. Deswegen haben doppeltwirkende Zylinder auch beim Einfahren weniger Kraft, da wegen der Kolbenstange die Fläche kleiner ist.

      Für die Geschwindigkeit, mit der ein Zylinder ausfährt, ist dann wiederum der Volumenstrom und natürlich die Größe (Volumen) des Zylinders entscheident.

      Zu dem anderen ist ja schon was gesagt...


      Gruß

      Post was edited 1 time, last by Tronic ().